eToro Spreads und Gebühren: Der Fakten-Check!

eToro Spread Gebühren Kosten

Daten und Fakten zum Broker eToro

Das in Zypern ansässige Handelsunternehmen eToro kann bereits auf eine recht lange Firmengeschichte zurückblicken. Die Gründung erfolgte im Jahr 2007 in Tel-Aviv. Bis heute ermöglicht eToro über 3, 5 Millionen Tradern aus mehr als 152 Ländern den Zugriff auf die vielleicht größte Trading Community weltweit.

Für die Wahl eines Brokers oder einer Social Trading Plattform sind Gebühren ein wichtiger Faktor, denn diese sagen aus, wie teuer der Handel für Sie auf lange Sicht werden wird. eToro berechnet, wie alle anderen Finanzunternehmen auch, bestimmte Gebühren für das Handeln mit Finanzinstrumenten. Die eToro Spread Gebühren FAQ bieten Ihnen eine Übersicht der Gebühren, die bei eToro anfallen.

eToro Spreads und Gebühren im Überblick

  • Gebühren werden in Form von Spreads erhoben
  • Gebühren für die Auszahlung sind nach der Höhe des Auszahlungsbetrages gestaffelt und liegen zwischen 5 Dollar und 25 Dollar
  • Wochenendgebühren werden ebenfalls berechnet
  • Für die Umrechnung der Währungen in US Dollar entstehen Kosten
  • Eröffnen und Führen eines Handelskontos ist kostenlos
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1.) Die Spreads beim Handel: auf den Broker kommt es an

Themenicon EinzahlungBei den sogenannten Spreads handelt es sich strenggenommen um die Differenz zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufspreis, auch Geldkurs und Briefkurs genannt, eines Handelsinstruments. Das Handelsprinzip von eToro basiert auf dem Market Maker Modell. Wie jeder Market Maker veranschlagt eToro für jeden Trade eine Gebühr, den Spread. Diese Gebühren werden in Pips ausgedrückt und fallen beim Schließen einer Position an. Die Spreads variieren je nach Produkt und hängen vor allem von der Liquidität des Produkts ab. Beim dem Währungspaar EUR/USD sind es zum Beispiel 3 Pips und bei USD/JPY sind es 2 Pips. Die komplette Liste aller eToro Spreads findet sich auf der eToro Webseite.

Fazit: Gebühren werden in Form von Spreads erhoben. Diese werden in Pips ausgedrückt. Spreads sind die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs und sind abhängig von Produkt und dessen Liquidität.

Die eToro Homepage

Die Homepage des Brokers eToro

2.) Diese Gebühren sind bei Auszahlungen zu erwarten

Themenicon kostenEine Auszahlung bei eToro können Kunden in wenigen Minuten in Auftrag geben. Einfach das elektronische Überweisungsformular ausfüllen und abschicken. Wenn die Bearbeitung abgeschlossen ist, erhalten sie eine E-Mail. Die Auszahlung kann jederzeit storniert werden, solange diese noch in Bearbeitung ist. Trader sollten bedenken, dass sie für die Erstauszahlung bestimmte Dokumente, wie Kopie des Reisepasses und eine aktuelle Versorgerrechnung vorweisen müssen.

Für die Bearbeitung einer eToro Auszahlung fallen bestimmte Gebühren an, die von der Höhe des Betrags abhängen. Für Summen bis 200 Dollar berechnet eToro 5 Dollar an Gebühren. Bei Beträgen bis 500 Dollar sind es 10 Dollar Gebühren und alles darüber hinaus kostet 25 Dollar. Handelt es sich um ein Handelskonto in einer anderen Währung, gilt der entsprechende Umrechnungswert.

Fazit: Für Auszahlungen werden bei eToro Gebühren fällig. Diese variieren je nach Höhe der Auszahlung und bewegen sich zwischen 5 Dollar und 25 Dollar.

