ebase Depot: standardisierte fondsgebundene Vermögensverwaltung B2B-Bank

ebase Depot: standardisierte fondsgebundene Vermögensverwaltung B2B-Bank Testergebnis

Das etwas andere Depot-Angebot bei ebase

Die European Bank for Financial Services, abgekürzt ebase, wurde 2002 als Wertpapierhandelsbank durch die Allgemeine Deutsche Investmentgesellschaft (ADIG) gegründet und verwaltete zunächst nur die deren Depots. Das Unternehmen wurde in der Rechtsform der GmbH ins Handelsregister eingetragen und nahm seine Geschäftstätigkeit mit der Verwaltung der Kundendepots der ADIG auf. Außerdem begann ebase damit, offene Investmentdepots auch anderen Interessenten anzubieten. Dies macht ebase zu einer sogenannten offenen Fondsplattform, die Depots für Anleger verwaltet, die von Dritten vermittelt werden. 2009 ging ebase in den Besitz der Comdirect Bank über und führt nunmehr innerhalb des Konzerns das B2B-Geschäft.

ebase: Die Leistungen im Überblick

  • Kostengünstige standardisierte Vermögensverwaltung
  • Über 7.100 Fonds von mehr 210 Kapitalverwaltungsgesellschaften
  • Mehr als 440 ETFs von fünf Anbietern
  • Sparpläne und Auszahlungspläne
  • Schnelle und bequeme Online-Orderabwicklung
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Das Unternehmen hinter dem ebase Depot

Wichtige Trading-Tippsebase operiert inzwischen als Vollbank und bietet Depot- und Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft und die betriebliche Altersvorsorge an. Das ursprüngliche Kerngeschäft von ebase war insofern bahnbrechend, als es die Beschaffung, Verwahrung und Verwaltung von Fondsanteilen verschiedener Kapitalanlagegesellschaften in einem einzigen Investmentdepot möglich machte und damit den zuvor anfallenden Verwaltungsaufwand für Fonds verschiedener Fondsgesellschaften deutlich reduzierte. So ist es nicht verwunderlich, dass sich nach der Eröffnung von ebase innerhalb von nur sechs Monaten 8.000 Vermittler an das Kooperationsnetzwerk anschlossen. Das Unternehmen sieht sich nicht als Ansprechpartner für Endkunden, sondern kooperiert statt dessen mit Finanzvertriebsgesellschaften, Banken, Brokern und FinTechs. Der Leistungsumfang von ebase umfasst B2B-Lösungen für die Geldanlage und den Vermögensaufbau, die über die Partnerunternehmen vermittelt werden. Des weiteren bietet ebase Tagesgeld- und Festgeldkonten an, ebenso Verrechnungskonten. Die Kooperationspartner haben die Wahl, ebase-Finanzprodukte direkt zu vermitteln oder diese mit ihrem eigenen Branding zu versehen. Abhängig davon unterscheiden sich die Konditionen zwischen den einzelnen Anbietern leicht.

Mittlerweile ist ebase eine führende B2B Direktbank und hat mehr als eine Million Kunden. Ein breites Handelsangebot mit mehr als 7.100 Fonds und ETFs von über 210 Kapitalverwaltungsgesellschaften steht Anlegern mit einem ebase Depot zur Verfügung.

Sicherheit bei ebase

Da ebase der Aufsicht und Regulierung durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzaufsicht BaFin unterliegt, ist die Bank auch Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands Deutscher Banken e. V. sowie in der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH. Daher ist das Vermögen der Anleger durch den gesetzlich vorgeschriebenen Vermögensschutz bis 100.000 Euro pro Anleger gesichert. Die Mitgliedschaft in der Entschädigungseinrichtung der Banken sichert bis zu 20% des Kundenkapitals darüber hinaus ab.

ebase Erfahrungen von Brokervergleich.net

Auf einen Blick – die Homepage von ebase

Was bietet ebase an? Produkte und Kosten

Kosten des TradingsEin Schwerpunkt liegt auf Fonds und ETFs. Ein ETF ist ein Exchange Traded Fund – also ein Fond, der an der Börse gehandelt wird und den zugrundeliegenden Basiswert, etwa einen Index wie den DAX, 1:1 abbildet. Da sich die Kursentwicklung nach dem Basiswert richtet, ist eine aktive Vermögensverwaltung hier nicht erforderlich. Entsprechend günstig fallen die Gebühren bei ETFs aus.

