Goldene Forex Regeln: Was sollten Trader beim Devisenhandel beachten?


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Im folgenden Artikel werden wir die sieben goldenen Forex Regeln darstellen und ausführlich erklären. Durch die Beachtung dieser Regeln kann man sein Trading verbessern und damit seine Chancen verbessern, um an der FX bzw. Forex sein Geld zu verdienen. Gerade als Anfänger sollte man aber beachten, dass die Kurse an der Forex nicht nur steigen, sondern auch fallen können. Es ist daher wichtig, sich an seine Strategie zu halten und diese jeden Tag diszipliniert zu handeln. Auf diese Weise erhöht man die Chance, an der Forex erfolgreich zu sein. In jedem Fall ist es empfehlenswert, den Handel zunächst im Rahmen eines Demokontos auszuprobieren.

  • Was ist Forex Trading?
  • Sieben Goldene FX Regeln
  • Profitable Strategie konstant und diszipliniert handeln
  • Broker mit niedrigen Kosten auswählen und Strategie im Rahmen eines kostenlosen Demokontos testen
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Was versteht man unter Forex Trading?

Zunächst werden wir kurz darauf eingehen, um was es sich beim FX bzw. Forex Trading überhaupt handelt. So bezeichnet man die Börse, an der Devisen- bzw. Währungsgeschäfte abgewickelt werden, als Forex. Die Dort gehandelten Währungen werden dabei immer in Währungspaaren gehandelt. Zum beliebtesten Währungspaar zählt der Euro / US Dollar. An der Forex kann man von montags bis freitags 24 Stunden täglich handeln. Es ist daher kein Problem, wenn man zum Beispiel erst abends Zeit für das Trading findet. Als Forex Trader bezeichnet man dabei einen Händler, der mit Währungsgeschäften seinen Lebensunterhalt an der Forex verdient. Die Kurfristigkeit des Handels unterscheidet einen Trader auch von einem Investor: Beim Investieren verfolgt man eine längerfristige Anlagestrategie. So kann man sich zum Beispiel Aktien eines Unternehmens kaufen und diese dann für mehrere Monate oder Jahre in seinem Depot liegen lassen. Dagegen geht es einem FX Trader darum, die täglichen Kursschwankungen an der Forex auszunutzen. Um das Trading ausüben zu können, ist in der Regel mehr Zeit erforderlich, als dies beim Investieren der Fall ist. Dafür sind auch die möglichen Gewinnchancen in der Regel größer. Gerade als Anfänger sollte man sich aber nicht mit zu hohen Zielen unter Druck setzten. Vielmehr ist es für den erfolgreiche FX Handel erforderlich, geduldig zu sein und sich beständig zu verbessern.

Goldene FX Regeln: Nicht gegen den Trend handeln

Beginnen werden wir mit einer der wichtigsten Regeln für den Handel an der Forex: Man sollte nicht gegen den Trend handeln. Dazu ist es wichtig zu wissen, wie ein Trend aufgebaut ist: So spricht man von einem Aufwärtstrend, wenn der Kurs höhere Hochs und höhere Tiefs ausbildet. Dies lässt sich am besten anhand eines Beispiels erklären: Angenommen, der Kurs des Währungspaares Euro / US Dollar steht im Moment bei 1,2000 Pips. Die Bezeichnung Pips verwendet man dabei beim Währungshandel anstelle von Punkten. Der Kurs steigt zunächst zügig um 20 Pips auf 1,2020 Pips und markiert damit ein neues Hoch. Danach beginnt die Korrekturphase, in welcher der Kurs langsam um 10 Pips auf 1,2010 Pips sinkt. Damit wird ein neues höheres Tief ausgebildet. Danach beginnt der Kurs wieder zu steigen. Nachdem er die Marke von 1,2020 Pips überschreitet, liegt ein neues höheres Hoch und damit ein Aufwärtstrend vor. Trends haben dabei die Eigenschaft, dass sie sich häufig fortsetzten. Man ist daher in der Regel gut beraten, in Trendrichtung zu handeln und sich vor allem nicht gegen den Trend zu stellen. Neben Aufwärtstrends gibt es auch noch Abwärts- und Seitwärtstrends. Gerade als Einsteiger sollte man sich auf das Trading von Aufwärts- und Abwärtstrends konzentrieren. Denn in Seitwärtsphasen verhalten sich die Kurse unseren Erfahrungen nach oft unvorhersehbar.

