Ethereum Mining – Erfolg durch innovative und flexible Technologie

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Ethereum ist eine dezentrale Kryptoplattform, die im Jahr 2015 entwickelt wurde und seit einiger Zeit zu einem der Hauptkonkurrenten von Bitcoin geworden ist. Sie basiert auf der Blockchain-Technologie, deren Hauptmerkmal die sogenannten „Smart Contracts“ sind. Ihr Erfinder ist Vitalik Buterin, ein junger Programmierer russischer Herkunft, der in Kanada lebt. 2012 gründete er das „Bitcoin Magazine“, eine der ältesten und zuverlässigen Quellen für Nachrichten, Informationen und Expertenkommentare über Bitcoin, die Blockchain-Technologie und die digitale Währungsindustrie.

Anfang 2014 veröffentlichte Buterin ein Whitepaper, in dem die Grundzüge der neuen Kryptowährung Ethereum beschrieben wurden. Sein Ziel war es, eine alternative Kryptowährung zu konzipieren, die über bessere Schutzmechanismen verfügen sollte.

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Was wird zum Minen benötigt?

Trading mit HandelsplattformFür das Mining von Ethereum benötigen Sie entsprechende Ethereum Mining Hardware. Bezüglich der Ausstattung müssen Sie sich vorab zwischen GPU-Mining und ASIC-Mining entscheiden werden. GPU-Mining hat einige Vorteile wie niedrige Kosten und höhere Flexibilität. Auf der anderen Seite ist ein ASIC-Miner weitaus leistungsfähiger und bietet die größte Hash-Power. Zu den Kosten für eine Mining Rig mit Grafikkarten oder für den ASIC-Miner kommen Stromausgaben hinzu. (Mehr dazu unter „Ethereum Mining Rig“ bzw. „Ethereum Mining Rig“.) Je nach Marktlage sind hier Investitionen von durchschnittlich 2000 EUR erforderlich.

Weiterhin benötigen Sie:

  • Ethereum Mining Software, um die eigentlichen Miningprozesse zu verwalten. Die Software muss für Ihr Betriebssystem optimiert sein sowie mit Ihrer Hardware (GPU oder ASIC Miner) umgehen können.
  • Sie können sich entweder für Solo Mining (selbstständiges Mining auf Ihrer eigenen Mining Rig) oder für einen Mining Pool entscheiden. Im zweiten Fall müssen Sie einen Pool aussuchen, in dem Sie Ethereum Mining betreiben möchten. (Mehr dazu unter „Ethereum Mining Pool“.)
  • Eine gute und stabile Internetverbindung, insbesondere mit niedrigen Ping-Wert. (Beachten Sie dabei, dass Sie bei Solo Mining die gesamte Blockchain von Ethereum herunterladen müssen, was einen erheblichen Traffic verursacht.)
  • Eine Ethereum Wallet, auf der die Kryptomünzen bei Erfolg als Belohnung ausgezahlt werden.
  • Eventuell eine Kryptotauschbörse, um Ihre Kryptowährung in Fiatwährung zu tauschen.

Ethereum Hardware: Mining Rig oder ASIC Miner?

Wie bereits erwähnt, müssen Sie beim Aufbau Ihrer Mining Rig zunächst die Grundsatzentscheidung treffen, ob Sie beim Mining auf GPU- oder ASIC-Technologie setzen. Im Gegensatz zu einigen anderen Kryptowährungen eignet sich Ethereum bestens für GPU-Mining. Wenn Sie sich für GPU entscheiden, benötigen Sie mindestens zwei bis vier Grafikkarten, um eine hohe Rechenleistung zu erzielen. GPU hat den großen Vorteil, dass es universell einsetzbar ist und umprogrammiert werden kann. Außerdem können Sie von niedrigeren Preisen profitieren.

ASIC-Mining bietet Ihnen jedoch eine deutlich besser Rechenleistung, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, einen Ethereum Block erfolgreich zu minen. Allerdings sollten Sie beachten, dass ein ASIC-Miner nur einmalig programmiert werden kann. Ändert sich der Hash-Algorithmus, wird das Gerät sofort unbrauchbar, was für Sie einen Verlust darstellt. Davon war Ethereum aber noch nicht betroffen. Der Kauf von ASIC-Miner ist mit hohen Investitionen verbunden. Außerdem haben Sie mit einem solchen Gerät wesentlich höhere Stromausgaben.

