Forex Kosten 2021 im Überblick – Gebühren beim Devisenhandel

August 18, 2018 10:40 am

XTB Handelszeiten
Wie hoch die Forex Kosten sind, ist äußerst variabel und hängt auch von der Auswahl des Brokers ab. Wie der Forex Broker Vergleichzeigt, gibt es nicht nur Unterschiede zwischen den Kommissionen, sondern auch den Finanzierungskosten oder Spreads. Allerdings fallen nicht alle Forex Kosten auch bei allen Broker-Arten an. Oder Gebühren werden beispielsweise beim ECN-Broker, nicht aber beim Market Maker erhoben. Mit etwas Geschick bei der Auswahl lassen sich daher auch Forex Kosten sparen, sodass letztendlich mehr vom Gewinn übrig bleibt. Wie sich die Forex Kosten genau zusammensetzen und welches Sparpotenzial besteht, zeigen wir hier.

  • Forex Kosten variieren von Broker zu Broker
  • vor allem Spreads gehören zu den fixen Forex Kosten
  • optionale Kosten für Handel am Devisenmarkt (beispielsweise Fähigkeit)
  • Demokonto kann helfen, um Forex Kosten zu optimieren
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Forex Trading Kosten in der Übersicht

Schauen wir uns zunächst die grobe Unterscheidung der Forex Kostenfür den Handel am Devisenmarkt an:

  • Spreads
  • Ordergebühren (Kommission)
  • Finanzierungskosten

Hinzu kommen weitere Gebühren, die jedoch optional anfangen können. Im Forex Broker Vergleich zeigt sich, dass Trader beim Devisenhandelauch für Zusatzleistungen häufig zahlen müssen. Dazu zählt beispielsweise eine externe Handelssoftware, das aber Normung von einem Newsfeed oder ein erweitertes Charting-Paket. Wie die Forex Kosten überhaupt im Einzelnen aussehen, möchten wir uns näher anschauen. Hier zeigt sich schnell, ob und wie viel Einsparpotenzial Trader überhaupt haben.

Webinare sind hilfreich für Forex Trader - auch, um Verluste einzugrenzen

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Spreads und wie sie berechnet werden

Spreads sind Forex Kosten, die immer beim Handel anfallen. Jeder Broker gestaltet diese Kosten individuell. Bei einem Spread handelt es sich um die Differenz zwischen dem Geld- und dem Briefkurs. Ganz egal, ob ein Trader erfolgreich ist oder nicht, Investoren müssen immer diese Kosten zahlen.
Wie funktionieren Spreads?
Grundsätzlich werden diese Forex Kostenzwischen festen und fixen Spreads unterschieden. Schauen wir uns an einem praktischen Beispiel an, wie hoch sie sein können. Der Kaufkurs liegt bei 9.999 Punkten und der Verkaufskurs bei 9.998 Punkten. Wir möchten long gehen und steigen daher bei 9.999 Punkten ein. Der Spread beträgt hier 1 Punkt. Der Spread drückt daher den Kurs aus, zudem der Broker das gewünschte Finanzinstrument kauft oder verkauft. Der Kaufkurs ist höher als der Verkaufspreis.
Spread keinen großen Unterschied ausmachen
Um noch einmal zu zeigen, wie wichtig gerade diese Forex Kosten sind, beschäftigen wir uns hier noch intensiver mit den Spreads. Wer sich schon einmal mit der Frage „Was sind CFDs?“ Befasst hat gesehen, dass auch hier Spreads anfallen. Deshalb gibt es bei den CFD und Forex Kosten hier auch Parallelen. Da der Spread nahezu immer beim Devisenhandel anfällt, sollten Trader besonders hier auf die Auswahl eines besonders günstigen Brokers achten.
Spread-Arten
Beim Forex Broker Vergleichwird deutlich, dass es auch unterschiedliche Spread-Arten gibt. Hier unterscheiden wir zwischen:

  • Fix
  • Variabel

Variable Spreads

Die variablen Spreads kommen erfahrungsgemäß häufig bei Brokern vor. Vor allem bei volatilen Märkten werden sie angeboten. Hier ist eine schnelle Orderausführung besonders wichtig, dass ich auch während der Ausführung der Spread ändern kann. In ruhigen Märkten bietet ein Forex Broker beispielsweise einen Spread von 1 Pip für EUR/USD. Durch die (hektischen) Marktgegebenheiten kann sich der Spread jedoch auf 2 oder 3 Pips erhöhen. Diese Ausweitung des Spreads ist in der Praxis gar nicht ungewöhnlich.

