Ethereum Erklärung 2018: So funktioniert die digitale Devise

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Ethereum ist für viele Anleger die zweitwichtigste Kryptowährung überhaupt. Nach dem Bitcoin dominierte Ethereum den Markt lange Zeit, auch wenn es mittlerweile viel Konkurrenz etwa von Ripple oder dem Dash gibt. Doch was genau ist Ethereum eigentlich? Und wie funktioniert die digitale Devise aus rein technischer Sicht? Mit diesen Fragen sollten sich Anleger unbedingt befassen, wenn sie vorhaben, in den Markt zu investieren. Daher liefern wir eine umfassende Ethereum Erklärung.


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Ethereum Erklärung – eine Übersicht

  • Ethereum ist eine Kryptowährung
  • Sie basiert ebenfalls auf der bekannten Blockchaintechnologie
  • Allerdings wurden bei der Entwicklung andere Prioritäten gesetzt als etwa beim Bitcoin
  • Ethereum gilt für viele Anleger und Analysten als Nummer zwei im Kryptomarkt
  • Die Währung ist seit 2016 handelbar und konnte enorme Kurssprünge verzeichnen
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Was ist Ethereum?

Um Ethereum zu verstehen, ist es hilfreich, zunächst einen Blick auf die bisherige Entwicklung und Geschichte der Kryptowährung zu werfen. So wurde die digitale Devise erstmals Ende des Jahres 2013 von Vitalik Buterin allgemein beschrieben. Anschließend nahmen weitere Wissenschaftlicher an der Etablierung bzw. Weiterentwicklung der Kryptowährung teil. Ziel war es von Anfang an, eine der größten und technisch ausgereiftesten Digitalwährungen zu entwickeln.

Schon Anfang 2016 konnte die digitale Devise so eine Marktkapitalisierung von über 500 Millionen US-Dollar aufweisen. Binnen zwei Wochen verdoppelte sie diesen Wert und erreichte erstmals die magische Grenze von einer Milliarde US-Dollar. Die Entwicklungsphasen im Detail:

  • Juli 2015: Mitte des Jahres 2015 wurde erstmals eine Ethereum-Beta veröffentlich, die den Namen Ethereum Frontier trug. Sie diente als Grundgerüst für die spätere Entwicklung der „richtigen“ Kryptowährung.
  • März 2016: Die Frontier- oder Betaphase endete dann im März 2016. Hier sahen die Entwickler ein neues Zwischenziel erreicht, den sogenannten Homestead. Das sorgt wiederum dafür, dass Ethereum deutlich sicherer wird. So wurden zahlreiche Fehler, in während der Betaphase entdeckt wurden, beseitigt.
  • 2017: Derzeit arbeiten die Entwickler an den beiden weiteren Stufen, Metropolis und Serenity. So sollen beispielsweise Anwendungen für den eigentlichen Endverbraucher entstehen, um eine „Mainstream-Phase“ einzuleiten. In dieser sollen möglichst viele Nutzer mit Ethereum auch wirklich aktiv bezahlen. Zudem muss dann nicht mehr die gesamte Ether. Blockchain heruntergeladen werden, was den Computer sehr entlastet. Auch die Möglichkeit zu vollkommen anonymen Transaktionen ist für die Zukunft geplant.
  • Endziel: Serenity sehen die Entwickler als komplette Endphase der digitalen Devise an. Hier soll entsprechend der Wechsel vom derzeitigen Proof-of-Work-Algorithmus zu einem sogenannten Proof-of-Stake-Algorithmus erfolgen.

Fazit: Im Gegensatz zum Bitcoin oder auch dem Litecoin ist Ethereum noch eine vergleichsweise junge digitale Devise. Erst 2015 wurde die erste Beta veröffentlicht, die dann die erste Marktreife der Kryptowährung ermöglichte. Ziel der Entwickler ist allerdings die sogenannte Serenity-Stufe, die voraussichtlich in einigen Monaten oder Jahren erreicht werden wird.

