Ethereum kaufen in Deutschland – das sollten Sie 2018 beachten

Ethereum kaufen in Deutschland
Ethereum kaufen in Deutschland“ – Immer mehr Anleger sind daran interessiert, in die Kryptowährung zu investieren. Kein Wunder, konnte die digitale Devise doch nach dem Bitcoin die höchsten Kurssteigerungen in den vergangenen Monaten und Jahren erzielen. Doch wie genau kann eigentlich mit Ethereum gehandelt werden? Und welche Chancen bieten sich? Unsere Redaktion hat sich intensiv mit allen Möglichkeiten befasst und stellt sie übersichtlich vor.

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Was ist Ethereum überhaupt?

Ethereum basiert genau wie der Bitcoin auf der sogenannten Blockchain-Technologie. Dabei ist Ethereum allerdings streng genommen keine reine Kryptowährung, sondern eine Plattform für Dapps. Diese bestehen wiederum aus Smart Contracts, die für eine Vielzahl von Anwendungen nutzbar sind: E-Voting-Systeme, virtuelle Organisationen, Crowdfunding oder Identity-Management sind nur einige der Möglichkeiten.

Ethereum selbst ist ein verteiltes System. Alle Teilnehmer dieses Systems nutzen das Ethereum-Peer-to-Peer-Netzwerk, um Daten ohne einen zentralen Server austauschen zu können. Dabei arbeiten die Teilnehmer mit ein- und derselben Datenbasis, der angesprochenen Ethereum-Blockchain.

Wie kann man Ethereum in Deutschland kaufen?

Fernab von den technischen Feinheiten dürfte die meisten Anleger interessieren, wie genau sie in die Kryptowährung Ethereum investieren können. Zu unterscheiden ist hier zwischen zwei verschiedenen Handelsarten:

  1. Direktkauf: Trader können einzelne Währungseinheiten von Ethereum direkt ankaufen. Genau wie herkömmliches Geld auch, können Trader mit dem Kapital dann entweder weiter handeln oder Transaktionen durchführen.
  2. CFD: Deutlich gängiger ist es aktuell allerdings, per CFD mit Kryptowährungen zu handeln. Das Finanzderivat bietet den großen Vorteil, über einen Hebelfaktor zu verfügen. Mit diesem lassen sich – vereinfacht gesprochen – sowohl Gewinne als auch Verluste um einen bestimmten Faktor erhöhen.

Wichtig: Wer Ethereum direkt ankaufen möchte, benötigt hierfür ein sogenanntes Wallet. Dieses ist mit einem herkömmlichen Girokonto zu vergleichen und dient dazu, die einzelnen Währungseinheiten zu speichern. Vom Wallet aus lassen sich beispielsweise auch Transaktionen ausführen.

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Fazit: Ethereum kaufen in Deutschland – das geht auf grundsätzlich zwei verschiedenen Wegen. Viele Trader werden CFDs nutzen, weil ein solches Investment vergleichsweise einfach abgewickelt werden kann und binnen kurzer Zeit hohe Renditen verspricht. Alternativ dazu legen Anleger Kapital direkt in einzelne Währungseinheiten an, was auch langfristige Spekulationen möglich macht.

Ethereum kaufen in Deutschland – eine kurze Anleitung

  1. Zunächst müssen Trader entscheiden, ob sie Ethereum direkt ankaufen oder per CFD handeln möchten.
  2. Im zweiten Schritt wird dann ein passender Broker bzw. eine Börse für den Handel ausgewählt. Was dabei beachtet werden muss, zeigen die folgenden Abschnitte detaillierter.
  3. Ist das Handelskonto erst eröffnet, zahlen Trader Kapital auf das neue Depot ein. Möglich ist das beispielsweise per Kreditkarte, PayPal oder auch Banküberweisung.
  4. Binnen weniger Sekunden sollte das Kapital dem Konto gutgeschrieben werden. Anschließend kann es direkt in einzelne CFD-Positionen fließen oder genutzt werden, um die Währungseinheiten direkt anzukaufen.

Fazit: Trader können Ethereum ohne größere Hindernisse ankaufen. Dazu müssen Anleger sich zunächst entscheiden, ob sie direkt oder per CFD in die Kryptowährung investieren möchten. Anschließend wird Kapital auf das Handelskonto transferiert, von wo aus es dann aktiv in CFD-Positionen oder einzelne Währungseinheiten fließt.

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CFD-Trading für kurzfristig orientierte Trader

Die Entscheidung, ob per CFD oder Direktkauf gehandelt wird, hat einen weitreichenden Einfluss auf Rendite und Risiko. Insofern lohnt es sich für Anleger, beide Alternativen detaillierter miteinander zu vergleichen. Zunächst soll dabei das Finanzderivat CFD kurz vorgestellt werden.

