CFD Kosten und der CFD-Handel erklärt

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Die CFD Kosten variieren und sind von Broker zu Broker unterschiedlich. Jeder Anbieter kann die Höhe der Handelskosten selbst festlegen. Zu den Kosten gehören nicht nur Fixkosten, sondern auch Transaktionskosten und teilweise Finanzierungskosten. Wie lassen sich Kosten sparen? Mit einem geeigneten CFD Broker Vergleich kann jeder herausfinden, welche Handelsplattform besonders attraktiven Konditionen bietet. Wie sich die CFD Kosten zusammensetzen und worauf Investoren achten sollte, um sie zu sparen, zeigen wir hier. Mit ein paar Tricks lassen sich CFD Kosten reduzieren – und damit bleibt letztendlich mehr vom Gewinn.

  • CFD Kosten sind von Broker zu Broker variabel
  • CFD Kosten setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen
  • Hohe CFD Kosten schmälern Gewinn
  • CFD Kosten lassen sich mit ein paar Tipps optimieren
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Welche CFD Kosten gibt es?

Beim Handel auf Differenzkontrakte müssen Trader natürlich mit Kosten rechnen. Zu den CFD Kosten gehören:

  • Fixkosten
  • Transaktionskosten
  • Teilweise Finanzierungskosten

Fixkosten

Schauen wir uns an, was unter Fixkosten zu verstehen ist: Diese werden beispielsweise auf die Kontoführung erhoben; sie fallen nicht im Zusammenhang mit der Transaktion an. Die Erfahrungen zeigen, dass viele Broker auf die Kosten für die Kontoführung verzichten. Dieser Verzicht auf die Kontoführungsgebühren wird jedoch häufig an Bedingungen geknüpft. Dazu gehört etwa ein bestimmtes Handelsvolumen. Um die Fixkosten zu sparen, sollten Trader sich im CFD Broker oder Forex Broker Vergleich nach geeigneten Anbietern umsehen.

Transaktionskosten

Die Transaktionskosten fallen beim CFD-Handel bei allen durchgeführten Transaktionen an. Diese Kosten sind gemeinhin die hauptsächliche Einnahmequelle der Broker. Trader kennen sie als Spreads. Diese Kosten sind die Differenz zwischen dem Kaufs- und Verkaufspreis.

Finanzierungskosten

Die Finanzierungskosten gehören ebenfalls zu den CFD Kosten. Hierbei handelt es sich um die zu hinterlegende Sicherheitsleistung, die je nach Hebel variieren kann. Beträgt der Positionswert 10.000 Euro und liegt die Sicherheitsleistung bei 10 Prozent, müssen Trader nur 100 Euro investieren. Den Rest übernimmt der Broker; er gibt den Tradern faktisch einen Kredit über die restlichen 90 Prozent. Die Trader können mit den 100 Euro an der Kursentwicklung der Position partizipieren.

Finanzierungskosten bei Long- und Short-Positionen individuell: Jeder Broker bestimmt seine Finanzierungskosten selbst. Werden Positionen über Nacht gehalten, kommen weitere Kosten hinzu. Dabei handelt es sich um individuelle Zinssätze, die beispielsweise aus dem EURIBOR Satz errechnet werden.

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CFD Kosten für den Handel und zur Absicherung

Schauen wir uns an, wie die CFD Kosten beim Handeln am praktischen Beispiel aussehen. Zur Erinnerung: Jeder Broker kann die Kontraktspezifikationen individuell bestimmen. Gehen wir davon aus, dass er den Spread für einen Kontrakt (DAX-CFD) mit 1,00 Indexpunkten festsetzt. Dann führt die Eröffnung dieser Position ohne eine Veränderung während der Laufzeit zu einem Verlust in genau dieser Höhe. Wie viel der Trader tatsächlich verliert, ist abhängig von der Kontraktgröße.

CFD Kosten bei Indizes

Die Erfahrungen zeigen, dass viele Broker bei Indizes die Kontraktgröße mit 1,00 USD/Euro festsetzen. Die jeweilige Währung entspricht der Währung, mit der der Basiswert am Referenzmarkt gehandelt wird. Zusätzlich zu den Kosten für die Spreads werden die CFD Gebühren addiert. Wenn die Kommission 0,1 Prozent des bewegten Volumens beträgt, müssen Trader Gebühren von 100 Euro zahlen, falls sie Kontrakte mit einem Volumen von 100.000 Euro gehandelt haben.

