So startet man den Forex-Handel

XTB Handelszeiten

Was ist Forex, so ungefähr weiß es der Verbraucher, aber nicht so genau. Forex ist der Handel mit verschiedenen Währungspaaren; oder Umtausch von Währungen. Der Forex-Markt ist der größte Markt weltweit. Täglich werden 5,3 Billionen Dollar gehandelt. Beim Forex Handel starten, muss sich der Anleger schon eine Strategie aneignen. Die Gegebenheiten am Markt müssen genauestens erforscht werden. Der erste praktische Schritt ist der, ein Konto bei einem Forex Broker zu eröffnen. Um den passenden Broker zu finden, ist unbedingt ein Vergleichsportal zurate zu ziehen. Die aufgeführten Broker bieten verschiedene Konditionen an, sodass der Verbraucher sich hier genauestens informieren kann.

xtbWeiter zum Broker XTB: www.xtb.com/de

Einsatz des Demokontos

Das Hilfsmittel für den Forex Handel für Anfänger ist das Demokonto. Es ist unentbehrlich, um dem Anfänger in der ersten Zeit praktische Fähigkeiten zu lehren, bevor der echte Handel beginnt. Der Forex Handel für Anfänger wird realistisch dargestellt; der Einsteiger mit dem echten Börsengeschäft konfrontiert. Er kann auch beliebig viele Transaktionen vornehmen. Die Resultate sind wichtig, denn anhand der durchgeführten Bewegungen kann der Einsteiger schnell feststellen, welche Fehler er gemacht hat bzw. wie gut er schon ist. Das Positive an dieser ganzen Sache ist, dass kein Kapital zum Einsatz kommt, sondern Demogeld. Die Handlungen, die der Kunde mit dem Demokonto vorgenommen hat, sind imaginär. Der Erfolg beim Forex Handel ist kein Glücksfall, sondern hängt teilweise von der Strategie des Traders ab. Das Social Trading bietet außerdem dem Einsteiger an, Strategien von Profi-Tradern zu verfolgen und nachzuvollziehen, warum gerade dieser Schritt jetzt unternommen wurde. Wenn sich der Anleger wirklich sicher fühlt, kann er das Demokonto in ein Live Konto verwandeln.

Tipps zum Forex Handel starten

Mit kleinen Einsätzen und großen bekannten Währungen beginnen, beispielsweise Dollar, Euro oder das Britische Pfund. Die Schwankungen sind bei diesen Währungen nicht so stark, wie es bei den sogenannten exotischen Währungen durchaus sein kann. Die großen Währungen ändern ihre Kurse stetig dank der ständigen Nachfrage. Prognosen geben ein ungefähres Bild des Kurses an, sodass Analysen durchaus als Hilfsmittel eingesetzt werden können. Eine Analyse sollte jedoch die einzige Beeinflussung beim Forex-Handel sein. Je mehr Nachfragen eine Währung für sich verzeichnen kann, desto höher ist ihr Wert im Devisenpaar. Bei jedem Paar wird eine Quotierung zugrunde gelegt. Beispielsweise Euro/USD quotiert 1,1286, was bedeutet, dass für einen Kauf 1,1286 Dollar kalkuliert werden müssen. Der größte Umsatz wird erzielt mit folgenden Währungspaaren, die sogenannten Majors:

  • EUR/USD
  • USD/JPY
  • GBP/USD
  • USD/CHF

Bevor der Anleger den Devisenhandel starten kann, müssen viele Faktoren bedacht werden. Politische oder wirtschaftliche Ereignisse können gravierend auf den Kurs der jeweiligen Währung wirken. Diesbezügliche Nachrichten sollten dem Trader immer gegenwärtig sein. Die Historien in den Kursbewegungen sind ein Muss, um sich ein Bild über die Komplexität des Devisenhandels zu machen.

