Bitcoin-Kurs steigt wieder » Die Erfolgsstory geht weiter

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Anfang der Woche war ein Bitcoin auf einigen Handelsplattformen erstmals seit Wochen wieder über 11.000 Dollar wert. Am Wochenende übersprang der Bitcoin-Kurs wieder die 10.000-Dollar-Marke. Schon seit vergangenem Donnerstag ist ein Anstieg des Kurses zu verzeichnen. Auch andere Kryptowährungen legten in den letzten Tagen deutlich zu. So ist ein Ethereum wieder 950 Dollar wert und Litecoin konnte seinen Wert fast verdoppeln und kostet nun 225 Dollar. Einer der Gründe für den Kursanstieg ist wohl, dass in Südkorea ein Bitcoin-Verbot wohl nicht mehr im Gespräch ist.

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Erholung von Tiefkursen

Noch Anfang Februar war ein Bitcoins weniger als 7.000 Dollar wert und damit weit von den Rekorden aus dem letzten Jahr entfernt. Nun scheint es für den Bitcoin wieder aufwärts zu gehen. In  nur einer Woche stieg der Kurs um 18 Prozent. Ist damit die Schwächephase endgültig überwunden? Einige Experten sagen erneut, dass der Bitcoin-Kurs in diesem Jahr noch höher steigen könnte als 2017. Thomas Glucksmann von der Kryptobörse Gatecoin sagte kürzlich dem amerikanischen Fernsehsender CNBC, dass der Bitcoin-Kurs in diesem Jahr die 50.000-Dollar-Marke überspringen könnte.

Auf der anderen Seite wird noch immer über Regulierungen diskutiert. Zudem greifen einige Experten den Aspekt auf, dass es bei Bitcoin weiterhin technische Schwachstellen gibt. Eine Transaktion bei Bitcoin dauert zum Teil mehrere Stunden, da die Blockchain wohl veraltet und überlastet ist.

Technische Probleme bei Bitcoin

Im letzten Jahr konnte man sich innerhalb der Bitcoin-Community nicht auf die Umsetzung des  SegWit2x-Updates einigen. Dies hat zur Folge, dass es einen Stau bei Transaktionen, die auf eine Bestätigung innerhalb des Netzwerks warten, gibt und die Blockchain daher überlastet ist. Möglicherweise könnte es in absehbarer Zeit daher erneut zu einem Hard Fork kommen. Im letzten Jahr gab es gleich zwei Hard Forks, aus denen mit Bitcoin Cash und Bitcoin Gold zwei neue Kryptowährungen hervorgingen, die sich von der ursprünglichen Blockchain abgespalten haben. Daher scheint es wichtig, dass Bitcoin seine technischen Schwierigkeiten in den Griff bekommt, damit die Kryptowährung langfristig erfolgreich sein kann.

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Andere Kryptowährungen im Vorteil

An der Frankfurt School of Finance sagt der Blockchain-Experte Philipp Sandner, dass die langsame Transaktionsgeschwindigkeit langfristig zu einem großen Problem für Bitcoin werden könnte. Andere Kryptowährungen wie Ethereum oder IOTA hätten diese besser gelöst und seine damit unter anderem aufgrund der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Smart Contracts zunehmend auf für die Wirtschaft interessant. Dennoch werden auch in Zukunft viele Anleger auf Bitcoin setzen. Viele Experten sagen, dass man weder die Zeit zurückdrehen noch Bitcoin einfach abschalten kann.

Kursrückgang positiv

Für viele Experten hatte der Kursrückgang auch sein gutes. Er war für viele sogar längst überfällig, damit sich der Markt erholen konnte. Zudem konnte man sich Gedanken über Regulierungen und die technischen Schwachstellen machen. Nun scheint aber wieder Ruhe in den Markt zu kommen. Dies hat wohl auch den Hintergrund, dass weitere Verbote derzeit wohl vom Tisch sind. Allerdings strebt man beispielsweise in Südkorea eine stärkere Regulierung an. Aus dem Weißen Haus hört man dagegen, dass es in naher Zukunft keine Regulierung geben wird.

Regulierung in den USA vorsichtig abwägen

Während der Münchener Sicherheitskonferenz sagte der  Beauftragte für Cybersecurity der US-Regierung, Rob Joyce, bei CNBC, dass man sich zurzeit in einem Lernprozess befände. In den USA wurde nach der Anhörung der beiden Aufsichtsbehörden SEC und CFTC über mögliche Gesetzte diskutiert. Doch laut Joyce ist es noch ein weiter Weg bis zu einer Regulierung.