Herkömmliche Fonds hingegen werden – so auch bei ebase – über einen Fondsmanager verwaltet und direkt über die Fondsgesellschaft gekauft. Dies erhöht die Kosten gegenüber ETFs. ebase bietet eine günstige Depotverwaltung an, obwohl das Unternehmen keine Algorithmen, sondern menschliche Vermögensverwalter einsetzt. Das ist machbar, weil nicht jedes Depot individuell überwacht wird. Statt dessen entfallen die Kundeneinlagen auf fünf Anlagestrategien bzw. Musterportfolios, die der Überwachung unterliegen.

Beim ebase Managed Depot, dem „Klassiker“ der Bank, handelt es sich um eine standardisierte, fondsgebundene Form der Vermögensverwaltung, für die das Unternehmen eine Gebühr von 0.5% p. a. veranschlagt. Die Depotführung kostet 48 Euro jährlich. Zu den Basiskosten kommt dann noch eine Anlagevergütung oder ein Ausgabenaufschlag, der von der Strategie abhängig ist und zwischen 3,57 und 5,95 Prozent des Anlagevermögens beträgt. Dies wird als einmalige Summe in Rechnung gestellt.

  • Vermögensverwaltung durch ebase: 0,5 % p.a.
  • Depotgebühr: 48 Euro p.a.
  • Einmaliger Ausgabezuschlag: 3,57 – 5,95 %
  • Mindestanlage: 2.500 Euro
  • Kündigungsfrist: börsentäglich ab 5.000 Euro Depotwert
  • Finanzprodukte: Fonds und ETFs
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Aktive Anlagestrategien Anzahl: Fünf
  • Sparplan: Ab 100 Euro monatlich
  • Auszahlungsplan: Ja, drei Optionen
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Die Kontoeröffnung für ein ebase Depot

Ein Konto direkt über ebase einzurichten ist nicht möglich. Das Unternehmen kooperiert nicht mit Endkunden. Also ist der erste Schritt, sich einen Vermittler zu suchen, der mit ebase kooperiert. Zu den Partnerunternehmen gehören Banken, Versicherer und FinTechs. Die Arbeitsteilung ist klar: ebase stellt die Depotverwaltung, die Partnerunternehmen betreiben das Marketing. Deshalb bietet ebase auch kein Girokonto zum Einstieg an, wie es andere Direktbanken tun. Angeboten werden lediglich Depots oder ein Fest- bzw. Tagesgeldkonto, es geht also um Geldanlage und Sparpläne.

Bei der Auswahl des Anbieters sollte in Betracht gezogen werden, dass nach Meinung mancher Nutzer die Kosten und Konditionen der vermittelnden Anbieter sehr variieren – während in manchen Fällen die Depotführung komplett kosten- und bedingungslos angeboten wird, wird bei anderen Anbietern eine zum Teil beträchtliche Mindesteinlage verlangt, die Bedingungen werden also von Fall zu Fall mit ebase abgesprochen.

Hinzu kommt, dass einige der Fondsvermittler tatsächlich nur vermitteln, während andere auch weitere Leistungen anbieten, so etwa eine professionelle Anlageberatung. Deshalb sollte man dem Leistungsumfang und den Konditionen entsprechende Aufmerksamkeit schenken, um sicher zu sein, dass man einen Anbieter wählt, der den eigenen Bedürfnissen entgegen kommt.

Wie die Depoteröffnung vor sich geht:

Ist die Wahl des Anbieters getroffen, kann man auf der Website des entsprechenden Vermittlers die erforderlichen Formulare für die Eröffnung des Depots herunterladen. Diese sind auszufüllen und zu unterschreiben. In den meisten Fällen werden persönliche Angaben gefordert, Fragen zum Steuerstatus und zu den Kontaktmöglichkeiten gestellt, eventuell die Erfahrung mit Depots abgefragt. Oft besteht die Möglichkeit, das ausgefüllte Formular per Upload auf den Weg zu bringen und so den Eröffnungsprozess zu beschleunigen.

Der nächste Schritt ist dann die Legitimation mit dem VideoIdent- oder PostIdent-Verfahren. Am heimischen PC oder in einer Filiale der Deutschen Post wird die Identität des Kunden durch die Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments bestätigt. Nach vollzogener Prüfung erhält man in der Regel innerhalb weniger Werktage die Zugangsdaten zum Depot per Post.

