ING-DiBa Depot – niedrige Kosten & Gebühren

ING-DiBa Depot Kosten & Gebühren

Bei der Eröffnung eines Depots sollten für Anleger vor allem die Kosten im Fokus stehen. Denn besonders wenn Trader komplett eigenständig investieren, benötigen sie keine teure Bankberatung oder andere, hochpreisige Serviceleistungen. Als Direktbank richtet sich die ING (ehemals ING-DiBa) mit ihrem Depot genau an solche selbstbestimmten Kunden. Doch wie günstig schneidet die Bank im Vergleich zu reinen Online-Brokern ab? Lohnt sich die Depoteröffnung? Wir beleuchten alle Depotkosten Deutschlands größter Direktbank.

Übersicht über Kosten und Gebühren bei der ING-DiBa

  • Keine Depotführungsgebühr für Kunden (dauerhaft)
  • Ordergebühr von 0,25 Prozent für alle Wertpapiere
  • Minimal werden 9,90 Euro fällig, maximal 59,90 Euro
  • Bei Sparplänen wird über eine Provision von 1,75 Prozent abgerechnet
  • Transparentes Preis-Leistungsverzeichnis
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Über die ING-DiBa als Broker

Die ING-DiBa ist kein reiner Online-Broker, sondern eine der bekanntesten deutschen Direktbanken – und noch dazu die größte. Rund acht Millionen Kunden betreut das Unternehmen schon seit Jahrzehnten, die Zufriedenheit ist dabei besonders aufgrund der geringen Preise hoch. Weil das Unternehmen keine teuren Filialen unterhält, kann es Bankdienstleistungen zu besonders preiswerten Konditionen anbieten.

Neben dem Depot können Kunden dabei tatsächlich auf die komplette Bandbreite solcher Leistungen zurückgreifen. Vom einfachen Girokonto über Kredite bis hin zu komplexen Baufinanzierungen oder der Altersvorsorge bietet die ING-DiBa eine breite Produktpalette. Auf Wunsch können sich Kunden dabei telefonisch beraten lassen, wobei ein intensives Gespräch vor Ort in einer Filiale nicht möglich ist.

ING DiBa Webseite

So sieht sie aus, die ING DiBa Webseite

Depotführungsgebühr: Fehlanzeige

Kosten des TradingsBei vielen klassischen Banken gehören Depotgebühren noch immer zum Standard. Schnell werden pro Jahr einige hundert Euro fällig, die unabhängig von der Transaktionsanzahl und dem Volumen einzelner Orders in Rechnung gestellt werden. Insbesondere Kleinanleger, die teilweise über Jahre hinweg keinerlei Transaktionen tätigen, trifft eine solche Pauschale hart. Denn diese frisst einen Großteil der erwirtschafteten Rendite ohne direkte Gegenleistung wieder auf.

Als Direktbank kann die ING-DiBa das Depot an sich vollkommen kostenfrei anbieten. Sowohl heute als auch in Zukunft behält die Bank diesen Status konsequent bei. Obwohl das Depot kostenfrei ist, müssen Anleger dabei aber keineswegs auf Service verzichten. Per Telefon können sich Kunden zu den üblichen Geschäftszeiten an Bankberater wenden, um beispielsweise Rückfragen zum Produktangebot stellen zu können.

Wer sich für die Kontoeröffnung bei der ING-DiBa entscheidet, der profitiert von der kompletten Gebührenfreiheit des Depots. Anders als bei herkömmlichen Geschäftsbanken zahlen Anleger keinen Cent als Grundgebühr, was vor allem Kleinanleger spürbar entlastet.

ING-DiBa Gebühren für Orders: für 0,25% handeln

Kosten des TradingsDoch natürlich verdient die Bank mit den Depotkunden Geld – sonst könnte sie sich kaum am Markt halten. Abgerechnet wird aber immer nur dann, wenn Anleger wirklich aktiv in Wertpapiere investieren bzw. diese wieder verkaufen:

  • Orderprovision: Unabhängig vom Wertpapier stellt die ING-DiBa für alle Transaktionen eine Orderprovision von 0,25 Prozent des Handelsvolumens in Rechnung. Dieses einfache Modell sorgt für Transparenz und Übersichtlichkeit.
  • Minimum: Gerade bei kleineren Orders reicht die Provision aber oft nicht aus, um die Kosten der Bank zu decken. Aus diesem Grund müssen Kunden der Bank immer mindestens 9,90 Euro an Gebühren zahlen.
  • Maximum: Bei besonders hohen Transaktionsvolumen wird die Provision hingegen gedeckelt. Mehr als 59,90 Euro müssen Anleger in keinem Fall bezahlen.

