salzgitter ag aktie Geschichte

Salzgitter Aktie – Entwicklung rund um die Aktie des Stahlkonzerns

Oktober 31, 2022 11:01 am

Die Stahlindustrie gilt als einer der Industriezweige, den fast nichts aus der Bahn werfen kann. Nicht nur die Automobilbranche ist auf die Lieferungen von Stahl angewiesen. Das Unternehmen Salzgitter AG hat daher einen stabilen Platz am Markt. Aber auch die Salzgitter AG leidet unter den steigenden Energiepreisen und einer sinkenden Nachfrage. Dabei kommt natürlich die Frage auf, ob eine Investition in die Salzgitter Aktie lohnenswert ist.

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Die Salzgitter AG im Überblick

Optionsscheine handelnIm Rahmen der Einschätzung, ob sich ein Kauf der Salzgitter Aktie lohnt, ist ein Blick auf das Unternehmen einer der ersten Schritte für Anleger. Die Salzgitter AG geht bereits auf die Ilseder Hütte aus dem Jahr 1858 zurück und hat ihren Stammsitz in Salzgitter. Es handelt sich um eine Unternehmensgruppe, die sich aus über 100 einzelnen Unternehmen zusammensetzt.

Salzgitter Aktie

Die Salzgitter AG ist ein börsennotierter deutscher Stahlkonzern mit Sitz in Salzgitter./ Bilderquelle: salzgitter-ag.com

Die Geschichte der Salzgitter AG ist umfassend:

  • 1858 wird die Ilseder Hütte bei Peine als AG gegründet und gehört zu den ältesten Aktiengesellschaften von Deutschland.
  • 1937 starten Stahlaktivitäten in Salzgitter unter dem Namen der Reichswerke Hermann Göring.
  • 1948 wurde der erste Tarifvertrag mit der IG Metall abgeschlossen.
  • Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die deutschen Reichswerke in die Salzgitter AG umgewandelt.
  • Der Stahlbereich der Salzgitter AG ging in die Ilseder Hütte über. Es kam zu einer Umfirmierung in die Stahlwerke Peine-Salzgitter AG.
  • 1989 ging die bundeseigene Salzgitter AG über an die Preussag. Sie wurde zur Preussag Stahl.
  • 1998 sollte die Preussag Stahl verkauft werden. Die Norddeutsche Landesbank sowie das Land Niedersachsen übernahmen 51 % der Aktien. Der Name änderte sich in Salzgitter AG.
  • Heute sind noch 26,5 % der Aktien im Besitz vom Land Niedersachsen.
  • 2018 erfolgte durch die Salzgitter AG eine Vorstellung für ein Verfahren, mit dem eine Stahlherstellung ohne CO2 erfolgen kann. Es handelt sich um das SALCOS-Verfahren. Dahinter verbirgt sich die Bezeichnung Salzgitter Low CO-2 Stellmaking.
  • Im Juni 2020 wurde eine Machbarkeitsstudie bekanntgegeben. Hierbei soll es um eine Eisenerz-Direktreduktionsanlage gehen.
  • November 2020 gab es die Information, dass die Produktion der ersten grünen Stahlbramme erfolgt ist. Die Grundlage ist Recyclingstahl, das aus Schrott gewonnen wird. Ziel ist die Reduktion des CO2-Fußabdrucks.

Der Blick auf die Geschichte zeigt, dass es sich um ein Unternehmen mit Tradition und einer stabilen Entwicklung handelt, das schon immer eine staatliche Unterstützung erhalten hat. Dies sind Faktoren, die es ermöglichen, sich einen guten Überblick auch in Hinblick auf die Entwicklung der Aktie verschaffen zu können.