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3.) Diese Spreads und Wochenendgebühren fallen bei eToro an

Themenicon OptionsscheineWenn Trader eine Position übers Wochenende halten, fallen zusätzliche eToro Gebühren an. Für EUR/USD fallen 2 Dollar pro Lot (10.000 Einheiten) an. Bei dem Währungspaar USD/CHF sind es sogar lediglich 0,6 Dollar für jedes Lot. Auch hier gibt es eine vollständige Liste zur Einsicht. Eine Besonderheit stellt die Tatsache dar, dass für das Halten von Positionen über Nacht keine Rollover-Gebühren anfallen – damit bildet eToro eine Ausnahme im Bereich der Broker.

Fazit. Der Broker berechnet Wochenendgebühren für das Halten einer Position. Diese können anhand einer Liste auf der Webseite von eToro überblickt werden. Für das Halten einer Position über Nacht, fallen jedoch keine Gebühren an.

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4.) Welche Gebühren erhebt eToro noch?

Themenicon StrategieeToro erhebt ebenfalls Gebühren für das Umrechnen unterschiedlicher Währungen in US-Dollar. Geht es um Euro, Britische Pfund, Kanadische Dollar oder Yen, berechnet eToro 250 Pips. Liegt bei der Umrechnung der Australische Dollar zugrunde, sind es 100 Pips. Bei Aktien berechnet eToro eine feste Gebühr von 0,1 Prozent des Ausführungspreises oder mindestens 1 Cent pro Transaktion. Die Ausführungsgebühren für BTC Orders betragen 1 Prozent des Preises.

Das Eröffnen und Führen eines eToro Accounts ist für Trader kostenlos ebenso wie die Nutzung aller Funktionen und Dienste des OpenBooks oder des WebTraders. Den eToro Spread Gebühren FAQ zufolge sind eToro Einzahlungen auf das Handelskonto ebenfalls kostenlos.

Fazit: Gebühren entstehen auch bei der Umrechnung unterschiedlicher Währungen. Ebenso werden für Aktien feste Gebühren veranschlagt. Die Kontoführung, die Nutzung des OpenBooks und einige weitere Optionen sind hingegen kostenfrei.

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5.) Kostet das Folgen von Tradern Geld?

Bekannt ist eToro aber nicht nur als herkömmlicher CFD- und Forex-Broker, sondern vor allem für sein großes Angebot im Bereich des Social Tradings. Trader können bei diesem innovativen Anlageprinzip anderen Anlegern folgen bzw. in letzter Konsequenz sogar deren Positionen kopieren. Das Prinzip kurz erklärt:

  1. Über die umfangreiche Handelsplattform von eToro sucht der Trader nach solchen Anlegern, die besonders hohe Renditen erwirtschaften oder sehr erfahren im Umgang mit den Märkten sind.
  2. Mittels verschiedener Filter und Sucheinstellungen lassen sich passgenaue Top Trader finden.
  3. Anschließend folgen Anleger eben diesen Signalgebern, woraufhin das System alle Positionseröffnungen des Top Traders kopiert. Sobald sich der Signalgeber dazu entschließt, eine neue Position zu eröffnen, wird diese Positionseröffnung auch im Konto des Followers vollzogen.

So sollen vor allem Einsteiger direkt vom Fachwissen und der Expertise erfahrener Signalgeber profitieren können. Schließlich erwirtschaften die Follower immer dann Rendite, wenn auch der Top Trader Gewinne erzielt.

Zurück zur Ausgangsfrage: Grundsätzlich fallen für das bloße Kopieren noch keinerlei Kosten an, dieser Service ist absolut gebührenfrei. Allerdings zahlen auch die Follower immer den Spread bzw. bei Aktien eine Orderprovision an eToro. Ein Beispiel:

  • Der Top Trader eröffnet eine Call-Position auf den DAX, wofür eToro aktuell einen Kurs von 12.100 Punkten bietet. Im gleichen Moment könnte der Signalgeber die Position zu einem Preis von 12.099 Punkten wieder schließen.
  • Somit liegt die Differenz aus An- und Verkaufskurs der Position bei genau 1 Pip.
  • Weil das System die Positionseröffnung kopiert und im Konto des Followers vollzieht, muss auch dieser 1 Pip an Gebühren zahlen.

