Kurse von Kryptowährungen an der New Yorker Börse

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Die Intercontinental Exchange (ICE) als Betreiber der New Yorker Börse will ihren Kunden in Zusammenarbeit mit dem Startup Blockstream bald die Kurse von mehr als 15 Kryptowährungen zugänglich machen. Dies ist ein weiterer Schritt für Kryptowährungen in Richtung Wall Street und nach den zahlreichen Negativschlagzeilen der letzten Tage und dem massiven Kursrutsch vieler Kryptowährungen eine gute Nachricht für den Handel mit Kryptowährungen.

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Kursdaten zu Kryptowährungen von der ICE

Das Wall Street Journal berichtet, dass die ICE und Blockstream ihre Kursdaten für nicht nur für Mitarbeiter von Finanzunternehmen, Hedgefonds, Investmentunternehmen und Tradingunternehmen, sondern auch für private Anleger anbieten wollen. Der IT-Dienstleister Blockstream aus Atlanta stellt dafür die Daten zur Verfügung und wertet sie aus. Die ICE stellt diese dann ihren Kunden zur Verfügung.

Positives Signal an Kryptowährungen

Dies könnte ein weiteres Anzeichen dafür sein, dass man an der Wall Street bereit ist, Kryptowährungen anzuerkennen. Die Kursdaten von ICE und Blockstream sollen ab März verfügbar sein. Dann sollen in Echtzeit die Kurse von Kryptowährungen wie Bitcoin, Etherum oder Ripple ausgegeben werden. Dazu soll es einen neuen Feed geben, in dem je sechs Kryptowährungen mit ihrem Wechselkurs in US-Dollar, kanadischem Dollar, Euro, Yen, Yuan und Pfund angegeben werden.

Datensatz mit Bitcoin-Kursen der letzten beiden Jahre

Dazu kommt ein weiterer Datensatz, in dem der Kurs des Bitcoins in den vergangenen beiden Jahre angezeigt wird. Die Kunden werden auch über Parallelen in der Entwicklung von Kryptowährungen, die sie beobachten, informiert. Die Daten dafür sollen aus mehr als 60 unterschiedlichen Quellen stammen, damit die Kunden der ICE zahlreiche breit gefächerte Informationen bekommen. Andere Börsen könnten diese Idee übernehmen.

Erste ETFs auf Blockchains an der Nasdqa

Eine weitere gute Meldung rund um Kryptowährungen in dieser schwierigen Phase kommt von der Nasdaq. Dort wurden die ersten ETFs auf Blockchains auf den Markt gebracht. Der Reality Shares Nasdaq NexGen Economy ETF BLCN und der Amplify Transformational Data Sharing ETF BLOK sind die ersten börsengehandelten Fonds für auf der Blockchain-Technologie basierende Indizes an der Nasdaq. In beiden Fond wurden große Unternehmen aus der Technologiebranche zusammengefasst. Diese arbeiten jedoch häufig nicht ausschließlich mit der Blockchain-Technologie.

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Passiv gemanagter Fonds für Unternehmen aus dem Blockchain-Umfeld

Der BLCN ist ein passiv gemanagter Fonds, der den Reality Shares Nasdaq Blockchain Economy Index abbildet. Er spiegelt die Renditen von internationalen Unternehmen, die Ressourcen aus der Entwicklung, der Erforschung und / oder der Verwendung der Blockchain für sich oder andere nutze, wider. Nach eigenen Angaben basiert der Fonds auf interner und externen Recherche sowie einem eigenen Blockchain-Score-Ranking-System.

Im November 2017 wurde der Antrag für den BLCN gestellt. Daraus geht auch hervor, dass im Index die 50 bis 100 Unternehmen mit den besten Bewertungen, darunter beispielsweise Overstock und IBM, gelistet sein sollen. Um in den Fonds aufgenommen zu werden, benötigt ein Unternehmen eine Marktkapitalisierung von über 200 Millione Dollar sowie ein Handelsvolumen von mehr als einer Million Dollar in sechs Monaten.

Aktiv gemanagter Fonds mit führenden Unternehmen aus der Blockchain-Szene

BLOK ist dagegen ein aktiv gemanagter Fonds. Investoren bekommen hier einen Korb mit führenden Unternehmen aus der Blockchain-Szene zur Verfügung gestellt. Diese haben ihren Sitz vor allem in den USA, aber auch in China, Kanada oder Japan. Kurz nach der Einführung beträgt das Aktienvolumen von BLCN mehr als 600.000 und eine Aktie kostet rund 24 US-Dollar. Bei BLOK ist das Aktienvolumen mit mehr als 1.270.000 deutlich höher, dafür kostet eine Aktie jedoch etwa vier Dollar weniger.

