Erweiterungen zum Mining aus Chrome Web Store verbannt

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Nach den Verboten von Werbung für Kryptowährungen und damit verbundene Produkte bei Facebook, Twitter und Google werden nun auch sogenannte Krypto-Mining-Extensions aus dem Chrome Web Store verbannt. Diese Erweiterungen zum Mining von Kryptowährungen wurden bislang von Google unter bestimmten Bedingung im Web Store des Chrome-Browsers geduldet. Nun soll es aber auch hierfür ein komplettes Verbot geben. Dies soll vor allem heimliche Mining-Aktivitäten beenden.

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Keine Erweiterungen für das Mining mehr im Web Store von Chrome

Damit können von nun an keine Erweiterungen zum Mining von Kryptowährungen mehr in den offiziellen Chrome Web Store hochgeladenen werden. Alle bereits dort angebotenen Extensions sollen bis Ende Juni aus dem Angebot entfernt werden. Bisher konnte man Extensions hochladen, die ausschließlich dem Mining dienten und keine Zusatzfunktionen anboten. Außerdem mussten die Nutzer einer Webseite über die Google Content Policies angemessen Informationen über die Mining-Aktivitäten erhalten. In der Vergangenheit verstießen rund 90 Prozent der hochgeladenen Mining-Erweiterungen gegen die Vorgaben von Google. Damit soll das Verbot wohl vor allem vor einem heimlichen CPU-Zugriff schützen.

Vermehrt schädliche Erweiterungen angeboten

Im „Chromium Blog“ schrieb Google dazu, dass dieses Vorgehen mit einer starken Zunahme an schädlichen Chrome-Erweiterungen in den letzten Monaten in Zusammenhang steht. Dabei werden auf den ersten Blick nützliche Funktionen angeboten, um Mining-Aktivitäten vor den Nutzern zu verbergen. Diese Funktionen gehen oft mit einem hohen CPU-Konsum und dem Verlust von Performance einher.

Ausgenommen von diesem Verbot sind Erweiterungen, die Blockchain-Funktionen aber keine Mining-Funktionen beinhalten. Dennoch bezieht sich das Verbot vor allem auf das heimliche Mining. Worum geht es beim heimlichen Mining? Kriminelle wollen auf diesem Weg die Rechenleistung anderer CPUs (also Prozessoren in PCs) für sich nutzen. In diesem Zusammenhang fällt auch der Begriff Cryptojacking. Allerdings kann das Mining über Browser unter bestimmten Bedingungen auch seriös und nützlich sein.

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Mining über Webseiten ohne Erlaubnis der Nutzer

Ein solcher Fall wurde bekannt, als die Webseite The Pirate Bay im Herbst 2017 mit einem JavaScript-Schnipsel experimentierte, über den Rechnerleistung der Webseitenbesucher abgezweigt wurde, um damit eine Kryptowährung zu schürfen. Die Webseitenbesucher wurden dafür nicht um Erlaubnis gefragt. Mehrere andere Webseiten agierten ähnlich. Dieses Vorgehen wird auch als Cryptojacking bezeichnet. In diesem Begriff stecken die Worte „Cryptojacking Mining“ und „Browser Hijacking“. Browser-Hijacker sind Programme, mit denen Einstellungen des Browsers manipuliert werden. Damit kann man beispielsweise Seitenaufrufe und Suchanfragen auf andere Webseiten umleiten.

Dabei handelt es sich um Malware, die ohne das Wissen des Nutzers im Hintergrund installiert wird. Dabei werden häufig Sicherheitslücken in der Browsersoftware ausgenutzt. Hiervon sind neben Nutzern des Internet Explorers von Microsoft auch Browser wie Firefox, Opera oder Chrome betroffen.

Lohnenswert bei Seiten mit vielen Besuchern

Das Vorgehen lohnt sich oft erst bei hohen Zugriffszahlen. Daher wählen Kriminelle vor allem sehr gut besuchte Webseiten für ihre Angriffe. Dies kann beispielsweise über gekaufte Werbeflächen geschehen, aber auch über gezielte Angriffe. Dies war beispielsweise bei einem Vorfall auf der beliebten Spiele-Webseite Mincraft.de der Fall. Dort wurde heimlich ein Mining-Code eingefügt. Auch bei Anbietern von Videostreaming sollen bereits solche Codes eingefügt worden sein.

