BVB Aktien kaufen als sinnvolle Geldanlage

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Immer wieder steht die Diskussion über negative Zinsen für Bankeinlagen im Fokus von Sparern, weil Tagesgeld- und Festgeldkonto nicht mehr die gewünschten Renditen bereitstellen. Auch wenn sich die Zinsen für Privatsparer immer noch positiv darstellen liegen sie in einem Bereich, der so niedrig ist, dass das Vermögen durch die Inflation von einem Verlust der Kaufkraft bedroht ist. Der tatsächliche Wert des Vermögens sinkt von Jahr zu Jahr. Wer das nicht hinnehmen möchte, kann eine Umschichtung vornehmen und nach den wenigen Möglichkeiten Ausschau halten, wo die Verzinsung über der Inflationsrate liegt. Vermögen aufbauen gelingt in der heutigen Zeit nur mit dem Gang an die Börse, wo Aktien BVB und weitere Wertpapiere gehandelt werden. Es ergeben sich dadurch guten Chancen höhere Erträge zu generieren, wenn genau die richtige Auswahl getroffen wird. Warum Börsengeschäfte die bessere Geldanlage sind und worauf geachtet werden muss, erfahren Sie in unserem Ratgeber.
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Warum in Aktien investieren?

Beim Vermögensaufbau ist der Zinseszinseffekt ein entscheidender Faktor, der erst ab fünf Prozent Verzinsung und mehr eine nennenswerte Wirkung erzielt. In der Vergangenheit waren solche Renditen durchaus möglich, wenn sich einige Aktien im Portfolio befanden. Heute ist die Gewichtung eine andere. Leider sehen viele die Börse immer noch als Geldvernichtungsmaschine, weil nur auf den jüngsten Absturz geschaut und nicht weitergedacht wird. Trotz der ganzen Krisen haben sich Aktien immer gut gehalten und als Anlage mit starken Renditen bewährt. Wer einen Vergleich zwischen kurzfristigen Zinsanlagen und sicheren Staatsanleihen anstellt, wird feststellen, dass Aktien die höchsten Erträge abwarfen. Dieses belegt auch eine Studie.

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Wertentwicklung

Einmal genauer bei der Wertentwicklung in Indexfonds geschaut, fällt auf, dass der Weltaktienindex MSCI World in den vergangenen 44 Jahren im Durchschnitt ungefähr 6,7 Prozent Rendite im Jahr auf Eurobasis abbildet. Dem MSCI-World-Index gehören 1600 Unternehmen an, die in 23 Ländern beheimatet sind. Es gibt Finanzmarktforscher, welche die Wertentwicklung bis ins Jahr 1900 zurückgerechnet haben. Sie kamen auf ähnliche Ergebnisse.

Ihnen stellt sich jetzt sicherlich die berechtigte Frage, warum dieses Szenario auch für die Zukunft gelten soll, da die Entwicklung der Börse eher ungewiss ist. Kein Finanzguru kann in seiner Glaskugel sehen, wo der Weltaktienmarkt in einigen Jahren stehen wird. Zwei Faktoren in der Finanz- und Wirtschaftswelt gibt es aber, die langfristig auf Stabilität und auf das Steigen von Aktien hindeutet. Das Wirtschaftswachstum ist einer davon. Gemäß den Berechnungen des mittlerweile verstorbenen Wirtschaftshistorikers Angus Maddison zeigt sich, dass die Wirtschaft seit über 2000 Jahren stetig wächst. Während der ersten 1000 Jahre gab s im Durchschnitt ein jährliches Wachstum von nur 0,01 Prozent. Zwischen 1000 und 1820 legte das Wachstum zu und erreichte 0,22 Prozent. Ab 1820 ging es steil nach oben. Die Menge der Dienstleistungen und hergestellten Waren nahm pro Jahr um 2,21 Prozent zu. Die Wirtschaft wächst und damit auch die Gewinne der Unternehmen.

Genau diese Gewinne sind es, die den zweiten stabilen Faktor darstellen. Sie sind der wichtige Treibstoff, der für einen steigenden Aktienmarkt sorgt. Denn je höher die jährlichen Erträge eines Unternehms liegen, desto wertvoller ist es. Dieses Gefüge wird auch durch die Forschung bestätigt. Die durchgeführten Studien legen dar, dass langfristig die Kurse von Aktien den Gewinnen folgen. Berechtigt sind daher die Annahmen, dass die Aktienkurse steigen werden, solange es ein Wirtschaftswachstum gibt.