Nun kann man sich bei ebase einloggen und das persönliche Depot dort zu den Konditionen des Vermittlers nutzen. Dieser ist auch der Ansprechpartner für mögliche Fragen.

ebase Depot für Kinder

ebase bietet auch ein Depot für Kinder an

Die Depot-Modelle bei ebase

Insgesamt stehen interessierten Anlegern – natürlich über einen Vermittler – fünf verschiedene ebase Depot Modelle zur Verfügung.

Ebase Depot flex

Das ebase Depot flex ist eine einfache Option zur Verwaltung von Investmentfonds. Vier Preis- und Leistungsmodelle tragen den Bedürfnissen der Kunden Rechnung. Aufgrund des kostenlosen flex Verrechnungskontos hat der Nutzer Zugriff auf weitere Produkte und Leistungen.

  • Kostenloses ebase Tages- und/oder Festgeldkontos
  • smsTAN für Transaktionen
  • Wertpapierkredits kann eingerichtet werden
  • Überblick über Depots und Konten im Online-Banking

Depot 4kids für Minderjährige

Mit dem ebase Depot 4kids haben Eltern die Möglichkeit, schon beizeiten Geld etwa für die Ausbildung ihrer Kinder anzulegen. Bei längerfristigen Zeiträumen greift hier der Zinseszinseffekt. Hinzu kommt, dass für Neukunden unter 18 Jahren kein Depotführungsentgelt anfällt, ebenso wenig Gebühren. Die Verwaltung des Depots obliegt den Eltern. Auch die Möglichkeit, größere Beträge, etwa Geldgeschenke zum Schulbeginn oder zum Abitur als Einmalanlage zu investieren, ist gegeben. Mit Erreichen der Volljährigkeit des Inhabers wird das Depot auf das flex Modell umgestellt und der Sprößling darf über sein Kapital selbstständig verfügen.

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Sparplan für Vermögenswirksame Leistungen

Im speziellen ebase Depot für Vermögenswirksame Leistungen (VL) können Anleger monatliche Zuschüsse des Arbeitgebers und staatliche Förderungen in einen Fondssparplan anlegen. Der Arbeitgeber kann mit maximal 40 Euro monatlich unterstützen, vom Staat gibt es Zuschüsse, sofern man maximal 20.000 Euro im Jahr verdient, insgesamt bis zu 560 Euro. Die Laufzeit für VL-Sparpläne beträgt mindestens sieben Jahre. Wie hoch die monatlichen Zuschussleistungen sind, hängt ab von den jeweiligen Vereinbarungen im Betrieb oder auch von Tarifverträgen. Die anfallenden Gebühren für das Depot betragen 12 Euro p. a.

ebase Managed Depot

Trading mit HandelsplattformDas ebase Managed Depot ist die klassische standardisierte fondsgebundene Vermögensverwaltung des Unternehmens. Anleger können anhand eines Fragenkatalogs die persönliche Risikoeinschätzung und Anlagestrategie ermitteln, die einem der fünf verfügbaren Muster-Portfolios entspricht. Für die Zusammensetzung, kontinuierliche Anpassung und das Management des Portfolios sind die Fondsexperten der Bank zuständig. Das Depot wird zeitnah an die jeweils aktuelle Marktentwicklung angepasst, die Bank kümmert sich um alles, der Anleger muss lediglich seine geplanten Sparraten einzahlen. Auch hier ist eine Einmalanlage ab 2.500 Euro möglich, weitere Einlagen können ab 500 Euro vorgenommen werden, alternativ kann der Nutzer einen Sparplan mit Monatsraten ab 100 Euro wählen. Das aktive Management schlägt bei diesem Depot mit Kosten von 0,5 % jährlich zu Buche. Hinzu kommt die einmalige Anlagevergütung zwischen 3,57 und 5,95 % und Kosten für die Depotführung, 48 Euro jährlich

  • Fünf unterschiedliche Anlagestrategien
  • Zeitnahe Anpassung an Marktveränderungen
  • Berichte zu Anlagestruktur, Rendite und Entwicklung des Vermögens
  • Einfache Teilhabe an den Entwicklungen der internationalen Kapitalmärkte
ebase Managed Depot Anlagestrategien

Die Anlagestrategien im ebase Managed Depot

ebase Wertpapierdepot

Wer ein Wertpapierdepot bei ebase führt, kann alle Wertpapiergeschäfte bei ebase zusammenfassen, das Investmentdepot nutzen und darüber hinaus mithilfe des Wertpapierdepots mit Aktien, Anleihen, ETFs und Zertifikaten handeln, die Transaktionen laufen dabei über das flex Konto.

