IG Kosten: Wie teuer ist das Traden mit CFDs & Co.

IG Kosten - CFD kosten beim Handeln

Wie hoch sind die IG Gebühren für den Handel mit Finanzprodukten? Diese Frage stellt sich nicht nur unsere Redaktion. Jeder Trader weiß, dass Gebühren fürs Handelskonto, Service-Fees oder Kommissionen zulasten der Rendite gehen. Wir schauen daher im Brokervergleich genau hin. Von Interesse ist hier schließlich nicht nur, welche Assets ein Broker wie IG im Handel anbietet, sondern auch, wie teuer die Trades werden. Eines vorweg: Bei IG sind Depotführungsgebühren kein Thema. Trotzdem ist jedem Anleger anzuraten, die IG Kosten vorab zu prüfen.

IG Gebühren – wichtige Fakten im Überblick

  • Depotführung kostet keine Gebühr
  • IG Gebühren unterscheiden sich je nach Handelsart
  • Binäre Optionen ohne Kommission
  • Spread & Marginanforderung variiert mit CFD-Art
  • Provision im Aktien-CFD-Handel
  • Servicegebühren für Inaktivität oder Überweisung von Kleinbeträgen

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1. IG: Die einzelnen Handelsarten im Überblick

Themenicon Handelsplattform

Der Broker IG bietet für den Handel mit Finanzprodukten ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Das Unternehmen mit Sitz in Großbritannien hat sich nicht allein auf das CFD-Trading spezialisiert. Man setzt bei IG unter anderem auf:

  • den FX-Handel,
  • das Trading mit Binären Optionen und
  • den Aktienhandel.

Letzteres meint den physischen Aktienhandel, wie er bei vielen anderen Allround-Brokern im Vergleich zu finden ist.

Wie sehen die Handelsarten im Detail aus? Bei IG dreht sich sehr viel um Differenzkontrakte – die bekannten CFDs. Letztere werden unter anderem als

  • CFDs auf Indizes (FTSE 100, EU Stocks 50 u. v. m.),
  • Aktien-CFDs und
  • CFDs auf Rohstoffe

offeriert.

Screenshot Startseite IG

IG – Die Übersicht zu den einzelnen Handelsklassen

Bei den Binären Optionen bietet der Broker zwei grundsätzliche Handelstypen an:

  • IG Binaries
  • Sprint Markets

Letztere umfassen Zeitfenster für den Handel von:

  • 60 Sekunden
  • 2 Minuten
  • 5 Minuten
  • 20 Minuten
  • 60 Minuten

Gehandelt werden hier Rohstoffe, Forex und Indizes. Im IG Binaries-Segment stehen dem Trader zudem Binäroptionen auf Bitcoin und Wirtschaftsindikatoren zur Verfügung. Das Zeitfenster beginnt bei fünf Minuten und kann auf Monate ausgedehnt werden.

Fazit: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass IG ein sehr breites Spektrum verschiedener Handelsarten anbietet. Neben den CFDs hat der Trader die Möglichkeit, in Währungen oder Aktien einzusteigen. Welche Auswirkungen hat dieses breite Portfolio auf die IG Gebühren? 

2. Traden bei IG: Wie teuer ist das Depot?

Themenicon kosten

Als Anleger handelt man Finanzprodukte, um damit einen Gewinn einzufahren. Das Verlustrisiko – sei es durch

  • Kursveränderungen,
  • Wechselkursschwankungen oder
  • Emittentenrisiken,

muss man in Kauf nehmen. Wesentlichen Einfluss auf die Rendite haben die Handelsgebühren. Aber auch die Depotverwaltung muss man an dieser Stelle in die Betrachtung der IG Kosten einbeziehen.

Glücklicherweise setzt der Broker in diesem Zusammenhang auf eine übersichtliche Entgeltstruktur. Unsere Redaktion hat im Preisverzeichnis von IG keinen Hinweis auf eine Gebühr für die Führung von einem Handelskonto/Wertpapierdepot gefunden.

