Welches sind die lukrativsten Fx-Handelspaare?

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Das lukrativste FX-Handelspaar zu finden, halten viele Einsteiger für den Grundstein des erfolgreichen Tradings. Tatsächlich ist das beste Währungspaar für den Forex-Handel nicht eindeutig und Trader müssen selbst aktiv werden, um ein Forex-Paar zu finden, das für die eigene Strategie sinnvoll genutzt werden kann.

Wir informieren darüber, welche Unterschiede es zwischen den Währungspaaren gibt, welche die gefragtesten Währungspaare der Welt sind und worauf Trader tatsächlich achten müssen.

  • Währungspaare haben unterschiedliche Eigenschaften
  • Diese ändern sich mehrfach am Tag deutlich
  • Wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer
  • Wichtig ist vor allem die Strategie
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„Welches sind die lukrativsten Fx-Handelspaare?“ – Fragestellung ungenau

Die Frage nach den lukrativsten Währungshandelspaaren ist gerade für Einsteiger eine sehr wichtige Frage, die jedoch etwas ungenau formuliert ist. So ist Lukrativität natürlich auch ein relativer Begriff. So gibt es unterschiedliche Betrachtungszeiträume, in denen einzelne Trader besonders viel Gewinn erzielen konnten, indem sie sich auf ein bestimmts Währungspaar konzentrieren haben. Auf der anderen Seite werden die Majors besonders häufig gehandelt und generieren so unter den Tradern sicherlich insgesamt gesehen den größten Gewinn.

Zudem dürfen Trader auch nicht vergessen, dass an jedem Trade zwei Parteien beteiligt sind: Der Trader selbst und derjenige, der die Gegenposition einnimmt. Der Gewinn des Einen ist dabei zwangsweise der Verlust des anderen. Es gibt also letztlich kein Währungspaar, das lukrativ ist. Es gibt nur erfolgreiche und erfolglose Trader. Dabei kann es durchaus auch sein, dass beide Parteien zu den Verlieren zählen. Die Transaktionskosten des Brokers können dazu führen, dass auch der Gewinn einen Verlust darstellen kann.

Lukrativität ist also letztlich keine Frage des Währungspaares, sonders des Geschicks des Traders. Ein wichtiger Faktor sind zudem die Forex Kosten, die ein Broker erhebt. Je geringer diese sind, umso eher ist ein Währungspaar lukrativ. Deswegen ist ein Forex Broker Vergleich in Bezug auf die Kosten auch ungemein wichtig und sollte am Start einer jeden Trading-Karriere durchgeführt werden. Dies ist einer der wichtigsten Forex-Tipps, damit Trader schnell erfolgreich werden können.

Welchen Währungspaare werden besonders häufig gehandelt?

Wer den Forexmarkt betrachtet wird schnell erkennen, dass es zwischen den Währungspaaren einige deutliche Unterschiede gibt. Sie unterscheiden sich vor allem bei Spread und Volatilität oftmals so stark, dass es auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Die Währungspaare, die am häufigsten gehandelt werden, sind derzeit:

  • EUR/USD: üblicherweise die beste Liquidität
  • USD/JPY: volatil, aber ausreichend liquide
  • GBP/USD: ebenfalls sehr liquide, aber etwas volatiler
  • AUD/USD: Rohstoff-Währungspaar, Korrelation zu Gold
  • USD/CHF: Liquidität hoch, Fluchtwährung zum Euro
  • USD/CAD: Rohstoff-Währungspaar: Korrelation zu Erdöl

Es handelt sich dabei ausschließlich um sogenannte Majors, die nach der engen Definitionen den US-Dollar als Bestandteil haben müssen. Inzwischen werden damit jedoch auch viele Währungen bezeichnet, die häufig gehandelt werden, wie beispielsweise auch EURCHF oder EURJPY.

Die Wichtigkeit der Währungspaare liegen in den meisten Fällen vor allem in der Häufigkeit des Handels begründet und der Menge an Währung, die im Umlauf ist. Diese korreliert in der Regel wiederum üblicherweise mit der Größe, Stärke und Relevanz der Volkswirtschaft des Landes oder der Länder, in dem oder in denen die Währung beheimatet ist.

