Rückblick und Ausblick direkt nach Börsenschluss

Im GKFX-Webinar „Die Märkte auf der Couch – Der Live-Kommentar zum Börsenschluss“ am 26. Oktober 218 um 17 Uhr blickt der erfahrene Referent Kristian Volaric auf die gerade zu Ende gegangene Handelswoche zurück und wirft einen Blick voraus. Trader erfahren so gleich nach Börsenschluss, mit welchen Volumina und Volatilitäten es in der kommenden Woche an den Märkten weitergeht. Auch interessante Werte der nächsten Woche werden vorgestellt.

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Keine Erholung beim DAX

In dieser Woche sah es am Montag noch nach einer Erholung beim DAX vor. Die Anleger an der Frankfurter Börse gingen recht optimistisch in die Woche. So hofften viele beispielsweise noch auf eine Einigung im Haushaltsstreit mit Italien. Zudem kamen von den asiatischen Börsen gute Vorgaben.

Bald kamen jedoch negative Nachrichten aus Rom, die sich auf den DAX und den Euro auswirkten. Derzeit wird auch von einer Konjunkturabkühlung gesprochen. Am Dienstag verlor der DAX dann mehr als zwei Prozent und fiel auf ein Zweijahrestief. Weitere internationale Indizes erlitten nach den Verlusten in der Vorwoche ebenfalls erneut einen Einbruch. Die Risiko- und Unsicherheitsfaktoren nehmen derzeit stetig zu. Neben dem Handelskonflikt zwischen China und den USA belasten beispielsweise der Haushaltsstreit mit den USA und die Spannungen mit Saudi-Arabien nach dem Tod des Journalisten Jamal Khashoggi die Märkte. Die Weltwirtschaft wird immer instabiler und die Stimmung an den Börsen verschlechtert sich zusehends.

Mehrere Indizes mit Verlusten

Der MDax und der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, verloren je über ein Prozent. Die amerikanischen und asiatischen Indizes erlitten ebenfalls erneut Verluste. So fiel der CSI300, in dem die beiden größten Börsen aus China und Hongkong zusammengefasst werden, 2,66 Prozent. Der DAX verlor seit Januar nun schon zehn Prozent. Noch Anfang der letzten Woche war eine vorsichtige Korrekturbewegung im Chart erkennbar. Der Index erreichte einen Stand von 11.710 Punkten und nahm sogar Fahrt in Richtung der 11.850-Punkte-Marke auf. Allerdings stellten sich wenig später wieder Verluste ein.

Italien vorherrschendes Thema

In Europa ist der Haushaltsstreit mit Italien aktuell wohl das wichtigste Thema. Einige Beobachter befürchten sogar eine neue Eurokrise. Ein Anzeichen für das Risiko sind die steigenden Renditen für italienische Staatsanleihen; auch im Vergleich zu anderen europäischen Staatsanleihen. Die Rendite für zehnjährige italienische Staatsanleihen legte um 3,74 Prozent zu und liegt nun auf dem höchsten Wert seit vier Jahren.

Vergangenen Freitag gab die Rating-Agentur Moody‘s bekannt, dass sie die Bewertung für Italien herunterstuft, den Ausblick aber bei „stabil“ beibehält. Die italienische Regierung scheint trotz einiger versöhnlicher Signale in der Vorwoche nicht von ihrer Haltung abzurücken. Im bei der EU eingereichten Haushaltsentwurf wird deutlich, dass das Land in der Tat mit einer Neuverschuldung von 2,4 Prozent für das kommende Jahr plant. Finanzminister Giovanni Tria gibt auch zu, dass sein Land damit gegen die Richtlinien des EU-Stabilitätspakts verstößt. Dies sei allerdings nötig, damit es in Italien zu mehr Investitionen und Wachstum komme.

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China will Wirtschaft bei Abschwung unterstützen

Aus China kommen allerdings positive Nachrichten. Dort nehmen die Sorgen hinsichtlich eines Wirtschaftsabschwungs als Folge des Handelsstreits mit den USA zu. Die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt in der letzten Woche vielen schwächer aus als erwartet, was Anlass zu Spekulationen über ein Abschwächen des Wirtschaftswachstums gab. Die Regierung in Peking sagte nun, dass man in diesem Fall chinesische Unternehmen unterstützen will.

Brexit-Verhandlungen gehen weiter

In Europa stehen auch die Brexit-Verhandlungen wieder auf der Tagesordnung. In London protestierten am Wochenende Hunderttausende gegen den Austritt aus der EU. Immer wieder wird auch ein erneutes Referendum gefordert. Auch wenn Premierministerin Theresa May vor einigen Tagen sagte, dass ein Abkommen zu 95 Prozent stehe und man in wichtigen Fragen beispielsweise beim Thema Sicherheit eine Lösung gefunden habe, sind drängende Fragen wie die Grenze zwischen Irland und Nordirland noch immer unbeantwortet.

Die Zeit wird allmählich knapp: Im März 2019 will Großbritannien aus der EU ausscheiden. Die EU-Kommission hatte bereits eine längere Übergangszeit angeboten. Falls Großbritannien ohne Abkommen aus der EU ausscheidet, was immer realistischer wird, wären viele Themen ungeklärt. Dazu gehört beispielsweise, unter welchen Bedingungen Medikamente in die EU bzw. nach Großbritannien eingeführt werden dürfen.

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Einbruch an US-Börsen vor zwei Wochen

In den USA erlitten die Börsen vor etwa zwei Wochen einen massiven Einbruch. Der Dow Jones verlor an nur einem Handelstag drei Prozent und beendete den Tag mit den höchsten Verlusten seit acht Monaten. Der S&P 500 verlor fünf Tage in Folge und erlitt damit die längste Verlustserie seit knapp drei Jahren.

