Was ist Bitcoin Cash? Das sollten Sie 2018 zur Digitalwährung wissen

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Während Bitcoin bereits seit 2009 auf dem Markt und seit einiger Zeit in aller Munde ist, ist der „kleine Bruder“ der Kryptowährung erst im August 2017 gestartet. Daher stellen sich heute viele Interessierte die Frage, was ist Bitcoin Cash und wo liegen die Unterschiede zur Ur-Währung? Bitcoin Cash entstand durch eine Abspaltung von Bitcoin, eine sogenannte Hard Fork. Dieser Prozess ist mit zahlreichen Vorteilen hinsichtlich Transaktionsgeschwindigkeit und Transaktionskosten verbunden. Schnell konnte Bitcoin Cash daher in die Top 5 der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährungen vorstoßen. Bitcoin Cash wird in der Regel mit BCH abgekürzt, seltener mit BCC.

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Wie funktioniert Bitcoin Cash? Darum war ein Hard Fork notwendig

Um zu verstehen, warum es zu einer Abspaltung von Bitcoin kam, die eine neue Kryptowährung – Bitcoin Cash – hervorbrachte, muss ein Blick auf die technischen Bedingungen des Bitcoin-Netzwerks gerichtet werden. Dessen Hauptentwickler Satoshi Nakamoto baute im Jahr 2010 ein Blockgrößenlimit von 1 MB in die Blockchain ein, die die Anzahl möglicher Transaktionen auf etwa sieben pro Sekunde beschränkte. Zur damaligen Zeit war Bitcoin noch nicht sehr verbreitet, weswegen sich diese Implementierung als Vorteil im Kampf gegen Angriffe auf das Netzwerk erweisen sollte.

Obwohl Nakamoto noch im selben Jahr verkündete, dass diese künstliche Beschränkung zu gegebener Zeit erhöht werden könne, brach in den Folgejahren ein Streit in der Bitcoin Community darüber aus, wie das Blockgrößen-Limit erhöht werden könne. Denn spätestens seitdem Bitcoin vielerorts als Zahlungsmittel anerkannt wird, erreichen die Transaktionsblöcke immer häufiger das Limit von 1 MB, was mit längeren Transaktionszeiten und höheren Transaktionskosten verbunden ist.

So fanden sich im Juni Teile der Community unter dem Namen „Bitcoin Cash“ zusammen. Durch die bewusste Platzierung eines Blocks, der die maximale Größe überschritt, wurde eine Abspaltung von der Blockchain erzwungen. Dieser wurde nur vom Bitcoin-Client „Bitcoin ABC“ akzeptiert, von allen anderen jedoch abgelehnt. Dadurch entstand eine neue Blockchain unter dem Namen Bitcoin Cash, deren Transaktionsgeschichte bis zum Zeitpunkt des Hard Forks mit der der ursprünglichen Blockchain übereinstimmt. Dadurch erhielt jeder, der zu diesem Zeitpunkt Besitzer von Bitcoins war, auch die gleiche Menge an Bitcoin Cash gutgeschrieben.

Bereits in den Jahren zuvor gab es Versuche, das Netzwerk zu übernehmen und so die Blockgrößenbeschränkung zu erhöhen. Alternative Clients wie Bitcoin XT, Bitcoin Unlimited oder Bitcoin Classic konnten allerdings nicht die notwendige Rechenleistung aufbringen, die hierzu notwendig gewesen wäre. Bitcoin-Core, die Referenz-Implementierung des Bitcoin Netzwerkes, hat in der Zwischenzeit übrigens eigene Lösungen zur Erhöhung der Blockgröße präsentiert.

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Was ist Bitcoin Cash? Die Unterschiede zu Bitcoin

Mittlerweile sollte den meisten Interessierten bekannt sein, dass Bitcoins nicht „einfach so“ entstehen, sondern durch komplizierte Rechenprozesse geschöpft werden. Das sogenannte Mining

findet in der Blockchain statt, dem Herzstück des Bitcoin-Netzwerkes. Diese ist außerdem für die Absicherung von Transaktionen zuständig. Sämtliche Daten werden dezentral auf allen Rechnern gespeichert, die am Netzwerk teilnehmen. Wie funktioniert Bitcoin Cash? Da der Kryptowährung die gleiche Blockchain zugrunde liegt wie Bitcoin, hat sich auch nach der Abspaltung an diesem Vorgehen nichts geändert.

