Schweiz: attraktiver Krypto-Standort für Startups

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Die Schweiz wird als Standort für Unternehmen aus der Krypto-Szene immer beliebter. Unter anderem zieht es Startups, aber auch einige große internationale Unternehmen, in die Alpen. Ein Beispiel für einen zunehmt attraktiven Standort für Krypto-Unternehmen in der Schweiz ist Gondo. Bis vor 120 Jahren gab es hier noch Goldminen. Heute sind die Goldschürfer in Form von Krypto-Interessenten zurück.

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Kleines Dorf mit guten Bedingungen

Gondo ist ein kleines Dorf mit noch nicht einmal 100 Einwohnern. Vor 18 Jahren zerstörte ein Erdrutsch den Großteil des Dorfes. Daher ist es wohl etwas ungewöhnlich, dass es Startups aus der Krypto-Szene gerade hierhin verschlägt. Dennoch hat sich das Unternehmen Alpine Mining genau diesen Ort als Standort ausgesucht. Mit 900 Grafikkarten löst das Startup in einem knapp 100 m² großen Büro Algorithmen, um Kryptowährungen zu schürfen.

Dazu werden besonders kühle Räume benötigt, um die Hardware zu schützen. Plastikrohre bringen kühle Luft in den Raum. Dafür bietet Gondo beste Bedingung, denn der Ort liegt mitten in den Alpen. Nicht weit entfernt ist zudem der Sera-See, wo ein Wasserkraftwerk für Strom aus erneuerbaren Energien sorgt. Das Unternehmen legt Wert darauf, Kryptowährungen mit sauberem Strom zu schürfen.

Schweiz auch für Großunternehmen interessant

Doch nicht nur kleine Startups zieht es in die Schweiz. Bald will auch die Gazprombank, ein Tochterunternehmen des großen russischen Erdgasunternehmens Gazprom, hier am Hype um Kryptowährungen teilhaben. Laut Aleksandr Sobol, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Unternehmens, waren für diese Entscheidung auch mehrere private Großkunden verantwortlich. Bald soll daher ein Pilotprojekt bei der Niederlassung in der Schweiz beginnen, bei dem Transaktionen mit Kryptowährungen durchgeführt werden.

Gute Rahmenbedingen in der Schweiz

Die Schweiz bietet gute Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Kryptowährungen. Das Land fördert die Innovationen rund um Kryptowährungen stark. Beispielsweise brachte die Bitcoin Suisse AG in Bern schon 2015 den ersten Bitcoin-ATM auf den Markt. Und in der Gemeinde Chaisso kann man bereits seine Steuern in Bitcoins zahlen.

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Ein großer Vorteil in der Schweiz sind günstige Steuern. Zudem ist die Stimmung gegenüber Kryptowährungen seitens der Politik des Landes durchaus positiv. Anfang des Jahres wurde in der Schweiz eine Taskforce gegründet, die die Aufgabe hat, die Blockchain-Technologie im Land voranzubringen. Sie soll zudem den möglichen gesetzlichen Handlungsbedarf klären. Mit dieser Taskforce reagierten die Behörden in der Schweiz auf den Boom von Bitcoins im letzten Jahr sowie auf ICOs.

Anerkennung des Potentials der Blockchain

Die Schweiz erkennt damit auch das Potential der Blockchain-Technologie an, die auch für die Öffentlichkeit interessant sein könnte. An der Taskforce sind der Schweizerische Finanzminister, der Wirtschafts- und Erziehungsminister sowie Vertretern des Bundes, der Kantone und Blockchain-Startups im Land beteiligt. Auch das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen kann sich einbringen. Auf diesem Weg soll die gesetzliche Ausgestaltung von ICOs und Unternehmen, die mit der Blockchain arbeiten, geklärt werden. In der Schweiz wird die Blockchain für viele Wirtschaftszweige immer wichtiger. Das Land befürwortet liberale Regelungen, die dem Standort Schweiz Möglichkeiten eröffnet, aber auch Risiken mindert. Das Thema Rechtssicherheit ist dabei sehr wichtig.

Krypto-Szene in der Schweiz boomt

In der Schweiz boomt die Krypto-Szene und die Blockchain. Immer mehr entwickelt sich das Alpenland zum Pionier in Europa. Einige Unternehmen konnten bereits große Erfolge verzeichnen und Kryptowährungen wie Bitcoins werden immer mehr akzeptiert. Die inoffizielle Blockchain-Hauptstadt ist dabei das Städtchen Zug geworden. Hier haben sich viele Fintech-Unternehmen angesiedelt. Auch die Krypto Valley Association hat hier ihren Sitz. Diese will mit Unterstützung des Bundesrats ein weltweit führendes Blockchain-Ökosystem in der Schweiz aufbauen.

Krypto-Hauptstadt Zug

Die Stadt Zug hat sich zu einem wahren Knotenpunkt in der Krypto-Szene entwickelt. Hier sind bereits über 100 Unternehmen ansässig, die mit Kryptowährungen oder der Blockchain arbeiten. Zug wird bereits „Krypto-Valley“ in Anlehnung an die zahlreichen IT-Unternehmen, die sich in den letzten Jahren im Silicon Valley nahe San Francisco angesiedelt haben, genannt.