Von diesem Kursrutsch waren vor allem Technologie-Aktien betroffen. Netflix, Apple und Amazon verloren innerhalb von nur wenigen Stunden zusammen einen Börsenwert von fast 130 Milliarden Dollar. Dieser Einbruch zog in der Folge auch die asiatischen und europäischen Börsen mit nach unten.

Aktienmärkte in aller Welt mit Verlusten

Die wichtigsten Börsen der Welt vermelden seit einigen Wochen deutliche Kurseinbrüche. Ein Grund dafür sind die zunehmenden Krisen rund um den Globus. In den USA erschweren die steigenden Zinsen die Situation. In diesem Jahr wird die Fed wohl noch mindestens einmal die Leitzinsen erhöhen.

Anleger profitierten lange von niedrigen Zinsen

In den letzten Jahren profitierten Börsen und Anleger von niedrigen Zinsen. Die Zentralbanken in aller Welt brachten mit ihrer Geldpolitik Geld auf den Markt, dass Anleger letztendlich in Aktien investierten, da diese Anlageform aufgrund der niedrigen Zinsen am attraktivsten war. Dies ließ die Aktienkurse immer weiter steigen. In den USA steigen allerdings nun die Renditen von Staatsanleihen deutlich an. Anleger investieren daher nun wieder vermehrt in Anleihen und schichten daher Kapital von Aktien auf Anleihen um. Diese Umschichtung wirkt sich auf die Aktienkurse aus.

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Unsicherheiten belasten Wirtschaft in aller Welt

Unsicherheiten und Krisen belasten nun immer mehr das Weltwirtschaftswachstum. Der Internationale Währungsfonds korrigierte daher vor Kurzem seine Wachstumsprognose. Noch immer gibt es zwar einen Aufschwung, dieser wird jedoch langsamer. Der seit Monaten starke Dollar hat einige Schwellenländer in eine schwierige Situation gebracht. Allerdings konnten sich einige Währungen wie die türkische Lira in den letzten Wochen wieder stabilisieren. Anleger zogen vermehrt Kapital aus Schwellenländern ab und investierten dieses in den sehr starken Dollar. Dazu kommt, dass viele Schwellenländer Schulden in Dollar haben, die sich mit einem steigenden Dollar für sie letztendlich nochmals erhöhen.

Indizes und Aktien als Basiswerte im CFD-Handel bei GKFX

GKFX bietet den Handel mit Indizes über CFDs an. Auch der DAX, der schon ab einem Cent pro Punkt handelbar ist, gehört zum Angebot. Dafür hinterlegen Trader eine Margin von zwei Prozent. Im CFD-Handel mit Indizes beginnt der Spread bei GKFX bei einem Punkt. Die Handelsgröße ist ab 0,1 Lot wählbar.

Mit CFDs können Trader auch Short-Positionen eingehen, was auch bei Aktien-CFDs ein Vorteil sein kann. Das eingesetzte Kapital ist hier deutlich geringer als beim direkten Aktienkauf. Bei GKFX muss im CFD-Handel mit Aktien ein Margin von 20 Prozent des Aktienwerts hinterlegt werden. Trader können aus einem breiten Angebot internationaler Aktien wählen.

Große Auswahl an Schulungsmaterialien

Trader sollten immer bestens über die Geschehnisse an den Märkten informiert sein. Auch die eigene Aus- und Weiterbildung nimmt im Alltag eines Traders einen wichtigen Stellenwert ein. GKFX bietet hierfür viele Schulungsmaterialien wie Webinare, Kurse und Schulungsvideos an. Bei Fragen werden Trader auch vom Kundenservice unterstützt. Online-Kurse vermitteln die Grundlagen des Tradings und Schulungsvideos zeigen die Produkte und Services des Brokers. Zudem finden fast täglich Webinar mit erfahrenen Referenten zu den unterschiedlichsten Themen statt. Dazu kommen regelmäßig Kunden-Events und Seminare vor Ort.

Fazit: Pessimismus an den Märkten

Im GKFX-Webinar „Die Märkte auf der Couch – Der Live-Kommentar zum Börsenschluss“ am 26. Oktober 2018 um 17 Uhr erfahren Sie nicht nur, wie die abgelaufene Handelswoche verlaufen ist, sondern auch, was Sie in der neuen Woche erwartet. Der erfahrene Referent Kristian Volaric stellt neben den erwarteten Volumina und Volatilitäten auch interessante Werte der neuen Woche vor.

In dieser Woche startete der DAX zwar optimistisch, fiel jedoch am Dienstag auf ein Zweijahrestief. Derzeit mehren sich international die Risiken und Unsicherheiten. Schon in der vergangenen zwei Wochen gab es an den wichtigsten Börsen der Welt zahlreiche Verluste. Die Weltwirtschaft könnte sich ebenfalls weiter abschwächen. Der weltweite Abschwung hat seine Ursache ebenso wie die Einbrüche an den Aktienmärkten in den zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Konflikten.

In Europa ist wohl derzeit eines der wichtigsten Themen der Haushaltsstreit mit Italien. Trotz massiver Kritik an der EU hält das Land weiter an seiner geplanten Neuverschuldung von 2,4 Prozent im nächsten Jahr fest. Auch die Brexit-Verhandlungen gehen weiter. In London fand am letzten Wochenende eine Großdemonstration gegen den Austritt aus der EU statt. Beiden Seiten läuft die Zeit davon. Der Austritt ist für März 2019 geplant. Ein Abkommen scheint bisher noch in weiter Ferne zu sein.

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