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Die Anteilseigner an der Salzgitter Aktie

TippsDerzeit sind 36,5 % der Aktien ein Festbesitz. 10 % davon liegen bei der Salzgitter AG, 26,5 % hält das Land Niedersachsen. Eine Veränderung ist hier nicht vorgesehen. 63,5 % der Aktien sind Streubesitz. Die Aufteilung ist hier wie folgt:

  • 25,1 % sind im Besitz von institutionellen Anlegern
  • 12 % sind im Besitz von Privatanlegern
  • 1,3 % halten andere Aktionäre
  • 25,1 % sind im Besitz der GP Günter Papenburg AG
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Die Salzgitter-Gruppe besteht aus mehr als 100 einzelnen Unternehmen./ Bilderquelle: salzgitter-ag.com

Die Entwicklung der Salzgitter Aktie in 2022

Optionsscheine handelnErst im September 2022 hat sich der Konzernchef Groebler zur Entwicklung der Salzgitter AG Aktie geäußert. Während das erste Halbjahr für den Stahlkonzern noch ein voller Erfolg gewesen ist, zeichnet sich im zweiten Halbjahr eine deutliche Veränderung ab. Dazu äußerte sich der Konzernchef.

Nach Angaben des Managers ist es vor allem die Rezession, die Sorgen mit sich bringt. Das Ergebnis ist, dass sich Kunden melden und damit beginnen, eigentlich geplante Projekte zu verschieben oder diese gar nicht mehr umsetzen zu wollen. Betroffen ist hier in erster Linie die Bauindustrie. Eine Zurückhaltung zeigt sich zudem bei den Kunden, die aus dem Bereich der Autoindustrie kommen.

Interessant ist die Frage, ob die Salzgitter AG auch von den steigenden Energiepreisen betroffen ist. Die Aussagen dazu sind interessant, denn tatsächlich ist das Unternehmen betroffen, aber nicht an allen Standorten. Der Hauptstandort in Salzgitter beispielsweise arbeitet autark. Grund dafür ist, dass sowohl im Hochofen als auch in der Kokerei bei den Arbeiten Gas entsteht. Dieses Gas kann für die Versorgung mit Energie genutzt werden. Dies gilt aber nicht für andere Fabriken des Unternehmens, diese müssen mit Energie von außen versorgt werden, was hohe Kosten mit sich bringt.

Durch die Preissteigerungen werden also auch die Gesamtkosten der Salzgitter AG deutlich steigen. Bisher wird davon ausgegangen, dass die Steigerung bei einem dreistelligen Millionenbetrag liegen kann. Es ist nicht möglich, alle Belastungen an die Kunden weiterzugeben. Dennoch gibt Groebler an, dass die Salzgitter AG auch 2022 im Plus bleiben wird.

Bisher war 2022 ein gutes Jahr für die Salzgitter AG:

  • Steigerung des Konzernergebnisses im ersten Halbjahr um 240 %
  • Steigerung des Umsatzes um 50 %
  • Vorteil von steigenden Preisen für verschiedene Produkte
  • Hohe Nachfrage aus der Industrie nach Stahlprodukten
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Die Salzgitter AG Prognose für 2022

Themenicon EinzahlungSpannend ist dabei vor allem die Frage, ob das Unternehmen an der bisherigen Prognose für das laufende Jahr festhalten wird. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Prognosen der Unternehmen noch angepasst werden. Für Anleger ist dies allerdings immer ein ärgerlicher Punkt – vor allem dann, wenn die Prognosen nach unten korrigiert werden. Wer die Salzgitter Stahl Aktie in sein Depot aufnehmen möchte, benötigt also auch den Blick auf die Prognose.

Auch wenn die Nachfrage nach Stahl aktuell sinkt, so bleibt der Chef Groebler dennoch positiv in seiner Prognose. Für 2022 bleibt es also bei einer Prognose für einen neuen Rekordgewinn. Dieser kann eine Höhe von bis zu 1,2 Milliarden Euro erreichen. Als Umsatz wird ein Ziel von rund 12 bis 13 Milliarden Euro angestrebt. Wie bei vielen Unternehmen wird hier die Prognose aber auch mit Vorbehalt gestellt.

Als Begründung für den Vorbehalt wird der Fakt benannt, dass der Einfluss der geopolitischen Risiken kaum einschätzbar ist. Die Ukraine-Krise ist dabei nur eines dieser Risiken. Für die Salzgitter AG ist auch die Problematik rund um die globalen Lieferketten schwierig. Da es in China noch immer strenge Regelungen in Bezug auf die Eindämmung der Corona-Pandemie gibt, sind auch die Lieferketten längst noch nicht gut aufgestellt. Das macht sich bei Branchen bemerkbar, die als stahlintensiv gelten. Dieser Faktor sollte durch Anleger unbedingt bedacht werden.