Screenshot Ausschnitt Gebühren IG

Gebühren bei IG – Eine erste Übersicht für Trader

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Dennoch muss sich der Trader im Klaren darüber sein, dass IG für diverse Leistungen Gebühren erhebt. IG Kosten sind beispielsweise für

  • ProRealTime Charts – 30 Euro je Monat (entfallen ab mindestens vier Trades)
  • Einzahlungen unter 100 Euro – 15 Euro
  • Live Preis Datenfeeds
  • Inaktivität – Gebühr von 14 Euro je Monat (ab 24 Monate)

einzukalkulieren.

Fazit: Bei IG sind die Kosten für die Verwaltung des Handelskontos relativ übersichtlich. Aus Sicht des Anlegers sicher ein positiver Umstand. Dennoch sollte man den Blick ins Gebührenverzeichnis nicht versäumen, da an der einen oder anderen Stelle durchaus mit IG Gebühren zu rechnen ist.

3. IG CFD Kosten: Die Gebühren im CFD-Handel

Themenicon CFD-Handel

Der CFD-Handel gehört zu den wichtigsten Handelsklassen bei IG. Daher sind die IG CFD Kosten für jeden Trader von besonderem Interesse. Grundsätzlich lassen sich an dieser Stelle sehr klare Unterschiede zwischen den einzelnen CFD-Klassen erkennen.

Beispiel: Beim Trading mit Aktien-CFDs muss der Anleger nicht nur die Marginanforderung berücksichtigen (beginnt bei fünf Prozent, oft aber deutlich höher), sondern auch die seitens IG erhobene Provision pro Transaktion. Diese staffelt sich nach Regionen und liegt für Deutschland bei 0,05 Prozent, für die Schweiz bei beispielsweise 0,10 Prozent.

Screenshot IG Aktien Provisionen

Aktien bei IG – Die Provisionen auf einen Blick

Ganz anders sehen wiederum die IG CFD Kosten für den Handel mit Index-CFDs aus. Hier spielt natürlich wieder – wie allgemein bei Differenzkontrakten – die Marginanforderung eine Rolle. Letztere variiert mit dem gehandelten Index. Gleichzeitig sollte man als Anleger auch einen Blick auf den Spread werfen, der bei 0.1 Punkte beginnt, aber schnell auch höher ausfallen kann.

Tipp: Über einen Klick auf „Unsere Gebühren“ in der Kategorie Unser Service finden Anleger eine Kostenübersicht für alle Handelsarten, von der aus sich Detailansichten öffnen lassen.

Fazit:Da IG den Handel mit CFDs über ein sehr breites Spektrum erlaubt, variieren die Gebühren bzw. der Spread und die Marginanforderungen. Trader sollten dabei stets bedenken, dass im Segment des Aktienhandels Provisionen mit entsprechenden Mindestgebühren anfallen.

4. Binäre Optionen: IG Gebühren für Binaries & Sprint Markets

Themenicon kosten

Beim Thema Binäroptionenhandel bleiben die IG Gebühren sehr übersichtlich. Hintergrund: Der Broker verlangt hier keine Kommission oder Ähnliches. Einzig die Mindesteinsätze muss der Anleger aufzubringen bereit sein. Hierbei ist zwischen den Sprint Markets – also Binäroptionen mit sehr kurzer Laufzeit – und den IG Binaries zu unterscheiden.

Für Letztere berechnen sich die Kosten unter anderem nach folgenden Kriterien:

  • Kurs
  • Verfallszeit
  • erwartete Volatilität

Für die Sprint Markets (Binäre Optionen zwischen 60 Sekunden bis 60 Minuten) muss der Anleger mindestens 25 Euro je Position investieren.

Fazit: Beim Binäroptionenhandel fallen für den Anleger keine IG Kosten im klassischen Sinn an. Vielmehr sind an dieser Stelle die Mindesthandelsbeträge zu beachten. Diese definieren gleichzeitig die Mindestverlusthöhe, mit der Trader in diesem Segment rechnen müssen.

5. IG Handelskosten  – Häufige Fragen & Antworten

Themenicon TippsWelche Einzahlungsmöglichkeiten bietet IG an?