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Ethereum Funktionsweise im Detail

Trader sollten sich nicht nur mit der Ethereum Erklärung in Bezug auf die Entstehungsgeschichte befassen. Auch aus technischer Sicht gilt es, sich intensiv mit der Ethereum Funktionsweise vertraut zu machen. Nur so können Anleger Investitionen in die Kryptowährung letztlich wirklich passgenau bewerten. Grundsätzlich basiert Ethereum, wie auch der Bitcoin, auf der sogenannten Blockchain-Technologie. Dabei ist Ethereum allerdings keine reine Kryptowährung, sondern eine Plattform für sogenannte Dapps (Distributed Apps), die wiederum aus Smart Contracts. Diese können wiederum für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet werden, zu denen eben auch die Möglichkeit zum Bezahlen und Handeln gehören.

Aus rein technischer Sicht basiert die Ethereum Funktionsweise auf einem verteilten System. Alle Nutzer sind dabei Mitglied im Ethereum-Netzwerk, wobei Daten komplett ohne zentralen Server ausgetauscht werden. Allerdings benötigen die Teilnehmer trotzdem eine gemeinsame Datenbasis, bei der es sich um die Ethereum Blockchain handelt. Um am Netzwerk an sich teilzunehmen, müssen Anleger wiederum einen Ethereum-Client herunterladen. Er sorgt dafür, dass Anleger stets alle aktuellen Datenbanken herunterladen und zu 100 Prozent die aktuelle Blockchain werden.

Wie bereits angeklungen ist, verwendet Ethereum derzeit noch den sogenannten Proof-of-Work-Algorithmus. Allerdings soll dieser dann im Laufe der Entwicklung, spätestens aber mit dem Erreichen des Endstadiums entsprechend durch einen Proof-of-Stake-Algorithmus ersetzt werden.

Fazit: Die Ethereum Funktionsweise basiert aus rein technischer Sicht auf den gleichen Grundprinzipien wie beispielsweise auch der Bitcoin. So nehmen alle Personen, die den Ethereum nutzen, an einem gemeinsamen Netzwerk teil. Die Basis hierfür bildet wiederum die Ethereum-Blockchain, die allen Teilnehmern dieselbe Datenbasis bietet.

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Ethereum Mining

Ein Großteil der Anleger ist an Ethereum interessiert, um wirklich aktiv Geld in die Kryptowährung zu investieren. Allerdings dürfte das nicht für alle Trader gelten, denn auch mit dem sogenannten Mining lässt sich Geld verdienen. Der Ablauf:

  1. Auf der CPU oder der GPU eines Rechners wird ein spezieller Algorithmus ausgeführt.
  2. Hierüber können sich Ethereum-Miner an der Rechenleistung des Netzwerks beteiligen.
  3. Als Belohnung erhalten die Miner Ether, das sie dann beispielsweise verkaufen können.

Maßgeblich für die Zahl der hergestellten Währungseinheiten ist dabei die Rechenleistung, die der Computer erbringt. Der Begriff „Mining“ leitet sich aus dem Englischen ab und bedeutet übersetzt so viel wie abbauen.

Fazit: Das Mining von Ethereum bezeichnet den Herstellungsprozess der digitalen Devise, der wiederum über die reine Rechnerleistung abgewickelt wird. Anleger können sich hieran beteiligen und erhalten im Gegenzug dafür selbst Einheiten der Kryptowährung.

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Trading: Wie wird mit Ethereum gehandelt?
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Bereits angesprochen worden ist, dass die meisten Anleger wohl aktiv mit Ethereum handeln möchten. Dabei ist es wichtig, sich zunächst darüber Gedanken zu machen, mit welchem Finanzinstrument überhaupt gehandelt werden soll – denn Tradern bieten sich hier gleich zwei verschiedene Möglichkeiten:

1. Handel per direktem Kauf

Es ist problemlos möglich, Ethereum tatsächlich direkt anzukaufen. Dabei läuft das Trading dann über professionell organisierte Börsen ab, die sich in diesem Bereich längst gebildet haben. Der Vorteil für Anleger besteht insbesondere darin, dass sie so auch tatsächlich in den Besitz der digitalen Devise gelangen. Trader können vollkommen unkompliziert auch Transaktionen mit den Währungseinheiten durchführen. Der Ablauf des Handels sei an dieser Stelle kurz vorgestellt:

  1. Der Anleger erstellt eine Order an einer Börse.
  2. Genau wie an herkömmlichen Aktienbörsen auch, wird die Order jetzt automatisiert bearbeitet. Automatisch sucht der Betreiber der Börse nach passenden Verkäufen für die Kauforder – und vice versa.