Dies liegt auch daran, dass der Forexmarkt zwar inzwischen natürlich Anlaufstelle von Privattradern ist und immer schon für Spekulanten attraktiv war. Letztlich handelt es sich jedoch um einen Markt mit praktischem Nutzen, der natürlich auch durch realwirtschaftliche Interessen bestimmt wird. Diese betragen allerdings geschätzt nur noch rund 10 Prozent. Derzeit sind also vor allem Spekulanten auf dem Markt aktiv, die allerdings immer noch stark auf Veränderungen der Volkswirtschaft reagieren.

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Sind die meistgehandelten Währungspaare die besten?

Ob die meistgehandelten Währungspaare am Besten sind, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. In jedem Fall handelt es sich oft um die Beliebtesten. Trader dürfen dabei jedoch auch nicht vergessen, dass eine sehr liquide Währung, wie beispielsweise der US-Dollar nicht zwangsweise unter Tradern beliebt ist – was er in diesem Fall jedoch natürlich ist. Der Handel wird jedoch natürlich auch dadurch sehr stark begünstigt und angetrieben, dass es sich um eine Art Weltwährung handelt, die in fast jedem Land dieser Welt eingetauscht werden kann und in manchen Ländern sogar als Ersatzwährung zur eigenen dienen.

Dementsprechend ist es vor allem auch der Alltag ganz normaler Menschen, der dazu führt, dass der US-Dollar so häufig gehandelt wird. Warenflüsse und Kapitalflüsse tragen dazu bei, dass der US-Dollar so häufig gehandelt wird, nicht nur Trader oder andere Spekulanten.

Die meistgehandelten Währungspaar weisen jedoch ohne Frage einige Besonderheiten auf. Darunter fallen beispielsweise:

  • Hohe Liquidität
  • Geringe Volatilität
  • Geringe Spreads
  • Große Beliebtheit und Bekanntheit unter Tradern
  • Häufige Handelssignale

Schon alleine aufgrund der Beliebtheit unter Tradern können die meistgehandelten Währungspaare also mehr bieten als viele Exoten oder Minors. Dennoch bedeutet dies nicht, dass das Trading mit einem beliebten Währungspaar immer am besten funktioniert. Trader müssen die Vor- und Nachteile differenziert betrachten und ihre Entscheidungen von anderen Faktoren abhängig machen, als der Häufigkeit des Handels. Die Strategie ist wesentlich dafür, ob das Handeln der häufigsten Basiswerte sinnvoll ist oder nicht. Bei den meistgehandelten Währungspaaren sind allerdings gerade Einsteiger am besten aufgehoben.

Währungspaare nicht zu alten Zeiten mit gleichen Eigenschaften

Trader müssen dabei auch beachten, dass Währungspaare im Verlauf eines Handelstages in der Regel mehrfach ihre Eigenschaften mehr oder weniger deutlich verändern. So sind vor allem die Handelszeiten wichtig und sollten in jedem Fall beachtet werden. Vor allem die Märkte in:

  • New York
  • Toronto
  • Tokio
  • Hongkong
  • London
  • Frankfurt

nehmen großen Einfluss auf die Liquidität und somit auch Basiswerte der meisten Währungspaare. Vor allem die lokal wichtigste Währung erhält üblicherweise zu Beginn der Handelszeiten einen deutlichen Schub. Dies gilt umso mehr, wenn sich die Handelszeiten zusätzlich überschneiden. Doch auch kleinere Währungen aus der Region werden unverkennbar häufiger gehandelt und ändern ihre Eigenschaften teils deutlich. Auch zum Börsenschluss werden Positionen geschlossen und kehren sich deswegen oft um. Dies sollte jeder Trader wissen.

