Nextmarkets Coaches: Wie unterscheiden sich die Trader?

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Nextmarkets ist erst 2016 gegründet worden und gilt als eines der interessantesten Startups Deutschlands. Das Unternehmen bietet nicht nur CFD-Trading an, sondern darüber hinaus auch Curated Investment, für das ausgewählte Coaches verpflichtet werden konnten. Derzeit steht rund ein Dutzend Next Markets Coaches zur Auswahl bereit. Sie unterscheiden sich teils sehr deutlich voneinander und für viele Kunden ist es eine große Herausforderung herauszufinden, welcher Coach für sie am besten geeignet ist.

Wir erklären, was genau ihre Aufgabe ist, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es zwischen ihnen gibt und wie Trader den besten Coach von Nextmarkets finden können.

  • 12 deutschsprachige Coaches
  • Stellen Analysen mit knappen Erklärungen
  • Unterschiedliche Strategien, Ansätze und Lebensläufe
  • Privatkunden sollen Trading lernen.
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1. Nextmarkets setzt auf Curated Investment

Wichtige Trading-TippsEin Großteil der Privatkunden verliert beim Trading mit CFDs Geld. Bis zu 90 % der Konten von Tradern müssen Verluste verzeichnen. Grund dafür ist auch, dass das Trading mit CFDs nicht nur sehr riskant ist, sondern darüber hinaus auch deutlich komplexer ist, als viele erwarten würden. Letztlich handelt es sich zudem um hochspekulative Investments. Die Vorhersage über Kurse ist nicht verlässlich möglich. Dementsprechend schwierig ist es, gerade über längere Zeiträume erfolgreich handeln zu können.

Nextmarkets hat es sich zum Ziel gesetzt, Kunden beim Trading nicht sich selbst zu überlassen. Sie sollen stattdessen von der Expertise und der Erfahrung der ausgewählten Nextmarkets Coaches profitieren können. Sie veröffentlichen Marktanalysen, an denen sich die Privatkunden orientieren können. Die Coaches erklären in kurzen Hinweisen, warum sie von einer Entwicklung ausgehen, welches Kursziel sie für wahrscheinlich halten und wie sie dieses absichern. Der Kunde erhält also viele wichtige Daten, die für einen erfolgreichen Trade wesentlich sein können.

Oftmals werden auch in der Zukunft liegenden Risiken thematisiert oder Interessenten auf andere Werte hingewiesen, die mit der Entwicklung des Basiswertes in Verbindung stehen könnten. Zudem nutzen viele der Coaches technische Analysen. Sollte dies der Fall sein, erhält der Kunde auch einen Analyse-Chart, in dem die verwendeten Indikatoren eingezeichnet sind. Auf diese Weise ist es deutlich leichter nachzuvollziehen, warum ein Coach ein Einstiegssignal erkannt haben möchte.

Kunden steht es frei, den jeweiligen Ausführungen ebenfalls mit einem Trade zu folgen. Auf diese Weise solle es auch Einsteigern gelingen, erfolgreich in CFDs zu investieren.

nextmarkets Idee

 nextmarkets bietet Coaching, Analysen und Handelsplattform in einem

2. Die Idee hinter dem Angebot von Nextmarkets

Die Coaches von Nextmarkets sind unabhängig. Im Gegensatz zu Kundenberater bei den Banken, bei denen oftmals nicht eindeutig ist, aus welchen Beweggründen sie welches Produkt empfehlen, werden Coaches für die Analysen durch Nextmarkets bezahlt. Je erfolgreicher die Analysen sind, umso interessanter ist ein Coach für Kunden und umso wichtiger ist er für Nextmarkets. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass sich auch sein Verdienst mittelfristig erhöhen wird. Hinsichtlich der Bezahlung der Coaches ist Nextmarkets allerdings bislang nicht unbedingt transparent.

Letztlich möchte Nextmarkets die Expertise der Coaches direkt für Privatkunden zugänglich machen. Das bedeutet, dass der Anleger die Tipps nicht erst durch einen Bankberater erhält. Stattdessen werden die Analysen direkt zur Verfügung gestellt und auch erklärt, sodass auch Privatkunden sie verstehen können. Es gibt also keine Vorauswahl durch Bankberater, die den Interessen der Bank dienen könnten. Stattdessen erhält der Kunde „Investment-Ideen“, die er selbst umsetzen kann oder eben nicht.