ETFs auf Blockchain-Unternehmen

BLCN und BLOK beziehen sich auf die Blockchain, also die als sehr innovativ bekannte Technik, die hinter Kryptowährungen wie Bitcoin steht. Damit beziehen sich beide ETFs ausdrücklich nicht auf Kryptowährungen. Auch wenn der Zusatz Blockchain unter Umständen auch ein Marketinginstrument ist, kann man mit diesen Fonds erstmals auf die Entwicklung eines Indexes mit Unternehmen aus der Blockchain-Branche setzen. Nach den Bitcoin-Futures könnte sich damit ein weiteres bekanntes Finanzinstrument mit Bezug zu Kryptowährungen in der Finanzwelt etablieren.

Diese neuen ETFs basieren also nicht auf Kryptowährungen selbst, sondern auf die Technik hinter diesen. Die Blockchain gilt als weniger schwankungsanfällig und damit stabiler als Kryptowährungen. Daher könnte der Handel mit den neuen ETFs nicht so risikoreich sein, wie direkte Investments in Kryptowährungen oder ihre Derivate. So könnten die Blockchain-ETFs auch für weniger risikofreudige Anleger interessant sein.

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Möglicherweise Wegbereiter für Bitcoin-ETFs

Womöglich bieten die Blockchain-ETFs auch einen Weg, dass früher oder später doch Bitcoin-ETFs möglich werden. Der Mitbegründer von Reality Shares, Eric Ervin, sagte in einem Interview mit dem Medienunternehmen Bloomberg, dass die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC aufgrund der starken Schwankungsanfälligkeit bei ETFs für Bitcoins noch skeptisch sei. Sobald Bitcoins jedoch nicht mehr den aktuellen Schwankungen unterliegen, könnte auch der Weg für Bitcoin-ETFs frei sein. Ervin nannte schon das zweite Quartal dieses Jahres als möglichen Startterming für Bitcoin-ETFs.

SEC auch bei Blockchain-ETFs kritisch

Doch auch bei den Blockchain-ETFs zeigte sich die SEC kritisch. Sie sprach sich dafür aus, das Wort Blockchain nicht zu verwenden. Dennoch zeigt sich Ervin optimistisch und geht davon aus, dass die neuen ETFs bald offiziell in Blockchain-ETFs umbenannt werden. Er geht zudem davon aus, dass sich der Wirbel um Kryptowährungen und die Blockchain bald legen und vor allem die innovative Technik hinter den Kryptowährungen bald überall präsent sein wird.

Anträge für ETFs für Bitcoins bislang gescheitert

In der jüngsten Vergangenheit versuchten einige Anbieter auch ETFs für Bitcoins auf den Markt zu bringen, scheiterten jedoch am Widerstand der SEC. Die US-Börsenaufsicht ist noch immer kritisch gegenüber Kryptowährungen. Ihre Gründe liegen in der Volatilität der Kurse und dem aus ihrer Sicht unklaren inneren Wert von Kryptowährungen. Daher mussten Pläne zu Bitcoin-ETFs bislang immer wieder aufgegeben werden.

ETNs als Alternative

Das schwedische Unternehmen XBT Providers hat mit Exchange Traded Notes (ETN) jedoch einen anderen Weg gefunden, um ein an der Börse gelistetes Produkt mit Bitcoins auf den Markt zu bringen. In Europa wurden bereits mehr als eine Milliarde Euro in diese ETNs investiert. Auch ein ETN für Ether von XBT Providers ist mittlerweile auf dem Markt. Im Gegensatz zu ETFs arbeitet ein ETN nicht mit börsengehandelten Fonds, sondern mit an der Börse gehandelten Schuldverschreibungen. Dabei orientiert sich der schwedische ETN für Bitcoins an dem Kurs der Kryptowährung und hält auch selbst Bitcoins. Bei einem ETF für Bitcoins entfiele diese direkte Verbindung.

ETNs auf Bitcoins waren auch in den USA im Gespräch. Das Unternehmen Exchange Traded Concepts zog diese in Betracht, konnte seine Pläne bislang jedoch nicht realisieren, da das Unternehmen als White-Label-Unternehmen von den Aufträgen und Entscheidungen anderer Unternehmen abhängig ist.

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Kursrückgang von Kryptowährungen

Die Krypto-Szene kann derzeit positive Meldungen gut gebrauchen. In der letzten Woche beherrschten teils dramatische Schlagzeilen über den starken Kursrückgang die Nachrichten rund um Bitcoins und andere Kryptowährungen. Manche Meldungen vermittelten schon den Eindruck, dass die viel zitierte Bitcoin-Blase geplatzt sei und Bitcoin am Ende ist.

