Was ist Ethereum? – das müssen Trader 2018 wissen

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Ethereum gilt als eine der beliebtesten Kryptowährung überhaupt. Lange Zeit wurde der digitalen Devise sogar prophezeit, den Bitcoin auf Dauer schlagen bzw. ablösen zu können. Nach einer volatilen Kursentwicklung notiert die Kryptowährung derzeit auf einem vergleichsweise hohen Niveau, viele Experten sehen jedoch weitere Potenziale. Doch was ist Ethereum eigentlich? Und wie funktioniert Ethereum? Wir haben alle Informationen zur Kryptowährung.

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Was ist Ethereum – ein Überblick

  • Ethereum ist eine der bekanntesten Kryptowährungen
  • Dabei ist Ethereum ein Netzwerk und keine reine Kryptowährung
  • Gehandelt wird die digitale Devise per CFD oder Direktkauf
  • Erschaffen worden ist Ethereum Mitte 2015
  • Das Kurshoch liegt derzeit bei etwa 350 US-Dollar

Entwicklungsgeschichte des Ethereum

Allgemein beschrieben wurde die digitale Devise von Vitalik Buterin und das bereits im Jahr 2013. Anfang des Jahres 2014 entwickelten weitere Wissenschaftler die Kryptowährung weiter, es dauerte aber noch rund ein weiteres Jahr, bis das Ethereum Netzwerk in Betrieb genommen werden konnte. Mitte 2015 war es für Trader erstmals möglich, Kapital in die digitale Devise zu investieren. Seitdem wurde Ethereum jedoch stetig weiterentwickelt:

  • Juli 2015: Erstmals wurde die Ethereum-Beta veröffentlicht. Dabei war „Ethereum Frontier“ das Grundgerüst für die digitale Devise. In diesem Zuge wurde auch der Proof-of-Work-Algorithmus implementiert.
  • März 2016: Etwa neun Monate später wechselten die Entwickler von der sogenannten Frontierphase zum nächsten Zwischenziel, das den Namen Homestead trägt. Dieser Algorithmus sorgt vor allem dafür, dass die Nutzung der Kryptowährung deutlich sicherer ist.
  • „Endziel“: Bisher haben die Entwickler es allerdings noch nicht geschafft, ihr technisches Ziel zu erreichen. Sie möchten vom angesprochenen Proof-of-Work-Algorithmus zu einem sogenannten Proof-of-Stake-Algorithmus wechseln, um die digitale Devise noch sicherer zu machen.

Fazit: Ethereum konnte erstmals Mitte des Jahres 2015 gekauft werden, wurde seitdem aber stark weiterentwickelt. Ziel der Entwickler ist es dabei, die digitale Devise immer sicherer zu machen und den Komfort für Anwender dauerhaft zu erhöhen.

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Was ist Ethereum: Technische Details

Wer Kapital in eine Kryptowährung investieren möchte, hat derzeit vergleichsweise viel Auswahl. Auch wenn sich die einzelnen Devisen wie etwa Bitcoin, Litecoin oder eben Ethereum auf den ersten Blick nicht voneinander unterscheiden mögen, so sind die Differenz auf den zweiten Blick doch umso deutlicher. Für Trader ist es enorm wichtig, diese Unterschiede zu kennen, um in die Kryptowährung zu investieren, die in ihren Augen die besten Chancen auf Erfolg hat. Ethereum in Kurzform:

  • Genau wie der Bitcoin auch, basiert Ethereum auf der Blockchain-Technologie.
  • Allerdings ist Ethereum keine reine Kryptowährung, sondern eine Plattform für sogenannte Dapps.
  • Diese Dapps bestehen wiederum aus Smart Contracts, die sich unter anderem handeln lassen. Alternativ dazu können Trader die Kontrakte nutzen, um beispielsweise Crowdfunding zu betreiben, Identity-Management anzuwenden oder an E-Voting-Systemen teilzunehmen.

Aus rein technischer Sicht ist Ethereum ein sogenanntes verteiltes System, wobei alle Teilnehmer das Ethereum Peer-to-Peer-Netzwerk nutzen. So können Daten ausgetauscht werden, ohne dass es einen zentralen Server gibt. Damit wollen die Entwickler verhindern, dass die Kryptowährung zentralisiert wird – wie es bei herkömmlichen Devisen der Fall ist. Trotz der Dezentralität arbeiten alle Teilnehmer des Netzwerks mit der gleichen Datenbasis, der Ethereum-Blockchain.