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Sind Sie an mehr Rechenleistung interessiert, sollten Sie sich beim Aufbau einer Ethereum Mining Rig definitiv für ASIC-Miner entscheiden. Steht für Sie zunächst die Höhe der Investition im Vordergrund, dann sind GPUs die bessere Alternative. Jedoch wird in den letzten Monaten in der Kryptowelt eine leichte Tendenz zur Optimierung von Algorithmen für ASIC-Miner sichtbar. Das könnte bedeuten, dass Miner mit ASIC-Geräten auch bei Ethereum Mining bald im Vorteil wären.

Ethereum ASIC Mining

ASIC-Recheneinheiten sind spezielle Chips, die für einen einzigen bestimmten Zweck oder speziellen Algorithmus entwickelt werden. Gerade ihre anwendungsspezifische Bestimmung macht sie für den Einsatz beim Mining so wertvoll. Dank ihrer Technik arbeiten sie deutlich effizienter als sämtliche Mining Rigs mit GPU, was sie bereits unabdingbar für den Einsatz beim Bitcoin Mining gemacht hat.

Seit seiner Einführung galt Ethereum als „immun“ gegen ASIC-Mining. Die Entwickler von Ethereum haben zwar viele Sicherheitsmaßnahmen eingebaut, um den Blockchain Algorithmus vor dieser Hochleistungstechnologie zu schützen. Sie wollten unbedingt vermeiden, dass große Anbieter die Preispolitik bestimmen können. Doch mittlerweile kommen die ersten Ethereum ASIC Miner auf den Markt, die weitaus leistungsfähiger sein könnten als sämtliche neue GPUs. So bietet der neue E3 Miner von Bitmain eine wesentlich höhere Leistung pro Watt, als es bis jetzt der Fall war.

Als Vergleichszahl für die Bestimmung der Leistungsstärke eines Mining-Geräts dient die sogenannte Hashing-Leistung. Nach Angaben des Herstellers kann der neue E3 Miner eine Hashing-Leistung von 180 MH/s bringen. Dabei handelt es sich um den niedrigsten Wert, der mit spezieller Optimierung noch höher werden kann. Der gleichzeitige Einsatz von vier populären GPUs wie Radeon RX 480 bringt eine Leistung von nur 100 MH/s.

Des Weiteren sind die ASIC-Miner in der Lage, das sich in letzter Zeit ergebende Problem der Knappheit von Grafikkarten effizient lösen.

Ethereum Mining Software

Für unterschiedliche Hardwarekonfigurationen bei Ethereum Mining wurde jeweils unterschiedliche Software entwickelt. Die Wahl einer passenden Software ist essenziell wichtig, um das Beste aus Ihrer Hardware herauszuholen.

EthMiner wurde speziell für GPUs entwickelt, die bei Ethereum Mining bessere Performance liefern. Es wird insbesondere für NVIDIA CUDA GPU eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein sehr einfaches Kommandozeilenprogramm, das Grundkenntnisse in der Bedienung eines Terminals erfordert, wobei die Einstellungen sehr wenig Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie nur an Ethereum Mining interessiert sind und keine Hochleistungsgrafikkarten besitzen, ist EthMiner definitiv eine gute Option.

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Claymore ist eine sehr beliebte Software bei Minern – nicht zuletzt dank der Tatsache, dass es umfangreiche Steuerungsmöglichkeiten bietet. Die Software bietet individuelle Anpassungen für viele bekannte GPUs wie Radeon RX 470, 480 oder 580 mit 2 GB RAM sowie viele NVIDIA-Karten, die auch während des Minens aktiviert werden können, ohne die Software neu zu starten. Die Software unterstützt zudem duales Mining mit zwei unterschiedlichen Kryptowährungen.

Falls Sie sich für Ethereum ASIC Mining entscheiden, müssen Sie eine spezielle Software installieren, die ASIC-Geräte unterstützt. Hier kommt beispielsweise Multiminer in Frage. Diese Software analysiert automatisch Ihre Hardware und erkennt, ob zusätzliche Treiber heruntergeladen werden müssen.

Ferner benötigen Sie Temperaturüberwachungs- und Übertaktungssoftware, um Ihre GPU-Leistung zu optimieren, die Temperatur zu senken und den Gesamtenergieverbrauch zu reduzieren.

