Chancen und Risiken beim Trading mit Kryptowährungen

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In den vergangenen Monaten haben Kryptowährungen eine nahezu beispiellose Entwicklung vollzogen. Binnen weniger Tage ging es für die Kurse der digitalen Devisen teilweise um mehr als 50 Prozent bergauf, nur damit einige Tage später Kursverluste von über 30 Prozent zu Buche standen. Wer allerdings im Jahr 2013 in Bitcoins investiert hätte, könnte sich heute über eine Rendite von mehr als 2.000 Prozent freuen. Doch sind solche Wertsteigerungen auch in der Zukunft noch denkbar? Oder birgt das Trading mit Kryptowährungen mehr Gefahren als Chancen?

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Bezahlen wir bald alle mit Bitcoins?

Noch vor einigen Jahren galten Bitcoins als zwielichtiges Zahlungsmittel, das maximal bei illegalen Geschäften zum Einsatz kamen. Immer mehr rücken die Kryptowährungen jetzt in den Fokus seriöser Anleger, was nicht zuletzt an einer erhöhten Akzeptanz der Behörden liegt. So legitimierte Japan Bitcoins erst vor wenigen Monaten als Zahlungsmittel, so dass auch im stationären Handel in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt theoretisch mit der digitalen Währung bezahlt werden kann.

Auch für größere Online-Shops scheinen die digitalen Devisen immer interessanter zu werden, selbst Branchenriese Amazon führte im Jahr 2013 schon eine Art Pilotprojekt durch. Genau in dieser größer werdenden Beliebtheit als Zahlungsmittel sehen viele Befürworter die großen Chancen der Kryptowährungen. Sollten sich Bitcoins und Co. tatsächlich etablieren, sind weitere Kurssteigerungen nicht nur denkbar, sondern fast zwangsläufig. Denn die Zahl der Währungseinheiten ist aufgrund der technischen Möglichkeiten eingeschränkt und liegt bei Bitcoins bei rund 21 Millionen.

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Werden die Coins als Zahlungsmittel verwendet, steigt also die Nachfrage, das Angebot stagniert aber in einigen Jahren. Die unmittelbare Folge wären weitere Preissteigerungen, auch wenn diese nicht mehr so sprunghaft ausfallen dürften wie in der Vergangenheit. Aber: Bisher kann kaum ein Anleger prognostizieren, ob die digitalen Devisen in Zukunft tatsächlich für Zahlungen verwendet werden. Zudem ist nicht klar, welche der Währungen sich am Markt durchsetzen wird, auch wenn derzeit vieles für Bitcoins spricht.

Befürworter digitaler Währungen sehen große Potenziale in der Verwendung der Devisen als Zahlungsmittel. Derzeit ist aber noch vollkommen unklar, ob sich Bitcoins und Co. tatsächlich als allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel durchsetzen können. Sollte dies der Fall sein, so sind weitere Kurssteigerungen auch aufgrund der begrenzten Zahl der digitalen Währungseinheiten mehr als wahrscheinlich.
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Wertentwicklung in den letzten Monaten kaum prognostizierbar

Doch bei allem Optimismus ist auch eine gewisse Vorsicht geboten, die sich direkt aus dem Chart der Devisen ableiten lässt. In den vergangenen Jahren und Monaten entwickelten sich alle Devisen mit einer so gut wie nie dagewesenen Volatilität. Zwar ist durchaus ein steiler, nahezu exponentieller Aufwärtstrend zu erkennen, der ist aber keineswegs stabil. Das Beispiel Bitcoins steht stellvertretend für die Entwicklung aller Kryptowährungen:

  • Als der Bitcoin entstand, konnten ihn Anleger für wenige Cents kaufen, wobei noch keine tatsächliche Aufzeichnung der Kurse stattfand.
  • Erst im Jahr 2013 begannen große Finanzportale damit, die Wertentwicklung von Bitcoins aufzuzeichnen. Damals notierte die Währung bei rund 30 Euro.
  • Schon Ende 2013 kam es zu ersten großen Boom der Devise, der bei ca. 800 bis 900 Euro endete.
  • Binnen weniger Tage ging es wieder steil bergab, wobei ein Kurs von 200 Euro erreicht wurde. Viele Anleger glaubten hier bereits, dass der Bitcoin tot sei und sich die digitalen Währungen niemals wieder erholen würden.
  • Zwischen Ende 2013 und Anfang 2015 kam es immer wieder zu kleineren Kurssprüngen auf etwa 400 bis 500 Euro, aber auch zu starken Verlusten und einem Abrutschen auf knapp unter 200 Euro.
  • Erst Mitte 2015 begann dann der länger anhaltende Aufwärtstrend.
  • Äußerst rasant ging es dann von Ende 2016 bis Mitte 2017 zu. Nacheinander knackte der Bitcoin die „magischen“ Marken von 1.000, 2.000 und 2.500 Euro.
  • Danach kam es zu einer kurzen Kurskorrektur mit einem Verlust von über 20 Prozent, darauf folgte jedoch erneut ein Kursanstieg.

Wie sich die Bitcoins und andere Kryptowährungen in den kommenden Monaten oder gar Jahren entwickeln werden, lässt sich kaum prognostizieren. Fakt ist lediglich, dass es auch in Zukunft zu äußerst volatilen Entwicklungen kommen wird.

Nur wer äußerst risikobewusst ist und wem Kursschwankungen auch in dieser Höhe noch keine Sorgen bereiten, sollte sich daher intensiver mit dem Trading der digitalen Währungen befassen. Alle anderen Trader sollten schon an dieser Stelle von Investitionen absehen.

So volatil wie Bitcoins, Ethereum und Co. entwickelte sich kaum ein anderes Finanzinstrument in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren. Binnen weniger Tage kann es zu hohen Gewinnen und horrenden Verlusten kommen. Zwar ist auf mittlere Sicht durchaus ein positiver Trend zu erkennen, der sich aber schnell ins Gegenteil umkehren kann.
IQ Option bietet ebenfalls den Handel mit digitalen Währungen an

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Kurzfristig ausgerichtete Trader setzen auf CFDs

Volatilität im Markt ist allerdings nicht nur ein Risiko, sondern für einige Trader auch immer wieder eine gewisse Chance. Vor allem spekulative Anleger, die mit Finanzderivaten traden, nutzen die extremen Kurssprünge, um attraktive Renditen zu erwirtschaften. Bisher ist das Trading mit Kryptowährungen ausschließlich über CFDs möglich, die aufgrund ihrer Eigenschaften auch besonders gut geeignet sind:

  • CFDs können vom Anleger über einen unbegrenzten Zeitraum gehalten werden, Schließungen der Positionen erfolgen aber in der Regel nach wenigen Minuten oder Stunden.
  • Die Finanzderivate verfügen über einen Hebel, der sowohl Gewinne als auch Verluste vervielfacht.
  • Bei vielen bekannten CFD-Brokern lassen sich zumindest Bitcoins und Ethereum traden.

Selbstverständlich steht diesen hohen Renditechancen auch ein ebenso hohes Kursrisiko gegenüber. Kommt es zu rapiden Einbrüchen und hat der Anleger einen hohen Hebel verwendet, schließt der Broker die Position im schlimmsten Fall. Denn dann kann es durchaus vorkommen, dass das komplette Handelskapital nicht mehr ausreichen würde, um weitere Verluste zu decken.

Die beschriebene Volatilität sehen vor allem CFD-Trader als echte Chance an. Sie eröffnen kurzfristige ausgerichtete CFD-Positionen, mit denen dank der starken Kursschwankungen binnen weniger Sekunden hohe Gewinne erzielt werden können. Allerdings gilt es zu beachten, dass auch das Verlustrisiko dementsprechend stark ausgeprägt ist.
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Spekulationsblase schreckt viele Kritiker ab

Stopp Loss TradingBereits angesprochen worden ist, dass sich die Kurse von Bitcoins, Ethereum und Co. in den vergangenen Monaten äußerst volatil und inkonstant entwickelt haben. Optimisten glauben jedoch fest an einen dauerhaften Kursanstieg, weil die Währungen in der Zukunft als Zahlungsmittel verwendet werden könnten. Andere Experten sind dabei deutlich skeptischer. Sie warnen vor einer regelrechten Spekulationsblase, die jederzeit platzen könne.

