Weitere Investitionen in Kryptowährungen an Wall Street zu erwarten

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Charles Hoskinson, der Mitbegründer von Ethereum und der Gründer der Kryptowährung Cardano, glaubt, dass man an der Wall Street in naher Zukunft einige Billionen Dollar in Kryptowährungen investieren wird. Zahlreiche Investoren würden derzeit nur darauf warten, ihr Geld in Kryptowährungen anzulegen. Sobald weitere Regulierungen erfolgt sind, würden mehrere Billionen Dollar in Kryptowährungen investiert. So könnte schon bald eine große Summe, auch institutioneller Gelder, in den Kryptomarkt fließen.

Hoskinson äußerte sich hierzu via Twitter. Er ist nicht unbedingt bekannt dafür, solche Statements zu Kryptowährungen und deren Kursentwicklung zu an die Öffentlichkeit zu bringen. Seine Tweets sind daher durchaus überraschend. Hoskinson stellt in der Regel die technische Entwicklung und die daraus resultierenden Vorteile in den Vordergrund.

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Hoskinson Begründer der Kryptowährung Cardano

Neben seinem Engagement für Ethereum ist er vor allem durch das Technologieunternehmen IOHK und die Kryptowährung Cardano bekannt, die er beide gegründet hat. Cardano ist ein Blockchain-Projekt, dass er 2015 auf den Weg brachte. Die Kryptowährung hat sich zum Ziel gesetzt, die Probleme anderer Kryptowährungen zu lösen. Cardano soll eine dezentralisierte Plattform werden, über die komplexe Transaktionen sicher und gut skalierbar möglich sind. So würde die bislang komplexeste Kryptowährung entstehen. An diesem Projekt sind unter anderem die Cardano Foundation und das Technologieunternehmen IOHK beteiligt. Die Cardano Foundation hat ihren Sitz in der Schweizer Krypto-Hochburg Zug. IOHK ist vor allem für die technische Umsetzung verantwortlich.

Interesse an Kryptowährungen an der Wall Street nimmt zu

Einige bekannte Unternehmen an der Wall Street bekundeten in den letzten Wochen ihr Interesse an Kryptowährungen. Daher scheint es nicht unrealistisch, dass bald große Summen institutioneller Gelder in den Kryptomarkt fließen werden. Beispielsweise will das von Goldman Sachs unterstützte Startup Circle in Zusammenarbeit mit Bitmain einen Stablecoin herausbringen. Dieser soll dazu beitragen, die Volatilität am Markt zu senken und könnte institutionellen Investoren Zugang zum Markt ermöglichen.

Goldman Sachs selbst scheint sich ebenfalls verstärkt bei Kryptowährungen engagieren zu wollen. Unter anderem kündigte die international bekannte Großbank einen Bitcoin Trading Desk an, über den institutionelle Investoren bald durchaus mit großen Summen am Bitcoin-Handel teilhaben könnten. Zudem will man den Handel mit Bitcoin-Futures ermöglichen. Im Mai gab die Bank entsprechende Pläne bekannt. Unter Umständen bleibt es bei Goldman Sachs nicht bei Bitcoins, sondern schon bald könnte die Bank weitere Kryptowährungen in ihre Pläne einbeziehen.

Goldman Sachs lange kritisch gegenüber Kryptowährungen

Lange vertrat auch Goldman Sachs durchaus eine skeptische und kritische Position gegenüber Kryptowährungen, doch die Nachfrage der Kunden nahm immer mehr zu. Die Bank konnte sich also den Wünschen der Kunden wohl nicht länger verschließen und gab daher kürzlich ihre Pläne bekannt. Kommen neben Bitcoins nun auch andere Kryptowährungen dazu, könnte Goldman Sachs bald selbst eine Kryptobörse eröffnen. Über diese würden Anleger dann direkt Kryptowährungen kaufen und verkaufen. Damit könnten Kryptowährungen in Zukunft nicht mehr nur an den bislang bekannten speziellen Börsen für Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen sein.

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Goldman Sachs vorsichtig bei Umsetzung

David Solomon, der CCO von Goldman Sachs, sprach kürzlich beim TV-Sender Bloomberg über dieses Thema. Dort sagte er, dass man immer wieder über Bitcoins spreche, aber auch andere Themen im Kopf habe. Sein Unternehmen sei sehr vorsichtig bei der Umsetzung ihrer Vorhaben. Die Bank hatte bereits angekündigt, mit den verantwortlichen Behörden zusammen zu arbeiten und deren Genehmigungen abzuwarten. Zudem wolle man verstärkt auf die Kunden hören. Solomon vertritt die Auffassung, dass sich Goldman Sachs weiterentwickeln muss. Die Bank steht vor der Aufgabe, sich an eine veränderte Ausgangslage anzupassen.