Diese Regelung ist nicht nur fair und transparent, sondern auch vergleichsweise preiswert. Nur einige Online-Broker, die allerdings kaum Service bieten, schlagen die ING-DiBa beim Preis. Berücksichtigen müssen Anleger, dass zu den Ordergebühren an sich noch immer ein Entgelt für den Handelsplatz fällig wird, an dem das Wertpapier ge- oder verkauft wird:

  • Xetra: Über das elektronische Handelssystem der deutschen Börse lassen sich Wertpapiere besonders günstig handeln. Fällig werden hier pauschal lediglich 1,75 Euro.
  • Parkett: Auch über das Parkett in Frankfurt kann bei der ING-DiBa gehandelt werden. In diesem Fall steigen die Kosten minimal auf einen Betrag von 2,50 Euro an. Möchte der Anleger hingegen über die regionalen Börsen etwa in Düsseldorf oder Stuttgart investieren, beträgt das Entgelt für den Handelsplatz 5 Euro.
  • Ausland: Vor einigen Monaten hat die ING-DiBa die Kosten für den Handel an Auslandsbörsen pauschalisiert. Egal ob in New York, London oder Paris: Trader können mit einer einheitlichen Kostenpauschale von 12,50 Euro rechnen.

Weitere Gebühren fallen bei der ING-DiBa nur dann an, wenn die Orders direkt über einen Kundenbetreuer am Telefon abgewickelt werden. Dann kommen 10 Euro Servicepauschale hinzu.

ING-DiBa Bank

Die ING DiBa bietet das Komplettpaket einer Bank

Das Gebührenmodell der ING-DiBa ist nicht nur sehr transparent, sondern aus Sicht des Anlegers auch als preiswert zu bezeichnen. Mindestens 9,90 und höchstens 59,90 Euro werden für einzelne Transaktionen fällig. Abgerechnet wird – unabhängig vom Wertpapiere an sich – über eine Orderprovision von 0,25 Prozent. Hinzukommen lediglich geringe Entgelte für die Handelsplätze.
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Direkthandel ohne zusätzliches Entgelt

Eine Besonderheit in Bezug auf die Orderkosten ergibt sich, wenn Anleger den Direkthandel über einen der Partner der ING-DiBa abwickeln. In diesem Fall erhebt zwar der Broker an sich die Orderprovision von 0,25 Prozent, ein Entgelt für den Handelsplatz wird aber ausdrücklich nicht fällig. Dennoch gelten für die Provision die genannten Unter- und Obergrenzen.

Wer den außerbörslichen Direkthandel nutzt, spart das Entgelt für den Handelsplatz, zahlt aber trotzdem die Orderprovision an sich.

Andere Konditionen für Sparpläne

Optionsscheine handelnEine Ausnahme von der vorgestellten Orderprovision gibt es nur dann, wenn sich Anleger für den Abschluss eines Sparplans entscheiden. Auffällig ist hierbei zunächst, wie groß die Möglichkeiten für Sparer bei der ING-DiBa sind:

  • Aktien: Nur bei wenigen Konkurrenten lassen sich Sparpläne direkt an einzelne Aktien binden. Bei der ING-DiBa ist das allerdings ab einer Sparrate von 50 Euro pro Monat problemlos möglich, wobei das ausschließlich für die 30 DAX-Unternehmen und 20 weitere Global Player (Google, Amazon etc.) gilt. Dennoch können Anleger so spezifisch investieren und stetig Vermögen in Form von Aktien aufbauen.
  • Fonds: Im Fondsbereich stehen gleich zwei verschiedene Produkte für Sparpläne zur Verfügung. Zum einen sind hier klassische Investmentfonds zu nennen, von denen sich etwa 200 besparen lassen. Sie bieten den Vorteil, recht komplexe Handelsstrategien umsetzen zu können. Insbesondere Mischfonds, die sowohl in Aktien als auch in Anleihen investieren, sind bei Anlegern beliebt. Deutlich günstiger im Unterhalt sind dann aber Indexfonds, die noch dazu etwas diversifizierter investieren. Sie bilden große Aktienindizes wie etwa den DAX ab.
  • Zertifikate: Etwas risikoreicher sind hingegen Sparpläne, die Kapital in Zertifikate anlegen. Auch hier bietet sich Anlegern viel Abwechslung, wobei die minimale Sparrate ebenfalls bei nur 50 Euro liegt.
ING-DiBa Sparplan

Der Sparplan Rechner der ING DiBa ist sehr hilfreich

Auch Kleinanleger können bei der ING-DiBa also Sparpläne abschließen, schließlich ist die Mindestsparrate vergleichsweise gering. Zudem fallen die Handelskosten moderat aus: Pro Sparrate zahlen Anleger – unabhängig von der Klasse der Finanzinstrumente – einen Betrag von 1,75 Prozent. Beträgt die einzelne Sparrate also 100 Euro, so fließen hiervon 1,75 Euro an die ING-DiBa und 98,25 Euro in das ausgewählte Finanzinstrument.