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Warum Aktien kurzfristig starken Schwankungen unterliegen

Stopp Loss TradingDas beschriebene Szenario ist eine langfristige Aussicht. Kurz- und mittelfristig, also in einer Zeitspanne von einem Monat oder ein paar Jahren werden die Kurse am Aktienmarkt nicht gleich den Unternehmensgewinnen aufgestellt sein. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Kurse für Aktien schneller steigen als die Unternehmensgewinne oder deutlich weniger steigen. Beispielsweise Ende der 1990er-Jahre schoss der Aktienkurs extrem durch die Decke, während sich bei Unternehmen die Gewinne deutlich langsamer anstiegen. Folge davon war eine Überbewertung an internationalen Börsen, die letztendlich zu einem Zusammenbruch der Kurse führte. Solche Beispiele zeigen, dass andere Faktoren die Gewinnentwicklung von BVB Dortmund Aktien und weiteren Wertpapieren bestimmen und damit das Kauf- und Verkaufsverhalten der Anleger beeinflussen.

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Wer nimmt Einfluss auf die Kursentwicklung an der Börse?

Es gibt mehrere Faktoren, die für die Kursentwicklung verantwortlich sind. Den größten kurzfristigen Einfluss haben die Notenbanken. Denn durch ihre Geldpolitik haben sie großen Einfluss auf das Zinsniveau und die Zinsentwicklung. Werden die Zinsen gesenkt, führt das vielfach zu höheren Aktienkursen. Das begründet sich darauf, dass es zu einem Anstieg der künftig ausgeschütteten Gewinne kommt gegenüber dem momentanen Wert. Dadurch wird der Kauf von Aktien deutlich attraktiver. Das macht Aktien besonders wertvoll, selbst im Vergleich zu festverzinsliche Anlagen wie beispielsweise Anleihen und Festgeld. Für Unternehmen werden Investitionen profitabler und Finanzierungskosten sinken, wodurch sich ein positives Denken in Bezug auf höhere Gewinne einstellt. Steigen die Zinsen, geht die Tendenz in die entgegengesetzte Richtung.

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Weitere Faktoren, die eine Rolle spielen

Weitere Faktoren sind Konjunkturdaten, Stimmungsindikatoren, Politik, Herdenverhalten und die Risikobereitschaft. Gerade letzteres hat sich 2008 gezeigt, als während der Finanzkrise dunkle Wolken an den Finanzmärkten aufzogen. Die Anleger haben kalte Füße bekommen und risikobehaftete Anlagen gegen sichere ausgetauscht. Der Verkauf von Aktien hatte zur Folge, dass die Aktienkurse in den Keller gingen. Stellt sich das Börsengeschäft eher sorglos dar, werden Aktien gekauft. Das sorgt dafür, dass die Kurse immer weiter nach oben gehen. Durch neue Gesetze, Verordnungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Politik kann sich ein positiver oder negativer Effekt für den Aktienmarkt und einzelne Branchen ergeben. Das hat beispielsweise die Liberalisierung der Finanzmärkte gezeigt, wodurch der Börsenwert internationaler Banken extrem zunahm, im Vergleich zum Gesamtmarkt.

BVB Aktien kaufen – Wie handeln Sie richtig?

Bei denjenigen, die gerade über den Tellerrand hinausgeschaut und in den Aktienhandel geschnuppert haben, macht sich große Verwirrung breit. Es fehlt das Wissen darum, wie neue Wirtschaftsdaten an der Börse interpretiert werden sollen. Es fehlt das Verständnis dafür, warum beispielsweise bei unternehmerischen Rekordgewinnen der Aktienkurs fällt. Bei einem anderen Unternehmen werden hohe Verluste gemeldet und Aktionäre stürzen sich auf die Aktien als gäbe es kein morgen. Das ist das, was Börsengeschäfte so besonders machen. Gehandelt wird an der Börse mit der Zukunft und es geht um Erwartungen. Dabei bleibt die Vergangenheit und Gegenwart außen vor.