Interesse institutioneller Anleger geweckt

Auch wenn derzeit die Kurse der wichtigsten Kryptowährungen nach unten gehen, scheint dies das neu geweckte Interesse institutioneller Anleger nicht zu bremsen. Bei Finanzinstituten scheint die Nachfrage noch immer hoch zu sein. Um den Kundenwünschen nachzukommen, scheinen nun immer mehr Finanzunternehmen am Kryptomarkt Fuß fassen zu wollen. Auch Morgan Stanley, deren Chef Jamie Dimon wohl zu den prominentesten Bitcoin-Kritikern gehört, scheint sich mit dem Thema Kryptowährungen zu beschäftigen. Die Bank stellte kürzlich einen Leiter für die Abteilung Krypto Assets Strategie ein.

Großbanken könnten kleineren Instituten Konkurrenz machen

Bisher konnten vor allem kleinere Banken von Kryptowährungen profitieren. In den USA gehörten Silvergate und die Metropolitan Bank zu den ersten Banken, die Transaktionen mit Kryptowährungen in ihre Leistungen aufnahmen. Heute gehören beispielsweise die beiden großen Kryptobörsen Kraken und Coinbase zu den Kunden der beiden Finanzinstitute. Wie der CEO der Metropolitan Bank, Mark DeFazio, dem Wall Street Journal sagte, habe sein Unternehmen bemerkt, dass sich der Zahlungsverkehr verändere.

Nun könnten immer mehr Großbanken diesen kleineren Finanzunternehmen Konkurrenz machen. Bald könnten Kryptowährungen nicht mehr ausschließlich an den bekannten Kryptobörsen erhältlich sein, sondern auch über Großbanken. Die gesamte Finanzbranche würde sich damit im Endeffekt verändern.

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Nasdaq beschäftigt sich mit Kryptowährungen

Die Nasdaq überlegt ebenfalls, wie sie den Handel mit Kryptowährungen einbinden könnte. Bitcoin oder Ethereum könnten an der größten amerikanischen Börse handelbar sein, sobald die Regulierungen entsprechend angepasst sind. Auch der Markt muss hierzu bereit sein. Aktuell arbeitet die bekannte Kryptobörse Coinbase mit der amerikanischen Börsenaufsicht zusammen, um ihr Projekt „Coinbase Custody“ voranzubringen. Diese Dienstleitung soll es ermöglichen, Kryptowährungen mit den höchsten Sicherheitsstandards zu lagern. Zudem arbeitet Coinbase an „Coinbase Prime“, dass ein Angebot für institutionelle Investoren darstellen soll und auf deren Bedürfnisse gezielt zugeschnitten wird.

Auf institutionelle Anleger zugeschnittene Kryptobörsen

Möglicherweise etablieren sich bald einige neue Börsen am Markt, die auch für institutionelle Investoren interessant sein könnten. Der Hardware-Wallet Hersteller Ledger, das japanische Finanzunternehmen Nomura und Global Advisors aus den USA arbeiten derzeit gemeinsam an einer neuen Kryptobörse, die den Namen „Komainu“ tragen soll und sich speziell an Großanleger und institutionelle Investoren richtet. Ende Mai nahm in London bereits eine Kryptobörse für institutionelle Investoren ihre Arbeit auf. LMAX Digital erlaubt den Handel mit großen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ripple.

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Kooperationen von Gemini

Die Winklevoss-Zwillinge Tyler und Cameron sind ebenfalls weiter am Kryptomarkt aktiv. Ihre Kryptobörse Gemini arbeitet seit einiger Zeit mit Caspian zusammen. Caspian bietet unter anderem Immobilien und Investitionen in Fonds an. Aus der Kooperation soll ein Weg für institutionelle Händler entstehen, der sie über nur eine Schnittstelle mit mehreren Kryptobörse verbindet. Außerdem arbeitet Gemini mit der Nasdaq an einer sicheren Handelsplattform, deren technische Ausstattung auch für institutionelle Händler interessant ist.

Winklevoss-Zwilinge mit Patent für ETPs

Neben den Aktivitäten ihrer Kryptobörse lässt wohl auch das Thema Bitcoin-ETF die Winklevoss-Zwillinge nicht los. Vor kurzem erhielten sie ein weiteres Patent, dass ein weiterer Schritt hin zu einem Bitcoin-ETF sein könnte. In diesem Patent wird eine Methode beschrieben, mit der man Aktien sowie ein börsengehandeltes Produkt, das digitale mathematische Vermögenswerte hält, bereitstellen kann. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes ETP (ExchangeTraded Product). Im Patent werden auch die Namen bekannter Kryptowährungen, darunter Ethereum, Litecoin oder Bitcoins, sowie einige unbekanntere Digitalwährungen aufgelistet. Das Patent ist auf das Unternehmen  Winklevoss IP LLP ausgestellt, während bei den Namen der Erfinder neben Tyler und Cameron Winklevoss weitere Namen aufgelistet werden. Bei diesem Patent handelt es sich nicht um das erste für die Zwillinge.