Die Zusammenfassung der Faktoren für die Prognose und Entwicklung:

  • Die Salzgitter Aktie ist, mit Beginn der Ukraine-Krise, um knapp 30 % gesunken.
  • Kurzfristige Erholungen konnten sich nicht durchsetzen.
  • Stahlhersteller sind abhängig von den Entwicklungen der Konjunktur.
  • Die Volatilität steigt durch die derzeitige Unsicherheit in geopolitischen Fragen.
  • Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung sind derzeit kaum möglich.
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Die Umsatz & Gewinnentwicklung der Salzgitter Aktie./ Bilderquelle: traderfox.com

Die Entwicklung der Salzgitter Aktie im Überblick

Themenicon Stopp-LossUm Einschätzungen für mögliche zukünftige Entwicklungen treffen zu können, ist gerade der Blick auf die Vergangenheit wichtig. Für die Trendanalyse und die Zusammenstellung einer Strategie ist es lohnenswert, anhand der vergangenen vier Jahre zu schauen, wie sich die Aktie entwickelt hat.

  • In einem Zeitraum von vier Jahren lag das Hoch der Aktie bei 48,06 Euro, das Tief bei 8,45 Euro.
  • In einem Zeitraum von vier drei lag das Hoch der Aktie bei 48,06 Euro, das Tief bei 8,45 Euro.
  • In einem Zeitraum von zwei Jahren lag das Hoch der Aktie bei 48,06 Euro, das Tief bei 12,20 Euro.
  • In einem Zeitraum von einem Jahr lag das Hoch der Aktie bei 48,06 Euro, das Tief bei 19,00 Euro.
  • In einem Zeitraum von sechs Monaten lag das Hoch der Aktie bei 45,30 Euro, das Tief bei 19,00 Euro.

Zusätzlich dazu kann die Trendanalyse der kurzfristigen Entwicklung dabei helfen, sich einen Überblick zu verschaffen. Stand Oktober 2022 legt die Aktie die folgenden Trends vor:

  • In einem Zeitraum von 200 Tagen war der Wert bei 31,12 Euro angesetzt.
  • In einem Zeitraum von 100 Tagen war der Wert bei 24,79 Euro angesetzt.
  • In einem Zeitraum von 50 Tagen war der Wert bei 23,52 Euro angesetzt.
  • In einem Zeitraum von 38 Tagen war der Wert bei 22,86 Euro angesetzt.
  • In einem Zeitraum von 20 Tagen war der Wert bei 21,40 Euro angesetzt.

Die Trendanalyse für das Jahr 2022 zeigt also einen eher sinkenden Kurs. Die Auslöser für die Entwicklung sind vor allem die geopolitischen Einflüsse. Auch in der Statistik taucht das Jahr 2022 auf. Der Juni wird als schwächster Monat bezeichnet mit einem Minus von 39,30 %. Im Vergleich dazu war der beste Tag im Januar 1994 zu finden mit einem Plus von 50,92 %.

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Die Salzgitter Aktie Dividende – Überblick über die vergangenen zehn Jahre

Relevant bei der Entscheidung für oder gegen die Investition in die Salzgitter Aktie für das Portfolio ist die Frage, wie es mit der Dividende aussieht. Für Anleger ist wichtig, ob diese über die Jahre hinweg stabil geblieben ist und, im optimalen Fall, sogar eine Steigerung aufweist. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Dividende nach dem folgenden Schema entwickelt:

  • 2012 gab es eine Dividende von 0,45 Euro in einer Höhe von 1,29 %.
  • 2013 gab es eine Dividende von 0,25 Euro in einer Höhe von 0,81 %.
  • 2014 gab es eine Dividende von 0,20 Euro in einer Höhe von 0,64 %.
  • 2015 gab es eine Dividende von 0,20 Euro in einer Höhe von 0,61 %.
  • 2016 gab es eine Dividende von 0,25 Euro in einer Höhe von 0,88 %.
  • 2017 gab es eine Dividende von 0,30 Euro in einer Höhe von 0,88 %.
  • 2018 gab es eine Dividende von 0,45 Euro in einer Höhe von 0,98 %.
  • 2019 gab es eine Dividende von 0,55 Euro in einer Höhe von 2,26 %.
  • 2020 gab es eine Dividende von 0,20 Euro in einer Höhe von 1,64 %.
  • 2021 gab es eine Dividende von 0,00 Euro in einer Höhe von 0,00 %.
  • 2022 gab es eine Dividende von 0,75 Euro in einer Höhe von 1,93 %.