Dabei unterscheiden sich die Kosten zwischen Signalgeber und Follower allerdings explizit nicht.

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Die Sicherheit des Broker ist einer der vielen Vorteile

Fazit: Für das reine Folgen an sich zahlen Trader bei eToro keine Gebühr. Kosten entstehen immer dann, wenn der Top Trader Positionen eröffnet und das System diese im Konto des Followers automatisch kopiert. Dabei ist der zu zahlende Spread bzw. die Orderprovision aber exakt so hoch, wie auch beim Signalgeber.

6.) CopyFunds: Auch hier nur der Spread

Seit einigen Monaten bietet der Broker eToro neben dem Social Trading und dem eigenständigen Handel mit CFDs eine weitere Handelsart an: CopyFunds. Dieses innovative Finanzprodukt soll die Vorteile von klassischen Investmentfonds mit denen des Social Tradings kombinieren. Dabei bietet der Broker derzeit zwei unterschiedliche Arten von CopyFunds an:

  1. Top Trader Funds: In diesen Fonds finden sich Top Trader, denen auch beim Social Trading gefolgt werden kann. Allerdings wählt nicht ein Anleger die entsprechenden Signalgeber aus, sondern ein von eToro entwickelter Algorithmus. Dieser soll zuverlässig erkennen können, welche Top Trader besonders hohe Renditen erwirtschaften und wo sich das Followen entsprechend rentiert.
  2. Market Funds: Als Alternative hierzu wurden Market Funds entwickelt, die sich auf bestimmte Märkte spezialisieren und Aktien-CFDs kaufen. Beispielsweise kann ein Fonds nur Positionen auf die Wertpapiere großer Technologieunternehmen eröffnen oder aber sich komplett auf den Finanzsektor fokussieren.

Mit diesen Fonds soll Tradern auf der einen Seite Arbeit bei der Aufstellung eigener Portfolios abgenommen werden. Auf der anderen Seite sollen sich so auch höhere Renditen ergeben. Denn die Fonds streuen das Geld der Follower breit auf eine ganze Reihe von Positionen bzw. sogar Top Trader, die dann wiederum selbst Positionen eröffnen.

Auch bei den CopyFunds gilt wieder, dass eToro keine hohen Gebühren für die Investition an sich verlangt. Vielmehr rechnet der Broker auch bei diesem Finanzinstrument wieder rein über den Spread bzw. die mögliche Orderprovision ab. Eröffnet einer der Top Trader eine Position, so entsteht ein Spread, der dann wiederum auch vom Follower bezahlt werden muss.

Hinweis: Möchten Anleger in die CopyFunds investieren, müssen sie mindestens 5.000 US-Dollar auf ihrem Handelskonto haben. Andernfalls ist das Investment nicht möglich, weil keine ausreichende Margin für die Eröffnung der CFD-Positionen verfügbar wäre.

Fazit: eToro CopyFunds eröffnen Anlegern komplett neue Investitionsmöglichkeiten, die es so bei noch keinem anderen Broker gibt. Dabei liegen die Kosten auch hier wieder nur beim Spread bzw. einer möglichen Orderprovision. Zusätzliche Kosten wie beispielsweise einen Ausgabeaufschlag oder An- und Verkaufsgebühren müssen Anleger nicht berücksichtigen. Lediglich die Mindestinvestitionssumme von 5.000 US-Dollar gilt es zu beachten.
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7.) eToro Spread und Gebühren im Demokonto testen

Als kundenorientierter und innovativer Broker hat eToro längst einen besonderen Service entwickelt: das Demokonto. Anleger können diese Testversion nutzen, um die Handelsplattform des Brokers individuell zu testen. Ganze 10.000 US-Dollar an virtuellem Startkapital stehen hier zur Verfügung, um Social Trading zu betreiben oder eigenen Positionen zu eröffnen. Die Vorteile im Überblick:

