Forex Trading – die wichtigsten Grundlagen


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Geht es um den Devisenhandel, denken die meisten privaten Anleger an den Währungsumtausch für eine Urlaubsreise. Das ist noch nicht alles, denn der Forex-Markt, Foreign Exchange, hat sich zum weltweit größten Finanzmarkt entwickelt. Gehandelt wird mit Währungspaaren. Die Investition in Devisen ist nicht nur für Banken und für größere Unternehmen interessant. Ebenso private Anleger können mit dem Forex Trading sehr gute Gewinne erzielen. Der Handel erfolgt dezentral, direkt zwischen den Marktteilnehmern. Möchten Sie in den Forex-Handel einsteigen, können Sie bei Online-Brokern handeln. Sie benötigen ein Handelskonto. Um die Grundlagen des Forexhandels kennenzulernen, sollten Sie zuerst mit dem kostenlosen Demokonto handeln.

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Vielfältige Vorteile beim Forex-Handel

Der Forex-Markt hat, wenn es um Umsätze und Handelsvolumen geht, den Aktienmarkt längst überholt und wird von immer mehr privaten Anlegern genutzt. Möchten Sie mit Forex erfolgreich handeln, sollten Sie sich mit dem Devisenmarkt auskennen und sich zunächst mit den Grundlagen beschäftigen. Sie sollten eine gute Strategie anwenden. Mit dem kostenlosen Demokonto, das bei den meisten Forex-Brokern angeboten wird, können Sie verschiedene Strategien ausprobieren sowie Ihre Strategie verbessern. Der Forex-Handel ermöglicht hohe Gewinne, doch ist er auch sehr volatil. Das Risiko von Verlusten sollten Sie nicht unterschätzen. Der Forex-Handel bietet einige Vorteile:

  • keine Ruhephase und keine Wartezeiten, da Sie nahezu rund um die Uhr handeln können,
  • sehr hohe Liquidität,
  • Gewinne aufgrund der Hebelwirkung schon mit geringen Einsätzen möglich.

Der Devisenhandel erfolgt unabhängig von einer Börse und weltweit. Sie müssen nicht auf die Öffnungszeiten von Börsen achten und können online nahezu rund um die Uhr handeln. Auch am Wochenende ist der Forex-Handel möglich. Da der Forex-Markt der weltweit größte Finanzmarkt ist, zeichnet er sich durch eine sehr hohe Liquidität aus. Währungen in einem Volumen von ungefähr 4 Billionen US-Dollar wechseln täglich den Besitzer. Anders als beim Aktienhandel müssen Sie beim Forexhandel nicht lange auf die Ausführung Ihrer Order warten. Die Order wird nach kurzer Zeit ausgeführt. Das liegt darin begründet, dass Sie nicht an einer Börse, sondern über einen Broker direkt mit anderen Marktteilnehmern handeln können.

Die Preisbildung beim Forex-Handel

Beim Forex-Handel können Sie mit einer Vielzahl an Währungspaaren handeln. Am gängigsten sind US-Dollar gegen Euro, Schweizer Franken gegen Euro, britisches Pfund gegen Euro, Australischer Dollar gegen Euro oder japanischer Yen gegen Euro. Der Handel kann allerdings auch mit weniger bekannten Währungen aus kleineren Ländern erfolgen. Welche Währungspaare angeboten werden, hängt vom jeweiligen Broker ab. Beim Forex-Handel sollten Sie die Kurse beider Währungen genau verfolgen, um zur richtigen Zeit zu investieren und zu verkaufen.

Die wichtigsten Akteure am Devisenmarkt sind die Notenbanken, von denen

  • Europäische Zentralbank (EZB)
  • US-Notenbank Federal Reserve (Fed)
  • Bank of England (BoE)
  • Bank of Japan (BoJ)

