Wie kann man Aktien kaufen

Wie kann man Aktien kaufen
Immer mehr Anleger entscheiden sich für den Aktienhandel, denn staatliche Altersvorsorge, sowie Niedrigzinsen lassen den Entschluss zu, dass der Erfolg durchs Sparen, sowie die Rente immer mehr zum Wunschtraum wird. Im folgenden Artikel können interessierte Anleger Wissenswertes erfahren, dass sie auf dem Weg zur ersten Aktie begleitet.

Geld in Aktien anlegen

Zu Beginn des Aktienhandels sollte sich der Anleger darüber Gedanken machen was er eigentlich für Erwartungen an die Börse hat und welche Ziele er mit dem Aktienkaufen erreichen möchte. Dazu sollten folgende Punkte persönlich abgeklärt werden:

  • Welche Risikobereitschaft bringt der Anleger mit?
  • Welches Startkapital steht zur Verfügung?
  • In welchen Zeitrahmen soll angelegt werden?
  • Welche Art von Aktienportfolio soll aufgebaut werden?
  • Wird das Kapital in nächster Zeit benötigt?
  • Kann der Anleger es sich leisten, das Kapital zu verlieren?

Christian Habeck

Christian Habeck

Christian Habeck ist seit Jahren an den Finanzmärkten aktiv. Im Daytrading widmet er sich bevorzugt dem Forex-Handel, Aktien handelt er mittelfristig (Swing-Trading) mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo. Infos hierzu findet man auf: www.kumo-trading.de.
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Aktien kaufen für Anfänger

Unter der Betrachtung dieser Aspekte kann ein Anleger sich für eine bestimmte Art von Portfolio entscheiden. Sobald der Anleger sich für ein Portfolio und eine Investitionsphilosophie entschieden hat, kann nach passenden Brokern oder Aktiendepots geschaut werden.Die folgende Tabelle soll darlegen, welches Portfolio für welchen Investor geeignet ist.

PortfoliotypRisikobereitschaftZeitrahmenStartkapitalMögliche Rendite
Einkommens-portfolioGering bis MittelMittel bis LangfristigMittleres StartkapitalAbhängig von Startkapital, jedoch eher mäßig
Wachstums-portfolioHochKurzGeringEnorm
Konservatives PortfolioGeringLangfristigGering – HochGering

Ein mittleres Startkapital könnte bei 10.000€ liegen. Diese Summe ist bei einem Einkommensportfolio notwendig, denn der Ziel eines solchen Portfolios ist es, ein Einkommen zu generieren, dass regelmäßig entnommen werden kann. Bei einem solchen Vorhaben kann das Kapital selber nicht wachsen, weshalb 10.000€ der Mindestbetrag für eine solche Strategie sind. Dividenden sind hierbei das entscheidende Stichwort

Das richtige Aktiendepot finden

Themenicon HandelsplattformIst erst einmal die Strategie und die Art des Portfolios bestimmt worden, so kann sich darauf konzentriert werden, das richtige Aktiendepot zu finden. Es gibt dabei unterschiedliche Wege, zu einem Aktiendepot zu gelangen. Mittlerweile sind häufig die Online-Depots beliebt, denn diese heben sich dadurch ab, dass sie ihren Kunden eine geringe oder gar keine Kontoführungsgebühr berechnen und darüber hinaus bereits mit wenig Startkapital auskommen.

Ein solches Aktiendepot ist vorallem bei solchen Portfolios zu empfehlen, bei denen eine hohe Anzahl an Transaktionen ausgeführt werden sollen und das Kapital gering ist. Somit wäre ein Wachstumsportfolio, dass sowohl auf spekulative Aktien, als auch auf Wachstumsaktien setzt besonders zu empfehlen. Hier kann bereits mit einem Startkapital von 200 € begonnen werden. Man nennt diese Art von Broker auch Discountbroker.

