Kreuzen des Senkou Span

GKFX Erfahrungen und Test
Ähnlich wie die Kumo – Breakout Strategie ist das System des Kreuzens der beiden Senkou Span Linien. Diese Strategie ist vorrangig für Positionstrader geeignet. Obwohl das Kreuzen der Senkou Span Linien in den meisten Strategien lediglich als Trendbestätigung betrachtet wird, ist es ein hervorragendes eigenes System. Wie auch die Kumo-Breakout-Strategie wird dieses System erst ab dem Tageschart aufwärts empfohlen. Wichtig wie bei allen Ichimoku-Strategien ist das Beachten des übergeordenten Charts.So erzielt man die besten Ergebnisse, wenn man die Senkou Span Kreuzungen nur in Richtung des übergeordenten Trends handelt. Als Beispiel muss der Trend im Wochenchart Long sein, um Longsignale im Tageschart handeln zu dürfen. Die Shortsignale sind zu ignorieren.
Ein Kaufsignal wird generiert, wenn die Senkou Span A die Senkou Span B Linie von unten nach oben kreuzt und ein Verkaufssignal bei umgekehrter Signallage. Beim Betrachten des Charts ist zu berücksichtigen, dass die Kreuzung der Zukunftswolke relevant ist. 
Die Stärke der generierten Signale läßt sich wieder in 3 Kategorien einteilen:

  1. notiert der Kurs oberhalb der Kumo,während Senkou Span A den Senkou Span B von unten durchkreuzt, so ist es ein starkes Kaufsignal.
  2. notiert der Kurs innerhalb der Kumo,während Senkou Span A den Senkou Span B von unten durchkreuzt, so ist es ein neutrales Kaufsignal.
  3. notiert der Kurs unterhalb der Kumo,während Senkou Span A den Senkou Span B von unten durchkreuzt, so ist es ein schwaches Kaufsignal.

Für die Verkaufsignale gelten die sinngemäßen Regeln:

Einstieg:
Das Einstiegssignal ist relativ einfach zu beschreiben. Kreuzen sich die beiden Senkou Span Linien, erfolgt mit Kerzenschluss die Positionseröffnung. Es ist wiederholt darauf hinzuweisen, dass zwingend die übergeordneten Trends zu berücksichtigen sind. Bloßes Handeln sämtlicher Kreuzungen ohne  den Zeitrahmen oder die Trendgröße zu berücksichtigen wird keinen Erfolg bringen. Die Erfahrung zeigt, das sowohl der Verlauf, als auch die Dicke der Wolke Aufschluss über lohnenswerte Einstiege gibt.

Ausstieg:
Theoretisch erfolgt der Ausstieg mit dem Gegensignal. Aber auch hier gilt es, den Ausstieg, sowie den Stop Loss und den Take Profit an den  Geschmack des Traders anzupassen. Natürlich funktionieren hier die Ausstiege der bekannten Charttechnik mindestens genauso gut.

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Stop Loss:
Traditionell wird der Stop Loss unterhalb der Wolke platziert.

Take Profit:
Um möglichst lange dabei zu sein, rät die Überlieferung zum Take Profit durch den SL. Möglich sind hier aber ebenfalls wieder Ziele, welche mit Hilfe von Fibonaccis oder  Widerstandslinien zu ermitteln sind.

Beispiel:

Anhand dieses Charts möchte ich das oben genannte System erklären:

Zum Zeitpunkt A gab es ein Kreuzen der beiden Senkou Span Linien und die Farbe der Wolke änderte sich. Dadurch, dass die Kumo in die Zukunft projeziert wird, entsteht der Versatz in diesem Bild um 26 Perioden.

Zum Zeitpunkt B gab es das Gegensignal und damit das Zeichen zum Ausstieg. Andere Strategien hätten in dieser trendlosen Phase nur verwirrt.Beachten Sie die zahlreichen Kreuzungen von Tenkan Sen und Kijun Sen. Nur die Strategie des Kreuzens von Senkou Span hätte Sie beruhigt zusehen und auf das Gegensignal warten lassen.

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