  • Lerneffekte: Wer noch neu im Bereich des CFD-Tradings ist, sollte zunächst ausschließlich im Demokonto handeln. Denn durch den Hebeleffekt der Finanzderivate können schon kleinere Fehler zu großen Verlusten führen. Handelt der Trader in der Testversion, geht dabei aber nur virtuelles Kapital verloren, was sich ausdrücklich nicht auf das reale Vermögen des Anlegers auswirkt.
  • Test: Darüber hinaus ist natürlich ein individueller Test des Brokers eToro möglich. Weil sich Demo- und Liveversion dabei nicht voneinander unterscheiden, können Trader auch den Spread und die Orderprovision beurteilen. Denn diese Kosten werden auch bei virtuellen Positionseröffnungen erhoben – allerdings dann ebenfalls in virtueller Währung.
  • Strategieentwicklung: Auch erfahrene und professionelle Trader handeln immer wieder in Demokonten. Sie optimieren hier bestehende Strategien oder entwickeln neue Konzepte. Kommt es dabei zu Fehlern, so hat dies keinen Einfluss auf das eigentliche Handelskapital. Ohne Risiko können die Strategien optimiert, erneut getestet und bei Erfolg ins Echtgeldkonto übertragen werden.

Wer die Demoversion nutzen möchte, der kann ein solches Konto binnen weniger Minuten eröffnen. Trader müssen hierzu lediglich über eine gültige Mail-Adresse verfügen, einen von eToro zugeschickten Link bestätigen und können anschließend bereits erste Positionen mit virtueller Währung eröffnen.

eToro Bildungsangebot

eToro bietet ein umfangreiches Bildungsangebot

Fazit: Das Demokonto von eToro bietet die Möglichkeit, unter anderem die Gebühren des Brokers in der Praxis zu testen. Zudem handeln Trader in der Testversion nur mit virtueller Währung, was vor allem Einsteigern zugutekommt. Sie können unverbindlich und risikofrei erste Positionseröffnungen durchführen, auch wenn es dabei mitunter zu Verlusten kommt.

8.) Transparenz bei eToro

Wichtige Trading-TippsIn diesem Ratgeber sind fast alle eToro Gebühren und Spreads umfangreich beleuchtet worden. Dabei zeigt sich, dass der Broker sehr transparent mit den Kosten umgeht und diese auch auf der Homepage transparent publiziert. Vor der Kontoeröffnung sollten sich Trader daher noch einmal intensiver mit dem Kosten- und Leistungsverzeichnis des Brokers befassen, das sich ebenfalls auf der Website befindet. So können sich Anleger final über wirklich alle Kostenpunkte des Anbieters informieren und dann entscheiden, ob sich die Kontoeröffnung tatsächlich lohnt.

Fazit: Vor der Kontoeröffnung sollten sich Anleger noch einmal intensiv mit den eToro Gebühren und Spreads befassen, die auch auf der Homepage des Brokers transparent dargestellt werden. So kann entschieden werden, ob eToro wirklich der richtige Anbieter ist.

9.) eToro Spread Gebühren FAQ Fazit: attraktive und transparente Konditionen

Themenicon ErfahrungsberichtWie die eToro Spread Gebühren FAQ zeigen, erhebt der Anbieter Gebühren für bestimmte Leistungen. Dazu gehören fixe Spreads, die beim Schließen einer Position anfallen und über die sich eToro finanziert. Wird eine Position über das Wochenende gehalten, entstehen auch hier bestimmte Kosten. Auch sind Auszahlungen vom eToro Konto mit entsprechenden Gebühren verbunden. Die Kontoeröffnung und Kontoführung sowie die Nutzung aller Funktionen des OpenBooks sowie des WebTraders sind kostenlos.

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