Wer aktiv am Netzwerk teilnehmen möchte, benötigt einen Ethereum-Client. Dieser synchronisiert sich automatisiert mit dem aktuellen Stand des Netzwerks und überprüft jede Transaktion, die hierbei heruntergeladen wird.

Fazit: Grundsätzlich basiert auch Ethereum auf der sogenannten Blockchain-Technologie, unterscheidet sich aber dennoch vom Bitcoin. Denn Ethereum ist eigentlich ein Netzwerk, keine reine Kryptowährung. Dennoch werden die hier gehandelten Smart Contracts fast ausschließlich für Investitionszwecke erworben, obwohl weitere Funktionen möglich sind.

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Kursentwicklung und Marktkapitalisierung

Obwohl es Ethereum bereits seit Mitte 2015 gibt, ist die Kryptowährung erst rund 1,5 Jahre später in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit geraten. Im Zuge des Hypes um den Bitcoin entwickelte sich Ethereum schnell zur Nummer zwei im Markt, einige Experten sagten sogar voraus, Ethereum würde den Bitcoin auf Dauer ablösen können. Ein Blick auf die volatile Kursentwicklung:

  • Anfang 2017: Bis Anfang 2017 verhielt sich Ethereum weitgehend ruhig. Der Kurs notierte bei Werten zwischen 5 und 20 US-Dollar pro einzelner Währungseinheit, wies dabei aber keine nennenswerten Schwankungen auf.
  • Mitte 2017: Im Februar und März nahm die Kursentwicklung dann richtig Fahrt auf. Binnen weniger Tage konnten Renditen von weit über 500 Prozent erwirtschaftet werden, bis im Juli schließlich das bisherige Kurshoch von fast 350 Euro erreicht wurde. Danach ging es für die digitale Devise allerdings steil bergab, einen Monat später notierte die Währung nur noch bei 150 Euro.
  • Ende 2017: Im August konnte sich Ethereum fast vollständig von den hohen Verlusten des Julis erholen und kratzte wieder am vorherigen Kurshoch. Danach kam es allerdings zu einer weiteren Konsolidierung, die allerdings bei einem Kurs von etwa 300 Euro stoppte.

Derzeit gilt Ethereum in Bezug auf die Marktkapitalisierung als eine der fünf größten, digitalen Devisen. Wie sich die Kurse in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln werden, lässt sich derzeit kaum vorhersagen. Fakt ist lediglich, dass die Volatilität kaum abflauen wird.

Fazit: Sein Kurshoch hat Ethereum Mitte 2017 erreicht, fiel danach aber um mehr als 50 Prozent im Wert. Auch in den Folgemonaten kam es immer wieder zu starken Anstiegen, die mit Gewinnmitnahmen und enormen Kurskonsolidierungen endeten. Insofern gilt für die Zukunft: Sicher ist nur, dass sich die Kurse weiterhin schwankungsanfällig entwickeln werden.

 

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Wie funktioniert Ethereum-Mining?
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Das sogenannte Mining ist einer der wichtigsten Prozesse bei Kryptowährungen. Wie schon der englische Begriff „Abbau“ unschwer vermuten lässt, werden hier einzelne Einheiten der digitalen Devise hergestellt. Dazu werden allerdings keine physischen Materialien abgebaut, sondern Rechenleistung erbracht. Der beispielhafte, etwas vereinfachte Ablauf:

  1. Miner erstellen Transaktionen auf Basis der Ethereum-Blockchain. Alle fünf Sekunden lassen sich diese Transaktionen wiederum zu einem Block zusammenfassen.
  2. Aus den Metadaten eines Blicks und einer sogenannten Nonce wird ein Hash erstellt. Hierbei handelt es sich um eine Prüfsumme, so dass jeder Block nur ein einziges Mal gemint werden kann.
  3. Zudem müssen bei Ethereum noch die bereits angesprochenen Smart Contracts prozessiert werden.

