Aktuelle Entwicklungen am Kryptomarkt

Ripple überholt Ethereum

Im Jahr 2017 ging es vor allem für Bitcoins, aber auch für andere Kryptowährungen, stetig nach oben. Auch die mediale Berichterstattung war groß. In diesem Jahr bewegte sich der Bitcoin-Kurs nach dem Absturz im Januar kaum nach oben. Dennoch sind viele Beobachter der Ansicht, dass es bald deutlich nach oben gehen wird. Nach den Kursverlusten im Januar haben sich die Kurse stabilisiert. Nun möchten sich immer mehr institutionelle Anleger am Markt beteiligen und auch in Deutschland gibt es neue Entwicklungen.

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Bitcoin-Kurs könnte deutlich ansteigen

Beispielsweise behauptet Victor Dergunov, der Gründer der Albright Investment Group, dass der Kurs von Bitcoins in den nächsten Jahren deutlich steigen wird. Er vertritt die Ansicht, dass Bitcoins kaum noch volatil seien. Dies könnte der Start für das Ende des Bärenmarktes, also für dauerhaft fallende Kurse, sein.

Eine ähnliche Auffassung vertreten auch andere Beobachter. Zudem wird die nachlassende Volatilität als Grund dafür angegeben, dass immer mehr institutionelle Anleger in den Kryptomarkt einsteigen oder über ein Engagement nachdenken. Mike McGlone von Bloomberg sagte kürzlich, dass die gesunkene Volatilität sowie das niedrigere Volumen bedeuten könnte, dass Bitcoin seinen Boden gefunden hat. Auch aus seiner Sicht wirkt Bitcoin derzeit stabil. Andere Analysen sehen bereits, dass der Bullen-Markt in seiner frühestens Form bereits zu sehen sei.

Weitere Entwicklung abwarten

Derzeit bleibt abzuwarten, in welche Richtung der Markt sich wirklich entwickeln wird. Vor allem Nachrichten von Institutionen wie die baldige Einführung der Kryptobörse Bakkt wirken sich derzeit positiv aus und könnten der Anstoß für eine bevorstehende Rally sein. Nikolay Storonsky, der CEO von Revolut, geht allerdings davon aus, dass Privatanleger einen Run im kommenden Jahr vorantreiben werden. Dies widerspricht der aktuellen Ansicht, dass institutionelle Angebote wie Bakkt oder die Pläne von Fidelity dazu beitragen, dass der Handel mit Kryptowährungen bald im Mainstram ankommen könnte.

Bitcoin.de entwickelt sich zu einer Bank

Derzeit gibt es viele positive Entwicklungen rund um Bitcoin. In Deutschland entwickelt sich Bitcoin.de zu einer Bank und will sogar Geldautomaten für Kryptowährungen aufstellen. In Österreich gibt es schon seit einiger Zeit Bitcoin-Automaten, hierzulande wäre dies jedoch ein Novum. Bitcoin.de hat sich zudem Ziel gesetzt, mehr als nur ein Marktplatz für Kryptowährungen zu sein und plant auch neue Krypto-Produkte.

Bitcoin.de wird von der Bitcoin Group betrieben und ist der Marktführer im Kryptohandel in Deutschland und baut derzeit sein Geschäftsmodell aus. Die Bitcoin Group übernimmt für einen Kaufpreis im unteren siebenstelligen Bereich 100 Prozent an der Frankfurter Tremmel-Wertpapierhandelsbank

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Übernahme der Tremmel-Bank

Die Tremmel-Bank ist eine kleine Bank, die 1983 als Börsenmakler gegründet wurde. Dennoch verfügt das Unternehmen über eine Bankenlizenz als Wertpapierdienstleister nach deutschem Recht. Diese kann die Bitcoin Group nun nutzen. Auf diesem Weg will man die Entwicklung des Unternehmens voranbringen. Die Übernahme soll im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen werden. Die Bankenaufsicht muss jedoch noch zustimmen.

Für Beobachter kommt die Übernahme nicht überraschend. Im Mai gab die Bitcoin Group in ihrem Jahresausblick bekannt, dass man für den weiteren Verlauf des Jahres eine Mehrheitsbeteiligung an einer regulierten Bank anstrebe, die ihren Sitz in Deutschland hat. Schon im Januar übernahm das Unternehmen 50 Prozent am regulierten Anlagevermittler Sineus aus Niedersachsen.

Bitcoin Group baut Angebot weiter aus

Die Bitcoin Group will ihre Angebote nun weiter ausbauen und sieht beispielsweise die Möglichkeit, eigene Produkte herauszugeben, die in Verbindung zu Kryptowährungen stehe. Auch der Eigenhandel mit Kryptowährungen kann so möglich werden. Ein weiterer Plan ist wohl das Aufstellen von Geldautomaten für Kryptowährungen. Über die Banklizenz kann das Unternehmen nun unter anderem ein Orderbuch führen und selbst Kurse stellen. Dies würde einen liquideren Handel ermöglichen.

