Kryptowährungen erholen sich trotz Warnung von Goldman Sachs

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Nach den jüngsten Kurseinbrüchen scheinen sich die Kurse der wichtigsten Kryptowährungen wieder zu erholen. Der Bitcoin-Preis liegt derzeit wieder bei fast 7.000 Euro. Auch eine drastische Warnung der US-Investmentbank Goldman Sachs stand dem Kursanstieg nicht im Weg. In einer aktuellen Studie sagt die Großbank, dass der Bitcoin-Kurs bis auf null sinken könnte und sich nicht alle Kryptowährungen am Markt halten werden. Dennoch sieht es derzeit so aus, als ob der Kursabfall der letzten Tage vorbei ist. Die Kurse der Kryptowährungen könnten nun wieder ansteigen.

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Krypto-Kurse erholen sich

Laut Coinmarketingmap legte der Bitcoin-Kurs am Mittwoch um 24 Prozent zu. Ein Bitcoin kostete teilweise wieder über 8.000 Dollar. An der größten Bitcoin-Börse Bitstamp kostete ein Bitcoin zeitweise sogar wieder 8.500 Dollar und war damit über zehn Prozent teurer als noch am Dienstag. Am Dienstag fiel der Bitcoin-Kurs auf den niedrigsten Stand seit November 2017 und war nur noch knapp 6.000 Dollar wert. Damit konnte der Bitcoin-Kurs innerhalb eines Tages um 2.000 Dollar steigen. Andere Kryptowährungen freuten sich ebenfalls über Gewinne. Ether stieg um rund 26 Prozent und Ripple um 17 Prozent. Einige kleinere Kryptowährungen wie Nano oder Tron gewannen sogar mehr als 40 Prozent in nur 2 Stunden dazu.

Die Kurse stiegen damit zwei Tage nacheinander. Der Abwärtstrend scheint also vorerst gestoppt. Dies ist durchaus etwas verwunderlich, denn eine überraschend drastische Warnung von Goldman Sachs machte am Mittwoch die Runde. Auf eine derartige Aussage würden Krypto-Kurse oftmals negativ reagieren.

Viele Kryptowährungen werden nicht überleben

Der Chef für Investment Research bei Goldman Sachs, Steve Strongin, schreibt in einer Studie, dass viele der aktuell mehr als 1.500 Kryptowährungen nicht dauerhaft existieren werden. Nur einige wenige wettbewerbsfähige Digitalwährungen werden dauerhaft am Markt bestehen können. Die aktuellen Kursschwankungen bei Digitalwährungen würden zudem für eine Preisblase, und damit ein nicht nachhaltiges Kursniveau, sprechen.

Simultane Kursschwankungen bei Kryptowährungen

Da bei Kryptowährungen oftmals simultan Kursschwankungen auftreten, bereitet Stroging diese hohe Korrelation zwischen Kryptowährungeb Sorgen. Zudem ist er der Ansicht, dass Kryptowährungen keinen Eigenwert haben. Dies sei beispielsweise bei Edelmetallen der Fall. Damit würden die meisten Kryptowährungen letztendlich auf null sinken. Allerdings sieht Strongin die Blockchain-Technologie positiver. Diese könnte Prozesse im Finanzwesen verbessern, sei aber noch zu langsam für viele Finanzgeschäfte.

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Renommierte Investmentbank

Goldman Sachs wurde bereits 1896 in New York gegründet und ist heute eine der bekanntesten Banken der Welt. Die Großbank arbeitet vor allem im Investment-Bereich und im Wertpapierhandel. Ihre Kunden sind vor allem Großunternehmen und institutionelle Investoren sowie Staaten und äußerst wohlhabende Einzelpersonen. Als eine von 30 Großbanken wurde Goldman Sachs vom Financial Stabilty Board (FSB) als systemrelevant eingestuft und unterliegt damit Stengen Regeln zu Überwachung und Eigenkapital.

Einschätzung von Goldman Sachs beeindruckt Anleger nicht

Doch von dieser pessimistischen Einschätzung von Goldman Sachs haben sich Anleger am Mittwoch wohl nicht beeindrucken lassen. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass nicht alle 1.500 Kryptowährungen bestehen bleiben werden. Eine Marktbereinigung ist daher durchaus zu erwarten. Damit rechnen wohl auch viele Anleger. Die derzeitigen Regulierungsbemühungen in Ländern wie China oder Südkorea beunruhigen die Anleger wohl weiterhin mehr. Dies führte dazu, dass viele Kryptowährungen in den letzten Tagen unter großem Druck standen.