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Aktionäre Kaufen beispielsweise BVB Dortmund Aktien, weil sie davon ausgehen, dass in der Zukunft eine schöne BVB Aktien Rendite anfällt. Ergeben sich tatsächlich schöne Erträge, die dem Umfang der Erwartungen entsprechen, hat dieses kaum noch Einfluss auf den Aktienkurs. Gibt es gute Erträge, die aber niedriger als die erwarteten sind, wenden sich enttäuschte Anleger ab und der Aktienkurs sinkt. Werden die Erwartungen allerdings übertroffen, führt dieses Ereignis mitunter zu einem steigenden Aktienkurs.

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Aktienindex

Trading mit HandelsplattformEine wichtige Kennzahl für den Aktienhandel ist der Aktienindex, mit dem die Entwicklung der jeweiligen Aktie wiedergegeben wird. Sie hat einen repräsentativen Charakter für diesen speziellen Markt. Im Aktienindex sind verschiedene Wertpapiere zusammengefasst. Die Kennzahl kann eine abweichende Berechnung und Gewichtung haben, um das Ziel zu erreichen. Damit der Aktienindex mit anderen Märkten vergleichbar wird, kommt ein sogenannter Vergleichsindex zum Einsatz. Die Aktienentwicklung von spezifischen Nationen wird in Länder-Indizes dargestellt. Interessant sind auch branchenspezifische Indizes, die sich überwiegend im Technologie-Bereich finden. Sie werden als Blue-Chip-Indizes bezeichnet und fassen spezielle Unternehmen einer Region, eines Landes oder der gesamten Welt zusammen. In Deutschland ist das der DAX, in Japan der Nikkei Index und den USA der Dow Jones. Andere Indizes sind beispielsweise MDAX, NASDAQ und STOXX, sogenannte Indexfonds. Sie stellen eine gesonderte Anlageform am Aktienmarkt dar.

Berechnung des Aktienindex

Für die Berechnung des Index wird für alle Indizes an einem bestimmten Tag ein Benchmark-Wert festgelegt, der für die Berechnung der Kursentwicklung zum Einsatz kommt. Für die Ermittlung werden der Kurs- und Performanceindex genutzt, die sich abweichend voneinander darstellen müssen. Über den Kursindex erfährt der Anleger nur den Stand des Aktienkurses. Berücksichtigung finden weder Auszahlungen von Dividenden, noch Kapitalveränderungen. Dadurch kommt es zu einer auffallenden Verzerrung des Wertes. Dividenden werden beim Performanceindex berücksichtigt. Das bedeutet, dass alle Dividenden und andere Einnahmen mit berücksichtigt werden, die der Aktionär wieder in den Index investiert haben könnte. Die Aktien, die in einem Aktienindex sind, sind alle mit gewichteten Indizes ausgestattet, da die Unternehmen eine unterschiedliche Größe vorweisen und dadurch abweichend Einfluss auf den Markt nehmen. Darum werden drei Verfahren für die Gewichtung des Aktienindex eingesetzt.

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Preisgerichteter Index

Kosten des TradingsDer preisgerichtete Index wertet alle Aktien zu gleichen Teilen. Dadurch entsteht ein hoher Wert, der relativ große Auswirkungen auf den Index hat. Kapitalisierungsgewichtige Indizes sind deutlich gängiger, da sie den Kapitalisierungsgrad eines Unternehmens berechnen und mit dem Marktkapitalisierungsgrad multiplizieren. Dadurch bekommen viel gehandelte Aktien eine stärke Gewichtung als andere Wertpapiere, die nicht so häufig gehandelt werden. Verwechseln sollte man nicht den Kapitalisierungsgrad mit dem Unternehmensumsatz.