Handel mit Hebelfaktor

CFDs sind Finanzderivate. Das bedeutet, dass Anleger, die ein CFD erwerben, nur von der Kursentwicklung eines Basiswerts profitieren, diesen aber nicht in ihren Besitz nehmen. Zudem sind CFDs mit einem Hebel ausgestattet, der das vom Trader eingesetzte Kapital um einen bestimmten Faktor erhöht. Ein Beispiel für das Trading mit Ethereum per CFD:

  • Art: Call
  • Einsatz: 100 Euro

Mit dieser Call-Position setzt der Anleger darauf, dass sich der Kurs von Ethereum in den kommenden Stunden oder Tagen positiv entwickeln wird. Als Kapitaleinsatz stehen 100 Euro zu Buche, die beim CFD-Handel auch als Sicherheitsleistung (Margin) bezeichnet werden. Weil der Trader jetzt aber einen Hebel von 1:10 verwendet, bewegt er an den Märkten effektiv nicht nur 100 Euro, sondern 1.000 Euro.

Angenommen, der Kurs von Ethereum entwickelt sich in den kommenden Stunden tatsächlich positiv und steigt um 5 Prozentpunkte an. Hätte der Anleger die Währungseinheiten direkt angekauft, stünde jetzt ein Gewinn von 100 Euro * 5 Prozent = 5 Euro an. Allerdings beziehen sich die Gewinne beim CFD-Trading immer auf das gehebelte Kapital, in diesem Falle also die 1.000 Euro. Somit liegt die Rendite bei 50 Euro und bezogen auf das ursprünglich vom Trader investierte Kapital (Margin) ganze 50 Prozent.

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Wichtig: Auch im Verlustfall hätte sich der Verlust nicht auf die Margin, sondern das gehebelte Kapital bezogen und wäre entsprechend hoch ausgefallen.

Von fallenden Kursen profitieren

Zwei Besonderheiten bzw. Eigenschaften von CFDs wurden im obigen Beispiel noch nicht thematisiert. Grundsätzlich verfügt das Finanzderivat nicht über eine feste Laufzeit, Trader können die Positionen nach eigenem Ermessen wieder schließen. Allerdings zeigt sich in der Praxis, dass CFDs vor allem für kurzfristig ausgerichtete Spekulationen verwendet werden. Insofern profitieren Trader ebenfalls von der kurzfristigen Entwicklung von Ethereum, für langfristige Investitionen sind die Derivate nicht geeignet.

CFDs bieten jedoch den Vorteil, auch für Spekulationen auf fallende Kurse eingesetzt werden zu können. Denn Trader können sogenannte Put-Positionen eröffnen. Dann erhalten sie eine Rendite, wenn der Kurs des Basiswerts – in diesem Fall also Ethereum – fällt.

CFD-Broker

Stellt sich immer noch die Frage: „Wo kann man Ethereum kaufen in Deutschland?“ CFD-Broker gibt es nicht erst, seitdem die Kryptowährungen Ende 2016 eine rasante Kursentwicklung verzeichnen konnten. Spezialisierte Anbieter in diesem Bereich sind schon seit Jahren an den Märkten aktiv, so dass Trader hier auf ausgereifte Handelsplattformen, hohe Servicequalität und Sicherheit vertrauen können.

Stichwort Sicherheit: Bei der Wahl des Brokers sollten Anleger unbedingt darauf achten, dass ihr CFD-Broker seinen Sitz innerhalb der EU hat. Nur wenn das Unternehmen innerhalb der Staatengemeinschaft reguliert und überwacht wird, ist für ein hohes Maß an Sicherheit gesorgt. Zudem empfiehlt es sich, vor der Kontoeröffnung einen Brokervergleich durchzuführen.

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Fazit: Das CFD-Trading eignet sich vor allem für kurzfristig orientierte Trader. Weil das Finanzderivat mit einem Hebelfaktor ausgestattet ist, lassen sich binnen kurzer Zeit recht hohe Renditen erwirtschaften, wobei das Verlustrisiko ebenfalls alles andere als unerheblich ist. Gehandelt werden die Finanzinstrumente über spezialisierte Broker, die schon seit Jahren CFDs für den Handel anbieten. Bei der Wahl des Brokers sollten Trader sowohl auf das Produktangebot als auch sicherheitsrelevante Merkmale achten.

ETH kaufen in Deutschland: der Direktkauf im Detail

Wem der CFD-Handel zu kurzfristig ausgerichtet oder zu risikoreich ist, der sollte Ethereum direkt ankaufen. Diesen Prozess können sich Trader wie den Aktienhandel auch vorstellen. Über Börsen oder Marktplätze werden Währungseinheiten gegen eine reale Währung wie den Euro getauscht und anschließend im Wallet gespeichert. Genauso funktioniert der moderne, elektronische Aktienhandel auch – hier werden längst keine physischen Urkunden mehr ausgetauscht.

Marktplätze

Viele Anleger kaufen Ethereum über sogenannte Marktplätze. Der Ablauf eines Investments:

  1. Nutzer des Handelsplatzes können Kauf- oder Verkaufsorders erstellen, die anschließend öffentlich auf dem Marktplatz angezeigt werden.
  2. Andere Nutzer können die Angebote annehmen.
  3. Für den sicheren Ablauf der Transaktion sorgt der Marktplatz an sich.