Joyce ist der Ansicht, dass man die Risiken und Chancen von Kryptowährungen umsichtig abwägen müsse. Erst danach könnte man rechtliche Rahmenbedingungen bestimmen. Doch auch Joyce sieht die Gefahr, dass Kryptowährungen für kriminelle Zwecke missbraucht werden können. Er sieht damit in Bitcoins Vor- und Nachteile. Dennoch sagt auch Joyce, dass man nicht einfach die Uhr zurückdrehen und die Währung zurücknehmen kann. Besonders die Anonymität und die schlechte Zurückverfolgbarkeit sind für Joyce die Herausforderungen im Umgang mit Kryptowährungen.

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Langer Weg zur Regulierung in den USA

In den USA sucht man derzeit wohl Mittel und Wege, wie man Kryptowährungen regulieren kann. Hier steht derzeit wohl der Kongress im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Der republikanische Senator Mike Rounds ist Mitglied im Bankenausschuss im Kongress und spricht sich für einen regulatorischen Rahmen aus. Im Kongress wird unter anderem der Vorschlag diskutiert, dass man Kryptowährungen wie Wertpapiere behandeln könnte. Dann wäre die amerikanische Börsenaufsicht SEC für Kryptowährungen zuständig. Beide großen Parteien in den USA, Republikaner und Demokraten, sehen hinsichtlich Kryptowährungen die Notwendigkeit zu reagieren. Sogar sehr konservative Republikaner, die sich oftmals gegen Regulierungen auf den Märkten aussprechen, fordern Rahmenbedingen für Kryptowährungen.

Im Kongress werden wohl unter anderem die starken Kursschwankungen diskutiert. Dies ist wohl der Grund, warum der republikanische Politiker Bill Huizenga vorschlägt, die Aufsicht für Kryptowährungen an die SEC zu übertragen. In diesem Fall würden für Kryptowährungen die Regelungen zum Anlegerschutz, wie sie von Wertpapieren bekannt sind, gelten.

SEC und CFTC gegen Verbot von Kryptowährungen

Bei ihrer Anhörung vor dem Kongress sprachen sich sowohl die Börsenaufsicht SEC wie auch die für Futures- und Optionsmärkte zuständige CFTC für strengere Gesetze aus, forderten dennoch kein Verbot von Kryptowährungen. Auch diese Aussagen beruhigten Anleger. Wie mögliche Gesetze allerdings gestaltet sein könnten, ist derzeit völlig offen. Während einige Politiker fordern, Kryptowährungen wie Wertpapier zu behandeln, vergleichen andere Kryptowährungen eher mit Rohstoffen. Zu welcher Anlageklasse Kryptowährungen gehören, ist allerdings wichtig, um gesetzliche Grundlagen ausarbeiten zu können.

Zudem sieht beispielsweise Peter Van Valkenburgh, von der Lobby-Organisation Coin Center einen Unterschied zwischen Bitcoins und Kryptowährungen, die bei ICOs verwendet werden. Die Organisation Coin Center aus Washington, D.C. setzt sich nach eigenen Angaben für ein regulatorisches Umfeld ein, dass die Freiheit der lizenzfreien Nutzung der Blockchain-Technologie schützt. Zudem setzt sie sich für ein besseres Verständnis für diese Technik ein.

Chris Van Hollen, Mitglied der Demokratischen Partei und im Bankenausschuss des Senats, warnt ebenfalls vor zu strengen Auflagen. Diese könnten die weitere Entwicklung der Blockchain-Technologie hemmen. Daher müssten Regelungen und Gesetze einerseits die Verbraucher schützen, anders aber Innovationen nicht bremsen.

IWF und US-Finanzministerium warnen vor Missbrauch von Kryptowährungen

Der IWF sieht ebenso wie das US-Finanzministerium Gefahren bei Kryptowährungen. Der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin sagte beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dass man gegen kriminelle Machenschaften mit Kryptowährungen vorgehen will. Zurzeit gelten für Kryptowährungen und Menschen, die Kryptowährungen besitzen, die gleichen Gesetze und Regeln wie für Banken.

IWF-Chefin Christine Lagarde sagte noch vor wenigen Tagen, dass eine baldige Regulierung für Kryptowährungen in Sicht sei. Bereits mehrfach betonte der IWF die Gefahr, dass Kryptowährungen für kriminelle Zwecke, insbesondere Geldwäsche und Terrorfinanzierung, genutzt werden könnten.