CFTC und SEC vor dem US-Kongress

In dieser Woche gab es auch wieder einige durchaus positive Meldungen rund um Kryptowährungen. So forderten in den USA die für Options- und Futuresmärkte zuständige CFTC sowie die Börsenaufsicht SEC den amerikanischen Gesetzgeber dazu auf, die Aufsichtsbehörden mit mehr Zuständigkeiten auszustatten. Allerdings wurden keine Forderungen wie Verbote geäußerte. Dies sorgte bei Anlegern zu Erleichterung, denn am Markt herrschte durchaus Sorge, dass sich die CFTC und die SEC härter gegenüber Kryptowährungen äußern würden. Doch diese Forderungen stimmen mit den bisherigen Aussagen der Behörden überein.

Die Anhörung im US-Kongress wurde mit Spannung erwartet. Beide Aufsichtsbehörden waren von den Senatoren vorgeladen worden und sollten sie über die Regulierung des Marktes informieren. CFTC und SEC fordern, die Kryptobörsen in den USA zu regulieren. ICOs sollen durch die SEC überwacht werden. Nun überlegen wohl einige Unternehmen aus der Krypto-Branche, ihren Sitz von China in die USA zu verlegen.

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Zentralbanken sollten zu Interventionen bereit sein

Auch Aussagen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) blieben weitgehend folgenlos. Der Generaldirektor der Bank, Agustin Cartens, forderte ein strengeres Vorgehen gegen KrypItowährungen. Cartens, der ehemalige Chef der mexikanischen Notenbank, ist seit kurzem Chef der Dachorganisation der Notenbanken. Die Zentralbanken müssten bereit sein zu intervenieren, falls dies notwendig sei. Digitalwährungen würden die institutionelle Infrastruktur des Finanzsystems nutzen und damit den Anschein von Glaubwürdigkeit annehmen. Notenbanken haben aus Sicht von Cartens die Aufgabe, für glaubwürdiges Geld zu sogen. Daher müssten sie dafür sorgen, dass die Verbindungen von Kryptowährung und realen Währungen nicht „parasitär“ würden. Das Prinzip „gleiches Risiko, gleiche Regulierung“ müsste ohne Ausnahme gelten.

Vertrauen in Finanzsystem gefährdet

Zudem sieht Cartens die Gefahr, dass Digitalwährungen das Vertrauen in das etablierte Finanzsystem untergraben würden. Er sieht in Bitcoins eine Mischung aus einer Blase, einem Schneeballsystem und einer Umweltkatastrophe. Aufgrund der starken Schwankungen seien Kryptowährungen nicht für Anleger geeignet und würden nur kriminellen Zwecken dienen. Daher dürften Zentralbanken den Kryptowährungen auch nicht dieselbe Infrastruktur zur Verfügung stellen, wie dem traditionellen Finanzsystem. Dennoch stellen aus seiner Sicht Kryptowährungen noch kein systemisches Risiko dar. Dennoch müssten die zuständigen Behörden laut Carstens Vorbereitungen treffen.

„Bank der Zentralbanken“

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich wurde 1930 im Zuge der Neusortierung der Reparationszahlungen Deutschlands aus dem Ersten Weltkrieg gegründet. Damit ist sie eine der ältesten Finanzorganisationen der Welt. Zu ihren Mitgliedern gehören 60 Zentralbanken und ähnliche Institutionen wie die Bundesbank oder die Fed. Nur derartige Institutionen können Mitglied in der Dachorganisation für Zentralbanken, die oft auch „Bank der Zentralbanken“ genannt wird, werden.

Die BIZ koordiniert die Zusammenarbeit zwischen ihren Mitgliedsbanken und anderen Finanzinstitutionen. Außerdem verwaltet sie die Währungsreserven ihrer Mitglieder. Immer wieder finden Sitzungen statt, auf denen unter anderem Fragen zu Konjunktur und Finanzmärkten besprochen werden. Die BIZ hat ihren Sitz in Basel, wo auch das Sekretariat des Financial Stability Board (FSB) zu Hause ist.