Ethereum Mining Rig

Eine Ethereum Mining Rig besteht üblicherweise aus:

  • Einem Netzteil
  • Einer Mutterplatte mit einem Prozessor oder aus einem Rechner
  • Einigen GPUs
  • Einer Festplatte
  • Zubehör wie Mining-Gehäuse und Verbindungskabel

Hinsichtlich eines Netzteils ist es empfehlenswert, ein Gerät mit einer Leistung von 1000 Watt auszusuchen. Die effiziente Stromversorgung sichert Sie gegen Stromausfälle ab und hilft Ihnen langfristig, Stromkosten zu sparen. Suchen Sie daher unbedingt nach dem Gold- oder Platin-Industriestandard.

Für eine Mining Rig benötigen Sie keinen Hochleistungsprozessor. Ein Dual Core CPU mit 4 GB Arbeitsspeicher wie beispielsweise der populäre Intel G3900 Dual Core CPU ist vollkommen ausreichend. Großer Beliebtheit erfreuen sich Mutterplatten wie ASUS Prime oder MSI Enthusiastic.

Für die Wahl einer guten GPU gibt es zwei besonders populäre Varianten: die GTX-Serie von NVIDIA oder die RX-Serie von AMD. Optimal ist der Einsatz einer Nvidia GTX 1070, die in einigen Tests die höchste Hashing-Leistung lieferte. Leider werden solche GPUs im Moment aufgrund der zu hohen Nachfrage kaum angeboten. RX 470 oder RX 480 von Radeon liefern vergleichsweise gute Ergebnisse und eignen sich somit bestens als Ausweichalternative.

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Für die Wahl einer Festplatte empfiehlt es sich, auf die SSD-Technologie zu setzen, da sie schnellere Lese-/Schreiboperationen ermöglicht und energieeffizient im Einsatz ist. Die Festplattenkapazität sollte mindestens 120 GB betragen

Ethereum Solo Mining vs. Ethereum Mining Pool

Stopp Loss TradingEthereum Solo Mining setzt erste Kenntnisse über das Mining von Ethereum voraus. Wenn sie solche Erfahrungen besitzen, erweist sich Solo Mining als vorteilhaft, da Sie im günstigsten Fall jeden Block, den Sie erfolgreich geschürft haben, für sich behalten dürfen. Hier können Sie auch selbst bestimmen, wie viel Sie in das Mining investieren können. Haben Sie die Ausstattung einmal erworben, müssen sie für eine gewisse Zeit nichts mehr ausgeben.

Als nachteilig erweist sich die Tatsache, dass die Einnahmen bei Solo Mining sehr unregelmäßig ausfallen können. So kann es vorkommen, dass Sie im ersten Monat einen Block für sich behalten können, während in den nächsten Monaten das Glück nicht mehr auf Ihrer Seite ist.

Eine weitere Alternative ist eine Ethereum Mining Cloud oder ein Mining Pool. Hier bündeln alle Miner ihre vorhandene Rechenleistung und können mit allen vorhandenen Ressourcen als eine Einheit agieren. Alle Mitglieder können zusammen einen Ethereum Block minen, was die Chancen deutlich erhöht. Jedoch wird der Gewinn auf alle Miner aufgeteilt. Außerdem müssen Sie jeden Monat eine Gebühr an den Mining-Pool-Anbieter entrichten. Die Höhe der Gebühr ist von der jeweiligen Kryptowährung sowie von der Geschwindigkeit des Hashing-Netzwerks abhängig. Sie wird entweder monatlich festgelegt oder variiert in Abhängigkeit vom umgesetzten Mining-Volumen. Während Sie bei einem Mining Pool nie leer ausgehen werden, bleiben Ihre konstanten Einnahmen stets minimal.

Ethereum Mining Pools: Kriterien für die Auswahl

Mit steigender Anzahl der Miner werden die Ethereum Mining Pools immer populärer. Denn in einem Pool stellen alle Nutzer ihre Hardware gegenseitig zur Verfügung, wovon alle Mitglieder profitieren.

Eine Reihe von Anbietern mit unterschiedlichen Kriterien hat sich auf dem Markt erfolgreich etabliert. Es lohnt sich also, diese Kriterien genauer zu betrachten.

Die Gebühren geraten immer mehr in den Hintergrund, da sie bei allen wichtigen Anbietern nahezu gleich sind. Zu einem wichtigen Aspekt für die Wahl eines Anbieter wird zunehmend die Auszahlungsmethode. Hier gibt es viele Varianten, doch mittlerweile haben sich zwei wichtige durchgesetzt: PPLNS und PPS.