Durch Live-Webinare lassen sich neue Strategien entwickeln und umsetzen

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Immer einen Stopp Kurs verwenden

Eng verbunden mit dem gerade genannten Forex Tipp ist auch die folgende goldene FX Regel: Wir empfehlen, beim FX Trading immer einen Stopp Kurs zu benutzen. Dazu noch einmal ein kurzer Blick auf das oben genannte Beispiel: Angenommen, der Kurs fällt unter die Marke von 1,2010 Pips und markiert damit ein neues tieferes Tief. Dadurch wird der Aufwärtstrend gebrochen und man muss nunmehr davon ausgehen, dass der Kurs noch weiter fallen wird. Daher sollte man seinen Trade spätestens an diesem Punkt schließen. Denn die Annahme, dass der Kurs innerhalb des Aufwärtstrends weiter steigen wird, hat sich als falsch erwiesen. Dies ist allerdings nicht schlimm, da es beim Trading immer nur um Wahrscheinlichkeiten geht und man daher beim nächsten Trade wieder mehr Glück haben kann. Wichtig ist allerdings, dass man bei Verlusttrades die Verluste auch wirklich begrenzt, indem man die Position schließt. Gerade Anfänger machen dabei oft den Fehler, die Position einfach laufen zu lassen und darauf zu hoffen, dass der Kurs wieder steigen wird. Allerdings können die Kurse an der Forex sowohl viel weiter fallen, als auch steigen, als man sich dies vorstellen kann. Es ist daher sehr wichtig, Stopp Kurse zu setzen und damit seine Positionen abzusichern. Auf diese Weise weiß man auch gleich nach der Eröffnung der Position, wie hoch der maximal mögliche Verlust bei einem Trade sein kann. Auch sollte man sich bereits beim Eingehen des Trades überlegen, wie viel Gewinn man sich aus der Position erwartet.

Keine „Rache“ Trades ausführen

Ein weiterer typischer Fehler beim Forex Trading sind sogenannte Rache Trades. Als solche Trades bezeichnet man Positionen, welche man eröffnet, obwohl man dies aufgrund seiner Strategie eigentlich nicht dürfte. In der Regel neigt man vor allem dann zu solchen Trades, wenn man mit seinem vorangegangenen Trade einen Verlust erlitten hat. Dann können beim Trader zum Beispiel die folgenden Emotionen auftreten: „Dem Markt zeige ich es jetzt!“. „Beim nächsten Trade werde ich bestimmt gewinnen!“. Oder: „Der Kurs kann doch gar nicht mehr weiter fallen und muss jetzt steigen!“. Man will daher „Rache“ am Markt nehmen und unbedingt seinen erlittenen Verlust wieder ausgleichen. Wie man sich vorstellen kann, sind solche Trades für das eigene Konto fatal. Auch wird es einem einzelnen Trader nicht gelingen, den Markt in seine gewünschte Richtung zu beeinflussen. Wenn man daher solche Emotionen verspürt, sollte man am besten mit dem Traden aufhören und sich beruhigen. Nachdem man sich dann gesammelt hat, kann man sodann wieder mit dem FX-Trading fortfahren. Wichtig ist dabei immer, dass man sich an seine Strategie hält. Denn Verluste gehören beim Trading zwangsläufig hinzu. Wichtig ist allerdings, dass man seine Verluste mit Hilfe von Stopp Kursen begrenzt (siehe Goldene FX Regel: „Immer einen Stopp Kurs verwenden“).