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Erfolgreiches Jahr für Bitcoin Group

In Deutschland machte in dieser Woche die Bitcoin Group auf sich aufmerksam. Am Mittwoch stiegen die Aktien des Unternehmens zeitweise um 33 Prozent. Dies war das größte Kursplus seit etwa fünf Monaten. Die Bitcoin Group profitierte im letzten Jahr von dem Boom um die Kryptowährung und steigerte ihren Umsatz auf 12,6 Millionen Euro. Dies war ein Plus von über zehn Prozent. Auch die Kundenzahl auf Bitcoin.de stieg im letzten Jahr auf mehr als 715.000 Nutzer. Die Handelsplattform will daher nun ihr Angebot ausweiten und sieht eine positive Zukunft für den Krypto-Markt.

Kryptowährungen im Koalitionsvertrag

Und auch in der deutschen Politik ist das Thema Kryptowährungen angekommen. Sogar im Koalitionsvertrag finden sich Aussagen zu diesem Thema. Man will eine umfassende Blockchain-Strategie entwickeln, um das Potential der Technologie zu erschließen und Missbrauch zu verhindern. Zudem will man sich auf nationaler und internationaler Ebene für einen angemessenen Rechtsrahmen für den Handel mit Kryptowährungen und Token einsetzen. Damit sieht wohl auch die wahrscheinlich künftige Regierung in der Blockchain-Technologie einen möglichen Wachstumsfaktor für die Wirtschaft und die Finanzwelt.

Ausgabe einer staatlichen Kryptowährung in China denkbar

Auch die chinesische Zentralbank setzt sich derzeit mit der Technik auseinander. Für Forscher der regierungsnahen Academy of Social Sciences wäre die Ausgabe einer eigenen Kryptowährung sinnvoll. Zudem schlugen sie vor, dass Zentralbanken Digitalwährungen im internationalen Zahlungsverkehr nutzen sollten. So könnten Transaktionen schneller erfolgen und Gebühren gesenkt werden. Heute dauert es noch immer oftmals drei bis fünf Tage, bis eine grenzüberschreitende Zahlung erfolgt ist. Mit Kryptowährungen könnte dies in weniger als einem Tag gelingen. Zudem könnten vor allem Schwellenländer auf diesem Weg einen fairen und einfacheren Zugang zu Dienstleistungen bekommen.

Der IWF oder einzelne Staaten könnten sogar selbst eine Kryptowährung ausgeben. Dies wäre jedoch eine klare Konkurrenz für das aktuelle internationale System zur Zahlungsabwicklung Swift. Dieses wird von China, Russland und anderen Staaten als vom Westen dominiert angesehen.

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Weitere Entwicklung unklar

Der Crash an der Wall Street löste übrigens keine Flucht in Kryptowährungen aus. Sie waren kein sicherer Hafen, als die Aktienmärkten nach unten gingen. Derzeit ist noch offen, ob die derzeitigen Kurserholungen am Krypto-Markt eine nachhaltige Erholung sind oder nur eine kurze Unterbrechung des Abwärtstrends. Dennoch wagen sich nun wieder mehr Käufer auf den Markt.

Für die rasanten Kursanstiege im letzten Jahr gab es keine rationale Begründung. Lediglich das stark gestiegene Interesse der Käufer, das zu einer großen Nachfrage und damit zu steigenden Kursen führte, ist belegt. Die jüngsten Verluste hängen wohl eng mit den zahlreichen Negativmeldungen der letzten Wochen zusammen, da die Kurse der Kryptowährungen darauf in der Regel stark reagieren. Doch wie es nun weiter geht, lässt sich nicht endgültig sagen. Einige Experten sprechen von einer gesunden Marktbereinigung, nach der es sogar mit stabileren Preisen weitergehen könnte. Einige Kryptowährungen könnten also gestärkt aus der aktuellen Situation hervorgehen. Möglicherweise wird es in Zukunft auch nicht mehr zu einer derartigen Überhitzung des Marktes kommen.

Fazit

Trotz einer dramatischen Warnung von Goldman Sachs ging es am Mittwoch mit den Kursen an den Kryptobörsen wieder nach oben. Laut der bekannten US-Investmentbank könnten die Kurse der Kryptowährungen auf null sinken. Zudem werden wohl nicht alle der derzeit 1.500 Kryptowährungen überleben. Einige gute Nachrichten wie die Aussagen der CFTC und der SEC vor dem US-Senat beruhigten den Markt. Möglicherweise ist die Schwächephase der letzten Wochen damit überstanden.

 

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