Natürlich hat der Broker ein grundsätzliches finanzielles Interesse daran, dass Kunden dadurch animiert werden, Trades durchzuführen. Über die Spreads kann er letztlich an den Trades der Kunden mitverdienen. Es ist jedoch letztlich nicht einmal notwendig, die Trades über Nextmarkets abzuwickeln. Durch die Möglichkeit, die Position mit nur einem Mausklick zu kopieren und so die Trades direkt umzusetzen, ist es natürlich deutlich komfortabler und schneller, mit Nextmarkets zu handeln. Voraussetzung ist dies jedoch nicht.

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3. Große Unterschiede zwischen den Coaches

Die einzelnen Nextmarkets Coaches unterscheiden sich teils deutlich. Insgesamt kommen 14 unabhängige Analysten zum Einsatz, die Analysen veröffentlichen und erklären und es so Privatanlegern ermöglichen, Trades darauf basieren zu lassen.

Schon allein hinsichtlich der Erfahrung und dem Ausbildungsweg gibt es viele Unterschiede zwischen den Tradern. Einige sind seit mehreren Jahrzehnten an der Börse aktiv und können einen beeindruckenden Lebenslauf mit hochrangigen Positionen bei den bekanntesten Geldinstitute und Investmentbanken punkten, andere wiederum sind Naturtalente und konnten große Börsenspiele für sich entscheiden. Andere haben sich durch die Wissensvermittlung und geschickte Eigenvermarktung einen Namen gemacht und zählen nun zu den bekanntesten Trader Deutschlands. Es gibt also sowohl Coaches, die den klassischen Ausbildungsweg bestritten haben und nach dem Studium bei einer Investmentbank gearbeitet haben, als auch Coaches, die durch das Internet beweisen konnten, dass sie im Daytrading erfolgreich sein können.

Unter den Coaches von Nextmarkets finden sich unterschiedliche Typen und Ansätze.  Alle Nextmarkets Coaches stellen sich kurz vor und ermöglichen so, einen Einblick in den Beruflichen Lebenslauf und das jetzige Schaffen des Coach zu erhalten. Wie genau diese Lebensläufe bewertet werden, ist letztlich eine Frage der Vorlieben :

  • Ist Erfahrung wichtiger als moderne Trading-Ansätze?
  • Wie wichtig ist ein Wirtschaftsstudium für das CFD-Trading?
  • Sind Erfolge beim Social Trading oder in Börsenspielen aussagekräftig genug?
  • Sollte sich der Trader hauptberuflich mit CFD-Trading beschäftigen?

Je nach Beantwortung der Fragen sind einige Coaches sicherlich für einige Kunden interessant, für andere wiederum uninteressant, sodass dies eine Frage der Vorlieben ist.

nextmarkets Coaches Unterschiede

Insgesamt stehen den Kunden 14 Coaches bei nextmarkets zur Verfügung

4. Coaches verfolgen unterschiedliche Strategien

Jeder Nextmarkets Coach hat für sein Trading einen eigenen theoretischen Unterbau, der sich in der Praxis als tragfähig erwiesen hat. Dieser wird auch als Strategie bezeichnet. In der Regel besteht er aus den folgenden Bausteinen:

  • Geeignete Basiswerte
  • Risikomanagement
  • Erfolgsversprechender Einstiegszeitpunkt

Am wichtigsten ist dabei nach Ansicht der meisten erfahrenen Trader das Risikomanagement. Trader begrenzen ihr Risiko, in dem sie ein Stop Loss setzen. Unterschreitet der Basiswert, in den investiert wurde, diesen Kurs, so wird die Position geschlossen. Auf diese Weise ist das Risiko je Trade minimiert. Die meisten Coaches bei Nextmarkets arbeiten zudem so, dass sie dieses Stop Loss bei guter Kursentwicklung nachziehen und so das Risiko-Renditeverhältnis optimieren.

Zentraler Bestandteil einer Strategie ist jedoch auch ein guter Einstiegszeitpunkt. Die meisten Coaches ermitteln zudem zusätzlich auch einen Kurswert, zu dem die Position mit Gewinn geschlossen werden soll. Wie genau diese Zeitpunkte ausgewählt werden, ist letztlich der größte Unterschied zwischen den Coaches. Die meisten setzen für die Ermittlung auf die Chatanalyse. Sie versuchen also aus der vorherigen Entwicklung die zukünftige abzuleiten. Dies tun sie üblicherweise mithilfe sogenannter Indikatoren, die unterschiedliche Daten aus dem Chart nutzen, um einen Trend anzuzeigen.