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Sogar Starbucks war schon Opfer einer solchen Cryptojacking-Attacke. In drei Filialen in Argentinien beklagte sich ein Kunde über Verzögerungen beim Verbinden mit dem WLAN. Der Grund dafür war ein Mining-Code, der in der Landing-Page des Providers, mit dem Starbucks dort zusammenarbeitet.

Mining-Codes über JavaScript

Bei allen genannten Vorfällen sind wohl JavaScript-Codes genutzt worden. Bei einigen Kryptowährungen ist dieses Vorgehen beliebter als bei anderen. So kann das Mining ohne Zustimmung und ohne das Wissen der Webseitenbesucher erfolgen. Da bei diesen Vorfällen immer wieder JavaScript genutzt wurde, schützt das Deaktivieren von JavaScript im Browser vor solchen heimlichen Mining-Aktivitäten. Allerdings wird JavaScript bei vielen Webseiten genutzt und würden ohne dieses Skriptsprache nicht funktionieren. Ein Adblocker kann hier ebenfalls hilfreich sein.

Angriffe können Hardware beschädigen

Als Folge solcher Angriffe kann nicht nur die Performance des eigenen Rechners betroffen sein, sondern auch die Hardware kann beschädigt werden. Krypto-Mining im Browser kann allerdings auch vorteilhaft sein und eine Alternative zu Werbebannern sein, die oftmals mit Viren belastet sind. Auf diesem Weg eröffnet sich für Webseitenbetreiber eine neue Einnahmequelle. Zudem ist dies recht einfach möglich. Dazu muss lediglich ein bestimmter Quellcode in die Webseite integriert werden. Allerdings müssen die Nutzer darüber informiert werden und das Mining darf nicht heimlich erfolgen. Dann wird ein Teil der Rechnerleistung von jedem Webseitenbesucher abgezweigt, um damit Kryptowährungen zu schürfen. Im Idealfall bleiben die Nutzer hierzu länger auf der Seite. Daher sind Spiele-Anbieter und Streamingdienste sehr beliebt.

Hacker nutzen allerdings ohne das Wissen der Webseitenbesucher die Rechnerleistung anderer Nutzer, um Kryptowährungen zu minen. Dies kann sich rasch negativ auf die Prozessoren und die Akkuleistung von Laptops auswirken.

Mining noch immer lukrativ

Das Mining von Kryptowährungen ist immer noch sehr lukrativ. Dieses Vorgehen lohnt sich bei Bitcoin nicht mehr, da das Mining hier mit dem Lösen sehr komplexer kryptografischer Aufgaben verbunden ist, die immer komplizierter werden. Daher sind hier immer mehr professionelle Miner aktiv. Bei anderen Währungen sehen wohl Kriminelle und Betreiber von Webseiten lukrative Möglichkeiten, denn für das Mining erhalten die Miner eine Belohnung, die in der Regel in der Kryptowährung ausgezahlt wird.

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Erstellen von Hashs

Über das Mining werden Kryptowährungen hergestellt. Dabei werden sogenannte Hashs erstellt. Dies sind Aneinanderreihungen von Zahlungen und Buchstaben auf einer bestimmten mathematischen Basis. Diese Hashs werden mit einem Algorithmus generiert. Die Hashs werden dann in der Blockchain gespeichert. Bei Bitcoins basiert der Hash auf dem SHA-256 Algorithmus.

Bein Mining kommen je nach Kryptowährung entweder der Proof-of-Work-Algorithmus oder der Proof-of-Stake-Algorithmus zur Anwendung. Über den Proof-of-Work-Algoithmus stellen vor allem die Miners selbst die Coins her. Dabei müssen die Mininer durch Rechnerleistung bestimmte Aufgaben lösen. Dazu gehört auch das Prüfen und Bestätigen von Transaktionen. Für diese Arbeit erhalten die Miner eine Belohnung.

Proof-of-Stake-Algorithmus über Wallet

Beim Proof-of-Stake-Algorithmus wird lediglich ein Wallet benötigt, dass über eine bestimmte Software verfügt. In diesem Wallets werden also nicht nur die eigenen Einheiten einer Kryptowährung gespeichert und Transaktionen darüber vorgenommen, sondern sie helfen auch beim Mining. In diesem Fall können nur Wallets, die selbst über eine bestimmte Anzahl an Einheiten der Kryptowährung verfügen, an der Bestätigung von Transaktionen teilnehmen. Dabei geht es auch darum, wie lange die Kryptowährung gehalten wird. Für das Halten der Kryptowährung, auch „Staken“ genannt, erhalten die Nutzer eine Belohnung.