Für ihre Dienstleistungen verlangen die Betreiber der Börsenplätze natürlich ein gewisses Entgelt, das allerdings nicht höher ist als an herkömmlichen Börsenplätzen auch.

Zwischenfazit: Handeln Trader Ethereum per Direktkauf, kommen sie auch wirklich in den physischen Besitz der digitalen Devisen. Dabei ist der mögliche Kapitalverlust maximal auf den Kapitaleinsatz an sich beschränkt. Trader können nicht mehr Geld verlieren, als sie investieren. Das Totalverlustrisiko ist beim Handel mit Kryptowährungen die Ethereum allerdings gegeben.

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2. CFD-Trading

Etwas riskanter als der Handel per Direktkauf ist das Trading per CFD. Denn die Finanzderivate sind mit einem sogenannten Hebelfaktor ausgestattet. Im Prinzip erhöht der Anleger seine Investition um diesen Faktor, was sich sowohl auf Gewinne als auch auf Verluste auswirkt. Ein Blick auf diese Ethereum Funktionsweise:

  • Der Anleger möchte insgesamt 100 Euro in seine Position investieren.
  • Allerdings setzt er zusätzlich einen Hebelfaktor ein, der den Kapitaleinsatz um den Faktor 10 erhöhe.
  • Auf diese Weise bewegt der Trader effektiv nicht nur 100, sondern ganze 1.000 Euro an den Märkten.

Angenommen, Ethereum gewinnt jetzt um 10 Prozent an Wert. Hätte der Trader seine 100 Euro direkt in die digitale Devise investiert, dann stünde jetzt ein Gewinn von 10 Euro zu Buche. Beim Handel mit CFDs bezieht sich der Ertrag allerdings immer auf das gehebelte Kapital. Somit liegt dieser in diesem Fall bei einem Betrag von 100 Euro, bezogen auf die ursprünglich eingesetzte Summe von 100 Euro ergeben sich also 100 Prozent Gewinn.

Allerdings gilt das natürlich entsprechend auch im Verlustfall. Würde Ethereum jetzt um beispielsweise 10 Prozent an Wert verlieren, stünde für den Trader ein Kapitalverlust von 100 Euro zu Buche – und genau in dieser Höhe wurde Kapital in die Position eingezahlt. Auch Verluste, die den ursprünglichen Einsatz übersteigen sind im Bereich des Möglichen.

Fazit: Wer mit dem Ethereum handeln möchte, hat hierfür generell zwei verschiedene Möglichkeiten. Besonders hoher Beliebtheit erfreuen sich derzeit Investments, die komplett über den Direktkauf ablaufen. Hier ist das Verlustrisiko für den Anleger maximal auf seinen Kapitaleinsatz beschränkt. Beim CFD-Handel ist das Risiko hingegen größer, dafür sind aber auch die Renditepotenziale höher.

Fazit: Ethereum Erklärung klärt auf

Anleger, die mit Ethereum traden möchten, müssen sich zunächst mit der grundlegenden Funktionsweise der digitalen Devise auseinandersetzen. So zeigt ein Blick auf die Kryptowährung, dass Anleger hier eine Devise nutzen, die in etwa so aufgebaut ist, wie auch der Bitcoin. Schließlich basiert Ethereum ebenfalls auf der Bitcoin-Technologie. Allerdings soll die digitale Devise deutlich sicherer sein und wird zudem konsequent weiterentwickelt. Dabei existiert wiederum ein recht klarer Entwicklungsplan, der in den nächsten Monaten und Jahren umgesetzt werden soll. Doch auch jetzt können Anleger bereits Geld in die digitale Devise investieren.

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