Feste Spreads

Fixe Spreads gehören zu den festkalkulierbaren Forex Kosten. Der Vorteil besteht darin, dass die Marktsituation die Höhe der Spreads nicht beeinflusst. Da viele Broker bei fixen Spreads auch Marktschwankungen bei der Preiskalkulation mit einem berechnen, fallen die fixen Spreads im Forex Broker Vergleichmeist etwas höher aus.

XTB hält zahlreiche günstige Handelsprodukte bereit

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Kommission und Ordergebühren

Spreads sind Forex Kosten, die immer beim Handel anfallen. Zusätzlich gibt es auch Kommissionen oder Ordergebühren, die bei einzelnen Brokern berechnet werden. Vor allem ECN oder STP Broker berechnen ihren Kunden feste Gebühren für die Order, die abhängig vom Handelsvolumen ist. Nicht immer haben die Trader (vor allem unerfahrene Anleger) die Auswirkungen dieser zusätzlichen Kosten im Fokus. Grundsätzlich gilt: Alle Kosten im Forex Handel schmälern den eigentlichen Gewinn. Deshalb sollten sämtliche Kosten so gering wie möglich gehalten werden.

Warum Ordergebühren?

Die Ordergebühr wird erhoben, da die Broker die Kunden-Order an Liquiditätsprovider oder angeschlossene Kreditinstitute zur Ausführung weiterreichen. Durch die Spreads verdienen diese Forex Broker kaum etwas. Deshalb erheben sie zusätzlich eine Kommission, um überhaupt ihre Angebote zu finanzieren.

Variable Kommission

Die Höhe der Kommission wird Abhängigkeit des Ordervolumens berechnet. Wird beispielsweise eine Kommission von 60 USD/gehandelter Millionen USD erhoben bedeutet dies:

  • 1 Lot = Kommission von 6 USD, da 1 Lot 100.000 Einheiten der Basiswährung entspricht

Die Kommission steigt deshalb mit einem höheren Ordervolumen. Bei einigen Brokern gibt es Staffelungen, welche auf Grundlage des Handelsvolumens basieren. Der Forex Broker Vergleichzeigt sogar, dass es Anbieter gibt, bei denen die Kommission ab einem bestimmten Handelsvolumen deutlich sinkt.

Feste Kommissionen

Unabhängig vom Ordervolumen sind feste Kommissionen. Vor allem für Trader mit einem größeren Handelsvolumen sind feste Kommissionen von Vorteil. Allerdings sind sie auch nachteilig für Trader, die nur wenig am Devisenmarkt handeln.
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Interest Gebühren und Swaps

Forex Kostenkönnen auch anfallen, wenn Trader ihre Position über Nacht halten. Auch hier variieren die Kosten von Broker zu Broker. Zusätzlich sind sie auch abhängig von der gewählten Handelsrichtung (short oder long). Bekannt sind solche Kosten unter die Namen „Swaps“ oder „Rollover“. Jeder Markt hat einen Zinssatz, wenn die Position über Nacht gehalten wird. Die Trader bekommen bei solch einer Position Zinsen oder müssen sie zahlen.

Weitere mögliche Gebühren

Schauen wir uns zusätzliche Forex Kostenan, die die Trader ebenfalls nicht vernachlässigen sollten:

  • Gebühren für die Plattform
  • Gebühren für Kursversorgung
  • Inaktivitätsgebühr
  • Quartalsgebühr
  • Kosten für Telefonorders

Durch den Konkurrenzkampf unter den Brokern fallen jedoch die meisten dieser Kosten nicht (mehr) an. Die Ausnahme bilden hier die Kosten für telefonische Orders.

