Marktanalyse am Vormittag bei XTB

Mai 15, 2019 10:45 pm

Zweimal pro Woche analysiert Max bei XTB kurz nach der Markteröffnung die Märkte. Auch am Donnerstag, den 16. Mai 2019 um 9.30 Uhr erfahren Trader im XTB-Webinar „MMM – Marktanalyse mit Max“ wieder das wichtigste von den Märkten und haben auch Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Handelsstreit erneut großes Thema

Wichtige Trading-TippsIn dieser Woche scheint erneut der wieder aufgeflammte Handelskonflikt zwischen den USA und China das große Thema an den Börsen zu sein. Womöglich könnten bald auf alle Importe aus China in die USA Zölle erhoben werden. US-Präsident Donald Trump behauptete am Wochenende via Twitter, dass sein Land bald Zölle in zweistelliger Milliardenhöhe von China einnehmen würde. Allerdings musste am Wochenende selbst sein Wirtschaftsberater Larry Kudlow zugeben, dass diese Behauptungen so nicht korrekt ist.
Er sagte in einem Interview mit Fox News, dass letztlich amerikanische Importeure, also US-Unternehmen, die Zölle zahlen müssen. Dies würde für die betroffenen Unternehmen letztlich einer Steuererhöhung gleichkommen. Darüber hinaus werden die Sonderzölle wohl an die amerikanischen Verbraucher weitergegeben. Viele Waren in den USA könnten damit bald teurer werden.
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Reaktion aus Peking

Am Montag kündigte die Regierung in Peking an, weitere Zölle auf amerikanische Produkte im Wert von 60 Milliarden Dollar zu erheben. Ab Juni sollten demnach Zölle in Höhe von bis zu 25 Prozent gelten. Mehr als 5.000 amerikanische Produkte sollen betroffen sein, es könnte jedoch Ausnahmen geben. Damit könnte sich der Handelskonflikt weiter verschärfen. Die Reaktion aus Peking kam jedoch nicht überraschend, nachdem in der letzten Woche Gespräche zwischen Delegationen beider Seiten ohne Ergebnis zu Ende gingen.
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DAX von Handelsstreit betroffen

Der DAX scheint derzeit nicht nur aufgrund des Handelskonflikts aus technischer Sicht angeschlagen. In der letzten Woche fiel der Leitindex auf ein Tief von 11.957 Punkte. Auf dem Weg nach unten sind nun das Tief aus dem August 2017 bei 11.869 Punkten sowie das Tief aus dem März letzten Jahres von 11.727 Zählern wichtige Marken.
Dazu kommt derzeit ein saisonaler Effekt. Anleger, die Anfang Mai den DAX verkauft haben, haben scheinbar vieles richtig gemacht. Diesen spielt nun der Handelskonflikt sogar in die Hände. Am Montag startete der DAX mit dem tiefsten Wert seit einem Monat in die Handelswoche und auch an der Wall Street sind die Aussichten derzeit eher pessimistisch. Nicht nur der Dow Jones und der S&P 500, sondern auch US-Futures fielen zu Wochenbeginn.

Sell in May and go away?

Trading mit HandelsplattformDer wieder eskalierte Handelskonflikt hat damit wohl in Deutschland wie auch in den USA dazu beigetragen, dass es zu einer Korrektur an den Märkten kommt. Womöglich könnte daher in diesem Jahr die alte Börsenweisheit „Sell in May and go away“ zutreffen. Im Übrigen haben bereits einige Studien belegt, dass dieser Börsenspruch womöglich durchaus zutreffend ist. In der traditionellen Version dieser Weisheit heißt es, dass Anleger im Mai eine Auszeit vom Handel nehmen sollte, die bis in den September andauert. Untersuchungen zeigten jedoch, dass es durchaus sinnvoll sein kann, erst im Oktober oder gar im November wieder an den Markt zurückzukehren.
Mit Blick auf die jährliche Dividende kann dieses Vorgehen womöglich ein Vorteil sein, denn während die Zeit rund um den Jahreswechsel an der Börse traditionell stark ist, sind im Sommer viele Marktteilnehmer im Urlaub. Daher entwickeln sich die Märkte im Sommer oftmals eher schwächer. Allerdings bieten womöglich gerade die Sommermonate auch lukrative Anlagechancen.
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Viele aktuelle Marktnachrichten bei XTB