Andere Coaches setzen hingegen (auch) auf die Fundamentalanalyse und versuchen so, den „Wert“ des Basiswertes in Verhältnis zu seinem Kurs zu sehen. Ist beispielsweise ein Aktie an der Börse unterbewertet, so eignet sie sich als Investment. Ist sie hingegen überbewertet, ist sie für den Trader uninteressant oder es bietet sich ein Leerverkauf an.

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5. Verschiedene Zeiträume bei der Anlage

Trading mit HandelsplattformDie unterschiedlichen Strategien schlagen sich letztlich auch in den Zeiträumen wieder, in denen gehandelt wird. Für den sehr kurzfristigen Handel im Tages- oder Wochenbereich ist eine Fundamentalanalyse ungeeignet. Die Märkte reagieren üblicherweise vergleichsweise träge und korrigieren Fehleinschätzungen ohne besondere Vorkommnisse nur langsam. Zudem ändern sich die Fundamentaldaten natürlich ebenfalls nur langsam und eine gründliche Analyse, selbst eines kleinen Unternehmens, ist sehr zeitaufwändig. Im kurzfristigen Bereich lohnt sich ein solcher Aufwand nicht, da auch die Auswirkungen nicht spürbar sind.

Dementsprechend findet die Fundamentalanalyse eher im langfristigen Bereich Anwendung, teilweise auch im mittelfristigen. Hier wird sie oft mit wichtigen Terminen und Veröffentlichungen kombiniert.

Bei der technischen Analyse sieht dies schon anders aus. Wer mit Indikatoren bei der Chartanalyse arbeitet, kann diese letztlich auf den Zeitraum anwenden, der ihm sinnvoll erscheint. Gerade im Daytrading ist die technische Analyse das Mittel der Wahl. Auch über mittelfristige Zeiträume wird sie häufig genutzt.

Welcher Zeitraum für den Privatkunden am besten geeignet ist, ist letztlich auch eine Frage der eigenen Vorlieben. Die Stärken von CFDs liegen allerdings fraglos im sehr kurzfristigen bis mittelfristigen Bereich. Die Hebelwirkung ist dann optimal nutzbar, um auch aus kleineren Kursveränderungen ausreichend Profit zu erzielen. Auf der anderen Seite ist es gerade die Hebelwirkung, die sich im langfristigen Bereich nicht mehr auszahlt. Durch die Finanzierungskosten, die beim Halten von Positionen über Nacht anfallen, wird die Rendite gesenkt, während das Risiko natürlich nach wie vor erhöht ist. Dementsprechend sind CFDs eher im kurzfristigen Bereich attraktiv, das direkte Investment n hingegen eher im mittel- bis langfristigen Zeiträumen sinnvoll.

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6. Coaches investieren in unterschiedliche Basiswerte und Anlageklassen

Alle Nextmarkets Coaches setzen in der Regel Präferenzen bei den Anlageklassen und versuchen so, ihre Strategie optimal zu verwirklichen. Manche setzen auf einzelne Anlageklassen wie:

  • Währungen
  • Rohstoffe
  • Aktien
  • Indizes

Andere begrenzen sich regional, investieren in bestimmte Branchen oder wählen ihre Basiswerte nach anderen Parametern aus. Möglich wären beispielsweise Kennzahlen wie Liquidität oder Volatilität. Auf diese Weise erhalten sie aus dem gesamten möglichen Anlageuniversum eine Anzahl, mit der sie sinnvoll arbeiten können.

Wer als Trader bereits Erfahrung mit bestimmten Basiswerten gesammelt hat, beschränkt sich oftmals sehr schnell auf diese. So gut wie jeder Anleger bevorzugt seinen Heimatmarkt oder investiert in Anlageprodukte, die ihm vertraut sind. Dies ist jedoch üblicherweise gar nicht sinnvoll. Es kann zwar durchaus Vorteile besitzen, bekannte Werte zu handeln. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn besondere Ereignisse wie Veröffentlichung von Geschäftszahlen oder volkswirtschaftlicher Daten bevorstehen. Dann ist ein Trader, der diese Termine kennt, besser vorbereitet.