Optionale Kosten

Bei den optionalen Kosten entscheiden Trader häufig selbst, ob sie diese Zahlen möchten oder nicht. Sie werden beispielsweise bei den Marktdaten erhoben. Bei vielen Brokern erhalten die Trader keine Echtzeitdaten, können diese gegen einen Aufpreis jedoch erwerben. Gleiches gilt auch für zusätzliche Software (beispielsweise Daten- oder Newsfeed). Wer bei seiner Handelsstrategie viel auf aktuelle Nachrichten setzt, sollte überdenken, ob diese optionalen Kosten nicht sinnvoll investiert sind. Wie hoch diese Forex Kosten sind, hängt wieder entscheidend vom Anbieter ab. Gleiches gilt auch für zusätzliche Services (beispielsweise VPS Server oder Autochartist). Für Trader, die automatisierte Handelsstrategien durchführen, können die zusätzlichen Kosten für den VPS Server durchaus lohnenswert sein.

Depotgebühren – ja oder nein?

Grundsätzlich gehören Depotkosten auch zu den Forex Kosten. Dennoch werden sie bei den meisten Anbietern nicht mehr erhoben. Diese Pauschalen waren in den vergangenen Jahren jedoch durchaus üblich. Aufgrund der zunehmenden Konkurrenzsituation unter den Forex von und auch Depotkosten deutlich gesunken oder fallen sogar ganz weg. Viele Broker bieten stattdessen das Depot als Service kostenlos für ihre Kunden. Einige von ihnen stellen unterschiedliche Kontomodelle zur Verfügung, welche doch nicht alle immer kostenlos sind.

Forex Broker Vergleich hilft bei der Auswahl

Wer mit dem Devisenhandel beginnen möchte, sollte sich zunächst einen Überblick über die Forex Broker verschaffen. Besonders einfach geht es mithilfe eines Vergleichs. Hier werden die Anbieter hinsichtlich ihrer Forex Kostenund Serviceleistungen gegen gestellt. Für unerfahrene Anleger kann dies Unterstützung bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters sein. Prinzipiell empfehlen wir, auf möglichst geringe Kosten zu achten. Natürlich gehören dazu auch keine Depotkosten. Fallen jedoch Depotkosten an, sind aber die anderen Forex Kosten besonders niedrig, muss der Broker nicht zwangsläufig ungeeignet für den Handel sein. Deshalb liegt hier die Wahrheit im Detail. Trader sollten sich bei der Auswahl eines Brokers vor allem darauf besinnen, welches mögliche Handelsvolumen sie nutzen möchten. Wer beispielsweise mit einem größeren Volumen handelt, sollte vor allem auf Anbieter mit fixen Spreads achten. Trader, die hingegen nur wenig und temporär investieren, sollten Forex Broker mit variablen Spreads präferieren.
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Tipp, um Forex Kosten zu sparen: mit Demokonto üben

Wer seine Forex Kostenim Auge behalten und sogar optimieren möchte, der sollte ein Demokonto nutzen. Viele Forex Broker bieten mittlerweile das kostenlose Konto mit virtuellem Guthaben an. Weiß steht es sogar zeitlich unbegrenzt zur Verfügung. Mithilfe dieses Demokontos können Trader überhaupt erst einmal sehen, welche Forex Kosten bei einem „realen“ Handel beim Broker überhaupt anfallen und wie sie sich auf den möglichen Gewinn auswirken. Natürlich können Forex Kosten auch in den Konditionen der Broker nachgelesen werden, aber zwischen Theorie und Praxis besteht oftmals ein Verständnisproblem.

Demokonto nutzen und Forex Kosten optimieren

Das Demokonto ist auch hilfreich für Broker, bei denen die Kosten auf den ersten Blick vielleicht nicht ersichtlich sind. Wer mit dem virtuellen Guthaben am Devisenmarkt handelt, sieht schnell, welche Kosten konkret in welcher Höhe erhoben werden. Hier ergibt sich auch schnell Einsparpotenzial. Trader, dass bei dem ausgewählten Broker deutlich zu hoch sind, ist immer noch der Wechsel zu einem anderen Anbieter möglich. Der Vorteil in diesem Fall: Es ist kein eigenes Kapital investiert worden, sodass der Wechsel nahezu unkompliziert funktioniert.
Hinweis: Finden Sie mithilfe des Demokontos heraus, ob sie ein größeres oder eher niedriges Handelsvolumen bevorzugen. Entsprechend ihrer Präferenz wählen Sie dann die Spreads (fix oder variabel). Sie werden erstaunt sein, wie viel Unterschied es bei den Forex Kosten gibt, wenn sie sich bewusst für eine Spread-Art entscheiden.