Ein weiterer wichtiger Faktor, den Trader auch dann nicht vernachlässigen sollten, wenn sie starre Verfechter der Chartanalyse sind,  sind Nachrichten und Veröffentlichungen, die die jeweilige Währung betreffen. Grund dafür sind die recht starken Kursveränderungen. Natürlich lassen sich diese auch im Vorfeld oftmals schon im Chart durch die richtigen Indikatoren erkennen. Allerdings sollten Trader immer über wichtige Nachrichten informiert sein, um die Lage besser einschätzen zu können. Gerade zu Newszeiten verhält sich der Handel deutlich anders als zu ereignisarmen Zeiten. Wer nicht ausreichend auf diese Änderungen vorbereitet ist, riskiert, dass er im Ernstfall Geld verliert, nur weil er sich nicht informiert hat und die Bewegungen deswegen nicht richtig einschätzen konnte.

Wer Forex erfolgreich handeln möchte, muss die Besonderheiten der einzelnen Währungen und Auswirkungen der Ereignisse und Handelszeiten beachten.

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Wichtiger Faktor 1: Erfahrung

Welches Währungspaar für einen Trader am besten geeignet ist und somit lukrativ sein kann, hängt nicht unwesentlich von seinem Erfahrungsstand an. Viele Broker, denen das Wohl ihrer Kunden am Herzen liegt, schalten für Neukunden und Einsteiger zu Beginn erst einmal nur die Währungspaare frei, die am wenigsten Volatilität aufweisen. Auf diese Weise sind sie vor allem vor zu großen Verlusten geschützt. Da der Fokus auf das Risikomanagement oft für den Erfolg deutlich wichtiger ist als die Suche nach der größten Rendite, kann dieses Vorgehen durchaus sinnvoll sein.

Doch auch davon unabhängig kann Erfahrung mit einer bestimmten Währung sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Viele Trader und Aktionäre beschränken sich auf den Heimatmarkt, weil sie diesen besser kennen. Diese Sicherheit kann trügerisch sein. Es kann sinnvoll sein, abseits der bekannten Werte nach Alternativen zu suchen und weniger voreingenommen zu handeln. Dies gilt für Chartanalysten allerdings natürlich deutlich weniger stark als für Newstrader. Wer eine Strategie verfolgt, die rein chartinhärent umgesetzt werden kann, muss diesen Faktor weniger stark beachten, sollte ihn jedoch nicht völlig vernachlässigen. Den Heimatmarkt zu traden, kann für manche Strategien sinnvoll oder sogar unmöglich sein. Die Liquidität wird durch die lokalen Handelszeiten mitbestimmt.

Allerdings sollten Trader auch beachten, dass Erfahrung zwar wesentlich ist, jedoch auch trügerische Sicherheit bieten kann. Ein Beispiel hierfür wären Trader, die über Jahre EURCHF gehandelt haben und dennoch – wie ein Großteil der Wirtschaftsexperten – von der Entkoppelung des Schweizer Franken vom Euro überrascht wurden. Erfahrung mit einer bestimmten Währung hilft also nicht immer.

Wichtiger Faktor 2: Liquidität oder Volatilität

Entscheidend für die Lukrativität eines Basiswert ist immer auch, welche Liquidität und Volatilität ein Währungspaar aufweist. Dabei gibt es jedoch unterschiedliche Faktoren zu beachten, die sich teils sogar gegenseitig  egalisieren können. So bieten sehr liquide Basiswerte beispielsweise häufig den Vorteil, dass kein Gap oder Slippage einen gewinnträchtigen Trade in der letzten Sekunde noch verhindert. Diese Sicherheit ist ohne Zweifel auch ein Kostenfaktor.

Auf der anderen Seite ist es gerade eine hohe Volatilität, die es ermöglicht, aus einem Trade das bestmöglich herauszuholen. Durch die deutlicheren Kursschwankungen können Trader auch ohne Hebel relativ schnell eine ansehnliche Rendite erzielen. Hierbei haben Exoten dann also doch wieder Vorteile. Dies bestätigt sich gerade bei hohen Hebeln von Majors, für die dann unter Umständen zusätzliche Finanzierungskosten anfallen. Die Zusatzkosten sparen viele Trader, wenn sie Exoten handeln, da die übliche Marktbewegung ausreicht und kein zusätzlicher Hebel notwendig ist, um gewinnbringender zu handeln.