IG bietet im Wesentlichen zwei Einzahlungsoptionen an – die Banküberweisung und die Kreditkarte. Für Einzahlungen per Überweisung aus Deutschland steht ein Konto bei der Commerzbank zur Verfügung. Für die Einzahlung via Kreditkarte akzeptiert IG sowohl VISA als auch MasterCard. Wichtig: Die Kreditkarte muss im Kundenkonto hinzugefügt werden. Auf Kosten, die das kartenausgebende Institut erhebt, hat IG keinen Einfluss.

Sind Einzahlungen bei IG kostenpflichtig?

Der Broker IG lässt die Kreditkarte als Einzahlungsmethode zu, wobei die zügige Buchung der Einzahlung aufs Handelskonto vorteilhaft ist. Als Anleger muss man sich aber darüber bewusst sein, dass IG eine Bearbeitungsgebühr für die Einzahlung erhebt. Diese liegt bei 1,5 Prozent. Zudem verursachen Einzahlungen von unter 100 Euro eine Kleinbetragsgebühr von 15 Euro.

Fallen bei IG Kosten für den Handel in fremden Währungen an?

Ja, dies ist durchaus möglich – wenn beispielsweise ein CFD-Kontrakt nicht in der Basiswährung gehandelt wird. Als Standardgebühr für eine Währungskonvertierung gibt IG an dieser Stelle 0,3 Prozent an.

Ist die Risikobegrenzung bei IG kostenlos?

Nein, wer sein Handelsrisiko eingrenzen will und bei IG auf Transaktionen mit Risikobegrenzung setzt, muss an dieser Stelle mit Gebühren rechnen. Die Höhe der Risikoprämie lässt sich beispielsweise im Aktiensegment der Gebührenübersicht entnehmen – 0,3 Prozent bis ein Prozent sind aber eine realistische Größenordnung.

Warum werden bei deutschen Aktien-CFDs 15 Euro Mindestgebühr berechnet?

Auf den ersten Blick ist IG ein klassischer Broker, der sich primär auf den Handel mit gehebelten Produkten wie CFDs konzentriert. IG ist bei genauer Betrachtung aber mehr, denn das Unternehmen bietet neben dem Segment der FX-Broker auch einen physischen Aktienhandel an. Zudem fiel unserer Redaktion auf, dass IG Anfängern den Einstieg in den Handel mit dem Demokonto erleichtert. Im Praxischeck präsentiert sich IG darüber hinaus als Broker, der nicht nur webbasierte und mobile Handelsplattformen anzubieten hat. MetaTrader 4 oder L2 Dealer sind starke Tools für performanceorientierte Trader. Lust auf mehr Infos zu IG bekommen? In unseren IG Erfahrungen gibt es alles Weitere zum Nachlesen.

6. Was hat IG für Anleger noch zu bieten?

Themenicon KontaktAuf den ersten Blick ist IG ein klassischer Broker, der sich primär auf den Handel mit gehebelten Produkten – wie CFDs – konzentriert. IG ist bei genauer Betrachtung aber mehr. Das Unternehmen bietet neben dem Segment der FX-Broker auch einen physischen Aktienhandel an. Zudem fällt unserer Redaktion auf, dass IG mit dem Demokonto Beginnern den Einstieg in den Handel erleichtert. Im Praxischeck präsentiert sich IG darüber hinaus als Broker, der nicht nur webbasierte und mobile Handelsplattformen anzubieten hat. MetaTrader 4 oder L2 Dealer sind starke Tools für performanceorientierte Trader. Lust auf mehr Infos zu IG bekommen? In unseren IG Erfahrungen gibt es alles weitere zum Nachlesen.

7. Fazit: Rendite sichern durch preisbewusstes Wertpapiertrading

Themenicon Erfahrungsbericht

IG hat seine Stellung über die Jahre hinweg auch in Deutschland ausgebaut. Der Broker setzt auf eine übersichtliche Gebührenstruktur – gerade, wenn es um das Handelskonto geht. Im Vergleich der CFD-Broker müssen Anleger trotzdem sehr genau hinschauen. Der Grund: Die IG CFD Kosten variieren je nach Handelsart beträchtlich. Gerade bei den Aktien können die Marginanforderungen erheblich sein. Und auch wer mit IG Aktien physisch handeln will, muss sich mit den Gebühren auseinandersetzen – speziell im Zusammenhang mit der telefonischen Order.
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