XTB überzeugt auch im Brokervergleich

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Weitere Kosten: Inaktivität, Zahlungsverkehr & Co.

Forex Kosten beim Zahlungsverkehr

Es gibt auch Kosten beim Devisenhandel, die viele Trader gar nicht berücksichtigen und die mit dem eigentlichen Handel gar nichts zu tun haben. Hierbei handelt es sich die Kosten, welche durch die Kontokapitalisierung oder die Auszahlung von Gewinnen entstehen. Einige Broker übernehmen diese Kosten für ihre Trader, andere wiederum nicht.

Kosten für Währungsumrechnung

So kann es beispielsweise dazu kommen, dass Kreditinstitute zusätzliche Kosten für Währungsumrechnung erheben. Wird das Konto beim Forex Broker beispielsweise in einer Fremdwährung geführt, sind Währungskosten häufig zusätzliche Aufwendungen.

Kosten für Neteller, Skrill oder Kreditkarte

Zu weiteren (versteckten) Kosten gehören auch Aufwendungen bei der Zahlung mit bestimmten Dienstleistern. Zu nennen sind hier Neteller, Skrill oder die Kreditkarten. Nicht immer werden diese Transaktionskosten erhoben, aber es kommt vor. Deshalb sollten Trader vor ihrem Handel genau das Kleingedruckte beim Broker lesen. Auf diese Weise lassen sich unliebsame Überraschungen und zusätzliche Abzug von Gewinn vermeiden.

Kosten der Inaktivität

Wer über einen längeren Zeitraum nicht beim Broker handelt, muss unter Umständen mit Kosten für die Inaktivität rechnen. Zwar werden solche Zahlungen nicht zu den Forex Kosten gezählt, dennoch müssen sie ebenfalls mit einkalkuliert werden. Trader sollten deshalb immer das Preis- und Leistungsverhältnis im Forex Broker suchen, um sich gezielt mit genau diesen Kostenaufwendungen zu befassen. Auch ein Forex Broker Vergleich kann Aufschluss darüber geben, wie hoch die Kosten in diesem Fall sein können.

Fazit: Forex Kosten senken und Gewinn erhöhen

Die Forex Kosten spielen beim Handel am Devisenmarkt eine wesentliche Rolle. Dennoch unterscheiden sie sich von Broker zu Broker und werden nicht überall gleichermaßen erhoben. Zu den festen Forex Kosten gehören hingegen Spreads. Sie sollten möglichst eng und gering ausfallen. Unterschieden wird dabei noch zwischen fixen und variablen Spreads. Wer ein größeres Handelsvolumen bevorzugt, sollte sich einem Broker mit fixen Spreads aussuchen. Für Investoren mit kleinem Handelsvolumen sind sie jedoch ungeeignet. Hier empfehlen sich die variablen Spreads. Häufig kommen weitere Kosten beim Forexhandel hinzu. Dazu gehören Kommissionen oder optionale Kosten (beispielsweise für Echtzeitkurse oder zusätzliche Software).
Diese Kosten fallen zwar nicht immer an, sollten jedoch immer beim Handeln berücksichtigt werden. Um sich generell einen Eindruck zu den Forex Kosten zu verschaffen, empfehlen wir die Nutzung von einem Demokonto. Hier wird schnell deutlich, wie hoch die Forex Kosten beim jeweiligen Broker wirklich sind/sein können. Das Demokonto kommt ohne eigenes Guthaben aus und kann auf Wunsch jederzeit ohne Probleme gekündigt werden. Zur Optimierung der Forex Kosten ist es daher gut geeignet. Möchten auch Sie mehr zu den Forex Kosten wissen oder Ihre Kosten für den Handel am Devisenmarkt optimieren? Sparen Sie sich unnütze Aufwendungen, denn sie beeinflussen Ihren ausgezahlten Gewinn maßgeblich.

XTB Handelszeiten