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Gleichgewichtiger Index

Ein weiteres Verfahren ist der gleichgewichtige Index. Er stellt eine Rangliste dar, der die Marktkapitalisierung und weitere Werkzeuge zugrundliegen. Es gibt allerdings ein maximales Gewicht, welches beispielsweise auf 10 Prozent begrenzt ist.
Es gibt einen wichtigen Faktor, der immer wieder für Verwirrung sorgt. Das ist die unterschiedliche Interpretation der Wirtschaftsdaten. Erfolgt die Meldung über ein höheres Wirtschaftswachstum als erwartet, kann sich daraus ein fallender oder steigender Kurs ergeben. Es fehlt dabei ein genauerer Blick auf die einzelnen Indikatoren, die im Kontext dazu stehen. Durch das höhere Wachstum entwickelt sich die Börse grundsätzlich positiv, führt aber mitunter auch dazu, dass die Notenbank die Zinsen erhöht und damit den Aktienkurs drückt. Beim Kauf oder Verkauf von Aktien sollte daher immer geschaut werden, welchem Effekt gerade die größte Aufmerksamkeit beigemessen wird. Es sind immer mehrere Banden, die das Börsengeschäft beeinflussen. Bestenfalls führt man sich das immer wieder vor Augen, wenn sich Unverständnis in Bezug auf die Börsenwelt einstellt.

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Der richtige Zeitpunkt zum Verkauf

Die meisten Anleger planen ihre Anlagen langfristig und verwenden dafür Geld, das sie kurzfristig nicht brauchen. Dadurch ist das Auf und Ab an den Aktienmärkten nicht sofort ein Grund zur Sorge. Die fallenden Kurse und die schlechte Stimmung hält einige Zeit, vielleicht sogar ein paar Monate an. In der Historie der Börse stellt sich das als Randbemerkung dar, wenn man einmal die Kursentwicklungen in der Vergangenheit betrachten. Bei fallenden Kursen ist Nervosität und der Gedanke an den Aktienverkauf fehl am Platz. Ob man den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf von Aktien des BVB Dortmund wählt, kann keine Glaskugel voraussagen. Viele Aktionäre verkaufen, wenn der Kurs wieder gestiegen ist. In der Summe wird dabei aber Geld verloren. Viele Anleger sitzen die Kurseinbrüche einfach aus. Ein beruhigendes Mittel finden sich in der Betrachtung der Kurz- und langfristigen Schwankungen der MSCI-World-Renditen.

BVB Aktien – die erste und einzige Aktie eines deutschen Fußballvereins

Kein anderer deutscher Fußballverein ist an der Börse notiert. Das Papier des Traditionsclubs können Anleger bereits seit über 12 Jahren kaufen. Wer sich bereits zu Anfang Aktien des Clubs gekauft hat, erlebte über die Jahre hinweg herbe Verluste. Durch die Erfolge der Mannschaft in jüngster Zeit entstehen Hoffnungen, dass der Kurs wieder nach oben klettert. Die größten sportlichen Erfolge, welche die Mannschaft 1997 ins Endspiel der Champions League gegen Juventus Turin und den anschließenden Weltpokal brachte, spielte dem BVB große Geldsummen ein. Gleichzeitig wurden Pläne für den Börsengang konkreter. Am 31. Oktober 2000 erfolgte die Notierung an der Börse. Mit der Erstimmission wurde ein Erlös von 130 Millionen erzielt.

Die Aktie gab es damals für 11 Euro und war bei Fans und auch privaten Anlegern sehr beliebt. Der Schlusskurs lag bei 10,50 Euro, was für Ernüchterung bei den Anlegern sorgte. Immer wieder gab es drastische Kursschwankungen, die sich durch Misswirtschaft und hohe Schulden einstellten. Das veranlasste Anleger dazu, massenhaft die Aktie zu verkaufen, sodass der Kurs ins Bodenlose abrutschte. Sanierungsbemühungen sorgten kurzfristig dafür, dass Anleger wieder Vertrauen in die Aktie legten. Die Bank Morgan Stanley stellte Finanzmittel bereit, dass der BVB das Stadion zurückkaufen konnte und damit die Eigenkapitalquote der AG von 20,7 Prozent auf 34,5 erhöhte. Dieses hielt nicht sonderlich lange an. Im August gab es die Aktie des BVB noch für 2,40 Euro. 2007 hatte sie nur noch einen Wert von 90 Eurocent.