Keine unrealistischen Ziele setzen

Auch sollte man sich als FX Trader davor hüten, sich unrealistische Ziele zu setzen. Denn wer sich zum Beispiel vornimmt, mit einem Konto von 2.000 Euro auch 2.000 Euro im Monat zu verdienen, wird damit in aller Regel scheitern. Denn man wird dann bei jedem Trade ein zu großes Risiko eingehen müssen und läuft dabei Gefahr, zu hohe Verluste zu erleiden. Wie viel Geld man beim Forex Trading verdienen kann, ist daher auch immer eine Frage des zur Verfügung stehenden Kapitals. So schaffen es zum Beispiel professionelle Trader durchaus, 2.000 Euro pro Monat mit einem Konto von 20.000 Euro zu verdienen. Gerade am Anfang sollte man aber damit zufrieden sein, wenig Geld zu verdienen bzw. nur geringe Verluste zu erleiden. Vielmehr ist es gerade zu Beginn wichtig, viel über den Forex Handel zu lernen und eine für sich passende Strategie zu finden. Mit der Zeit wird man dann in der Regel automatisch sicherer werden und kann dann auch den Kapitaleinsatz für das FX-Trading erhöhen. Am Anfang bietet es sich zudem an, eine bereits funktionierende Strategie von anderen Tradern zu verwenden. Diese kann man dann mit der Zeit immer weiter auf sich und seinen individuellen Handelsstil anpassen.

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Auf niedrige Kosten beim Broker achten

Ebenfalls ist es für den Erfolg beim Forex Trading wichtig, einen guten Broker zu verwenden, wie zum Beispiel FXTM. Vor allem sollte man dabei darauf achten, dass die Kosten für das Trading möglichst gering sind. In der Regel können dabei die folgenden drei Arten von Kosten und Gebühren anfallen:

  • Kosten, welche bei jedem Trade entstehen (durch Spreads und Kommissionen)
  • Kosten und Gebühren für Ein- und Auszahlungen
  • Sonstige Kosten (zum Beispiel für die Nutzung der Trading Software)

Die höchsten Kosten entstehen dabei meistens durch diejenigen Beträge, die man bei jedem Trade an den Broker zahlen muss. So erheben die meisten Broker einen Spread, also einen Aufschlag, auf den aktuellen Kurs, um damit Geld zu verdienen. Die Höhe des Spreads kann dabei von Anbieter zu Anbieter sehr stark variieren. Es lohnt sich daher, gerade auf diese Kosten bei der Auswahl seines Brokers zu achten. Manche Broker bieten ihren Kunden auch ein Gebührenmodell mit sogenannten Kommissionen an: Für sehr niedrige Spreads zahlt man bei jedem Trade eine fixe Gebühr in Euro oder US Dollar an den Broker. Ob dieses Modell für einen Trader vorteilhaft ist, hängt von der individuellen Handelsstrategie ab.

Ebenfalls unterscheiden sich die einzelnen Broker darin, ob und wie viel Gebühren sie für Ein- und Auszahlungen auf das Trading Konto verlangen. Oft spielt es dabei eine Rolle, welche Zahlungsart man für die Transaktionen verwendet (zum Beispiel Überweisungen oder Kreditkartenzahlungen).

Schließlich gibt es auch noch sonstige Kosten, welche beim Trading anfallen können. So bieten einige Broker neben kostenlosen Trading Plattformen auch noch Software an, für die eine monatliche Gebühr fällig wird. Meistens reichen aber unseren Erfahrungen nach die kostenlosen Versionen für das Trading vollkommen aus.