Hieraus ergeben sich dann letztlich einzelne Coins. Der Anreiz für die Miner besteht darin, dass die für die Erstellung von Blöcken fünf neu generierte Ether-Token erhalten. Diese werden jedoch nur dann vergeben, wenn der erstellte Block wirklich für die Blockchain ausgewählt wird. Beim aktuellen Kurs von etwa 250 Euro hat jeder Miner alle fünf Sekunden – in dieser Zeit kann ein Blick erstellt werden – also die Chance, fünf Coins und damit 1.250 Euro zu erhalten.

Darüber hinaus gibt es aber einen weiteren Reward in Form von Währungseinheiten für alle Miner, um einen generellen Anreiz für die Erschaffung von Coins zu setzen. Zudem soll so verhindert werden, dass das Mining zentralisiert von einigen großen Anbietern durchgeführt wird.

Fazit: Auch Ethereum wird im Rahmen des sogenannten Minings erstellt. Bei diesem Prozess erbringen Computer eine Leistung, die – vereinfacht gesprochen – in sogenannten Blöcken endet. Wird dieser Block in die Blockchain des Ethereums aufgenommen, so erhalten die Miner eine Belohnung.

Ethereum-Trading: Eine kurze Übersicht

Wer sich mit der Frage: „Was ist Ethereum“ befasst, der wird in der Regel darauf aus sein, mit der digitalen Devise Handel zu betreiben. Doch lohnt sich das eigentlich? Mögliche Chancen und Risiken in der kurzen Übersicht:

  • Volatilität: Ethereum hat sich so volatil entwickelt, wie kaum eine andere Kryptowährung. Binnen Tagen ging es um mehrere hundert Prozentpunkt rauf, nur damit die digitale Devise anschließend wieder rapide einbrach. Im Gegensatz zum Bitcoin erreicht die Währung nicht alle paar Wochen einen neuen Höchststand, sondern notiert noch immer unterhalb des Kurshochs vom Juni 2016.
  • Hype: Für eine grundsätzlich positive Entwicklung der Kryptowährung spricht der generelle Hype um die digitalen Devisen. Trader investieren derzeit immer höhere Summen in den Markt, streuen dabei auch auf Währungen wie Ethereum und nicht mehr nur den Bitcoin. Hält dieser Trend an, kommt es in Zukunft auch wieder zu Kurssteigerungen.

Die Volatilität ist vor allem dann eine Chance, wenn Anleger die digitale Devise per CFD handeln möchten. Mit diesem Finanzderivat, das in der Regel nur wenige Stunden gehalten wird, lassen sich sowohl Call-Positionen als auch Put-Positionen eröffnen. Das heißt: Bei einer Put-Position profitiert der Trader von fallenden Kursen, bei Call-Positionen entsprechend von steigenden. Ideal können so – bei korrekter Kursprognose – jeweils Entwicklungen in beide Richtungen gewinnbringend mitgenommen werden.

Wer hingegen den mittel- bis langfristig anhaltenden Hype nutzen möchte, kauft die einzelnen Währungseinheiten am besten direkt an. Die Möglichkeit hierfür bieten Börsen und Marktplätze, auf denen Ethereum gehandelt werden kann. Sekündlich finden hier hunderte Transaktionen statt, wobei das Prozedere mit dem Handel an herkömmlichen Börsen zu vergleichen ist.

Fazit: Wer mit Ethereum handeln möchte, kann von den hohen Kurspotenzialen profitieren. Allerdings sollten sich Trader bewusst sein, dass die Entwicklung auch negativ verlaufen kann. Gerade Ethereum entwickelte sich in den vergangenen Monaten enorm volatil, Trader laufen also unter Umständen Gefahr, viel Kapital zu verlieren. Wer die Volatilität ausnutzen möchte, sollte sich über das Trading mit CFDs informieren.

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Fazit: Wie funktioniert Ethereum? Blockchain-Technologie und Netzwerk

Ethereum ist keine reine Kryptowährung, wird aber derzeit ausschließlich als solche genutzt. Dabei hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass sich die digitale Devise äußerst volatil entwickelt hat. Binnen weniger Tage schaffte es Ethereum Mitte 2017, ein neues Kurshoch von 350 Euro zu erzielen. Danach ging es innerhalb weniger Wochen auf unter 150 Euro zurück. Derzeit hat sich der Kurs etwas stabilisiert und notiert bei rund 250 bis 300 Euro – weitere Schwankungen gelten allerdings als wahrscheinlich.

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