Erweitern Sie Ihre Kenntnisse

Erweitern Sie Ihre Kenntnisse

Eigene Strategie entwickeln

Der Anleger hat nun einiges Wissen gesammelt, eine geraume Zeit sein Demokonto genutzt und will nun ernsthaft mit dem Traden beginnen. Die Überlegung sollte sein, zuerst eine Strategie erarbeiten, die aufgrund der Erfahrungen im Demokonto und auf Prognosen erstellt werden kann. Experten raten davon ab, sich immer wieder etwas anderes ausdenken. Die Strategie solle konsequent durchgeführt werden. Es heißt so schön „Nicht das Pferd während des Rennens wechseln“, und das sollte im Forex-Handel befolgt werden

Risiken, die dem Anfänger nicht bekannt sind

Die Hebelgeschäfte sind positiv, mit kleinen Einsätzen können unter Umständen große Gewinne erreicht werden, aber nicht nur das, leider auch Verluste. Der Forex-Handel wird auf Marge (Handelsspanne) geführt. Ein kleines Beispiel erläutert die Risiken besser: Ein Volumen von 10.000 Euro ist vorhanden. Der Hebel liegt bei 1:100. Das bedeutet im Klartext, dass der Anleger mit einem Euro spekuliert, der Broker packt jedoch 99 Euro dazu. Der Markt bringt 1 % gegen den Anleger, und schon sind 100 Euro verloren. Besteht das Volumen aus nur 500 Euro, sind bereits 20 % als Verlust zu melden. Wenn das zwei bis dreimal eintritt, sieht es nicht mehr so rosig aus. Wenn das Kapital des Handelskontos aufgebraucht ist, oder Verluste müssen ausgeglichen werden, entsteht die Nachschusspflicht. Kein sehr schönes Wort für den Trader. Die Stop-Loss-Order verhindert große Verluste, indem vorher vereinbart wird, ab welchem Kurswert ein automatischer Stopp eingelegt wird, um das Risiko zu vermindern und die Nachschusspflicht eingegrenzt wird. Experten raten die Streuung des Kapitals, also in verschiedenen Währungspaaren anzulegen, sodass allerdings der Gewinn, jedoch auch der Verlust minimiert wird.

Funktionen des Forex-Handels

Der Handel wird mit Währungspaaren abgewickelt. Die Währungen werden mit einem dreistelligen Code gekennzeichnet, wie EUR/USD oder USD/JPY. Die erstgenannte Währung wird die Basiswährung genannt, die zweite Währung gilt als Kurswährung bzw. Gegenwährung. Der Aktivitäten des Handels sind ausschließlich über Online-Plattformen möglich. Zeitlich gesehen können werktags 24 Stunden täglich Transaktionen abgewickelt werden. Der Wert einer Währung ist abhängig davon, wie viel eine andere Währung im Verhältnis kostet – diese Aktion ist bekannt unter dem Wort Wechselkurs. Zwei Preise bestimmen den Wechselkurs, und zwar Angebotspreis und Nachfragepreis, die Trader sprechen hier von Bid und Ask. Der Angebotspreis kommt zum Tragen, wenn eine Währung gekauft wird, der Nachfragepreis ist wichtig, wenn eine Währung verkauft wird. Logischerweise ist der Angebotspreis höher als der Nachfragepreis. Das heißt, Banken kaufen Währungen „günstiger“ ein und verkaufen diese dann zum Einkaufswert. Der Unterschied, der sich zwischen Angebotspreis und Nachfragepreis ergibt, wird Spread genannt. Je höher die Liquidität, desto begrenzter der Spread.

xtbWeiter zum Broker XTB: www.xtb.com/de

Einige Erläuterungen zum besseren Verstehen

Der Trader hat die Möglichkeit die Long- oder Short Position zu wählen. Die Long-Position ist das Setzen auf den steigenden Kurs des Währungspaares, die Short-Position steht für den fallenden Kurs. Je nachdem wie der Trader die Transaktion abgewickelt hat, ist ein Gewinn oder Verlust zu verzeichnen. In der Theorie können Verbraucher bei einer Bank Devisen tauschen, diese zu Hause verwahren und irgendwann, wenn sich bezüglich des Kurses gewinnbringende Möglichkeiten ergeben, diese Währungen wieder umtauschen. In der Praxis ist jedoch kein Anleger damit zufrieden.

