ETF des Monats September: TecDAX als Renditetreiber

Unsere ETF Anbieter Empfehlung: Degiro
  • Bis zu 70% an Ordergebühren sparen
  • Konto in nur 10 Minuten online eröffnen
  • Viele ETFs kostenlos handelbar
degiroWeiter zum Broker: www.degiro.de

Wichtige Trading-TippsDer TecDAX ist der deutsche Technologie-Index und gilt in den letzten Jahren als sehr renditeträchtig. Viele Anleger erinnern sich jedoch sicherlich noch an das Platzen der Dotcom-Blase und die großen Verluste, die der Vorgänger NEMAX seinen Investoren bescherte.

Nicht nur aufgrund seiner spannenden Geschichte ist der TecDAX unser ETF des Monats. Nicht zuletzt aufgrund der herausragenden Performance der letzten Jahre ist der TecDAX für viele Anleger sehr interessant. Wir erklären, was genau es mit dem TecDAX auf sich hat und für wen sich ein Investment lohnen könnten.

  • Rendite im letzten Jahrzehnt beträgt ein Vielfaches des DAX
  • Wichtigsten Technologie-Aktien Deutschlands
  • Vorgänger NEMAX vor allem durch dotcom-Blase bekannt
  • Vergleichsweise wenige ETFs auf den TecDAX
degiroZum ETF Testsieger DEGIRO

Was ist der TecDAX?

Die beste Trading-StrategieDer TecDAX ist ein Index, der durch die Deutsche Börse berechnet wird und die wichtigsten deutschen Unternehmen der Technologie-Branche beinhaltet, die an der Deutschen Börse gelistet sind. Er wird deswegen auch als der deutsche Technologieindex bezeichnet. Derzeit finden sich 30 Unternehmen im DAX. Lange Zeit waren keine Doppel-Listings möglich, ein Unternehmen konnte also nicht im TecDAX und im MDAX möglich. Inzwischen wurde diese Beschränkung jedoch aufgehoben.

Im TecDAX befinden sich auf der einen Seite Aktienunternehmen, die sich bereits seit einigen Jahren als Technologie-Experten hervortun und sich auf dem Markt behauptet haben. Auf der anderen Seite sind jedoch auch vergleichsweise junge Unternehmen Teil des TecDAX, die entsprechende Wachstumschancen bieten. Natürlich handelt es sich dabei dennoch um einige der größten Aktiengesellschaften in Deutschland.

Im TecDAX hat in den letzten fünfzehn Jahren sehr stark von der wirtschaftlichen Lage und den geringen Zinssatz profitieren können. Er konnte in regelmäßigen Abständen sogar eine durchschnittliche Performance von 40 Prozent jährlich vorweisen und übertrifft dabei viele andere Indizes deutlich. Er weist dabei jedoch auch eine relativ hohe Volatilität auf und ist auch vor starken Rückgängen nicht geschützt.

Er gilt als einer der Indizes der westlichen Welt mit der stärksten Performance. Dementsprechend wird er vor allem von deutschen Anlegern gerne als Renditetreiber im Portfolio genutzt.

TecDAX als Renditetreiber- tipps

Welche Werte befinden sich im TecDAX?

Um im TecDAX gelistet zu werden, müssen die Teilnehmer diverse Eigenschaften erfüllen. So ist es zwingen notwendig, zum Prime Standard der Deutschen Börse zu gehören und alle dafür notwendigen Bedingungen zu erfüllen. Außerdem müssen sie aus dem Technologie-Sektor stammen und fortlaufend an Xetra gehandelt werden. Der Streubesitz muss mindestens 10 Prozent betragen und die Aktiengesellschaft muss einen juristischen oder operativen Hauptsitz in Deutschland besitzen.

Darüber hinaus unterschieden sich die Mitglieder jedoch in vielen Merkmalen. Die größten Unternehmen sind:

  • Wirecard
  • SAP
  • Deutsche Telekom
  • Qiagen

Obwohl sie alle aus dem Technologie Sektor stammen, decken sie verschiedene Branchen ab. Mit Wirecard ist der Finanzsektor vertreten, mit SAP ein IT-Unternehmen, die Deutsche Telekom ist ein Telekommunikationsanbieter und Qiagen ist ein Biotech-Unternehmen. Ähnlich vielseitig sind auch die restlichen TecDAX-Mitglieder.

Auch in Bezug auf die Marktkapitalisierung gibt es große Unterschiede. So ist Wirecard mit 13.802 Millionen Streubesitz derzeit das größte Unternehmen. Zu den kleinsten Unternehmen gehören hingegen aktuell Dräger, Isra Vision und Pfeiffer Vacuum Technology. Sie sind teilweise weniger als ein Zwanzigstel der größten Mitglieder wert und nehmen dementsprechend auch im Index nur einen kleinen Teil ein.