Änderungen oder Löschungen des Sparplans sind hingegen komplett kostenfrei. Zum nächsten Stichtag können Anleger die Höhe der Sparraten flexibel anpassen oder auch komplette Auszahlungen veranlassen. Auch Ratenpausen sind möglich, wenn die aktuelle, finanzielle Situation kein weiteres Sparen mehr zulassen sollte.

Wer bei der ING-DiBa Sparpläne abschließen möchte, kann hierzu sowohl klassische Aktien als auch Fonds, ETFs und sogar Zertifikate nutzen. Damit bietet die Bank deutlich mehr Spielraum als die meisten anderen Broker, wobei die Sparraten trotzdem nur bei minimal 50 Euro liegen. Allerdings hat die ING-DiBa hier keine kostenfreien Sparpläne im Angebot, Anleger zahlen immer 1,75 Prozent der einzelnen Sparrate an die Bank.
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Das bietet Anlegern das ING-DiBa Depot

Handels- und Depotkosten sollten niemals isoliert betrachtet werden. Anleger müssen immer beurteilen, was der jeweilige Broker für die Gebühren bietet. Nur so können zwei Depotanbieter wirklich fundiert miteinander verglichen werden. Ein Blick auf die wichtigsten Merkmale der ING-DiBa:

KriteriumBewertung
ProduktangebotDas Produktangebot der ING-DiBa könnte größer kaum sein. Anleger können Aktien aus allen weltweiten Märkten handeln und haben Zugriff auf zahlreiche, ausländische Handelsplätze. So lassen sich problemlos Investitionen auch in asiatische oder amerikanische Unternehmen vollziehen. Zu den Wertpapieren kommen zusätzlich Fonds, ETFs und Anleihen hinzu. Auch einige Finanzderivate wie etwa Zertifikate oder Optionen erweitern den Spielraum für Anleger spürbar.
HandelsplattformDie Handelsplattform der ING-DiBa gehört bei den Aktienbrokern zweifelsfrei zu den besten. Schon aus optischer Sicht weiß die Software-Lösung zu überzeugen, Anleger können flexibel die Zeiteinheiten der jeweiligen Charts wählen und sich auch einige Indikatoren anzeigen lassen. Je nach Wertpapier bzw. Finanzprodukt publiziert die ING-DiBa auch weiterführende Informationen wie etwa Fundamentaldaten. Das ist längst nicht bei allen Banken bzw. Brokern Standard.
Service & SchulungAls Direktbank unterhält die ING-DiBa keine klassischen Filialen, so dass keine persönliche Beratung vor Ort stattfinden kann. Dafür bietet das Unternehmen aber eine ganze Reihe von Telefonhotlines an, die teilweise sogar rund um die Uhr geschaltet sind. Auch nach dem eigenen Feierabend können die Bankmitarbeiter aus der Abteilung „Wertpapiere“ noch kontaktiert werden, wenn Fragen zum Produktangebot oder der aktuellen Marktsituation bestehen.
SicherheitSelbstverständlich muss eine Bank auch immer für die Sicherheit der Kundengelder sorgen. Gerade auf den Depots verwalten viele Anleger tausende oder gar zehntausende Euro. Aus diesem Grund verwahrt die Geschäftsbank Unternehmensvermögen und Kundengelder strikt voneinander getrennt. Selbst im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz hätten die Gläubiger der ING-DiBa keinen Zugriff auf die erworbenen Wertpapiere der Kunden. Liquide Einlagen – etwa auf Tagesgeld- oder Girokonten – werden zusätzlich durch den staatlichen Einlagensicherungsfonds abgesichert.
ZusatzleistungenZu den Zusatzleistungen der ING-DiBa zählen alle übrigen Bankdienstleistungen, die das Unternehmen anbietet. Kunden können beispielsweise auch ihr Girokonto bei der Bank führen oder Kredite aufnehmen. Selbst die Altersvorsorge lässt sich über das Kreditinstitut abwickeln, so dass die eigene Finanzverwaltung zentral über einen Anbieter erfolgen kann.
Obwohl die ING-DiBa Gebühren vergleichsweise gering ausfallen, bietet das Unternehmen doch ein hohes Maß an Servicequalität. So haben Anleger Zugriff auf tausende Investitionsmöglichkeiten, zu denen sowohl Aktien als auch Fonds, Anleihen und Derivate gehören. Wer während des Tradings Fragen hat, kann den Anbieter zwar nicht persönlich in einer Filiale besuchen, aber per Telefon fast rund um die Uhr Kontakt aufnehmen.