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Die Wende

Die beste Trading-StrategieMit Jürgen Klopp als Cheftrainer kam es zur sportlichen und finanziellen Wende. Er machte den mittelklassigen Verein zum Meisterschaftsanwärter. Die dadurch entstehende Hoffnung trieb den Aktienkurs in der Saison 2010/2011 in die Höhe, sodass sich der Kurs innerhalb kurzer Zeit um das Dreifache auf mehr als 3 Euro stieg. Auch wenn der Verein in den Spielzeiten 2010/2011 und 2011/2012 zwei Meisterschaften und einmal den DFB-Pokal gewonnen hat, gab es Ende 2012 nur einen Aktienkurs von unter 2 Euro. Trotz der extremen Kursschwankungen verzeichnet das Wertpapier zurzeit einen Aktienkurs von rund 8,41 Euro. Wer dementsprechend damals Aktien für 90 Eurocent oder rund 3 Euro gekauft hat, erlebt heute einen schönen Kursgewinn.

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Finanzexperten sehen bei den Papieren des Fußball-Bundesligisten durchaus eine Trendwende, die sich charttechnisch sehr interessant darstellt. Auch wenn das Wertpapier nach der Konsolidierung um die 200-Tage-Linie kämpft, können die positiven Meldungen für einen Aufwärtsschwung sorgen. Spannend bleibt die Anlage in BVB-Aktien garantiert. Darüber sind sich Wirtschaftexperten einig.

Was sind Dividenden bei Aktien?

Dividenden sind bestimmte, durch die Aktiengesellschaft festgelegte Teile des Gewinns, die an die Aktionäre ausgezahlt werden. Durch die Kursentwicklung der Fußball AG fällt die BVB Aktien Dividende gering aus, falls es überhaupt etwas gibt. Das Aktiengesetz spricht nicht von Dividende, sondern vom auszuschüttenden Betrag. Bei allen Aktien wird vom Vorstand die Höhe der Dividende vorgeschlagen und in der Hauptversammlung abgesegnet. Damit Anleger in Deutschland von der Dividende profitieren und einen Anspruch darauf haben, müssen sie am Tag der Hauptversammlung die entsprechende Aktie in ihrem Wertpapierdepot verbucht haben. Bei Namensaktien muss bis zu diesem Tag eine Eintragung ins Aktionärsverzeichnis erfolgt sein.

Abweichende Regelungen greifen in anderen Ländern. So gilt beispielsweise das sogenannte Record Date als Stichtag. Sind Börsengeschäfte schwebend, wird die Dividende nach dem EX-Tag bestimmt. Die Ausschüttung der Gewinnbeteiligungen erfolgt in Deutschland einmal jährlich. In anderen Ländern ist es durchaus üblich, dass Dividendenzahlungen öfter im Jahr oder sogar monatlich erfolgen. So ist die quartalsbezogene Dividende in den USA eine gängige Auszahlungsform. Die Dividende wird fast immer in der Währungseinheit pro Stück angegeben, wie beispielsweise 10 Euro pro Aktie. Es kommt aber auch vor, dass die Angabe in Prozent des Nennwertes erfolgt. Die 30 DAX-Unternehmen haben beispielsweise 2018 eine Dividendensumme von rund 36 Millionen Euro ausgeschüttet.

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Welche Rechte und Pflichten haben Aktionäre?

Mit dem Erwerb einer Aktie kaufen sich Anleger in eine Aktiengesellschaft ein und sind damit Miteigentümer. Für Unternehmen bedeutet die Aktienausgabe eine Sicherung und Erhöhung des Eigenkapitals. Entsprechend der Menge der Aktien, die sie von diesem Unternehmen gekauft haben, sind Anleger nicht nur am Gewinn, sondern auch am Verlust beteiligt. Muss das Unternehmen wegen zu großer Verluste schließen, stehen sie als Aktionär mit ihren Einlagen für die Verbindlichkeiten ein. Dadurch verlieren die Aktien nicht nur an Wert, sondern können komplett wertlos sein. Die andere Seite der Medaille bedeutet für Anleger, dass dieser an den Gewinnen des Unternehmens beteiligt ist und einen bestimmten Teil als Dividende ausgeschüttet bekommt. Darum werden Aktien auch als Dividendentitel bezeichnet.

Wer viele Aktien besitzt, kann sich über größere Summen freuen. Für Kleinanleger gibt es meist nur ein paar Euro. Zudem haben sie keine Möglichkeit, Einfluss auf die Entscheidungen des Managements zu nehmen. Allerdings kann der AG-Vorstand auch nicht schalten und walten, wie er gerne möchte. Das Überwachungsorgan für den Vorstand ist der Aufsichtsrat, wo zum Teil auch Aktionäre involviert sind. Damit Aktionäre nicht ins offene Messer rennen, sind AGs in Deutschland und vielen weiteren Ländern dazu verpflichtet, die Anleger über die Geschäftsentwicklung regelmäßig zu informieren. Für Gesellschaften, die an der Börse notiert sind und Aktien öffentlich gehandelt werden, ist die Berichterstattungspflicht sehr eng gesteckt.