Über die Zusammensetzung wird quartalsweise entschieden, wobei die wichtigsten Kriterien Streubesitzanteil, Marktkapitalisierung und Börsenumsatz sind.

degiroZum ETF Testsieger DEGIRO

Bewegte Geschichte des TecDAX

Trading mit HandelsplattformDer TecDAX wird von der Deutschen Börse AG berechnet und existiert seit dem 24. März 2003. Er zählt zusammen mit dem DAX, dem MDAX und dem SDAX zur DAX-Familie. Er gehört zum Prime Standard der Deutschen Börse.

Dass der TecDAX damit einige Jahre jünger ist als die anderen Mitglieder ist allerdings kein Zufall. Ursprünglich sollte der Nemax 50 der deutsche Technologie-Index sein. Er beinhaltet die 50 größten Titel des Neuen Marktes. Dieses Segment wurde jedoch mit besonderer Wucht vom Platzen der sogenannten Dotcom-Blase getroffen. 2002 entschloss sich die Deutsche Börse dazu, den neuen Markt zu schließen. Der TecDAX ist der Nachfolgeindex des Nemax50.

Allerdings beruhen beide Indizes auf einem unterschiedlichen Prinzip. Der TecDAX hat ausschließlich Mitglieder des Technologie-Sektors des Prime Standard, während der Nemax ein Segment abbilden sollte. Die Deutsche Börse hat zudem in verschiedenen Bereichen die Standards erhöht. So müssen Mitglieder im TecDAX deutlich höhere Standards in Bezug auf Transparenz erfüllen. Die Änderungen waren dringend notwendig, da der Neue Markt nach den großen Verlusten von Privatanlegern seine Attraktivität stark eingebüßt hatte und der Deutschen Börse gerade in Bezug auf die Transparenz Versäumnisse vorgeworfen wurden. So sollen Unternehmen in diesem Segment an die Börse gegangen sein, die nicht über ein solides Geschäftsmodell verfügten.

Der TecDAX wird dennoch auf das Jahr 1997 zurückgerechnet. Sein ursprünglicher Punktewert beträgt 1.000 Punkte. Tatsächlich startete er jedoch am 31. März mit 350,95 Punkten und sackte kurz darauf auf 329,52 Punkte ab.

TecDAX als Renditetreiber - News

Welche Eigenschaften werden dem TecDAX zugeschrieben?

Der TecDAX gilt als außerordentlich renditeträchtig. In den letzten Jahren hat er viele der bekannteren Indizes outperformt. Er erzielt regelmäßig eine zweistellige Rendite jährlich. Auf der anderen Seite ist er natürlich auch für recht starke Schwankungen bekannt. So verzeichnet er in der Vergangenheit auch durchaus größere Verlustperioden. Vor allem in den Anfangsjahren musste er herbe Rückschläge hinnehmen. Die Dotcom-Blase haftet ihm in Gedächtnis einiger Anleger immer noch an.

Der TecDAX soll zu dem im Vergleich zum MDAX immer noch deutlich größere Wachstumschancen haben. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich einige der deutschen Unternehmen im MDAX befinden, die als besonders zukunftsträchtig gelten. Zugleich handelt es sich jedoch dennoch noch um Unternehmen, die den hundert größten Aktiengesellschaften in Deutschland zugerechnet werden können. Der TecDAX hat demnach eine gute Mischung von etablierten und stabilen Unternehmen auf der einen Seite und einige aufstrebende Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial auf der anderen Seite.

Der TecDAX gilt dementsprechend vor allem als Renditebeschleuniger. Er ist jedoch nicht als alleiniges Investment geeignet, sondern sollte nur in einem gut diversifizierten Portfolio eine Rolle spielen. Letztlich ist das Risiko nicht von der Hand zu weisen. Mit nur 30 Mitgliedern ist der TecDAX nicht unbedingt sehr breit diversifiziert, zumal hinsichtlich Region und Branche jeweils ein Schwerpunkt gesetzt wird, der natürlich auch mal dafür sorgen kann, dass es mit dem Index deutlich bergab geht.

degiroZum ETF Testsieger DEGIRO

Wie hat der TecDAX sich in den letzten Jahren verändert?

Der TecDax hat bereits sehr wechselhafte Jahre hinter sich. Er wird auf 1997 zurückberechnet und startet zu diesem Zeitpunkt mit 1.000 Punkten. Im Rahmen der Euphorie um den Neuen Markt konnte er in den ersten Jahren erheblich an Wert gewinnen. Seinen Höchststand erreichte er am 10. März 2000 bei einem Punktewert von 9.631,5 Punkte.

Es folgte jedoch schon bald darauf ein deutlicher Einbruch und der TecDAX (damals noch unter MDAX) verlor stark an Wert. Am 3. September 2001 fiel er erstmals unter seinen Anfangswert von 1.000 Punkten. Am 7. Oktober 2002 erreicht er mit 306 Punkten seinen Tiefststand. Der TecDAX markierte seinen Tiefststand gleich zu Beginn mit 327 Punkten. Bis er den Startwert des NEMAX wieder erreichte, sollte ein ganzes Jahrzehnt vergehen.