Soweit zu den Gemeinsamkeiten, interessanter in der Frage „Was ist Bitcoin Cash?“ sind jedoch die Unterschiede. Die Unterschiede, die zwischen den beiden Kryptowährungen existieren, haben wir daher in einer Übersicht zusammengefasst.

  1. Mining

Durch den Prozess des Minings werden neue Coins erschaffen, in diesem Punkt unterscheiden sich Bitcoin und Bitcoin Cash erstmal nicht. Bitcoin Cash hat jedoch eine Anpassung der Schwierigkeit zum Finden neuer Blöcke eingeführt. Dies war notwendig, da Mining bei Bitcoin Cash anfangs nur wenig Unterstützung fand. So konnte es vorkommen, dass mehrere Stunden zum Finden eines neuen Blockes benötigt wurden. Die Anpassung führte dazu, dass sich die Blockintervalle nach einiger Zeit auf einen zehn Minuten Abstand einpegelten. Dennoch kann es weiterhin zu unterschiedlich langen Intervallen kommen. Bitcoin hingegen arbeitet grundsätzlich mit dem 10-Minuten-Intervall.

  1. Maximale Anzahl der Transaktionen

Dies ist einer der größten Streitpunkte, die zur Abspaltung von Bitcoin Cash führten. Denn die Bitcoin Blockchain ist in ihrer heutigen Form nicht mehr in der Lage, die Menge an Transaktionen durch das Blockgrößen-Limit von 1 Megabyte zeitnah und kostengünstig zu bewältigen. Pro Sekunde sind so nur maximal sieben Transaktionen möglich. An der Größe des sogenannten Mempools ist der Stau an unbestätigten Transaktionen erkennbar. Dies führt außerdem dazu, dass insbesondere kleine Bitcoin-Guthaben mehr oder weniger wertlos sind, da die Kosten einer Transaktion deren Wert übersteigen würden. Da die Entwickler der Referenzimplementierung Bitcoin Core allerdings eine Erhöhung des Blockgrößen-Limits ablehnen, wurde mit Bitcoin Cash eine Lösung gefunden. Hier liegt das Blockgrößen-Limit bei 8 MB, wodurch bis zu 50 Transaktionen pro Sekunde möglich sind.

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  1. Verbreitung und Akzeptanz

Bitcoin ist bekanntermaßen seit Jahren am Markt etabliert und gilt als Vorreiter der Branche. Kein Wunder also, dass die Kryptowährung deutlich weiter verbreitet ist als der Konkurrent Bitcoin Cash. So ist BCH beispielsweise auf vielen Bitcoin-Plattformen nicht handelbar oder soll erst im Laufe des Jahres aufgenommen werden. Zu den Unterstützern zählen derzeit unter anderem BitPay, Coinbase, Mycelium und Blockchain.info. Weiterhin wird Bitcoin immer öfter als Zahlungsmittel akzeptiert, Bitcoin Cash muss sich diesen Status erst noch erarbeiten.

  1. Marktkapitalisierung

In diesem Punkt ist Bitcoin nach wie vor das Maß der Dinge. Mit einer Marktkapitalisierung von 256 Mrd. US-Dollar übertrifft Bitcoin gar die drei schärfsten Verfolger Ripple (155 Mrd. US-Dollar), Ethereum (86 Mrd. US-Dollar) und Bitcoin Cash (45 Mrd. US-Dollar), die kombiniert eine Marktkapitalisierung von ca. 246 Mrd. US-Dollar erreichen. Bitcoin Cash wurde in diesem Ranking jüngst sogar von Ripple überflügelt. Die Kryptowährung konnte sich kurz vor dem Jahreswechsel Platz 2 im Market Cap Ranking sichern. Alle hier angegebenen Werte sind Stand 02. Januar 2018.