Finanzielle Verpflichtung

Die finanzielle Verpflichtung ergibt sich, wenn eine Aktie gezeichnet wird. Damit verpflichten sich Anleger, die entsprechende Einlage auf das Grundkapital des Wertpapiers zu leisten. Zudem gibt es die gesetzlich vorgeschriebene Treuepflicht, die vorschreibt, dass man auf die Interessen anderer Anleger und des börsennotierten Unternehmen Rücksicht nehmen muss. Das bedeutet beispielsweise, dass Anleger sich nicht auf Kosten der anderen bereichern. Weitere Pflichten entstehen durch das Unternehmen, das die Aktien ausgibt. So können Aktien mit einer bestimmten Haltefrist ausgestattet sein. Diese besagt, wie lange Anleger die Aktie behalten müssen. Damit versucht das Unternehmen, Kurseinbrüche zu verhindern.

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Anleger müssen sich bewusst darüber sein, dass Unternehmen nicht grundsätzlich verpflichtet sind, Dividenden an die Aktionäre auszuzahlen. Kommt es zu einer Ausschüttung, wird gemäß dem Aktienanteil eine Auszahlung erfolgen. Demnach bekommt man mehr, wenn man eine hohe Aktienbeteiligung hat. Die Dividendenauszahlung kann sich nach Aktienart unterscheiden. Liegen in dem Depot Vorzugsaktien, ist der Gewinn höher, als wenn nur Stammaktien vorhanden sind. Allerdings gibt es bei Vorzugsaktien kein Stimmrecht in der Hauptversammlung.

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Hohes Risiko bei hohen Renditen?

Den Ertrag, den man mit einer Aktie erwirtschaftet, ist die Summe aus Kursgewinnen oder Kursverlusten und Dividenden, die eventuell ausgezahlt werden. Es gibt beispielsweise auch Unternehmen, die keine Dividenden auszahlen, um ein weiteres Wachstum zu finanzieren. Werden Renditen ausgeschüttet, die vergleichsweise sehr hoch sind, ist gleichzeitig auch ein hohes Risiko vorhanden. Auch wenn es nur wenige Gesetze an den Finanzmärkten gibt, ist das Folgende eines, das unumstößlich ist: Wo hohe Gewinne sind, gibt es entsprechend große Verlustgefahren! An den Finanzmärkten gibt es nichts geschenkt. Im Gegensatz dazu wird große Sicherheit mit niedrigen Zinsen bestraft, wie man sehr schön bei Tages- und Festgeld sehen kann. Aktien unterliegen extremen Schwankungen, sodass sich zwischenzeitlich auch Verluste von mehr als 10 Prozent einstellen können.

Kursabstürze einkalkulieren

Eine Seltenheit ist das nicht, gerade wenn ein Kurs über eine längere Phase hinweg angestiegen ist. Beim Aktienhandel müssen Anleger Kursabstürze immer mit einkalkulieren, selbst wenn diese nur selten ganz extrem ausfallen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, sollte man eine breite Streuung beim Kauf von Aktien vornehmen. Damit minimieren Anleger das Marktrisiko, wenn in einer Region oder weltweit die Aktienkurse im Schnitt fallen. Dazu kommt das sogenannte Unternehmensrisiko, womit beispielsweise Managementfehler gemeint sind, die sich negativ auf die Gewinnentwicklung auswirken. Genauso zählt eine Insolvenz zu Unternehmensrisiken. Solchen Risiken wirken Anleger entgegen, wenn sie nicht nur in ein oder wenige Unternehmen investieren. Sucht man sich für die Aktienkäufe viele Firmen aus unterschiedlichen Branchen und Ländern, streut man das zu investierende Geld breit.

Läuft ein Unternehmen, von dem Anleger Aktien besitzen, einmal nicht so gut, wird der Verlust durch andere Aktiengesellschaften ausgeglichen, wo die Geschäfte gut laufen und die Aktienkurse sich positiv entwickeln. Finanzexperten bezeichnen ein solches Vorgehen als Risikostreuung oder Diversifikation.