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PPLNS berechnet Ihre Auszahlung auf Grundlage der von Ihnen eingesetzten Rechenleistung innerhalb eines bestimmten Zeitfensters. Es handelt sich um eine zeit- und ressourcenabhängige Auszahlungsmethode. Es kann große Schwankungen innerhalb eines Zeitfensters geben, was einen gewissen Glücksfaktor ins Spiel bringt, da die Auszahlung unter anderem von der Anzahl der beteiligten Miner an der konkreten Transaktion abhängig ist.

PPS ermöglicht eine sofortige und feste Pauschalauszahlung für jeden gefundenen Block, die unabhängig vom Glücksfaktor ist. Hier bekommen Sie eine Standardauszahlung, die nur von Ihrer Rechenleistung abhängt. Diese Methode favorisiert loyale Mitglieder eines bestimmten Pools.

Darüber hinaus spielt die minimale Auszahlung eines Anbieters eine wichtige Rolle, damit Auszahlungspausen minimal gehalten werden können. Auch der Serverstandort eines Pools kann für die Mining-Effizienz von großer Bedeutung sein.

Ethereum Mining Pools

Ethpool/Ethermine sind Pools von Bitfly mit unterschiedlichen Auszahlungsmethoden. Ethermine ist der populärste Pool mit rund 130.000 Mitgliedern und verwendet ein PPLNS-Auszahlungsmethode. Die Auszahlungen werden in Echtzeit getätigt, sobald die Mindestzahlungsgrenze von 0,05 ETH erreicht wurde. Dafür verlangt der Anbieter eine Gebühr von 1 %.

Ethpool zahlt nach einer wenig populären Solo-Methode aus. Hier erhält derjenige Miner die gesamte Belohnung, der am meisten zur Lösung des letzten Blocks beigetragen hat. Aufgrund dieser Struktur kann Ethpool auf nur 1000 Mitglieder zurückgreifen.

Beide Pools haben Server in Asien, Europa und Nordamerika und bieten hohen Schutz vor Hackerangriffen.

Nanopool ist eine populäre Ethereum Mining Cloud mit mehr als 80.000 Mitgliedern. Die Gebühr beträgt ebenfalls 1 %. und die minimale Auszahlung 0,05 ETH. Nanopool setzt auf die PPLNS-Auszahlungsmethode. Diese Anbieter eignet sich aufgrund von minimalen Einstellungsmöglichkeiten gerade für Anfänger.

Dwarfpool ist einer der populärsten und transparentesten Anbieter auf dem Markt. Er setzt auf völlige Anonymität seiner Kunden. Es ist keine Registrierung notwendig, wobei die Auszahlungen jede Stunde automatisch vorgenommen werden. Der Hauptgrund für die Popularität von Dwarfpool ist die Tatsache, dass hier die faire PPS-Auszahlungsmethode zum Einsatz kommt.

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2Miners ist eine neue und auf jeden Fall interessante Alternative. Seine schnellen Server befinden sich nur in Europa, was günstigere Ping-Werte mit sich bringt. Dem Nutzer stehen hier sowohl eine PPLNS (minimale Auszahlung 0,05 ETH), als auch eine Solo-Methode (minimale Auszahlung 0,1 ETH) zur Verfügung.

Fazit: Ethereum Mining – unterschiedliche Strategien möglich

Ethereum Mining hat sich mittlerweile in der Krypto-Community fest etabliert. Die robusten und zuverlässigen Algorithmen, die die Entwickler dieser Kryptowährung bereits 2014 zugrunde legten, erweisen sich noch heute als besonders sicher und resistent gegen Manipulationen. Gleichzeitig ermöglicht Ethereum aufgrund seiner Flexibilität den Einsatz von unterschiedlichen Mining-Strategien. So können Sie beispielsweise im Alleingang, als Solo Miner, nach dem neuen Block der Kryptowährung suchen oder sich anderen Minern anschließen, um gemeinsamen in einem Mining Pool von mehr Ressourcen und Hashing-Leistung zu profitieren. Zwar sind Sie bei der ersten Möglichkeit auf sich allein gestellt, können jedoch im günstigsten Fall die Belohnung für sich behalten. Gleichzeitig sind Ihre Chancen auf den Erfolg aber verhältnismäßig gering, da Ihre Rechenleistung nicht mit der eines Kollektivs mithalten kann.

Im zweiten Fall werden Sie zwar definitiv immer einen Gewinn erzielen. Jedoch teilen Sie bei Erfolg auch Ihre Belohnung mit anderen Minern.

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