Beispiel
Eine Longposition wird erläutert mit EUR/USD. Die Ausgangsbasis ist Lots (100.000 Einheiten einer Währung). Der aktuelle Wechselkurs beträgt 1,2500, Größe ist 1 Lots. Drei Schritte folgen nun, und zwar:

  • Die Kreditaufnehme in USD wird realisiert,
  • der Umtausch des Kredits auf USD-Basis in EUR
  • Anlage des EUR Guthabens

Die Positionsgröße ist 100.000 EUR, der Wechselkurs lag bei 1,2500, sodass sich der Kredit auf 125.000 USD belief. Nun wird der Kreditbetrag zum aktuellen Kurs in EUR umgetauscht, zu bedenken ist jetzt, dass es ein Kreditkonto mit 125.000 USD Verbindlichkeiten gibt und ein Habenkonto mit 100.000 EUR. Der Trader hoffte, dass sich der Kurs bis auf 1,3000 erhöht. Der Gewinn wird mitgenommen. Das Guthaben von 100.000 Euro wird in USD getauscht, sodass nunmehr 130.000 USD zur Verfügung stehen. 125.000 USD werden zur Tilgung des Kredites benötigt, die restlichen 5.000 USD oder aber ungefähr 3.856 Euro sind der tatsächliche Gewinn. Allerdings wurden noch keine Spreads oder andere Finanzierungskosten berücksichtigt.

Tipps für den Einsteiger

So startet man den Forex-Handel für den Einsteiger. Es gibt den Satz bei den Tradern, den 90er Satz: ungefähr 90 % aller Anfänger verlieren innerhalb von 90 Tagen 90 % ihres angelegten Vermögens. Das hört sich hart an, aber es scheint sich um eine Tatsache zu handeln. Übertriebene vollkommen unrealistische Vorstellungen führen zu Fehlentscheidungen. Der Anfänger sollte sich immer vor Augen halten, Leute, die den Forex-Handel betreiben, können zwar reich werden, aber nicht über Nacht, sozusagen im Schlaf. Dazu werden Wochen und Monate notwendig sein. Langzeittrades sind sicherer als Trades, die auf kurzer Zeitspanne basieren, das sollte vorerst der Grundgedanke sein. Anfangs sollte noch nicht der Riesengewinn im Vordergrund stehen, sondern die Reduzierung des Risikos. Wie viel Risiko kann realisiert werden, welche Ziele stellt sich der Anfänger vor, wie hoch dürfen die maximalen Verluste sein. Diese drei Fragen sollten in Zahlen beantwortet werden, nicht in oberflächlichen Gedanken. Vor der Transaktion berechnen, ab wann der Stop Loss in Kraft treten soll. Orderzusätze sind unerlässlich, um die erzielten Gewinne zu sichern und Verluste zu minimieren. In der ersten Zeit sollte ein Broker hilfreich zur Seite stehen, der im Vergleichsportal zu finden ist. Dann kann der Anfänger sicher sein, einen seriösen Broker als Partner zu haben.

Produktpalette bei XTB

Produktpalette bei XTB

Erarbeiten einer Strategie

Es muss nochmals darauf hingewiesen werden, dass sich jeder Anfänger eine Strategie aufbauen muss, um überhaupt einen Sinn für den Forex-Handel zu entwickeln. Wichtig ist außerdem, dass die selbst erarbeitete Strategie konsequent befolgt wird. Das gesamte Kapital zu riskieren, ist keineswegs empfehlenswert. Die Streuung des einzusetzenden Kapitals ist zu berücksichtigen, somit reduzieren sich Verluste, während Gewinne allerdings auch reduziert sind. Der Einsatz der Stop-Loss-Order ist auch für den Profi ratsam. Zu Beginn ist es empfehlenswert, nicht mit exotischen Währungen zu arbeiten, sondern mit bekannten Währungen, die sich Majors nennen. Dazu gehören EUR/USD. Der Spread ist bei diesem Währungspaar niedrig, die Liquidität ist garantiert. Viele Informationen über diese Währungen sind im Umlauf, sodass sich der Anfänger wunderbar informieren kann.

Forex Trading praxisnah

Beim bekanntesten und vor allem oft verwendeten Währungspaar EUR und USD ändert sich in einer kurzen Zeitspanne kaum etwas am Kurs, und wenn, dann die vierte Nachkommastelle. Durch die Hebelfunktion erhöht der Broker die zur Verfügung stehende Summe um einen vereinbarten Wert. Bis zum 200-fachen und mehr kommen in die Kalkulation, um eine Gewinnzone zu erstellen. Theoretisch kann ein Anleger 20 Euro investieren, aber in der Praxis ist das nicht sehr vielversprechend. Erfahrungsgemäß sollte auch der Anfänger an die 200 Euro als Anfangskapital einsetzen. Ein kleiner Tipp: Das Demogeld sollte so wie später das Echtgeld angesehen werden, nicht 100.000 Demogeld verschwenderisch im Demokonto nutzen, sondern so handeln, als wenn nur 10.000 Euro zur Verfügung stehen, wie es wohl auch der Wirklichkeit entspricht. Diesen Betrag gewinnbringend und nützlich verwenden auch im Demokonto.