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Zug mit seinen knapp 30.000 Einwohnern liegt etwa 23 Kilometer von Zürich entfernt. Der gleichnamige Kanton gilt als der wohlhabendste im Land. Die Schweiz gilt insgesamt als reiches Land. Die Attraktivität von Zug macht sicher auch seine idyllische Lage zwischen Flüssen, Bergen und Seen aus. Die Lebensqualität ist in der Stadt sehr hoch.

Viele Startups in Zug

Mitte 2017 sollen sich bereits etwa 50 bis 100 Startups, die mit der Blockchain arbeiten, im Kanton niedergelassen haben. Vor allem die für europäischer Verhältnisse niedrigen Steuern locken Unternehmen wohl dorthin. Zudem sind die regulatorischen Rahmenbedingen sehr liberal. In Zug unterstützt seit langem auch der Bürgermeister die Startup-Szene. Er scheint sich nicht vor den Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, zu scheuen, sondern zeigt sich diesen gegenüber offen. Man will weiter Startups aus aller Welt nach Zug locken. So soll die Unternehmenskultur der Stadt weiter ausgebaut werden. Bereits in der letzten Zeit haben sich in Zug einige bekannte Startups niedergelassen. Auch die Ethereum-Stiftung hat hier ihren Sitz.

Signal an Krypto-Branche

Schon im Mai 2016 beschloss die Stadt, Zahlungen in Bitcoins zu akzeptieren. Bereits damals wurde es den Bürgern der Stadt offiziell erlaubt, öffentliche Dienstleistungen in Bitcoins zu zahlen – damals eine Revolution. Zwar nahmen nur wenige Bürger diese Option in Anspruch, doch diese Vorgehensweise sendete ein positives Signal an die Krypto-Szene. Die lokale Regierung zeigte Offenheit gegenüber Kryptowährungen und der Blockchain.

Nachfrage in der Schweiz hoch

In der Schweiz steigt zudem das Interesse von privaten und institutionellen Anlegern an Kryptowährungen. Daher werden dort auch vermehrt strukturierte Produkte, die mit Bitcoins oder anderen Kryptowährungen als Basiswert arbeiten, angeboten und immer mehr nachgefragt. Unter anderem bietet die Schweizerische Privatbank Vontobel Partizipationszertifikate auf Bitcoins an.

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Schon 2015 genehmigte die Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht die ersten fünf Bitcoin-ATMs, also Automaten für Bitcoins, in Zürich. Außerdem wurden Transaktionen mit Bitcoin im selben Jahr von der Mehrwertsteuer befreit. Schon früh wurde die Währung damit als echte Währung anerkannt.

Etablierte Unternehmen in der Schweiz

Ein weiterer etablierter Dienstleister ist Bitcoin Suisse. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und ist als regulierter Kryptofinanzmakler, Vermögensverwalter und Service-Provider tätig. Unter anderem ist das Unternehmen im Handel mit Kryptowährungen und beim Mining aktiv. In Zug ist Bitcoin Suisse als Zahlungs-Terminal-Anbieter die erste öffentliche Stelle der Welt, die Bitcoin als Zahlungsmittel für öffentliche Dienstleistungen akzeptiert. Außerdem hat das Unternehmen mittlerweile ein Netzwerk aus Bitcoin-Geldautomaten in der Schweiz aufgebaut. Zudem gibt das Unternehmen Bitcoin-Zertikfikate aus.

Fazit: Die Schweiz als Krypto-Pionier

Immer mehr Startups aus der Krypto-Szene zieht es in die Schweiz. Junge Unternehmen finden dort beste Bedingungen. Die Schweizer Regierung steht Kryptowährungen und der Blockchain durchaus positiv gegenüber. Auch größere Unternehmen wie die Gazprombank planen, ihrer Aktivitäten im Bereich Kryptowährungen in der Schweiz auszubauen.

Die Schweiz befürwortet liberale Gesetze für Kryptowährungen und ist zudem für niedrige Steuern bekannt. Vor allem die Stadt Zug entwickelt sich immer mehr zur heimlichen Hauptstadt für Kryptowährungen. Dort haben mittlerweile mehr als 100 Startups, die mit Kryptowährungen oder der Blockchain arbeiten, ihren Sitz.

Um die Innovationen im Land weiter auszubauen, wurde zu Jahresbeginn eine Taskforce mit Mitgliedern verschiedener Ministerien und Vertretern von Startups ins Leben gerufen. Diese soll unter anderem den Handlungsbedarf für gesetzliche Vorgaben klären. Die Blockchain wird in der Schweiz für immer mehr Wirtschaftsbereiche zunehmend wichtig und auch Behörden haben das Potential für die Öffentlichkeit erkannt. Daher könnte sich die Schweiz gemeinsam mit Liechtenstein und Österreich zu führenden Standorten für die Krypto-Branche entwickeln.

 

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