Kann man den eToro Hebel einstellen & ändern?

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Wenn Sie bei eToro oder bei einem anderen Broker handeln, werden Sie immer wieder mit dem Begriff „Hebel“ bzw. „Leverage“ konfrontiert. Diese Größe kann das Realisieren großer Gewinne ermöglichen und auch für hohe Verluste verantwortlich sein. Den Hebeleffekt zu verstehen, bringt Ihnen einen entscheidenden Vorteil für die Risikokontrolle Ihrer Trades. Nachfolgend erfahren Sie:

  • was der Hebeleffekt aussagt
  • wie Sie den Hebel in der Praxis nutzen
  • welche Bedingungen für das Halten von Positionen übers Wochenende gelten
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Über eToro als Broker

eToro ist einer der bekanntesten CFD- und Forex-Broker überhaupt. Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahr 2007, seinen Durchbruch schaffte eToro dann aber erst ab 2010. Denn der CFD-Broker gilt als Pionier im Bereich des Social Tradings und hat sich voll auf diese innovative Handelsart spezialisiert. Mit Erfolg: Schon mehr als fünf Millionen Trader haben ein Depot bei eToro eröffnet und investieren täglich Millionen US-Dollar in Positionen.

Dabei entwickelt eToro die Handelsplattform und sein Produktangebot stetig weiter. Erst kürzlich wurden mit CopyPortfolios wieder komplett neue Finanzinstrumente entwickelt, die noch bei keinem anderen Finanzdienstleister handelbar sind. Zudem kann eToro mittlerweile günstige Handelskonditionen anbieten und möchte die Preise auch in Zukunft weiter drücken.

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Was sagt der Hebeleffekt aus?

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Der Hebeleffekt, auch Leverage genannt, ist einer der wichtigsten Faktoren beim Trading. Als Hebeleffekt wird das Verhältnis des tatsächlichen Werts eines Instruments zum eingesetzten Kapital bezeichnet. So wird Ihnen ermöglicht, Positionen zu handeln, die weitaus größer sind, als das vorhandene Kapital auf Ihrem Handelskonto. Im Grunde ist der Hebel also ein Multiplikator, der aussagt, wie viel größer die Position ist, als der eingesetzte Betrag. eToro ermöglicht es Ihnen, mit geliehenem Kapital zu handeln – liegt der Hebel zum Beispiel bei X10, bedeutet das, dass für jeden von Ihnen eingesetzten Dollar eToro 9 Dollar drauf legt.

Wenn Sie das Leverage berechnen möchten, können Sie das folgendermaßen tun: Angenommen, die Positionsgröße beträgt 10.000 Dollar und der Betrag, den Sie einsetzen liegt bei 1000 Dollar. Wollen Sie nun die Höhe des Hebels herausfinden, dividieren Sie die Positionsgröße durch die eingesetzte Summe: 10.000/1000 = X10. Umgekehrt funktioniert das genauso. Wollen Sie eine Position öffnen, können Sie anhand der angezeigten Daten für das zugrundeliegende Instrument herausfinden, wie hoch die eigentliche Position ist.

Was ist die Marge?

Kosten des Tradings

Die Marge hat direkt etwas mit dem Hebel zu tun – dieser Wert drückt das Leverage in Prozent aus. Ist der Hebeleffekt X10, dann beträgt die Marge 10 Prozent – 1/10 = 10. Die Marge ist der Betrag, den Sie für eine Position verwenden. Liegt die Größe der Position bei 10.000 Dollar, dann gilt: 10.000 Dollar X 10 Prozent = 1.000 Dollar.

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So können Sie den Hebel zu Ihrem Vorteil nutzen

Einer der größten und häufigsten Fehler vor allem bei Trading-Anfängern ist der gedankenlose Umgang mit dem Hebel. Seien Sie sich bewusst, dass es beim Trading immer zwei Seiten er Medaille gibt – dort, wo Ihnen der Hebeleffekt hohe Gewinne einbringen kann, kann eine ungünstige Kursentwicklung Ihr Kapital rasch schmelzen. Je höher der Hebel ist, desto mehr Geld können Sie verdienen oder auch verlieren.

Halten der Positionen über das Wochenende

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Bei eToro haben Sie die Möglichkeit, Ihre Positionen übers Wochenende zu halten. Diese bleiben bis zur folgenden Markeröffnung erhalten und bleiben weiterhin geöffnet. Um das, mit sogenannten Carry Trades, verbundene Risiko zu minimieren, können Sie nur die Positionen übers Wochenende halten die höchstens einen Hebel von X30 haben. Wenn Sie die Position mit einem hohen Hebel trotzdem halten möchten, müssen Sie die Position sichern, indem Sie Ihre Einlage erhöhen und zwar so, dass die Summe erreicht wird, die bei dieser Position mit einem Hebel von X30 fällig wäre.