Was sind Lots

Dieses Wort steht immer irgendwo in Bezug auf Devisenhandel. Was ist jedoch genau ein Lots:

  • Ein Lot bedeutet 100.000 Einheiten jeder beliebigen Währung
  • ein Mini-Lots hingegen beinhaltet 10.000 Einheiten einer Währung
  • ein Mikro-Lots steht für 1.000 Einheiten einer Währung
  • der Pip ist die vierte Nachkommastelle im Währungspaar

Beim Währungspaar USD/JPY beispielsweise besteht ein dreistelliger Wert bereits vor dem Komma, sodass sich der Pip dieses Mal an der zweiten Kommastelle befindet. Der Spread eines Börsenhändlers besteht bisweilen aus 2 oder 4 Pips. Das hört sich nach wenig an, aber die Menge machts, wie es so schön heißt. Ein kleines Beispiel eines Broker Angebotes:

  • Spreads ab 0,1 Pips
  • maximaler Hebel 1:200
  • ungefähr 50 handelbare Währungspaare in der Leistungspalette

Der fortgeschrittene Einsteiger kann schon was anfangen mit diesem Angebot.

xtbWeiter zum Broker XTB: www.xtb.com/de

Bonus für Neukunden

Broker punkten mit attraktiven Angeboten und Boni, um Neukunden zu gewinnen. Im Vergleichsportal sollten all diese Angebote akribisch überprüft werden. Ein Einzahlungsbonus ist gar nicht so selten. Dann gibt es den Viel-Trader-Bonus. Die Prämienhöhe errechnet sich aus der Anzahl der Trades, die die Kunden platziert haben. Transparente Kostenangaben und Bonusbedingungen, die übersichtlich dem Kunden präsentiert werden, bestätigen die Seriosität des Brokers. Die kostenlose Eröffnung eines Demokontos sollte eigentlich zum Leistungsumfang des Brokers gehören.

Fazit

Anfänger sollten die Komplexität des Forex-Handels nicht außer Acht lassen. Nur wer sich wirklich für Handelsgeschäfte und Transaktionen in diesem Bereich interessiert, sollte mit dieser Beschäftigung anfangen. Wenn ein Broker ausfindig gemacht wurde, der ein Demokonto anbietet, ist schon viel gewonnen. Die Nutzung dieses Kontos ist von enormer Wichtigkeit. Bücher lesen oder sogar Seminare besuchen, sind in der Theorie hervorragend, aber das Praxiswissen ist für den Einsteiger ebenso wichtig. Dieses Wissen und seine eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, gelingt ihm am besten mit einem entsprechenden Demokonto. Echte Abläufe in dieser Branche werden präsentiert, die Transaktionen werden jedoch mittels „Spielgeld“ durchgeführt. So kann sich der Anfänger schon früh damit befassen, seine eventuell aufgetretenen Fehler zu beheben und sich gegebenenfalls eine neue Strategie erstellen. Diese Strategie soll dann im echten Forex-Handel seine Aktivitäten bestimmen, sodass große Sorgfalt beim Einsatz des Demokontos angesagt ist. Es ist davon abzuraten, die Strategie zu kompliziert zu gestalten, einfach ist zu Anfang besser als knifflig, was dann letztendlich schwierig wird. Der Einsteiger wird sowieso seine Strategie im Laufe der Zeit ausbauen und verbessern. Analysen und Charts können auch bei der Nutzung des Demokontos hilfreich sein, der Umgang wird geübt, sodass diese Hilfsmittel auch beim echten Forex-Handel angewendet werden können. Gut ist, wenn sich der Anfänger Notizen macht und aufschreibt, was für ihn nützlich ist. Eventuell tauchen schon Ideen auf, wie später gehandelt wird.

XTB Handelszeiten

Hier haben Sie die Möglichkeit den Artikel zu Kommentieren. Bitte beachten Sie die Nettiquete.


    © 2018 - brokervergleich.net | auch auf Google+

    Zum Anbieter DEGIRO