Ein Großteil dieser Faktoren ist jedoch letztlich bereits eingepreist. So ist beispielsweise der relativ hohe Marktspread bei Exoten Grund dafür, dass diese Währungspaare deutlich seltener gehandelt werden. Immerhin sorgt dieser oft dafür, dass sich ein Trade schon zu Beginn sehr deutlich im Minus befindet. Geringe Kursschwankungen bei Majors reichen hingegen oft schon aus, um einen Trade ins Plus zu heben und den Marktspread zu egalisieren. Auch deswegen ist das Risiko bei Exoten immer höher.

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Wichtiger Faktor 3: Strategie

Letztlich ist es vor allem eine Frage der eigenen Strategie, welches Forexpaar besonders lukrativ ist. Je nach Grundlage können vollkommen anderen Währungspaare in Frage kommen. Trader suchen dabei beispielsweise nach:

  • Der größte Liquidität
  • Der größten Volatilität
  • Dem deutlichsten Trend
  • Entgegengesetzte Bewegungen bei zwei Währungen
  • Der stabilsten Handelsumgebung
  • den spektakulärsten Nachrichten

All diese Strategien haben ihre Daseinsberechtigung und können dafür genutzt werden, ein in der jeweiligen Marktsituation unter den jeweiligen Bedingungen optimales Währungspaar herauszufiltern.

Es ist letztlich auch immer eine Frage dessen, welche Ziele ein Trader verfolgt und welcher Trading-Stil ihm dabei am meisten liegt. Ein Scalper hat beispielsweise ganz andere Anforderungen an einen Basiswert als ein Trader, der es auch einkalkuliert, eine Position auch mal über Nacht zu halten.

Es gibt als das lukrativste Handelspaar im Forex immer nur vor dem Hintergrund der Strategie. Wer erfolgreich Forex handeln möchte, kann dafür beispielsweise das Währungspaar herausfiltern, bei dem die eine Währung voraussichtlich am stärksten an Wert verlieren wird, während die andere am stärksten gewinnen wird. Hier ist die Liquidität also untergeordnet.

Auf der anderen Seite gibt es genauso Trader, die sich auf ein oder maximal zwei Währungspaar fokussieren und dort versuchen, die besten Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu finden. Letztlich ist es eine Frage der eigenen Vorlieben und der Strategie.

Fazit: „DAS“ lukrativste Währungspaar gibt es nicht

Trader, die sich eine einfach Antwort auf die Frage erhoffen, welches das lukrativste Währungspaar beim Devisenhandel ist, müssen enttäuscht werden. Dies ist grundsätzlich schon alleine deswegen der Fall, weil es bei einem Währungstrade immer einen Gewinner und einen Verlierer gibt. Trader müssen stattdessen herausfinden, welche Trading-Strategie für ihre Ansprüche am besten geeignet ist und auf dieser Grundlage das Währungspaar herausfiltern, das am besten zu der Strategie passt.

Dabei sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt. Der Trader kann sich vor jeder Position auf die Suche nach einem neuen Währungspaar machen, für den seine Indikatoren gute Chancen vermuten lassen. Oder er stützt sich vor allem auf ein Währungspaar, das hinsichtlich wichtiger Fakten wie Volatilität oder Liquidität und Handelszeiten seine Bedürfnisse am besten erfüllt und sucht dann nach dem optimalen Einstiegszeitpunkt.

Beachten sollte er dabei jedoch in jedem Fall, dass die Eigenschaften eines Währungspaares nicht zu jeder Zeit gleich sind. Mit der Eröffnung der lokalen Handelsmärkte steigt die Liquidität einer Währung oftmals deutlich an. Dieser Effekt erhöht sich bei mehreren Handelsmärkte. Auch Börsenschluss oder wichtige wirtschaftliche Ereignisse können die Eigenschaften einer Währung grundlegend ändern. Schon alleine hieraus ergibt sich, dass Trader wachsam bleiben müssen und die Entscheidung für eine Währung immer hinterfragen müssen. Nur dann lässt sich die Strategie lukrativ anwenden – das Währungspaar selbst ist dafür hingegen von untergeordneter Bedeutung. Entscheidend ist, ob seien Eigenschaften zur Strategie passen.

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