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Maximaler Hebel bei eToro

Trading mit HandelsplattformSofern Sie den eToro Hebel einstellen, bietet Ihnen der Broker hier einen vergleichsweise großen Spielraum. Höchstens kann der Faktor auf einen Wert von 1:30 gesetzt werden, wobei das Maximum auch immer vom Basiswert abhängig ist:

  • Währungen: Insbesondere im Währungshandel verlaufen die Kursentwicklungen zwar sehr volatil, sehr große Kurssprünge sind hier aber wiederum relativ selten. Aus diesem Grund können Forex-Trader bei eToro auch den maximalen Hebel von 1:30 nutzen.
  • Aktien, Indizes und Rohstoffe: Bei allen anderen Assetklassen gilt, dass der maximale Hebelfaktor von eToro auf einen Wert von 1:20 begrenzt ist, bei Aktien 1:5. Doch auch dieser Faktor dürfte ausreichen, um binnen kurzer Zeit recht hohe Renditen zu erwirtschaften bzw. allgemein sehr riskante Strategien zu verfolgen.
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Beispiel für den Einsatz des Hebels

Wichtige Trading-TippsWie der Hebelfaktor im Detail funktioniert, lässt sich am besten anhand eines Beispiels aus der Praxis illustrieren. Dabei verzichten wir bewusst auf mögliche Handelskosten, weil diese keinen direkten Einfluss auf die Wirkung des Hebels haben. Eröffnet werden soll folgende, beispielhafte Position:

  • Basiswert: DAX
  • Art: Call
  • Einsatz: 100 Euro

Der Trader geht in diesem Fall davon aus, dass sich der deutsche Aktienindex in den kommenden Stunden positiv entwickeln wird. Konkret setzt der Anleger selbst nur 100 Euro ein, nutzt jetzt aber den angesprochenen Hebelfaktor. Stellt der Trader diesen etwa auf einen Wert von 10 ein, so bewegt der Anleger mit dieser Position effektiv 1.000 Euro an den Märkten. Erhöht der Trader den Hebel auf den Faktor 20, werden entsprechend 2.000 Euro bewegt. Im Folgenden soll mit dem Faktor von 1:20 kalkuliert werden.

Angenommen, der deutsche Aktienindex gewinnt in den kommenden Stunden tatsächlich an Wert. Bei einer Kurssteigerung von 4 Prozent schließt der Anleger seine Position. Hätte der Trader seine 100 Euro beispielsweise in einen DAX-ETF investiert, würde jetzt ein Gewinn von 4 Euro zu Buche stehen. Beim CFD-Handel beziehen sich alle Gewinne aber immer an das effektiv am Markt bewegte Kapital:

2.000 Euro * 0,04 = 80 Euro

Somit hat er Anleger bezogen auf seinen ursprünglichen Kapitaleinsatz eine Rendite von 80 Prozent erwirtschaftet. Aber: Wäre der DAX um vier Prozentpunkte gefallen und hätte der Trader die Position dann geschlossen, stünde entsprechend ein Verlust von 80 Euro bzw. 80 Prozent zu Buche.

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Chancen des Hebels effizient nutzen

Schon das kurze Praxisbeispiel zeigt, dass gehebelte Position sowohl Risiken als auch Chancen bergen. Zunächst zu den Vorteilen:

  • Kapitalbedarf: Wer mit Finanzderivaten handelt, die über einen Hebel verfügen, benötigt nur wenig eigenes Kapital. Im Beispiel konnte der Trader mit einem Einsatz von 100 eigenen Euro an den Märkten effektiv 2.000 Euro bewegen. Dadurch erhöht sich der Spielraum für Anleger enorm, sie können sehr viele Positionen mit wenig Kapital eröffnen und so für Diversifikation sorgen.
  • Rendite: Auch die Rendite wird durch den eingesetzten Hebel natürlich um ein Vielfaches erhöht. Trader können binnen kurzer Zeit ein Vielfaches von dem erwirtschaften, was mit normale Finanzinstrumenten möglich wäre. Steigt beispielsweise eine Aktie um 2 Prozent an Wert, kann der Trader bei eToro mit dem Hebelfaktor bis zu 60 Prozent Rendite erzielen.
  • Richtung: Nicht der Hebel an sich, aber das CFD als Finanzinstrument bietet Anlegern viel Flexibilität. Sie können nicht nur Positionen eröffnen, bei denen der Trader Rendite bei positiven Kursentwicklungen erwirtschaftet. Auch das genaue Gegenteil ist möglich. Mit diesen Put-Positionen erzielen Trader Gewinne, wenn der Kurs des Basiswerts fällt.

Gehebelte Positionen bergen immer Risiken

Bei allen genannten Vorteilen und Chancen müssen Trader aber unbedingt das Verlustrisiko beachten – denn das ist ebenfalls hoch. Alle Nachteile der CFDs im Überblick:

  • Verluste: Um im Beispiel zu bleiben: Verkalkuliert sich der Trader und fällt der Basiswert beispielsweise um 2 Prozent, kann der Verlust ebenfalls bis zu 100 Prozent betragen.
  • Haltekosten: CFDs verfügen zwar über keine fixe Laufzeit, beim Halten von Positionen entstehen aber Kosten – zumindest bei Call-Positionen. Insofern ist es nicht ohne Weiteres möglich, Verluste einfach auszusitzen und darauf zu hoffen, dass sich die Märkte doch noch wie gewünscht entwickeln.