Neben einigen Gemeinsamkeiten existieren also auch entscheidende Unterschiede zwischen den beiden Kryptowährungen Bitcoin und Bitcoin Cash. Insbesondere die Erhöhung des Transaktionsvolumens soll Bitcoin Cash deutlich wettbewerbsfähiger machen als Bitcoin. Letzteres Netzwerk konnte dem Ansturm zuletzt kaum noch standhalten, weswegen Nutzer teilweise Stunden darauf warten mussten, dass ihre Transaktionsausgeführt wurde.

Obwohl das Bitcoin Core Entwicklerteam vor der Abspaltung gegen eine Erhöhung des Blockgrößen-Limits war und offchain-Lösungen präferierte, wurde in der Zwischenzeit auch bei Bitcoin eine Anpassung vorgenommen. Dank der neuen Software „Segwit2x“, seit November 2017 im Einsatz, hat sich die Blockgröße auf 2 Megabyte erhöht. Dadurch können Transaktionen nur wieder schneller bearbeitet werden.

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Wie funktioniert Bitcoin Cash? Wallet wird benötigt

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Da Bitcoin Cash ebenfalls auf der Blockchain basiert, existieren sämtliche Coins ebenfalls nur innerhalb des dezentralen Peer-to-Peer Netzwerks. Ein Bestandteil dieses Netzwerks ist die sogenannte Wallet, in der die BCH eines Besitzers aufbewahrt werden. Der Besitzer hat über einen persönlichen Schlüssel Zugriff auf seine BCH und kann diese in andere Wallets transferieren und damit beispielsweise Waren oder Dienstleistungen bezahlen.

Handelspartner benötigen jeweils die Wallet-Adresse des Gegenübers, damit ein Transfer von BCH stattfinden kann. Eine solche Wallet kann wie bei Bitcoin auf unterschiedliche Arten erstellt werden. So existieren beispielsweise Lösungen zur Installation auf jedem Rechner mit Windows, Linux oder Mac als Betriebssystem. Diese Desktop Wallets können nur von dem Computer aus genutzt werden, auf dem sie installiert wurden, nicht aber von Geräten hinter einer Firewall. Damit ist maximale Sicherheit geboten, solange der Eigentümer sorgfältig mit seinen privaten Keys umgeht. Verliert er diese, hat er allerdings keinen Zugriff mehr auf sein Bitcoin Cash Vermögen. Schlimmer noch: kommt ein anderer in deren Besitz, erhält er Zugriff auf die Wallet und alle darauf befindlichen BCH. Es empfiehlt sich daher, regelmäßig Backups zu erstellen und diese auf einem externen Gerät abzuspeichern. So kann der Zugang zum Konto eventuell wieder hergestellt werden.

Größere Flexibilität als eine Desktop Wallet bietet eine Online Wallet. Hier erfolgt der Zugriff über den Browser, womit jeder moderne PC mit ausreichend schneller Internetverbindung in Frage kommt. Besitzer von Bitcoin Cash haben so die Möglichkeit, von jedem Ort der Welt aus Zugriff auf ihre BCH Wallet zu erlangen. Bei Nutzung eines öffentlichen PCs sollten sie allerdings besondere Vorsicht walten lassen. Wer sich beim Eintippen seiner Zugangsdaten beobachten lässt oder gar vergisst, sich nach Ende seiner Session auszuloggen, kann schnell viel Geld verlieren.

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Ähnliches wie bei der Online Wallet trifft auf die Smartphone Wallet, auch Mobile Wallet genannt zu. Hier wird nicht einmal mehr ein Rechner mit Internetzugang benötigt, schließlich erfüllt jedes zeitgemäße Smartphone die Anforderungen für mobiles Handeln mittlerweile ebenso. Auch hier gilt: bei Verlust oder Diebstahl des Smartphones, geht mit mindestens der Zugriff auf die Wallet verloren. Im schlimmsten Fall gelangt gar ein Unbefugter in Besitz des eigenen Bitcoin Cash.