Verschiedene Wege für das Mining

Beim Mining selbst gibt es verschiedene Verfahren. Wer über leistungsstarke Prozessoren und Grafikkarten verfügt, kann sich beispielsweise bei Litecoin noch immer am Mining beteiligen. Bei Kryptowährungen, die mit dem Pool-Mining arbeiten, schließen sich Miner zu einer Gemeinschaft zusammen, die Pool genannt wird. Dies könne aus Hunderten oder Tausenden Minern bestehen. Damit können einige Kryptowährungen sehr effizient hergestellt werden.

Außerdem gibt es das sogenannte Cloud-Mining. Dabei haben sich Unternehmen auf das Mining spezialisiert und verkaufen Mining-Verträge an ihre Kunden. Die Kunden schließen einen Vertrag über eine bestimmte Laufzeit ab, zahlen eine bestimmte Summe und installieren ein Wallet. Bei Cloud-Minig fallen für die Kunden einige Aspekte hinsichtlich Hardware und Stromkosten weg. In diesem Bereich sind jedoch ebenfalls Betrüger unterwegs, die den Hype um Kryptowährungen für sich nutzen wollen.

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Mining für Privatpersonen

Übrigens können nicht alle Kryptowährungen gemint werden. Bei Ripple wurden bereits alle Einheiten hergestellt und werden nach und nach verteilt. Ob sich das Mining als Privatperson noch immer lohnt, muss wohl jeder selbst entscheiden. Diese Entscheidung hängt auch von der Kryptowährung seiner Wahl ab. Noch immer kann man über das Mining Geld einnehmen. In Deutschland und anderen Ländern müssen Miner auf diese Gewinne allerdings auch Steuern zahlen.

Mittlerweile nutzen Miner auch spezielle Mining-Hardware, die die Hashfunktionen schneller ausrechnet. Theoretisch kann sich aber noch immer jeder am Mining beteiligen, der über die passende Hardware verfügt. Die Grafikkarte sollte dabei sehr leistungsstark sein. Dies kann sich dann bei Kryptowährungen wie Ethereum noch immer lohnen.

Ohne Mining keine Kryptowährungen

Ohne das Mining würde das Konzept von Kryptowährungen nicht aufgehen. Für jede Transaktion werden die Miner gebraucht. Sie bestätigen jede Transaktion innerhalb eines Blocks. Dies dauert bei Bitcoin etwa zehn Minuten, andere Kryptowährungen sind jedoch schneller. Dafür erhalten sie einen Teil der Transaktionsgebühren als Belohnung. Sobald die Miner die Hash-Funktion gelöst haben und eine Transaktion durchgeführt wurde, kommt ein neuer Block zur Blockchain dazu.

Fazit: Google entfernt Anwendungen für heimliches Mining

Erst kürzlich verboten die großen Internetunternehmen Facebook, Google und Twitter Werbung für Kryptowährungen und damit verbundene Produkte. Nun werden auch Erweiterungen zum Mining aus dem Web Store von Chrome entfernt. Dies hat den Hintergrund, dass viele davon von Kriminellen und Hackern zum heimlichen Mining genutzt wurden. Ausgenommen von diesem Verbot sind Blockchain-Anwendungen.

Neue Anwendungen können nicht mehr in den Web Store hochgeladenen werden. Bereits bestehende Angeboten sollen bis Ende Juni gelöscht werden. Beim sogenannten heimlichen Mining saugen Webseiten Rechnerleistung von den Rechnern ihrer Besucher ab. Hacker greifen dafür gezielt Webseiten an, aber auch Webseitenbetreiber informieren ihre Kunden nicht darüber, dass ihre Rechnerleistung zum Mining von Kryptowährungen verwendet wird. Dennoch ist das browserbasierte Mining durchaus interessant und kann für Webseitenbetreiber eine lukrative neue Einnahmequelle sein. Sie müssen allerdings ihre Nutzer darüber informieren und deren Einverständnis einholen.

Ohne Mining würde es keine Kryptowährungen geben. Auf diesem Weg entstehen neue Einheiten neue Kryptowährung und die Miner haben die Aufgabe, Transaktionen zu bestätigen. Bei Bitcoin übernehmen immer mehr professionelle Miner diese Aufgaben, grundsätzlich können sich aber noch immer Privatpersonen am Mining beteiligen.

 

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