Hinweis: Um ein besseres Gefühl für die CFD Kosten zu bekommen, empfehlen wir zunächst den Umgang mit einem Demokonto. Damit lassen sich die Kontrakte ohne Risiko handeln, denn es steht ein virtuelles Guthaben zur Verfügung. So sehen die Trader faktisch live, welche Gebühren bei den einzelnen Positionen anfallen können. Mit diesem Verständnis für die CFD Kosten und den CFD-Handel sind die Trader besser gewappnet, um mit einem Live-Konto zu handeln.

Kosten für Long-Positionen

Zusätzliche CFD Kosten fallen an, wenn Trader die Position über Nacht halten. Long-Positionen werden in der Theorie mit Zinsen belastet. Short-Positionen erhalten hingegen eine Zinsgutschrift. In der Praxis sieht das aber anders aus: Da zwischen Soll- und Habenzins ein Spread liegt, erfolgt keine Zinsgutschrift.

Absicherung der Positionen gegen Gebühr

Wie die Erfahrungen bei den Brokern zeigen, können die Trader bei vielen Anbietern garantierte Stop-Loss-Absicherungen vornehmen. Das bedeutet, dass die Position immer zum gewünschten Kurs glattgestellt wird, wenn die Marktbedingungen es auch nicht zulassen würden (beispielsweise wegen einer Kurslücke). Um diese Garantie nutzen zu können, entfällt eine zusätzliche Gebühr. Schauen wir uns die Kosten einer Long-Position im praktischen Beispiel an:

Ein Trader eröffnet eine Position mit 100 Kontrakten auf die Aktie von Facebook. Sie notiert zu diesem Zeitpunkt bei 99,50 – 100,50 Euro. Dafür wird eine Kommission von 0,12 Prozent zuzüglich einer Prämie in identischer Höhe fällig. Grund hierfür ist die Entscheidung des Traders für eine garantierte Stop-Loss. Als Initial Margin werden pro Kontrakt 10,05 Euro hinterlegt. Was passiert nach der Einbuchung? Der Geldkurs notiert 1,00 Euro unter dem Briefkurs, sodass 100,00 Euro Kosten durch den Spread entstehen. Das gesamte Transaktionsvolumen zum Briefkurs beläuft sich auf 10.050,00 Euro. Für die Stop-Loss-Absicherung werden jeweils 10,05 Euro belastet. Damit muss der Trader 120,10 Euro Gesamtkosten zahlen. Wenn er zu diesem Zeitpunkt die Position noch über Nacht hält, fallen zusätzliche Kosten für den Finanzierungsanteil (9.045 Euro) in Form von Zinsen an. Beträgt der Zinssatz 3,6 Prozent p. a., sind es 0,90 Euro täglich.

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Wie sieht es beim Hebel mit Kosten aus?

CFDs sind auch als Hebelprodukt bekannt. Bei einer entsprechenden Kursentwicklung und Nutzung des Hebels fallen überproportionale Gewinne oder Verluste an. Wer den Hebel nutzt, muss mit angepassten CFD Kosten rechnen (in Abhängigkeit der Höhe des Hebels). Um dies zu verstehen, zeigen wir am praktischen Beispiel, wie der Hebel funktioniert und welche Kosten sich daraus für den Trader ergeben:

Wir möchten Differenzkontrakte auf unsere Facebook-Aktie handeln. Zum Kaufzeitpunkt notiert die Aktie bei 100 Euro. Zur einfachen Berechnung möchten wir auch hier 100 Aktien kaufen. Theoretisch müssten wir jetzt ein Gesamtinvestment von 10.000 Euro entrichten. Doch der CFD-Handel bietet uns die Möglichkeit, einen Hebel zu nutzen. Damit müssen wir nicht das gesamte Investment aufbringen, sondern nur einen Teilbetrag. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Sicherheitsleistung oder Margin. Wir wählen in unserem Beispiel eine Sicherheitsleistung von 5 Prozent. Dadurch müssen wir nur 500 Euro hinterlegen. Nehmen wir an, die Facebook-Aktie steigt um 5 Prozent. Unser Positionswert beträgt 10.500 Euro; wir hätten einen Profit von 500 Euro. Doch der Hebel wirkt auch in die andere Richtung. Das bedeutet: Bewegt sich unsere Facebook-Aktie gegen uns, können wir unsere Sicherheitsleistung verlieren.