Das Investment ist damit vom Prinzip mit eBay zu vergleichen, weil der Marktplatz nur die reine Plattform für den Austausch der Käufer und Verkäufer bietet. Hierfür wird ein geringes Entgelt fällig. Die Preise für Ethereum bestimmen sich hier über die Masse der Angebote. Stellt beispielsweise ein Verkäufer ein sehr hohes Preisangebot für seine Währungseinheiten ein, wird sich kaum ein Käufer finden.

Börse

Deutlich professioneller ist hingegen das Trading über organisierte Börsen, die meist neben Ethereum auch noch weitere Finanzinstrumente für den Handel anbieten:

  1. Anleger erstellen über die Handelsplattform eine Kauf- oder Verkaufsorder.
  2. Automatisch sucht der Anbieter der Börse jetzt nach passenden Gegenstücken und wickelt die Transaktion ab.

Hier funktioniert der Kauf also wie an herkömmlichen Börsen auf. Dabei ist das Entgelt zwar etwas höher als bei Nutzung der reinen Marktplätze, dafür sinkt der Verwaltungsaufwand für Trader spürbar.

Wallet

Unabhängig davon, ob der Trader Ethereum über die Börse oder einen Marktplatz kauft, die Währungseinheiten werden hinterher immer in einem Wallet gespeichert. Wie bereits angeklungen ist, handelt es sich hierbei praktisch um eine Art Girokonto für Kryptowährungen. Sie bieten den Vorteil, die Währungseinheiten offline zu speichern – somit sind sie sicher vor möglichen Hackerangriffen.

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Fazit: Auch der Direkthandel von Ethereum kann Vorteile mit sich bringen. So ist das Verlustrisiko für Anleger immer auf den eigentlichen Kapitaleinsatz beschränkt. Zudem lassen sich die Währungseinheiten offline speichern und im Wallet jahrelang kostenlos verwahren. Dadurch können Trader auch auf die langfristigen Entwicklungen von Ethereum spekulieren.

Chancen und Risiken von Ethereum kaufen in Deutschland

Stopp Loss TradingDie Chancen und Risiken beim Trading mit Kryptowährungen sind gleichermaßen hoch und sollen an dieser Stelle nur kurz stichpunktartig dargestellt werden:

  • Derzeit gibt es einen regelrechten Hype um Kryptowährungen, der noch nicht abzuflauen scheint.
  • Die Wertentwicklung von Ethereum verlief zwar stark positiv, war aber auch immer wieder von teils enormen Marktkonsolidierungen betroffen.
  • Es erfolgt keine staatliche Regulierung der Kryptowährung, was Kritiker als Gefahrenpotenzial sehen.
  • Hackerangriffe haben in der Vergangenheit schon dafür gesorgt, dass der Kurs von Ethereum stark eingebrochen ist. Bisher hat sich die Kryptowährung hiervon allerdings stets erholen können.
  • Befürworter von digitalen Devisen sagen voraus, dass in Zukunft auch tatsächlich mit den Währungen wie Ethereum bezahlt werden könnte.

Kosten für den Ankauf von Ethereum

Bereits angesprochen worden ist, dass Börsen und Marktplätze eine gewisse Orderprovision verlangen, wenn mit Ethereum gehandelt wird. Darüber hinaus können allerdings weitere Gebühren entstehen:

  • Spread: Abgerechnet wird vor allem bei CFD-Brokern über den sogenannten Spread. Hierbei handelt es sich um die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position, die wiederum in Pips gemessen wird.
  • Transaktionskosten: Auch für die Einzahlung von Kapital auf die jeweiligen Depots bzw. Konten können theoretisch Gebühren entstehen. Vor allem wenn die Konten nur in einer Fremdwährung wie dem US-Dollar geführt werden können, ist das der Fall. Aber auch der Anbieter des Zahlungsmittels – etwa die Bank der Kreditkarte – kann eine Gebühr für die Transaktion verlangen.

Fazit: Wer mit Ethereum handelt, muss auch immer die Handelskosten berücksichtigen. Abgerechnet wird vor allem über den sogenannten Spread, die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position. Zusätzlich dazu können Transaktionskosten entstehen, wenn Trader Kapital auf das Konto einzahlen.

Fazit: ETH kaufen in Deutschland kann hohe Renditen bringen

Ethereum lässt sich grundsätzlich auf zwei verschiedenen Wegen handeln. Viele Trader tendieren aktuell dazu, per CFD in die Kryptowährung zu investieren. Schließlich bietet das den Vorteil, von den kurzfristigen Entwicklungen der digitalen Devise profitieren zu können. Weil CFDs mit einem Hebel ausgestattet sind, lassen sich sowohl Gewinne als auch Verluste der Kryptowährung überproportional stark auf das eigene Handelskonto übertragen. Alternativ dazu investieren Trader Kapital direkt in einzelne Währungseinheiten. Möglich ist das entweder über Marktplätze oder professionelle Börsen, die so funktionieren wie herkömmlichen Börsen etwa für den Aktienhandel auch.

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