am bekanntesten sind. Sie steuern das Zinsniveau und entscheiden darüber, wie attraktiv eine Währung ist. Hebt die Fed die Zinsen an, wird der US-Dollar gegenüber anderen Währungen tendenziell aufgewertet. Wer bei einer Zinsanhebung durch die Fed über US-Dollar verfügt, kann verkaufen sowie einen hohen Gewinn erzielen.
Einfluss auf die Preisbildung beim Forex-Handel nimmt auch die wirtschaftliche Lage in den jeweiligen Ländern. Die Kaufkraft der Fremdwährung ist entscheidend, ob sich der Handel mit dem entsprechenden Währungspaar lohnt.
Auch die Entwicklung der Rohstoffpreise spielt bei der Preisbildung am Devisenmarkt eine Rolle. Der kanadische Dollar, der australische Dollar und der südafrikanische Rand gelten als Rohstoffwährungen, da deren Kurse bei Preisveränderungen an den Rohstoffmärkten besonders empfindlich reagieren. Der südafrikanische Rand ist eng an die Entwicklung des Goldpreises gekoppelt.

Live-Webinare bieten die Chance sich stetig zu verbessern

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Wichtige Begriffe beim Forex-Handel

Möchten Sie in den Forex-Handel einsteigen, sollten Sie die wichtigsten Begriffe kennen. Diese Begriffe begegnen Ihnen beim Brokervergleich und bei den einzelnen Trades.
Beim Forex-Handel können Sie Long-Positionen und Short-Positionen abschließen. Eine Long-Position eröffnen Sie, wenn Sie annehmen, dass der Kurs der Basiswährung verglichen mit der anderen Währung des Währungspaars steigt. Im Gegensatz dazu schließen Sie eine Short-Position ab, wenn Sie darauf spekulieren, dass der Kurs der Basiswährung sinkt.
Die kleinste Einheit beim Forex-Trading ist ein Pip. Jedes Währungspaar wird stets mit vier Stellen nach dem Komma angegeben. Die vierte Stelle hinter dem Komma ist das Pip. Bei einer Kursveränderung des Währungspaars Euro /US-Dollar von 1,1234 auf 1,1244 ist ein Kursanstieg von 10 Pip zu verzeichnen. Eine Ausnahme bildet der japanische Yen, bei dem bereits die zweite Stelle nach dem Komma ein Pip ist.
Die standardisierte Mengeneinheit beim Forex-Handel ist ein Lot. Es stellt 100.000 Einheiten der Basiswährung dar. Nur Banken und Großunternehmen handeln mit ganzen Lots, aber auch mit 10 oder 100 Lots. Für private Trader ist der Handel in einer derartigen Größenordnung nicht geeignet, da oft gar nicht so viel Kapital vorhanden ist. Private Anleger können mit kleineren Einheiten handeln:

  • 1 Mini-Lot = 10.000 Einheiten der Basiswährung
  • 1 Micro-Lot =1.000 Einheiten der Basiswährung
  • 1 Nano-Lot = 100 Einheiten der Basiswährung

Das Nano-Lot wird nicht bei allen Brokern angeboten. Als Anfänger sollten Sie möglichst mit geringen Mengen handeln. Geeignet sind Nano- und Micro-Lots. Sie sollten einen Broker wählen, der den Handel mit geringen Mengen ermöglicht.

Spread, Hebel und Margin

Ein Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs und stellt die wichtigste Einnahmequelle des Forex-Brokers dar. Der Spread wird abhängig von der Situation als Bid- oder Ask-Preis bezeichnet. Der Spread wird stets in Pip angegeben. Abhängig vom Broker werden fixe und variable Spreads angeboten. Bei vielen Brokern fallen die Spreads umso höher aus, je exotischer das Währungspaar ist.
Eine Besonderheit beim Forex-Handel ist der Hebel, mit dem große Mengen an Kapital bewegt werden können. Sie können bereits mit einem Hebel von 10 handeln, doch einige Broker bieten auch Hebel von 500 oder 1.000. Je höher der Hebel ist, desto höher ist die Kapitalmenge, die bewegt werden kann. Ein hoher Hebel ermöglicht einen Gewinn, der ein Vielfaches des Einsatzes ausmachen kann. Nicht zu vergessen ist allerdings der Verlust, der bei einem hohen Hebel umso höher ausfällt. Als Einsteiger sollten Sie mit einem niedrigen Hebel beginnen.
Die Broker sichern sich gegen einen Verlust ab und verlangen eine Sicherheitsleistung in Form der Margin. Zumeist beträgt diese Margin ein Prozent des Einsatzes. Kommt es zu Verlusten, da die Kurse fallen, hat sich der Broker mit der Margin abgesichert. Die Margin stellt eine Einlage auf ein kleines Konto dar. Der Trade bleibt aufrecht, bis der Trader den Handel vorzeitig beendet oder das Konto auf Null ist. Ein Margin Call tritt ein, wenn das Konto auf Null steht. Um weitere Verluste zu decken, muss der Trader eine weitere Margin in derselben Höhe einzahlen. Um das zu vermeiden, kann der Trader einen Stop-Loss setzen.