Sicherheitsleistung berechnen

Um die Sicherheitsleistung zu berechnen, gibt es folgende Formeln:

  • Kontraktwert = Kursnotierung x 1 Euro = 10.000 x 1 Euro = 10.000 Euro (1 Dax-Punkt entspricht 1 Euro)

Bei Index-CFDs wird eine Margin von 1 Prozent auf den Kontraktwert erhoben.

Margin = Kontraktwert x Margin = 10.000 Euro x 0,01 = 100 Euro

CFD Kosten bestimmen Broker Auswahl mit

Im CFD Broker und Forex Broker Vergleich wird deutlich, dass die Kosten bei den Anbietern deutlich variieren. Prinzipiell sollten Trader so weit wie möglich Kosten minimieren. Sie sind ein Grund, warum die erzielten Gewinne oftmals deutlich geringer ausfallen. Um CFD Kosten zu sparen, sollten Trader zunächst wissen, welche Handelsmöglichkeiten sie nutzen möchten. Wer beispielsweise Positionen über Nacht halten möchte, sollte auf Broker achten, die möglichst geringe Overnight-Kosten haben.

Über 3.000 Finanzinstrumente können bei XTB gehandelt werden

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Kostenlose Kontoführung: ja oder nein?

Eine kostenlose Kontoführung kann helfen, um generell Kosten einzusparen. Doch ist Vorsicht geboten: Nicht alle Broker stellen eine kostenlose Kontoführung ohne Bedingungen zur Verfügung. Einige knüpfen sie an ein bestimmtes Handelsvolumen. Trader, die dieses Volumen unterschreiten, müssen zusätzliche Gebühren zahlen. Dann hat sich die kostenlose Kontoführung am Ende gar nicht ausgezahlt.

Versteckte Kosten, beispielsweise bei Zahlungen

Ein weiterer Kostenfaktor sind CFD Kosten, die Trader vielleicht auf den ersten Blick gar nicht erwarten. Viele Broker übernehmen anfallende Transaktionskosten, aber nicht alle. Einige Zahlungsdienstleister arbeiten nicht kostenlos und erheben beispielsweise Gebühren von wenigen Prozent (etwa Kreditkarten). Zusätzliche Kosten können durch die Währungsumrechnung bei den Kreditinstituten entstehen. Dabei handelt es sich zwar nicht direkt um Kosten für den CFD-Handel, dennoch sind sie nicht zu vernachlässigen.

Darauf sollten Sie bei der Wahl des CFD Brokers achten

Wir wissen, dass die Auswahl des passenden Brokers aufgrund der Vielzahl der Anbieter nicht immer ganz einfach ist. Neben den Kosten sind viele weitere Faktoren entscheidend, wenn es um einen Vergleich geht. Entscheidend sind zudem persönliche Präferenzen der Trader. Und es gibt noch weitere Faktoren, die eine wichtige Rolle spielen können. Fragen Sie sich deshalb bei Ihrem CFD Broker oder Forex Brokervergleich:

  • Wie sind die Spreads: fix oder variabel?
  • Gibt es verschiedene Ordermöglichkeiten, zum Beispiel OCO, Trailing Stop, If-Done?
  • Auf welche Basiswerte kann ich handeln?
  • Erhalte ich die Kurse in Echtzeit?
  • Welche Hebel stehen zur Verfügung?

Die Regulierung und Seriosität der Anbieter spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle. Europäische Broker sind durch bekannte Aufsichtsbehörden reguliert. Doch es gibt darüber hinaus sogenannte Offshore-Anbieter, bei denen das nicht der Fall ist. Wir empfehlen generell nicht, bei solchen Anbietern zu handeln. Stets sollten die Trader auf eine rechtliche Grundlage achten, dass der Broker für den Handel zugelassen ist. Die eigenen Einlagen sollten abgesichert sein (beispielsweise durch einen Einlagensicherungsfonds). Entsprechende Angaben finden Trader bei renommierten Broker meist transparent dargestellt in den Informationen zum Unternehmen selbst.