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Ein konservatives Portfolio ist ebenfalls für ein Aktiendepot geeignet, dass von einem günstigen Online-Anbieter geführt wird. Aufgrund des langfristigen Zeitrahmens und der eventuell häufig ausgeführten Anzahl von Transaktionen empfiehlt sich hier ein günstiger Online-Broker. Die meisten Broker bieten ihren Kunden die Möglichkeit, entweder über den Browser oder über eine heruntergeladene Software, die Aktienkäufe selber vorzunehmen und somit die volle Verantwortung für die Handelsentscheidungen zu übertragen. Oftmals geben die Anbieter Neukunden auch die Möglichkeit, in Rahmen eines Demokontos den Aktienhandel mit Spielgeld zu erlernen. Wer sein eigenes Portfolio aufbauen möchte, sollte an dieser Stelle beginnen. Wenn das Portfolio sich nach einigen Monaten gut schlägt und als profitabel erweist, so darf gerne investiert werden. 
Themenicon OptionsscheineDas Einkommensportfolio zielt vor allem darauf ab, ein passives Einkommen zu kreieren. Diese Art der Anlage ist vor allem in den USA sehr beliebt, da es dort keine klassische Rentenversorgung wie beispielsweise in Deutschland gibt. Wer an dieser Stelle glaubt, dass es nicht möglich oder viel zu riskant sei, ein solches Portfolio aufzubauen, braucht nur einen Blick über den Teich zu werfen. Diese Portfolios sind bereits seit Jahrzehnten Standard und sind für viele Amerikaner die einzige Möglichkeit, in den Ruhestand zu gehen.

Besonders interessant ist, dass bereits 80% des DAX von Ausländern aufgekauft wurde. Für diese Art von Portfolio empfiehlt sich ein Aktiendepot bei einer klassischen Bank. Es gibt mittlerweile viele Formen, um sich ein Einkommen zu schaffen, als nur die Dividendenaktien. Wer als Anleger zur Bank geht, um dort ein Aktiendepot zu eröffnen, muss eventuell eine Kontoführungsgebühr und auch höhere Transaktionsgebühr zahlen, erhält im Gegenzug jedoch eine kompetente Beratung durch einen Fachmann.

Anleger, die darauf abzielen ein passives Einkommen zu generieren, tun dies oftmals, damit sie mehr Zeit für andere Dinge im Leben haben. Ein solches Portfolio daher bei einem Bankberater aufzubauen, der sich um die wichtigsten Angelegenheiten kümmert und lediglich das monatliche Einkommen überweist, könnte die bessere Alternative sein. Dem steht gegenüber, dass der Anleger mit einer gewissen Intransparenz und Unwissenheit leben muss, da er nicht alle Prozesse nachvollziehen kann.
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Die wichtigsten Kennzahlen der Aktien

Themenicon AktienhandelDer Aktienhandel setzt sich hauptsächlich aus zwei unterschiedlichen Komponenten zusammen. Zunächst einmal muss eine Fundamentalanalyse einer Aktie vorgenommen werden. Hierbei werden die finanziellen Kennzahlen des Unternehmens durchleuchtet, sodass eine Aussage über die Bewertung der Aktie getroffen werden kann. Stellt der Anleger fest, dass die Aktie unterbewertet ist, so ist ein Kauf zu empfehlen. Bei der Fundamentalanalyse werden unter anderem:

  • Der Liquiditätskoeffizient
  • die Liquidität 2. Grades
  • Der Verschuldungsgrad
  • Die Gesamtkapitalrendite
  • Die Eigenkapitalrendite
  • Das Kurs-Gewinn-Verhältnis

untersucht.

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Jede dieser Kennzahlen hat eine wichtige Bedeutung und ist im Rahmen einer Fundamentalanalyse zu untersuchen. Es empfiehlt sich einer Gruppe zum Lernen beizutreten oder ein Forenmitglied in einschlägigen Foren zu werden, um mehr über die Bedeutung dieser Zahlen zu erfahren. Die Fundamentalanalyse empfiehlt sich vor alle bei einem langfristigen Tradingansatz. 

Fazit: Lernen Sie den Kurs zu lesen

Fazit:

Als Einsteiger im Bereich Börse empfiehlt es sich, den Kurs lesen zu lernen. Das Lesen und Interpretieren des Kurses wird meistens als technische Chartanalyse bezeichnet. Anhand des Kurses lassen sich Aussagen über einen wahrscheinlichen Verlauf des Kurses in der Zukunft treffen.

Obwohl es wissenschaftlich fragwürdig ist, den Kurs anhand eines vergangenen Chartverlaufes zu prognostizieren, legen viele Trader einen besonderen Wert auf diese Methode. Der Grund dafür ist ein einem massenpsychologischen Phänomen zu finden, dass als selbsterfüllende Prophezeiung bekannt ist.

Glaubt eine Gruppe von Menschen an den Eintritt eines Ereignisses, das diese Gruppe durch ihr Handeln hervorrufen kann, so wird es wahrscheinlicher sein, dass dies Ereignis auch eintritt. Sieht also der Markt eine Konstellation, die nach der technischen Analyse den Anstieg eines Kurses wahrscheinlich macht, wird der Markt die Aktie kaufen und den Anstieg dadurch hervorrufen.

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