Der Kurs des Bitcoins fiel in der letzten Woche erstmals seit Wochen wieder unter 10.000 Dollar und ist damit weit entfernt von den Höhenflügen im Dezember, wo ein Bitcoins teilweise über 20.000 Dollar wert war. Auch wenn sich die Kurse mittlerweile wieder stabilisiert haben, sind viele Anleger dennoch weiterhin verunsichert. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen sankt zwischenzeitlich auf nur noch etwa 400 Milliarden Dollar. Alle Kryptowährungen waren von dem Kurssturz betroffen. Der Bitcoin-Kurs sank um etwa ein Viertel und lag wieder auf dem Wert von der Einführung der Futures in den USA.

Unterschiedliche Gründe für Kursrückgang

Der Kursrückgang hat unterschiedliche Gründe. Unter anderem führten Meldungen von den wichtigen Märkten in Südkorea und China zu diesem starken Kursrutsch. In Südkorea ist ein Verbot von Kryptowährungen im Gespräch; in China, wo bereits im Herbst ICOs verboten wurden, wurde nun das Schürfen von Kryptowährungen verboten, um Strom zu sparen. Ein weiteres großes Thema ist die Regulierung von Bitcoins. Außerdem haben wohl Anleger mit Bitcoin-Futures auf fallende Kurse spekuliert.

Entwicklungen als Teil eines Reifungsprozesses?

Womöglich sind die aktuellen Entwicklungen am Markt für Kryptowährungen auch völlig normal, wenn sich ein neues Anlageinstrument herausbildet. Zumindest für die etablierten Kryptowährungen könnten die aktuellen Entwicklungen ein Teil eines Reifungsprozesses sein, aus dem sie möglicherweise gestärkt hervorgehen.

Viele Kritiker erachten Kryptowährungen allerdings weder als Zahlungs- noch als Wertaufbewahrungsmittel. Zahlungsmittel werden, wie der Name sagt, vorrangig zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen genutzt. Mit Bitcoins kann man durchaus bei einigen Unternehmen seine Rechnung begleichen. Und auch Transaktionen sind möglich. Doch die steigenden Nutzerzahlen machen diese sehr langsam, da sie die Bitcoin-Blockchain stark beanspruchen. Kritiker sprechen auch immer wieder die Möglichkeit des Missbrauchs von Kryptowährungen durch Kriminelle an.

Starke Kursschwankungen und kaum Wertstabilität

Außerdem bieten Kryptowährungen bislang durch die starken Kursschwankungen keine verlässliche Wertstabilität. Eine Regulierung könnte zwar für Stabilität sorgen, wird jedoch aufseiten der Bitcoin-Community kritisch gesehen. Bitcoin hatte von Beginn an den Anspruch, dezentral ausschließlich von seinen Nutzern ohne Einfluss von staatlichen Organisationen oder Notenbanken organisiert und kontrolliert zu werden.

Vertrauen aufbauen

Derzeit werden auch Beispiele aus der Vergangenheit herangezogen, um die aktuelle Situation von Kryptowährungen zu erklären. Beispielsweise wusste man auch nach den ersten Erfolgen von IT-Unternehmen wie Apple noch nicht, wie sich deren Weg entwickeln wird. Und auch die Einführung von Papiergeld war zunächst schwierig. Die ersten Versuche im 17. und 18. Jahrhundert scheiterten, weil die Menschen schlichtweg kein Vertrauen in Geldscheine hatten und weiterhin Münzen bevorzugten. Ebenso wie damals in Papiergeld fehlt heute das Vertrauen in Kryptowährungen. Möglicherweise können neben stabileren Kuren Neuerungen wie das Angebot von Währungskursen durch anerkannte Anbieter wie die ICE dazu beitragen, langfristig das Vertrauen in Kryptowährungen aufzubauen bzw. zu stärken.

Fazit

In den letzten Wochen bestimmten negative Meldungen aus Südkorea und China sowie der dramatische Kursrückgang bei Kryptowährungen die Meldungen. Nun kommen jedoch aus den USA zwei positive Nachrichten. Der Betreiber der New Yorker Börse will ab März in Zusammenarbeit mit dem Startup Blockstream seine Kunden Echtzeitkurse von über 15 Kryptowährungen zur Verfügung stellen. Außerdem kamen an der Nasdaq zwei ETFs für Blockchains auf den Markt. Hiermit könnten Anleger mit der innovativen Technik hinter Kryptowährungen, die als stabiler als die Währungen selbst gilt, handeln. Solche positiven Nachrichten können langfristig dabei helfen, Vertrauen in Kryptowährungen aufzubauen.

 

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