Kostenbeispiel für die Gebühren der ING-DiBa

Um zu verdeutlichen, wann Anleger bei der ING-DiBa welche Gebühren zahlen müssen, sei an dieser Stelle ein kurzes Rechenbeispiel vorgestellt. Betrachtet wird dabei folgende Positionseröffnung:

  • Wertpapier: Alphabet-Aktie (Google)
  • Investition: 10.000 Euro

Wichtige Trading-TippsUnabhängig von der Art des Wertpapiers oder des Handelsplatzes stellt die ING-DiBa zunächst die pauschale Orderprovision von 0,25 Prozent in Rechnung. Bei einer Investitionssumme von 10.000 Euro ergeben sich so Kosten von 25 Euro. Weil diese oberhalb der Mindestkosten von 9,90 Euro und unterhalb der Maximalkosten von 59,90 Euro liegen, wird auch wirklich mit dieser Gebühr gerechnet.

Die Google-Aktie erwirbt der Anleger jetzt über die amerikanische Börse, die bei der ING-DiBa im Produktangebot enthalten ist. Fällig werden für alle ausländischen Börsenplätze immer genau 12,50 Euro – unabhängig vom Ordervolumen. Insgesamt kommt der Anleger so auf Kosten von 37,50 Euro für den Kauf von Alphabet-Aktien mit einem Transaktionsvolumen von 10.000 Euro. Anders ausgedrückt zahlt der Anleger 0,375 Prozent an Gebühren.

Das Kostenbeispiel verdeutlicht noch einmal, wie gering die Handelsgebühren bei der ING-DiBa ausfallen. Anleger zahlen zunächst die generelle Orderprovision von 0,25 Prozent, wobei mindestens 9,90 Euro fällig werden. Hinzu kommt dann das Handelsplatzentgelt, das im Falle ausländischer Börsen genau 12,50 Euro beträgt. Weitere Kosten entstehen beim Trading nicht.
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Transparenz pur

Trading mit HandelsplattformAbschließend sei an dieser Stelle auch erwähnt, wie transparent die ING-DiBa mit all diesen Kostenpunkten umgeht. Schon nicht registrierte Nutzer haben die Möglichkeit, ein umfangreiches Preis-Leistungsverzeichnis der Bank aufzurufen. Detailliert erklärt die Bank hier unter anderem an konkreten Beispielen, wofür Gebühren erhoben werden.

Dabei ist die Liste der Kosten und Leistungen tatsächlich vollumfänglich. Auch Positionen, für die explizit keine Gebühren anfallen, wie etwa die Depotführung, sind noch einmal der Übersicht halber aufgeführt.

ING-DiBa App

ING-DiBa bietet auch eine Brokerage App zur Verfügung

Bevor Anleger sich für die Depoteröffnung bei der ING-DiBa entscheiden, sollten sie noch einmal einen Blick in das Preis-Leistungsverzeichnis der Bank werfen. Hier finden sich wirklich alle Kosten übersichtlich in einer Liste wieder.

Fazit: Keine Depotgebühr, nur Orderentgelt

Trotz hoher Servicequalität verlangt die ING-DiBa für ihr Depot nicht auch hohe Gebühren. Im Gegenteil, die Depotführung als solche ist sogar komplett kostenfrei möglich. Abgerechnet wird immer nur dann, wenn Anleger auch wirklich aktiv Positionen eröffnen. Dann verlangt die ING-DiBa unabhängig vom gehandelten Wertpapiere ein Entgelt von 0,25 Prozent, das aber mindestens bei 9,90 Euro liegen muss. Maximal fällig werden hingegen 59,90 Euro. Zusätzlich dazu zahlt der Trader noch ein Handelsplatzentgelt, das zwischen 1,75 Euro (Xetra) und 12,50 Euro (ausländische Börsen) liegt. Nur bei Sparplänen ändert sich das Kostenmodell auf eine Orderprovision von 1,75 Prozent pro Sparrate.

Aktiendepot

 

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