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Breiteres Angebot des Marktplatzes

Bitcoin.de könnte bald zu einer umfassenden Kryptobörse mit einem breiteren Angebot werden. Das Einlagengeschäft kann ebenfalls ausgebaut werden. International spielt die Bitcoin Group bislang zwar keine große Rolle, ist aber im Kryptohandel in Deutschland sehr wichtig. Im Unterschied zu Kryptobörsen aus dem Ausland verkauft Bitcoin.de die Kryptowährung bisher nicht auf eigene Rechnung, sondern über einen Marktplatz, der ähnlich aufgebaut ist wie Ebay. Der Marktplatz bringt Käufer und Verkäufer von Kryptowährungen zusammen und überwacht die Abwicklung des Geschäfts.

Fidor-Bank als Partner

Schon seit fünf Jahren ist die Fidor-Bank aus München Partner von Bitcoin.de. Auf diesem Weg kann Bitcoin.de die Regeln der BaFin für die Anlagenvermittlung einhalten. Der Kauf der Tremmel-Bank macht Bitcoin.de nun unabhängiger von der Fidor-Bank. Bislang war das Angebot von Bitcoin.de begrenzt. Andere Institutionen machen dem Unternehmen zunehmend Konkurrenz. Beispielsweise hatte die Börse in Stuttgart angekündigt, noch in diesem Jahr einen eigenen Krypto-Handelsplatz mit dem Namen Bison aufzubauen.

Sieben Jahre Erfahrung

Bitcoin.de hat jedoch bereits seit 2011 Erfahrung im Kryptohandel und ist damit der Konkurrenz ein gutes Stück voraus. Über 750.000 Nutzer sind auf der Plattform aktiv. Das Unternehmen hat sich einen guten Ruf erarbeitet und war bislang nicht von negativen Meldungen oder Hackerangriffen wie die Konkurrenz in Asien oder den USA betroffen. Erst Mitte Oktober sagte Firmengründer und Vorstand Oliver Flaskämper, dass das Unternehmen sofort Bitcoin-Geldautomaten in Deutschland aufstellen könnte, wenn der Handel mit Bitcoins nicht mehr erlaubnispflichtig wäre. Damit reagierte er auf ein Urteil des Berliner Kammergerichts.

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Krypto-Konferenz in Köln

Ein interessanter Termin für die deutsche Kryptoszene könnte auch die Krypto- und Blockchain-Konferenz werden, die vom 26. bis zum 28. November 2018 in Köln stattfindet. Die Veranstaltung trägt den Titel „Crypto Rockstars Blockchain Konferenz“ und wird von Crypto-Rockstars gemeinsam mit dem Startplatz Köln veranstaltet.

Die Konferenz findet online und offline statt und richtet sich an alle Interessierten rund um Kryptowährungen, Blockchain, Startups oder ICO-Marketing. Der Fokus liegt dabei auf der Wissensvermittlung. Die Konferenz wird via Stream in alle Welt übertragen. Nach Abschluss der Konferenz kann man ein Jahr lang auf die Videos der Veranstaltung zugreifen, wenn man ein Online-Ticket gekauft hat. So muss man nicht in Köln vor Ort sein, sondern kann am heimischen PC die Konferenz verfolgen.

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Über 30 Speaker eingeladen

In Köln vor Ort warten weitere Zusatzangebote auf die Teilnehmer. Unter anderem gibt es am Ende des Events eine Q&A-Session, bei der die Teilnehmer auch schwierigste Fragen stellen können. Zur Konferenz sind mehr als 30 Speaker eingeladen. Unter anderem wird Dr. Ulli Spankowski, CEO von Sowa Labs anwesend sein, der hinter der Krypto-Trading-App Bison der Börse Stuttgart steht.

Fazit: Positive Entwicklung rund um Kryptowährungen auch in Deutschland

Einige Beobachter und Experten vertreten derzeit die Auffassung, dass es bald mit den Kursen von Kryptowährung wieder nach oben gehen wird. Nach dem Kursverlust im Januar haben sich die Kurse der wichtigsten Kryptowährungen wieder stabilisiert und sind heute deutlich weniger volatil. Dies gibt auch immer mehr institutionellen Anlegern eine Grundlage, um auf dem Kryptomarkt aktiv zu werden. So wird der Start der Kryptobörse Bakkt in den USA nicht nur mit Spannung erwartet, sondern könnte sich auch positiv auf die Kurse der wichtigsten Kryptowährungen auswirken.

In Deutschland arbeitet Bitcoin.de daran, seine Angebote weiter auszubauen. Sogar das Aufstellen von Geldautomaten für Kryptowährungen scheint möglich. Bitcoin.de könnte sich in naher Zukunft zu einer Bank entwickeln. Zu dieser Entwicklung trug nun vor allem die Übernahme der Tremmel-Bank aus Frankfurt bei. Bitcoin.de kann nun deren Banklizenz verwenden. Der Marktführer im deutschen Kryptohandel könnte so den Eigenhandel ausbauen oder eigene Krypto-Produkte auf den Markt bringen.

Wer sich in Deutschland für den Handel mit Kryptowährungen interessiert, kann vom 26. bis 28. November 2018 an der „Crypto Rockstars Blockchain Konferenz“ in Köln teilnehmen, die von Crypto Rockstars und dem Startplatz Köln organisiert wird. Wer nicht in Köln vor Ort ist, kann die Konferenz im Stream verfolgen oder in den nächsten Monaten die Videos der Veranstaltung online anschauen. In Köln werden über 30 Speaker erwartet.

Ripple überholt Ethereum

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