Eine umfassende Steigerung der Rendite ist zwar nicht zu erkennen. Dennoch wird deutlich, dass die Salzgitter Aktie eine recht stabile Dividende anbietet und auf diese Weise für eine gewisse Sicherheit im Depot sorgt. Das war in den vergangenen Jahren der Fall. Inwieweit sich dies allerdings durch die aktuelle Lage ändert, ist bisher noch nicht absehbar.

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Zu Salzgitter AG gehört u.a. die Salzgitter Flachstahl-, die Ilsenburger Grobblech-, die Peiner Träger GmbH sowie die Mannesmannröhren-Werke./ Bilderquelle: salzgitter-ag.com

Grüner Stahl soll das Salzgitter Aktie Kursziel steigern

AktienhandelNachhaltigkeit ist auch bei der Salzgitter AG ein Thema und soll dafür sorgen, dass die Aktie von Salzgitter an der Xetra und an anderen Börsen wieder höher gehandelt wird. Hier ist die Thematik des grünen Stahls zu benennen. Damit möchte die Salzgitter AG zu einem Unternehmen für die Zukunft werden. Der Werkstoff Stahl ist ein wichtiger Faktor in der Industrie, es ist nicht davon auszugehen, dass die Nachfrage schnell nachlassen wird.

Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Anbieter aus der Stahl-Industrie Verantwortung übernehmen und den Stahl zu einem zukunftsfähigen Werkstoff machen. Daher soll zukünftig mehr mit Wasserstoff gearbeitet werden. Hier ist aber auch noch die Herausforderung, den Wasserstoff ökologisch zu erzeugen. Erst ab diesem Zeitpunkt wird auch von einem grünen Stahl gesprochen.

Anleger sollten bedenken, dass die Salzgitter AG für die Anpassung viel Geld in die Hand nehmen muss. Ziel der Salzgitter AG ist es, eine Verringerung der Treibhaus-Emissionen von bis zu 95 % zu erreichen und zwar bis 2033. Damit wird die Zielzeit um 12 Jahre reduziert.

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Förderung durch die EU ist nicht zu unterschätzen

SeriositaetAuch wenn es auf den ersten Blick nach sehr hohen Kosten für den Stahl-Hersteller klingt, so sollten Anleger wissen, dass es auch eine Förderung für die Umstellung auf grünen Stahl gibt. So hat die EU-Kommission dem Förderantrag, der durch die Salzgitter AG gestellt wurde, bereits zugestimmt. Gestellt wurde er für das Transformationsprogramm SALCOS. So ist das Unternehmen einen Schritt weiter, wenn es darum geht, nationale Fördermittel beantragen zu können. Bisher haben sowohl das Land Niedersachsen als auch Deutschland selbst zugesichert, die Salzgitter AG an dieser Stelle zu unterstützen.

Die Bestätigung der EU-Kommission ist ein wichtiger Schritt. Die Unterstützung des Staates von Unternehmen kann schnell die Problematik der Wettbewerbsverzerrung nach sich ziehen. Die Genehmigung durch die EU-Kommission ist an dieser Stelle ein besonders wichtiger Schritt.

Die Zusage der EU-Kommission fußt unter anderem darauf, dass die Unterstützung von Deutschland einen wichtigen Schritt dazu beiträgt, die Ökologisierung voranschreiten zu lassen. Ein weiterer Punkt ist, dass die Umsetzung des Projektes der Salzgitter AG dafür sorgt, dass sich der Bedarf nach fossilen Energieimporten von Deutschland deutlich verringert.

Wasserstoff ist ein wichtiger Energieträger, der in Zukunft unverzichtbar werden wird. Dabei ist es allerdings wichtig, dass der Wasserstoff auch richtig hergestellt wird. In der Stahlindustrie wird Wasserstoff unter anderem eingesetzt, um Roheisen zu produzieren. Damit kann er Kokskohle ersetzen, was dafür sorgt, dass weniger Kohlendioxid hergestellt wird.