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Verluste beim Forex-Handel begrenzen

Der Forex-Handel ermöglicht hohe Gewinne, doch sind die Verluste nicht zu unterschätzen. Aufgrund des Hebels kann der Verlust deutlich höher als Ihr Einsatz sein. In diesem Fall kann der Broker auf das Guthaben auf Ihrem Trader-Konto zugreifen. Noch vor einiger Zeit herrschte eine Nachschusspflicht, wenn nicht genügend Geld auf dem Handelskonto vorhanden war. Der Trader wurde aufgefordert, den Verlust auszugleichen und Geld nachzuschießen. Seriöse Broker in Deutschland verzichten mittlerweile auf die Nachschusspflicht. Ist nicht genügend Guthaben auf dem Handelskonto vorhanden, schließt der Broker die Position.
Um Verluste zu begrenzen und keine zusätzliche Margin einzahlen zu müssen, können Sie mit einem Stop-Loss Verluste begrenzen. Beim Stop-Loss handelt es sich um eine Grenze, unter die der Verlust nicht mehr sinken kann. Der Trade wird beendet, wenn der Kurs den Stop-Loss erreicht hat.
Nicht nur den Verlust, sondern ebenfalls den Gewinn können Sie begrenzen, indem Sie eine Take-Profit-Funktion wählen. Gewinnen Sie, wird der Trade dann beendet, wenn der Gewinn die festgelegte Grenze erreicht hat. Sie können auch hier Verluste vermeiden. Ist die Grenze erreicht, können Sie keinen Verlust mehr erleiden, da der Trade dann beendet wird.
Um das Risiko zu begrenzen, sollten Sie als Einsteiger nur einen geringen Hebel festlegen, auch wenn hohe Hebel verlockend sein mögen. Sie sollten zu Beginn auch lediglich mit geringen Einsätzen handeln. Grundsätzlich sollten Sie für das Forex-Trading lediglich einen Betrag einsetzen, den Sie im Verlustfall verkraften können.

Die Wahl des richtigen Brokers

Möchten Sie in den Forex-Handel einsteigen, benötigen Sie den richtigen Broker. Der Broker-Vergleich hilft Ihnen bei der Wahl des Brokers und hält umfangreiche Informationen über die verschiedenen Broker bereit. Sehr wichtig ist Seriosität. Ein seriöser Broker, wie zum Beispiel FXTM, wird über eine staatliche Finanzaufsichtsbehörde reguliert. Zahlreiche Broker haben aufgrund der guten steuerlichen Rahmenbedingungen ihren Sitz auf Zypern und werden von der Cyprus Securities and Exchange Commission reguliert. Broker mit Sitz in Deutschland werden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert. Bei diesen Brokern wird eine Einlagensicherung gewährt. Gerät der Broker in Zahlungsschwierigkeiten, sind Ihre Einlagen sicher. Sie sind auf separaten Konten hinterlegt sowie von den Firmenkonten getrennt.
Bei der Wahl des Brokers sollten Sie noch auf verschiedene weitere Aspekte achten:

  • niedrige Mindesteinzahlung,
  • niedrige Spreads,
  • große Auswahl an Währungspaaren,
  • kostenloses Demokonto.