Trader erhalten bei XTB regelmäßig aktuelle Nachrichten von den Märkten. Dazu bietet der Broker mehrmals in der Woche Webinare an. Zusätzliches Wissen können sich Trader über die Trading Academy des Brokers aneignen. Darüber hinaus wird eine Trading Enzyklopädie angeboten. Alle Schulungsmaterialien können auch über die App des Brokers genutzt werden. Bei individuellen Fragen steht Tradern der Kundenservice zur Seite. Während der Öffnungszeiten der Deutschlandfiliale können sich Trader an den deutschsprachigen Kundenservice wenden, außerhalb der Öffnungszeiten auch an den internationalen, englischsprachigen Support.

Handel mit CFDs und echten Aktien

Der Broker mit Sitz in Warschau bietet seinen Tradern den Handel mit CFDs über den MetaTrader 4 an. Wer mit echten Aktien handeln möchte, kann dafür die xStation 5 nutzen. In den Handel mit deutschen Aktien können Trader schon ab 3,99 Euro Gebühr einsteigen. XTB bietet jedoch auch internationale Aktien an, die ab 4,99 Euro gehandelt werden können. Zum weiteren Handelsangebot gehören CFDs auf Aktien, Indizes oder Rohstoffe sowie ETFs. Die Spreads beginnen bei 0,1 Pips.
XTB Ausbildung

Tools und Marktnachrichten

Die beste Trading-Strategie
Viele Informationen rund um den Handel bieten den Tradern von XTB auch aktuelle Wirtschaftsnachrichten, ein Wirtschaftskalender oder ein Trading-Rechner. Über die Handelsplattformen des Brokers stehen zudem Chart-Tools und Indikatoren zur Verfügung. Hier können Trader auch zwischen mehreren Orderarten wählen. Auch Orderarten wie Stop Loss oder Take Profit können ausgewählt werden. Diese sind in vielen Tradingstrategien ein wichtiger Baustein des Risikomanagements.
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Fazit: Informationen kurz nach Handelsbeginn

Am 16. Mai 2019 um 9.30 Uhr erfahren Trader im XTB-Webinar „MMM – Marktanalyse mit Max“ wieder viele wichtige Informationen von den Märkten. Das Webinar findet kurz nach Handelsbeginn statt und bietet Tradern auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen. In dieser Woche gehört wohl erneut der Handelskonflikt zwischen den USA und China zu den großen Themen und belastet auch den DAX. Dieser startete am Montag mit dem schwächsten Wert seit einem Monat in den Handel und muss sich nun nach starken Monaten zu Jahresbeginn wieder nach unten orientieren.
In den USA wird wohl immer klarer, wie stark die Zölle auf chinesische Produkte die eigene Wirtschaft beeinflussen könnten. Larry Kudlow, der Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, musste am Wochenende zugeben, dass amerikanische Importeure zunächst die Zölle zahlen werden und die höheren Kosten dann wohl auch an ihre Kunden weitergeben. Zudem könnte sich der Konflikt weiter verschärfen, nachdem nun auch die Regierung in Peking weitere Zölle angekündigt hat.
Womöglich könnte sich in diesem Jahr die alte Börsenweisheit „Sell in May and go away“ bewahrheiten. Anleger, die den DAX Anfang Mai verkauft haben, könnten nun sogar von den Unsicherheiten hinsichtlich des Handelskonflikts profitieren. Immer wieder sind die Sommermonate an den Börsen vergleichsweise schwach, unter anderem, da viele Anleger in dieser Zeit im Urlaub sind. „Sell in May and go away“ rät dazu, frühestens im September, vielleicht sogar erst im Oktober oder November an die Börse zurückzukehren.