Ein besonderes Augenmerk gilt beim CFD-Trading der sogenannten Nachschusspflicht. Zu dieser Pflicht kommt es, wenn der Verlust einer Position die hinterlegte Margin übersteigt. Ein Beispiel:

  • Der Trader investiert 100 Euro in eine Call-Position. Als Basiswert fungiere der DAX, der Hebel wird auf 1:50 gesetzt.
  • Sollte der DAX um 2 oder mehr Prozent an Wert verlieren, so würde der (theoretische) Verlust die Margin übersteigen.

In diesem Fall reicht die Sicherheitsleistung also nicht mehr, um den Verlust zu decken. Genau in diesem Moment wird eToro zum sogenannten Margin Call rufen. Der Trader muss dann entweder neues Kapital nachschießen, damit die Position weiterhin offen bleibt, oder aber der Broker schließt die Position automatisch. Dann kann der Trader den Verlust nicht mehr weiter aussitzen, auch wenn der DAX in den kommenden Stunden wahrscheinlich wieder ansteigen würde.

Info: Der Begriff Margin Call stammt aus Zeiten, in denen der Handel noch telefonisch mit Mitarbeitern von Brokern abgewickelt wurde. Stellte der Broker fest, dass eine gehebelte Position eines Kunden derzeit stark in der Verlustzone lag, rief ein Mitarbeiter den Kunden an und bat um frisches Kapital.

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Effizientes Risikomanagement betreiben

Wer den eToro Hebel einstellen möchte, der sollte in jedem Fall Risikomanagement betreiben. Andernfalls kann es zur beschriebenen Nachschusspflicht und damit zu hohen Verlusten kommen. Essenziell sind dabei vier Aspekte:

  1. Analyse: Vor Verlusten schützt schon eine fundierte, ausführliche Analyse der aktuellen Marktsituation. Auch Einsteiger sollten sich intensiv mit der technischen Analyse, Fundamentaldaten und anderen, wichtigen Informationen befassen. So erhöht sich die „Trefferquote“ spürbar und die Gefahr sinkt, dass einige Positionen stark im Minus geschlossen werden müssen.
  2. Begrenzung: Allen Analysen zum Trotz kann es zu Verlusten kommen, wenn sich die Märkte in nicht prognostizierbare Richtungen entwickeln. Vor hohen Verlusten können sich Trader insbesondere schützen, indem sie sich selbst eine Risikobegrenzung auferlegen. Gemeint ist hiermit, dass der Wert einzelner Positionen einen bestimmten Teil des gesamten Handelskapitals nicht übersteigt. So könnten Anleger beispielsweise maximal 5 Prozent des Kapitals in eine einzelne Position investieren. Selbst wenn hier hohe Verluste zu Buche stehen, wären die Auswirkungen auf das Gesamtkapital immer noch zu verkraften.
  3. Diversifikation: Auch beim CFD-Trading ist es wichtig, das eigene Portfolio zu diversifizieren. Nach Möglichkeit sollten Anleger ihr Kapital nicht nur in ein oder zwei Basiswerte, sondern mehrere Positionen investieren. Kommt es in einem der Märkte zu vorher nicht prognostizierbaren Entwicklungen, fangen die anderen Positionen die Verluste wieder auf.
  4. Konsequenz: Risikomanagement funktioniert nur, wenn sich Anleger wirklich konsequent an die eigenen Vorgaben halten. Selbst wenn einzelne Positionen noch so lukrativ erscheinen, sollte nicht mehr als das vorher festgelegte Maximum in eben diese Basiswerte investiert werden. Ansonsten können Trendwenden zu horrenden Verlusten führen.
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Tipp: Hebel im Demokonto testen

Wer bisher noch keine Erfahrungen im Umgang mit Hebelprodukten gemacht hat, der kann bei eToro ein sogenanntes Demokonto nutzen. Diese Testversion bietet den Vorteil, dass Anleger ausschließlich mit virtueller Währung handeln. Wird dieses Geld verloren, wirkt sich das nicht weiter auf das reale Handelskapital aus.

Zudem ist das Demokonto an sich auch absolut kostenfrei verfügbar, Trader können es binnen weniger Minuten nutzen. Anschließend haben sie vollen Zugriff auf alle Funktionen und Basiswerte, die auch Livetrader nutzen. Somit findet der Handel tatsächlich vollständig unter realen Bedingungen statt. Hat der Anleger dann erste, positive Erfahrungen sammeln können, kann er die Testversion ganz leicht in ein reales Konto umwandeln.

Fazit

Das Verständnis des Hebeleffekts ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Trader Laufbahn und gehört zu den Grundbegriffen des Handelns. Mit dem Hebel können Sie sowohl hohe Gewinne als auch große Verluste realisieren und auch wenn ein höherer Hebel einen besseren Gewinn verspricht, sollten vor allem Trading Neulinge einen Hebel von X30 nicht überschreiten.

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