Auf der anderen Seite wir dies bei Nextmarkets durch die Coaches natürlich beachtet, bzw. ist auch in der Chartanalyse sichtbar. Privatkunden sollten hierbei also nicht den Fehler machen und bestimmte Basiswerte vom Trading ausschließen, nur weil sie bislang keine Erfahrungen mit ihnen haben. Sie können von den Coaches erwarten, dass sie die Basiswerte mit Bedacht auswählen. Stattdessen sollten sie die Chance nutzen, auch neue Märkte besser kennenzulernen. Es ist jedoch durchaus sinnvoll für einige Privatanleger, besonders riskante Basiswerte mit hoher Volatilität, wie beispielsweise Kryptowährungen, auszuschließen.

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7. Tipps zur Auswahl des besten Coach bei Nextmarkets

Die beste Trading-StrategieBei der Auswahl eines Nextmarkets Coach stehen Trader vor der wichtigen Herausforderung, dass es kaum nachvollziehbar ist, welches Risiko-Rendite-Verhältnis ein Coach mit der entsprechenden Rendite erzielen konnte. Dementsprechend ist es alles andere als leicht, den besten Coach bei Nextmarkets zu ermitteln.

Trader, die die Strategien erst in Ruhe testen möchten, bleibt letztlich nur das Demokonto. Hier können die Analysen der unterschiedlichen Coaches übernommen werden, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen. Die Herausforderung hierbei ist jedoch, dass die Aussagekraft erst mit vielen gesammelten Daten gegeben ist. Der Broker veröffentlicht jedoch keine Kennzahlen und verfügt auch über keine Schnittstelle für Programme von Drittanbietern. Dies bedeutet letztlich, dass Nutzer die Daten in der Vergangenheit nur mäßig nachvollziehen können und zudem selbst statistisch aufbereiten müssen.

Hinzu kommt natürlich, dass es verschiedene Erfolgsfaktoren gibt, die dazu beitragen können, dass ein Trader durch eine Analyse Gewinn erzielen kann oder nicht. Zentral ist hierbei auch der Einstiegszeitpunkt. Wer schnell reagiert kann in der Regel auch eher Gewinne erzielen. Wer zu spät einsteigt, das Stop Loss nicht nutzt oder kein sinnvolles Moneymanagement verfolgt, wird mit den besten Handelssignalen Probleme haben, einen Gewinn zu erzielen.

Gerade unerfahrene Trader müssen zudem beachten, dass letztlich nicht nur eine hohe Rendite erstrebenswert ist, sondern dabei auch das Risiko so gering wie möglich sein muss. Um diese zu ermitteln, gibt es verschiedenste Risikokennzahlen, die von Nextmarkets jedoch leider ebenfalls nicht zur Verfügung gestellt werden.

nextmarkets Coaches Profil

Jeder Coach wird nochmal in einem separaten Profil vorgestellt

Fazit: Trading durch Coaches erfolgreicher

Bei Nextmarkets steht derzeit rund ein Dutzend unterschiedlicher Coaches zur Verfügung, die teilweise sehr unterschiedliche Ansätze verfolgen. Auch Anlagezeitraum, Basiswerte und Anlageklassen und Risikoabsicherung variieren recht deutlich. Trader haben zudem die Wahl, eher etablierten Investmentbankern zu folgen, oder eher den Analysen von aufstrebenden Tradern zu folgen.

Einer der zentralen Herausforderungen beim Trading ist es in der Regel, eigene Fehler entdecken zu können. Leider werden die Statistiken bei Nextmarkets nicht allzu umfangreich aufbereitet. Dementsprechend ist es auch schwierig, die Qualität der Coaches anhand von Kennzahlen nachzuverfolgen. Kunden bleibt letztlich nur, ihre eigenen Erfahrungen mit den Analysen und der Ausführung zu machen.

Trader sollten sich immer darüber im Klaren sein, dass sie auch bei Nextmarkets nicht völlig aus der Pflicht genommen sind und durchaus selbst Einfluss auf den Erfolg des Tradings haben. Sie sollten dementsprechend einige Grundlagen selbst erlernen und diese bei den Trades auf Nextmarkets immer präsent haben. So lässt sich der gewünschte Lernerfolg sicherstellen und bei Fehltrades können auch Einsteiger deutlich schneller erlernen, was der Grund hierfür gewesen sein könnte.

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