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JP Morgan scheint Meinung zu ändern

Die US-Großbank, die kürzlich noch massiv vor Kryptowährungen warnte, scheint ihre Ansicht revidiert zu haben. Der Chef von JP Morgan, Jamie Dimon, bezeichnete Bitcoins sogar als Betrug. Nun zeigt man jedoch in einer Mitteilung die Vorteile von Bitcoin-ETFs auf. Mit diesen bekämen Investoren einen leichteren Zugang zu Bitcoins und müssten die Kryptowährung nicht direkt kaufen. ETFs auf Bitcoins seinen aus Sicht der Bank leichter zu handeln. Zudem kann man unkomplizierter an der Kursentwicklung der Kryptowährung partizipieren. ETFs sind laut JP Morgan zudem ein äußerst transparentes Finanzinstrument. Des Weiteren entfällt für Anleger das Risiko, dass ihre Bitcoins durch Hacker aus einem Wallet entwendet werden.

JP Morgan für Einführung von Bitcoin-ETFs

JP Morgan plädiert nun also für die Einführung von ETFs auf Bitcoins. Diese könnten einen ebenso großen Einfluss auf die Weiterentwicklung von Bitcoin haben wie die Einführung von ETFs auf Gold auf den Goldpreis. Bisher lehnte die SEC alle Anträge auf ETFs auf Bitcoins ab. Derzeit laufen weitere Genehmigungsverfahren und man geht davon aus, dass bald Bitcoin-ETFs erlaubt werden könnten.

Britischer Notenbankchef zu Vorzügen der Blockchain

In Großbritannien sprach sich der Notenbankchef Mark Carney erneut gegen Bitcoins aus, doch in der Blockchain-Technologie sieht er durchaus Vorteile. Bitcoins sind für ihn nicht zum Werterhalt geeignetes und auch als Zahlungsmittel kaum verwendbar. Aus seiner Sicht fehlen bei Bitcoins die klassischen Merkmale von Geld. Auch als Tauschmittel würden nur wenige Menschen Bitcoins verwenden. Dennoch sieht er die Blockchain durchaus positiv. Sie könnte sinnvoll sein, Finanztransaktionen dezentral zu beglaubigen. Allerdings streben Notenbanken auch eine Regulierung von Unternehmen, die mit der Blockchain arbeiten, an.

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International Diskussion um Krypto-Regulierung

In vielen Ländern rund um den Globus diskutierte man in den letzten Wochen über strengere Gesetze für Kryptowährungen. Außer in China schient wohl kein Land mehr über ein Verbot zu sprechen. In Russland war ebenfalls ein Verbot im Gespräch. Nun plant man dort wohl ein Gesetz, mit dem der Krypto-Handel unter Auflagen erlaubt wird. In Südkorea will man Kryptobörsen strenger regulieren und auch die Sonderwirtschaftszone Hongkong will gegen Kryptobörsen vorgehen, die ohne Lizenz arbeiten oder Gesezte missachten. In Japan benötigen Kryptobörsen schon seit April des vergangenen Jahres eine Lizenz. Dort steht die Kryptobörse Coincheck nach dem Hackerangriff im Januar noch immer unter verstärkter Beobachtung. Und in Europa arbeiten die Finanzminister derzeit an einem gemeinsamen Vorgehen beim Kryptowährungen.

Positive Nachrichten bringen Ruhe in die Märkte

Die jüngsten, durchaus positiven, Nachrichten aus Asien, den USA und Europa rund um Kryptowährungen bringen wohl etwas Ruhe in den Markt. Anleger sind daher wohl seit einigen Tagen wieder aktiver im Handel mit Bitcoins. Komplette Verbote von Kryptobörsen und -währungen werden wohl nicht mehr diskutiert und auch angestrebte Gesetze werden wohl nicht so streng sein, wie zum Teil befürchtet. Zudem sprechen viele Politiker und Finanzexperten auch von den Vorteilen von Kryptowährungen und vor allem der Blockchain. Darüber hinaus wird wohl vielen Verantwortlichen klar, dass man Kryptowährungen nicht einfach wieder abschaffen kann. Ein Verbot würde wohl lediglich dazu führen, dass der Handel mit Kryptowährungen in Zukunft unkontrolliert im Darknet erfolgt. Daran können Politiker und Notenbanken kein Interesse haben. Zudem wollen sie wohl die Möglichkeiten der Blockchain nutzen.

Fazit

Am Wochenende war ein Bitcoins erstmals seit Wochen wieder mehr als 10.000 Dollar wert. Auch andere Kryptowährungen wie Ethereum oder Litecoin konnten ihren Wert steigern. Der Grund für diese Kurssteigerung ist wohl, dass in Südkorea nicht mehr über ein Verbot von Kryptowährungen diskutiert wird. Auch in anderen Ländern wie den USA, wo vor der Anhörung der Aufsichtsbehörden SEC und CFTC strengere Auflagen befürchtet wurden, scheinen allzu strenge Regulierungen derzeit wohl vom Tisch zu sein. Allerdings ist vielerorts weiterhin offen, wie der Weg zu einer Regulierung aussehen könnte.

 

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