  • 60 Börsenplätzen weltweit
  • Online (smsTAN), telefonisch (spezielle Telefon-PIN), schriftlich (Brief und Fax) ordern
  • Börsentäglicher Service von 8:00 – 18:00 Uhr
  • Außerbörslicher Direkthandel
  • Zugang zum Depot rund um die Uhr
  • Ausgebildetes Team für Serviceanfragen

Entnahmepläne bei ebase

Positiv vermerken lässt sich, dass ebase nicht nur Sparpläne ermöglicht, sondern auch Auszahlungspläne anbietet. Da dies eher selten der Fall ist, kann die Direktbank hier wirklich punkten. Wer nach der festgelegten Frist über sein angespartes Kapital verfügen will, hat bei ebase drei Möglichkeiten:

Er kann sich vollständig auszahlen lassen, alternativ aber auch das Kapital konstant verbrauchen, oder regelmäßig die Gewinne entnehmen. Auf diese Weise wird der Anbieter allen Anforderungen gerecht. Vor allem bei der Gewinnentnahme schafft die Geldanlage so ein zusätzliches Einkommen, dessen Umfang natürlich von der Höhe des angesparten Kapitals abhängt.

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Nachhaltige Geldanlage bei ebase

Auch bei der Geldanlage fragen Investoren zunehmend nach Nachhaltigkeit. Das Unternehmen kommt seinen Anlegern entgegen und ermöglicht eine Auswahl der Fonds nach Kriterien, die den drei Säulen der Nachhaltigkeit entsprechen – die vertretenen Fondsgesellschaften müssen in diesem Fall den Anforderungen an umweltgerechte und soziale Vorgaben und den Maßstäben der Good Governance entsprechen. So können Anlager bei ebase ESG-konforme Fonds zur Basis ihrer Geldanlage machen.

ebase nachhaltige Geldanlage

Auch die nachhaltige Geldanlage gehört zum Angebot von ebase

Die Plattform: Online Banking bei ebase

Anleger können bei ebase Online auf einen Blick sehen, wie sich die persönliche Anlage entwickelt. Regelmäßige Berichte in der Online-Mailbox halten den Kunden auf dem laufenden. Abhängig von den Konditionen des Vermittlers erhalten Anleger auch die Möglichkeit, in ebase Online Sparpläne bzw. Freistellungsaufträge einzurichten oder Fondsanteile zu kaufen oder auch Kauf- und Verkaufslimits festzulegen. Die browserbasierte Online-Anwendung erlaubt dem Kunden eine komfortable Übersicht und Verwaltung des Depots.

Fazit zum ebase Depot: gut geeignet für langfristige Geldanlagen

Die ebase Depot Modelle schneiden insgesamt recht gut ab, sowohl was die anfallenden Kosten und Gebühren betrifft als auch die durchschnittliche Rendite bei längerer Anlage. Komfortabel ist das Managed Depot, bei dem Finanzexperten der Bank die Zusammenstellung des Portfolios vornehmen. Obwohl ebase keinen Robo-Advisor nutzt und die Portfolios von menschlichen Experten verwaltet werden, lassen sich durch die Musterdepots, die gemanagt werden, die Kosten für die Anleger mit dieser standardisierten Verwaltung auf einem günstigen Niveau halten.

Auch Spar- und Entnahmepläne lassen sich bei ebase einrichten, ebenso wie Vermögensbildung für Kinder oder im Rahmen der Nutzung von Vermögenswirksamen Leistungen. Mit mehr als 7.000 Fonds und ETFs von über 200 Fondsgesellschaften ist hier eine breite Aufstellung der eigenen Geldanlage möglich. Die Kosten für die Verwaltung sind insgesamt recht günstig, abgesehen von den Ausgabenaufschlägen. Vorbedingung ist daher, dass der Kunde längerfristig anlegen will, damit Anlagevergütung oder Ausgabenaufschlag die Rendite nicht über Gebühr belasten. So lassen sich bei Anlagefristen von mindestens sieben Jahren Renditen erzielen, die denen von Robo-Advisor verwalteten ETFs sehr nahe kommen. Allerdings sollte sich der Kunde, der nicht das Managed Depot Modell bei ebase wählt, mit dem Markt auskennen. Außerdem sollten die Konditionen der Vermittler, die die ebase Depot Modelle vertreiben, eingehend geprüft werden, da sich die Bedingungen hier im Einzelfall deutlich unterscheiden können, etwa was die Mindestgeldanlage betrifft.

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