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Der Konzern strebt an, der stärkste Stahl – & Technologiekonzern der Welt zu werden./ Bilderquelle: salzgitter-ag.com

Studie von JPMorgan sorgt für Unsicherheit

Die genannte Bestätigung der EU-Kommission ist ein großer Schritt nach vorn. Die Unsicherheit der Anleger kann diese Nachricht allerdings nicht komplett auflösen. Unter anderem sorgt für genau diese Unsicherheit eine Studie, die schon im September 2022 durch JPMorgan veröffentlicht wurde.

Die Einschätzung der Analysten von Wertpapieren wird von Anlegern als sehr wichtig betrachtet. Die Stahlbranche wird schon länger eher pessimistisch aus dieser Richtung betrachtet. Dies zeigt auch die Studie aus dem September. Hier wurden die Salzgitter-Aktien nicht als Empfehlung ausgesprochen, sondern als „untergewichten“. Das Kursziel der Salzgitter Aktie wurde noch einmal deutlich gesenkt – nicht zum ersten Mal. Stand es noch bis zur Veröffentlichung bei 28,70 Euro, wurde es auf ein Ziel von 19,60 Euro gesenkt.

Die Aussagen aus der Studie haben einen Kurssturz der Aktie nach sich gezogen. Seit Anfang des Jahres ist der Kurs der Aktie fast stetig im Fall. Dies sorgte bereits für Verunsicherung. Die Einschätzungen von JPMorgan unterstreicht dies noch.

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Investition in die Salzgitter AG über einen ETF

Eine Option, neben dem direkten Kauf der Aktie der Salzgitter AG, ist auch die Investition in einen ETF, in dem die Aktien geführt sind. Hier gibt es verschiedene ETFs, aus denen Anleger wählen können:

  • Fidecum SICAV-Contrarian Val.Euroland C
  • Lam-Sustainable-Euro-Small-Caps
  • FUNDament Total Return
  • ABN AMRO Funds-Pzena-European Equities I
  • P & S Renditefonds

TippsWichtig zu schauen ist, wie hoch der Anteil der Aktie am Fonds ist. Zusätzlich dazu spielen natürlich auch die weiteren abgebildeten Unternehmen eine Rolle. Wer in Fonds oder ETFs investiert, investiert immer auch in mehrere Unternehmen aus einer Branche oder aus einem Bereich.

Auch hier ist das Risiko von Verlusten vorhanden. Durch die Diversifikation jedoch wird eine breite Streuung ins Portfolio aufgenommen, was das Risiko minimiert.

Die Stahlbranche ist eine Branche mit Zukunft. Dies gilt nicht nur für das Unternehmen Salzgitter AG. National und international sind verschiedene Unternehmen auf der Stahl-Welle unterwegs. Sie geraten ins Schwanken durch die aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Problematiken. Dennoch können sie für Anleger weiterhin interessant sein – auch mit einem Einstieg bei einem niedrigen Kurs.

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Der Konzern ist in die vier Geschäftsbereiche Stahlerzeugung, Stahlverarbeitung, Handel und Technologie aufgegliedert./ Bilderquelle: salzgitter-ag.com

Salzgitter Aktie kaufen oder nicht?

Die Zusammenstellung aller Informationen kann dabei helfen, eine Entscheidung darüber zu treffen, ob Anleger die Salzgitter Aktie kaufen sollten oder nicht. Analysten sehen das Unternehmen nicht als umfassende Empfehlung an. Anfang des Jahres 2022 waren die Empfehlungen für eine Investition noch umfassend. Das hat inzwischen jedoch deutlich nachgelassen. Nur noch wenige Analysten geben den Hinweis, dass die Aufnahme der Salzgitter Aktie in das eigene Depot eine gute Idee sein kann.

Anfang November 2022 wird die Bilanz der ersten neun Monate des Jahres erwartet. Möglicherweise wird dann deutlicher, ob es tatsächlich lohnenswert sein kann, das Wertpapier zu kaufen. Generell gilt: eine Absicherung ist besser, als der ausschließliche Kauf der Salzgitter Aktie. Durch ein breit aufgestelltes Portfolio können Anleger mit einer Absicherung arbeiten.

Bilderquelle:

  • traderfox.com
  • salzgitter-ag.com