Bei einem Broker handeln, der einem „echte“ Kurse anbietet

Bei der Brokerauswahl spielen aber nicht nur die Kosten eine Rolle. Vor allem, wenn man für das Forex Trading einen CFD Broker verwenden möchte, sollte man den folgenden Forex Tipp beherzigen: Wenn man mit CFD handelt, so findet der Handel nur zwischen dem Trader und dem Broker statt. Wenn man daher mit seinem Trade einen Gewinn macht, so erhält man diesen von seinem Broker auf seinem Konto gutgeschrieben. Genauso funktioniert dies auch im Falle eines Verlusts. Für den Trader bietet der Handel mit CFD dabei verschiedene Vorteile. So ist es zum Beispiel bei vielen Brokern möglich, ein Konto für den Forex Handel schon mit wenigen hundert Euro zu eröffnen. Allerdings ermöglichen es CFD dem Broker auch, selbst die Kurse festzulegen. Wie man sich vorstellen kann, ist dies für den Trader sehr ungünstig. Denn um wirklich ernsthaft an der Forex handeln zu können, benötigt man in jedem Fall auch die tatsächlichen Kurse. Nur so kann man den Chart richtig analysieren und chancenreiche Tradinggelegenheiten finden. Man sollte daher bei der Auswahl des Brokers unbedingt darauf achten, dass dieser einem die „echten“ Börsenkurse der Forex zur Verfügung stellt. Oft erkennt man solche Broker daran, dass diese keine Market Maker sind.

XTB wurde für seinen Forex- und CFD-Handel mehrfach ausgezeichnet

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Strategie zunächst auf einem Demokonto ausprobieren

Überhaupt empfehlen wir, sich zunächst ein kostenloses Demokonto bei einem Broker zu eröffnen, bevor man sich endgültig für einen bestimmten Anbieter entscheidet. Im Rahmen dieser Testphase kann man dann zum einen seine FX Strategie ausprobieren. Erst wenn man sieht, dass man damit profitabel handeln kann, sollte man sich zum nächsten Schritt wagen und mit echtem Geld traden. Zudem kann man im Rahmen des Demokontos die Trading Software des Brokers ausprobieren. Die meisten Anbieter stellen ihren Kunden dabei die kostenlose Software „MetaTrader“ zur Verfügung. Unser Forex Tipp lautet dabei, sich ausgiebig mit der Plattform zu beschäftigen und vor allem auch die Chartanalyse zu trainieren. Mit der Zeit wird man feststellen, dass man immer mehr Informationen auf seinem Trading Bildschirm wahrnehmen wird. Insgesamt wird dies dazu führen, dass man beim Trading sicherer und selbstbewusster werden wird. Um ein guter FX Trader zu werden, ist es entscheidend, geduldig zu sein und jeden Tag neue Erfahrungen an der Forex zu sammeln. Überdies sollte man bereit sein, sich immer wieder neues Fachwissen anzueignen.

Fazit: Goldene FX Regeln beachten und erfolgreicher traden

Insgesamt hat sich gezeigt, dass man beim FX-Trading einige Regeln beachten sollte, um sein Trading zu verbessern. Ganz wichtig ist dabei, sich an seine Strategie zu halten und sich nicht von seinen Emotionen leiten zu lassen. Denn beim Handel an der Forex sind Verluste ganz normal. Wichtig ist dabei allerdings, die Verluste durch die Verwendung von Stopp Kursen zu begrenzen. Seine Trades sollte man dabei spätestens immer dann schließen, wenn ein Trend gebrochen wurde. Auch ist es wichtig, sich einen guten Broker für das Forex Trading auszusuchen. Wichtig sind dabei in erster Linie möglichst geringe Kosten und Gebühren. Allerdings sollte man auch darauf Wert legen, dass man von einem CFD Broker die tatsächlichen Kurse zur Verfügung gestellt bekommt. Überhaupt empfehlen wir, seine Strategie und seinen künftigen Broker zunächst im Rahmen eines kostenlosen Demokontos ausgiebig zu testen. Zudem empfehlen wir gerade Einsteigern, sich realistische Ziele für den Forex Handel zu setzen und geduldig zu sein.


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