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Wie funktioniert eine ausreichende Diversifikation?

Wichtige Trading-TippsMit einer Risikostreuung lässt sich das Unternehmensrisiko eingrenzen. Doch wie sieht es mit dem Marktrisiko aus? Das Marktrisiko lässt sich nicht kurzfristig ausschalten. Es kann nur gedämpft werden, indem weitere Anlageformen verwenden werden. Dafür sollten Anleger zu sicheren Anlagen wie Tages- oder Festgeld greifen und nicht nur in Aktien investieren. Infrage kommen dafür auch beispielsweise Immobilien- und Aktienfonds. Wenn Anleger an den richtigen Stellen investieren und über ein gut gesteuertes Portfolio verfügen, ist das Marktrisiko entschieden kleiner und wird noch geringer, wenn die Anlagedauer zunimmt. Wenn Anleger beispielsweise über 13 Jahre hinweg auf die 30 DAX-Unternehmen setzen, erleiden sie in fünf Jahrzehnten keine Verluste. Der Zeitpunkt des Einstiegs in den Aktienhandel ist dabei nicht relevant. Das beweist auch das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstitutes, das immer einen genaueren Blick wert ist.

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Ist die Investition in Aktienfonds sinnvoll?

Es gibt viele Wege, die Anleger für den Einstieg in Börsengeschäfte nutzen können. Einerseits gibt es genug Aktien, aus denen gewählt werden kann, um das eigene Aktienportfolio zusammenzustellen. Diese Möglichkeit gestaltet sich recht kostengünstig, da keine Verwaltungskosten anfallen. Den meisten Anlegern ist das zu aufwendig, da viel Zeit dafür benötigt wird, um einen geeigneten Titel ausfindig zu machen. Deutlich bequemer sind Aktienfonds. Sie haben dabei grundsätzlich die Wahl zwischen zwei Typen von Fonds. Bei der einen Form gibt es einen Manager, der den Fonds betreut und sich um den Aktienkauf- und Verkauf kümmert. Dafür nutzt er eine bestimmte Strategie. Bei der anderen Variante gibt es keinen Manager. Es werden lediglich die Aktienindizes kopiert, die es beispielsweise im MSCI-World-Index zu finden gibt. Solche Aktienfonds werden als Indexfonds bezeichnet. Da der Handel meistens über die Börse erfolgt, werden sie auch als ETF (Exchange Traded Fonds) bezeichnet.

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Aktienfonds als gute Anlagemöglichkeit?

Optionsscheine handelnDie Fonds schneiden in der Regel genauso gut ab wie der jeweilige Index. Abgezogen werden lediglich die Verwaltungskosten, die recht gering ausfallen. Das ist ein Grund dafür, warum einige Finanzexperten immer den Indexfonds als gute Anlagemöglichkeit empfehlen. Über Jahre hinweg können Anleger damit viel Geld sparen, das sie anderweitig bei Aktienfonds mit Manager für Verwaltungskosten ausgeben würden. Darüber hinaus schafft es oft nur eine geringe Anzahl an Managern, langfristig besser als der Marktdurchschnitt abzuschneiden. Das ist auch ein guter Grund, um auf einen Indexfonds zurückzugreifen. Als Einsteiger in den Börsenhandel ist man oft sehr gut mit ETFs aus dem MSCI-World-Index bedient.

Fazit: Börsenhandel überlegt und sinnvoll gestalten

Das Geschäft mit Aktien unterliegt verschiedenen Widrigkeiten. Doch sollte das nicht immer davon abhalten, in Aktien von Unternehmen, in Fonds und Aktiengesellschaften zu investieren. Denn mit einer durchdachten Strategie und einem genauen Blick finden Anleger Investitionsmöglichkeiten mit schönen Renditen und Dividenden. Gerade am Anfang kann es lohnenswert sein, in EFTs beziehungsweise Aktienfonds zu investieren. Anleger erhalten ein schönes Aktienpaket, das aus sicheren und weniger sicheren Aktien besteht und keine Bauchschmerzen bereiten wird, wenn einmal bei einem Unternehmen der Aktienkurs einbricht.

 

Bilderquelle:

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