Weitere Möglichkeiten der Aufbewahrung bieten Hardware Wallets und Paper Wallets. Bei einer Paper Wallet handelt es sich tatsächlich um ein Dokument, auf dem die öffentlichen und privaten Schlüssel einer Wallet enthalten sind. Dies macht die Keys sicher vor Hackerangriffen, da sie nicht in digitaler Form auf dem PC gespeichert werden, sondern in physischer Form auf einem Schriftstück. Bei einer Hardware Wallet handelt es sich um ein Gerät, in der Größe und der Art der Verwendung etwa mit einem USB-Stick vergleichbar. Seit einiger Zeit gibt es darüber hinaus auch Hardware Wallets, die mit der NFC-Technologie arbeiten und etwa so groß sind wie eine Kreditkarte. Auf dieser Wallet wird der Private Key gespeichert, so dass nur deren Besitzer Bitcoin Cash und andere Kryptowährungen versenden kann. Damit Dritte keinen Zugriff auf Paper Wallets oder Hardware Wallets erhalten können, sollten diese nach Möglichkeit in einem Safe, einem Bankschließfach oder bei einem Notar aufbewahrt werden.

Die Anzahl der Wallet-Lösungen ist groß, so dass garantiert jeder Besitzer von BCH eine Möglichkeit finden sollte, sein Vermögen in der Kryptowährung zu verwalten. Während einige auf größtmögliche Flexibilität setzen (Online und Mobile Wallet), steht bei anderen vor allem die Sicherheit im Vordergrund (Paper und Hardware Wallet). In jedem Fall gilt: der Private Key sollte stets sorgfältig aufbewahrt werden, denn nur mit ihm ist es möglich, Bitcoin Cash an andere zu versenden.

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In Bitcoin Cash investieren

Was ist Bitcoin Cash, dieser Frage wurde bisher ausgiebig auf den Grund gegangen. Für viele Anleger ist natürlich interessant, wie sich mit der jungen Kryptowährung Geld verdienen lässt. Zum

einen ist es nun so, dass alle, die vor der Abspaltung im Besitz von Bitcoins waren, seit dem 01. August 2017 auch die gleiche Menge Bitcoin Cash besitzen. Durch den Verkauf der BCH können sie nun von der Wertsteigerung der Währung profitieren, ohne jemals Geld in diese investiert zu haben. Der An- und Verkauf der Währung ist auch jetzt jeder Zeit über diverse Plattformen möglich, die zuvor auch auf den Handel mit Bitcoins spezialisiert waren.

Einen etwas einfacheren Weg, der nicht den Kauf von BCH oder die Eröffnung einer Wallet voraussetzt, stellt Bitcoin Cash als CFD handeln dar. Die Kryptowährung bietet Anlegern ebenfalls die Chance, von steigenden und fallenden Kursen zu profitieren und so Gewinne zu realisieren. Dabei kommen Anleger nicht in den physischen Besitz der Währung. Der Handel mit CFDs im Allgemeinen erfreut sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit, auf vielen Plattformen wird mittlerweile auch Bitcoin Cash angeboten.

Weiterhin bieten viele Börsen und Marktplätze, die zuvor bereits auf Bitcoin spezialisiert waren, den Handel mit dem kleinen Bruder an. Auch hier können Anleger von den kürzeren Transaktionszeiten und den im Vergleich deutlich geringeren Gebühren profieren, wenn sie Bitcoin Cash kaufen und verkaufen.

Bitcoin Cash hat innerhalb weniger Monate eine Entwicklung gezeigt, die sich hinter der von Bitcoin keinesfalls verstecken muss. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Interessierte sich nicht nur die Frage stellten „Wie funktioniert Bitcoin Cash?“, sondern auch nach Möglichkeiten suchten, mit der Kryptowährung Geld zu verdienen. Möglich macht dies nicht nur der direkte An- und Verkauf, beispielsweise über Bitcoin Cash Börsen und Marktplätze. Auch Bitcoin Cash als CFD kann mittlerweile gehandelt werden.

Fazit: Was ist Bitcoin Cash? Eine Zusammenfassung

Viele Experten gehen davon aus, dass Bitcoin in den nächsten Jahren vom Thron gestoßen werden könnte. Ob Bitcoin Cash dazu das Potential hat, wird sich in den nächsten Monaten und Jahren zeigen. Feststeht, dass Bitcoin Cash einige Vorteile gegenüber dem großen Bruder bietet. So zum Beispiel schnellere Transaktionen und geringere Gebühren. Allerdings muss Bitcoin Cash weiter um Marktanteile und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit kämpfen, während Bitcoin bereits seit 2009 auf dem Markt etabliert ist und einen Großteil dessen repräsentiert.

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