Tipp: Achten Sie auf ein umfangreiches Weiterbildungsangebot, um sich kostenfrei über den CFD-Handel und die damit verbundenen Kosten zu informieren. Übung macht bekanntlich den Meister und deshalb ist (ständige) Weiterbildung beim CFD-Handel wichtig. Natürlich gibt es keine hundertprozentige Gewinngarantie, aber Trader werden sicherer beim Handeln und können Marktbewegungen besser einschätzen.

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Etwas zu CFD Kosten in eigener Sache

Natürlich spielen CFD Kosten eine wesentliche Rolle, wenn es um die Auswahl des geeigneten Brokers geht. Generell sollten die Kosten natürlich möglichst gering ausfallen. Doch gilt es, ein ausgeglichenes Verhältnis zu bewahren. Was nützt ein CFD Broker mit geringen Kosten, der wiederum kein Demokonto oder keine benutzerfreundliche Plattform zur Verfügung stellt? Orientieren Sie sich bei der Auswahl Ihres Brokers an den Fakten, beziehen Sie jedoch auf Ihre persönlichen Eindrücke und Vorlieben mit ein.

CFD Broker Vergleich bietet Hilfestellung bei der Auswahl

Ein CFD Broker Vergleich kann Ihnen eine erste Hilfestellung zur Auswahl eines geeigneten Anbieters geben. Zudem empfehlen wir, sich die Websites der Broker etwas näher anzuschauen. Achten Sie darauf, wie Sie mit der Menüführung zurechtkommen und wie verständlich der gesamte Seitenaufbau für Sie ist. Sind Sie Neuling beim CFD-Handel? Das macht gar nichts, denn mit einem Demokonto können Sie den Handel auch ohne eigenes Kapital beginnen. In diesem Fall sollten Sie vor allem auf Broker achten, die ein möglichst gutes Demokonto anbieten. Bestenfalls ist es mit einem hohen virtuellen Guthaben ausgestattet und zeitlich unbegrenzt. Wichtig: Das Demokonto sollte auf Magna-Daten zurückgreifen. Trauen Sie sich und haben Sie keine Angst vor dem Handel auf Differenzkontrakte und den CFD Kosten. Selbst erfolgreiche Anleger haben einmal ohne große Vorkenntnisse angefangen.

Fazit: CFD Kosten variieren stark

Wie die Erfahrungen und der CFD Broker sowie Forex Broker Vergleich zeigen, variieren die Kosten bei den Brokern stark. Zu den CFD Kosten gehören nicht nur Aufwendungen für den Handel, sondern auch für die Kontoführung oder Kommissionen. Generell sollten die CFD Kosten so niedrig wie möglich ausfallen. Warum ist das so? Je höher die Kosten sind, desto weniger bleibt vom eigentlichen Gewinn. Generell lassen sich Kosten einsparen, aber gänzlich kostenfrei wird der CFD Handel nicht werden. Mit einem Broker Vergleich und entsprechender Optimierung können CFD Kosten aber effizient gestaltet werden. Ein Demokonto hilft dabei, zunächst ohne eigenes Kapital einen Überblick über die Kostenstruktur des Brokers zu erhalten. Hier zeigt sich schnell, ob und wo es Einsparungspotenzial gibt. Deshalb empfehlen wir jedem Trader, ein Demokonto zu nutzen. Haben Sie Interesse am Handel auf Differenzkontrakte? Mit vergleichsweise wenig Eigenkapital können Sie viel bewegen, aber auch viel verlieren. Wer das Risiko scheut, sollte zunächst mit einem Demokonto prüfen, ob der CFD-Handel überhaupt das geeignete Finanzderivat für ihn ist. Gehören Sie dazu? Das Demokonto ist schnell eröffnet. Beginnen Sie noch heute den CFD-Handel und optimieren Sie Ihre CFD Kosten.

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    CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.
    Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
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