Für diese Annahme spricht in der Tat, dass es aktuell viele, teils unerfahrene Anleger in den Markt zieht. Die meisten Investoren möchten binnen kurzer Zeit möglichst hohe Renditen erwirtschaften und die Kryptowährungen nicht über einen längerfristigen Zeitraum halten. Genau aus diesem Grund kommt es immer wieder zu den Kurskorrekturen:

  1. Erreicht der Kurs der Kryptowährung eine bestimmte Grenze, möchten einige Anleger ihre Gewinne sichern und verkaufen die Währungseinheiten.
  2. Dadurch sinkt der Kurs um ein gutes Stück ab.
  3. Jetzt entschließen sich auch andere Anleger zum Verkauf, weil sie ihre Gewinne ebenfalls mitnehmen möchten.
  4. Ein weiterer Kursverlust ist die Folge.

Solche Kettenreaktionen sind nicht nur bei Kryptowährungen zu beobachten, sondern auch bei größeren Finanzkrisen in den Aktienmärkten. Allerdings schließen hier die Börsen, wenn es zu äußerst großen Verlusten oder Schwankungen kommt, um genau solche Kettenreaktionen und Panikverkäufe zu verhindern. Weil die Börsen für Bitcoins, Ether und Co. nicht reguliert sind, greifen derartige Mechanismen auf den Märkten nicht.

Zweifelsfrei sind die starken Kursanstiege der digitalen Währungen in den letzten Monaten auch durch Spekulanten zu erklären. Es ist sogar durchaus plausibel, dass ein großer Teil der im Markt investierten Anleger nur möglichst schnell hohe Gewinne erwirtschaften möchte. Das Platzen der Spekulationsblase kann dann zu einem nachhaltigen Vertrauensverlust und hohen Verlusten führen.
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Kursverluste bieten Chancen für den Einstieg

Wichtige Trading-TippsWieder andere Anleger sehen in den starken Kurskorrekturen auch eine langfristige Chance. Wer fest an den Erfolg der Kryptowährungen glaubt und hiervon überzeugt ist, nutzt die Tiefs zum Einstieg in den Markt bzw. zu Nachkäufen. Bisher wurden fast alle Kursstürze meist schon nach wenigen Tagen oder Wochen wieder aufgefangen.

Insbesondere wer bisher noch keine Kryptowährungen in sein Portfolio aufgenommen hat und dauerhaft investieren möchte, sollte diese Schwankungen zu seinem Vorteil nutzen. Wichtig ist dann allerdings, beim nächsten Einbruch nicht selbst in Panik zu verfallen und die Devisen wieder zu verkaufen. Vielmehr sollte das nächste Tief dann ebenfalls wieder als Einstiegszeitpunkt genutzt werden, um die Währungen weiterhin günstig zu kaufen.

Wer langfristig an den Erfolg der Kryptowährungen glaubt, sollte die temporären Kursverluste nutzen. Hier bieten sich optimale Zeitpunkte für den Einstieg in den Markt. Allerdings darf dann beim nächsten Tief keine Panik entstehen, vielmehr sollten die Verluste genutzt werden, um erneut Währungen nachzukaufen.

Fazit: Attraktive Chancen und hohe Risiken

Der Markt für Kryptowährungen ist äußerst volatil und kaum prognostizierbar. Binnen Tagen können die Kurse um mehr als 50 Prozent steigen, nur damit es wenig später wieder im selben Maße bergab geht. Optimisten glauben aber an die Qualität der Kryptowährungen und deren Nutzung als Zahlungsmittel, was dauerhafte Kursanstiege versprechen würde. Kritiker weisen hingegen auf die Gefahr der Spekulationsblase hin und gehen von einem rasanten Absturz der Devisen aus. In jedem Fall sollten sich Anleger daher des Risikos von Investments bewusst sein und vorsichtig im Markt agieren.

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