Bei seriösen Brokern können Sie bereits mit sehr niedrigen Beträgen handeln. Auch mit Nano-Lots kann häufig gehandelt werden. Sie finden ein breites Spektrum an Währungspaaren, mit denen Sie handeln können. Als Einsteiger sollten Sie allerdings nur mit Währungen handeln, die Sie kennen. Eine umfangreiche Auswahl an Handelsinstrumenten steht bereit. Es handelt sich dabei meistens um Kerzen-, Balken- und Liniencharts, die über die Kursverläufe der Währungen informieren. Bei seriösen Brokern ist ein guter Kundendienst verfügbar, den Sie über eine Telefonhotline oder per E-Mail erreichen können. Ein essenzielles Auswahlkriterium ist das Demokonto, mit dem Sie ohne echtes Geld handeln können.

Neben dem FX-Handel mit Währungspaaren, stehen weitere Finanzprodukte zahlreich zur Verfügung

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Handeln mit dem kostenlosen Demokonto

Bei seriösen Brokern können Sie ein kostenloses Demokonto nutzen, mit dem Sie ohne echtes Geld handeln können. Dieses Demokonto ist an die Eröffnung eines Handelskontos gebunden, doch müssen Sie noch keine Einzahlung auf Ihr Handelskonto leisten. Mit dem Demokonto wird Ihnen ein Betrag an virtueller Währung zur Verfügung gestellt, der je nach Broker unterschiedlich hoch ausfällt. Bei einigen Brokern wird das kostenlose Demokonto nur über eine bestimmte Zeit angeboten, beispielsweise für 30 Tage. Nach Ablauf dieser Zeit können Sie das Demokonto häufig noch gegen eine Gebühr nutzen. Einige Broker bieten das kostenlose Demokonto für unbegrenzte Zeit an. Das ist besonders vorteilhaft, da Sie beim Forex-Handel eine gute Strategie benötigen. Mit dem kostenlosen Demokonto können Sie auch handeln, wenn Sie bereits Erfahrungen beim Handel mit echtem Geld gesammelt haben. Sie können verschiedene Strategien testen und an einer bereits bewährten Strategie arbeiten.
Das kostenlose Demokonto ermöglicht das Handeln mit virtueller Währung in einer echten Handelsumgebung. Sämtliche Währungspaare, die auch mit echtem Geld gehandelt werden können, sind mit virtueller Währung handelbar. Das Demokonto ermöglicht auch die verschiedenen Hebel, Stop-Loss-Positionen sowie Take-Profit-Funktionen. Alle Handelsinstrumente, die Sie mit echtem Geld nutzen können, stehen ebenso für den Handel mit dem kostenlosen Demokonto zur Verfügung.
Bevor Sie mit echtem Geld handeln, sollten Sie Erfahrungen mit dem kostenlosen Demokonto sammeln und verschiedene Möglichkeiten ausprobieren. Erst dann, wenn Sie sicher sind, wie der Forex-Handel funktioniert, sollten Sie den Handel mit echtem Geld starten.

Fazit: So werden Sie erfolgreich beim Forex-Handel

Beim Forex-Trading wird mit Währungspaaren gehandelt. Der Handel erfolgt direkt zwischen den Marktteilnehmern. Sie können online bei Forex-Brokern handeln. Der Broker-Vergleich hilft Ihnen, den richtigen Broker zu finden. Beim Forex-Handel können Sie Long-Positionen für steigende Kurse sowie Short-Positionen für fallende Kurse eröffnen. Auch bei fallenden Kursen sind Gewinne möglich. Bevor Sie handeln, sollten Sie sich gründlich über die Kursentwicklung der gehandelten Währungen informieren. Der Forex-Handel ermöglicht hohe Gewinne, doch sind auch hohe Verluste möglich. Mit einer Stop-Loss-Position können Sie Verluste in Grenzen halten. Bevor Sie mit echtem Geld handeln, sollten Sie das kostenlose Demokonto nutzen sowie den Handel mit virtueller Währung ausprobieren. Sie benötigen eine gute Strategie und Grundkenntnisse über den Forex-Handel. Bevor Sie handeln, sollten Sie sich mit den verschiedenen Faktoren für die Kursentwicklung von Währungen und mit den Begriffen aus dem Forex-Handel vertraut machen. Handeln Sie mit echtem Geld, sollten Sie zuerst lediglich geringe Beträge einsetzen und den Hebel niedrig ansetzen. Mit dem Hebel sind hohe Gewinne, aber auch hohe Verluste möglich.


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