Nutzung des Patents fraglich

Allerdings ist es durchaus fraglich, ob sie dieses Patent jemals anwenden könnten. Bereits 2013 stellten sie erstmals einen Antrag auf ein ETF auf Bitcoins, der jedoch von der zuständigen Börsenaufsicht abgelehnt wurde. Auch in der Folge wurden alle Anträge auf Bitcoin-ETFs abgelehnt. Noch immer nennt die SEC die hohe Volatilität, mangelnde Liquidität und die bisher fehlende Regulierung als Begründungen für ihre Ablehnungen.

Nutzung des Patents fraglich

Allerdings ist es durchaus fraglich, ob sie dieses Patent jemals anwenden könnten. Bereits 2013 stellten sie erstmals einen Antrag auf ein ETF auf Bitcoins, der jedoch von der zuständigen Börsenaufsicht abgelehnt wurde. Auch in der Folge wurden alle Anträge auf Bitcoin-ETFs abgelehnt. Noch immer nennt die SEC die hohe Volatilität, mangelnde Liquidität und die bisher fehlende Regulierung als Begründungen für ihre Ablehnungen.

Im Übrigen bekamen die Winklevoss-Zwillinge vor einigen Wochen ein weiteres Patent zugesprochen. Dabei geht es um ein System, dass Transaktionen für ETPs abwickelt, die mit Kryptowährungen verbunden sind. Die Winklevoss-Zwillinge konnten damit ihre Patente Nummer 6 und 7 sichern. Wie es scheint, arbeiten sie weiterhin an der Entwicklung und dem Ausbau von Handelsinstrumenten auf Kryptowährungen.

Kryptomarkt für institutionelle Investoren immer lukrativer

Die aktuellen Meldungen aus den USA lassen den Schluss zu, dass dort an der Weiterentwicklung von Kryptowährungen gearbeitet wird. Bisher wird in andere Handelsinstrumente noch weitaus mehr Geld investiert, auf Kryptowährungen entfällt nur ein kleiner Teil des weltweiten Vermögens. Aus Sicht von Charles Hoskinson könnten sich bald nicht nur vermehrt institutionelle Investoren am Markt betätigen, es könnte auch viel Geld in den Markt gelangen. Die aktuellen Meldungen unterschiedlichster US-Unternehmen scheint dieser Sichtweise zu bestätigen.

Fazit: Kryptowährungen könnten bald endgültig an der Wall Street ankommen

Charles Hoskinson ist der Ansicht, dass bald mehrere Billionen Dollar in Kryptowährungen investiert werden könnten. Dieses Geld könnte zunehmend von institutionellen Anlegern kommen. Nach den nächsten Schritten zur Regulierung könnte dies der Fall sein. Hoskinson äußert sich in der Regel nicht zur Wertentwicklung von Kryptowährungen, sondern stellt deren technische Vorteile in der Vordergrund.

In diesem Fall könnte er jedoch mit seiner Einschätzung durchaus richtig liegen. Seit einigen Wochen werden von mehreren bekannten amerikanischen Unternehmen Meldungen bekannt, die den Schluss nahelegen, dass diese sich zunehmend mit Kryptowährungen auseinandersetzen. Goldman Sachs will beispielsweise nicht nur Bitcoin-Futures anbieten, sondern auch den direkten Handel von Bitcoin. Möglicherweise könnten hier bald weitere Kryptowährungen hinzukommen.

Vor allem kleinere Unternehmen konnten bereits die Vorteile von Kryptowährungen für sich nutzen. Nun könnten ihnen jedoch die großen Banken Konkurrenz machen. Kryptowährungen werden für institutionelle Investoren immer interessanter. Derzeit entstehen auch Kryptobörsen, die speziell auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind. So haben beispielsweise an der LMAX Digital aus London nur institutionelle Investoren Zugang.

Auch von den Winklevoss-Zwillingen hört man Neuigkeiten. Ihre Kryptobörse Gemini arbeitet gemeinsam mit renommierten Partnern wie der Nasdaq an neuen Angeboten. Darüber hinaus erhielten die Zwillinge in den letzten Wochen zwei weitere Patente auf börsengehandelte Produkte. Dies könnten ein weiterer Schritt auf dem Weg zu Bitcoin-ETFs sein.

 

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