Nach dem ersten Einbruch sorgte der TecDAX allerdings durchaus für viel Grund zur Freude für die Anleger. Auch wenn er solche enorme Steigerungen wie 1998 – damals gewann er innerhalb eines Jahres mehr als 228 Prozent – nicht mehr erreichte, gab es dennoch einige Jahre mit beachtlichen Steigerungsraten:

  • 60,84 % (2009)
  • 50,87 % (2003)
  • 40,90 % (2013)
  • 39,59 % (2017)

Auch später mussten Anleger auch einige Verlustjahre hinnehmen. So mussten sie 2008 mehr als 47 % Verlust hinnehmen, 2000 waren es 43 % und 2011 fast 20 %. Weitere Verlustjahre waren im einstelligen Bereich.

TecDAX als Renditetreiber- ratgeber

Warum sollten Sie in den TecDAX investieren?

Stopp Loss TradingDer TecDAX hat sich in den letzten Jahren als wahrer Rendite-Treiber in vielen Portfolios erwiesen. Nur wenige Indizes konnten hinsichtlich der Performance der letzten zehn Jahre auch nur ansatzweise mit dem TecDAX mithalten. Darunter befinden sich zudem vor allem Indizes, die ohnehin sehr ähnliche Merkmale in Bezug auf Branche und auch Größe aufweisen. Darunter beispielsweise:

  • MDAX
  • SDAX
  • NASDAQ
  • BCDI

Der NASDAQ ist von den genannten der einzige, der ein noch bessere Performance (Xetra) vorweisen kann. Alle anderen beliebten Indizes wie der DAX, EURO STOXX50, S&P 500 oder auch der Dow Jones konnten in der Vergangenheit nicht ansatzweise mit der Performance des TecDAX mithalten.

In den letzten 15 Jahren konnten Anleger fast 500 % Rendite erwirtschaften. Entsprechend attraktiv kann es sein, den TecDAX in das eigene Portfolio zu integrieren.

In den TecDAX zu investieren, kann auch dann für Sie sinnvoll sein, wenn Sie einen Schwerpunkt setzen möchten, um eben genau diese Renditechancen auch in Zukunft zu bewahren. Dies wird zum einen dadurch erreicht, dass es sich bei den DAX-Mitgliedern um Unternehmen handelt, die durch ihre Größe zwar bereits eine gewisse Stabilität versprechen, gleichzeitig jedoch auch noch Wachstumschancen aufweisen.

Zum anderen ist ein Investment in den TecDAX natürlich auch dann sinnvoll, wenn Anleger einen Schwerpunkt im Technologie-Sektor setzen möchten. Hier finden sich einige vielversprechende Unternehmen, zumal die Chancen in Deutschland in Bezug auf die Digitalisierung sicherlich noch nicht vollständig erschöpft sind.

degiroZum ETF Testsieger DEGIRO

Warum sollten Sie nicht in den TecDAX investieren?

In den TecDAX sollten Sie nicht investieren, wenn Sie kein ausreichend diversifiziertes Portfolio nutzen. Wenn sie einen passiven Investmentansatz verfolgen, sollten Sie andere ETFs auswählen, um eine möglichst breite Diversifizierung zu erreichen. Ein Investment in den TecDAX läuft diesem Ansatz nämlich durchaus entgegen und eignet sich höchsten zu einem kleinen Anteil als Beimischung.

Anleger, die eher eine weniger risikoreiche Anlage bevorzugen, sollten vom TecDAX ebenfalls Abstand nehmen. Hier ist das Risiko vergleichsweise groß, denn der TecDAX erweist sich immer wieder als recht volatil.

Außerdem sind in ihm nur 30 Titel enthalten, die zudem überwiegend aus Deutschland und dem Technologie-Bereich stammen. Auf diese Weise ist es natürlich nicht möglich, eine gute Diversifizierung zu erreichen. Weder Anzahl noch Auswahl ist dafür geeignet. Entsprechend groß ist das Risiko, das mit dem TecDAX einhergeht.

Ein dritter Grund nicht in den TecDAX zu investieren ist, wenn Sie es nur deswegen tun, weil Sie glauben, Index und Mitglieder besser zu kennen und nicht deswegen, weil Sie die Kennzahlen im Vergleich zu anderen Indizes überzeugen.

Wir alle unterliegen gelegentlich der Home Bias und investieren lieber in Aktien und Indizes, von denen wir alltäglich hören. Die Auswahl, die wir deswegen treffen, ist allerdings in der Regel nicht die Beste. Wenn Sie sich also nicht ausführlich mit anderen Technologie-Indizes beschäftigt haben und sich bewusst aufgrund der Daten für den TecDAX entschieden haben, sollten Sie (noch) nicht in den TecDAX investieren.

TecDAX als Renditetreiber Tipps

Per ETF in den TecDAX investieren

Die beste Trading-StrategieAnleger, die in den TecDAX investieren möchten, können dies optimalerweise über ETFs tun. Es handelt sich dabei um passive Indexfonds. Sie versuchen also, die Wertentwicklung des Index so genau wie möglich nachzuvollziehen. Im Gegensatz zu aktiven Fonds versucht der Fondsanbieter, einen Index nicht, den Markt zu schlagen. Stattdessen bildet er den Index auch hinsichtlich seiner Gewichtung nach.

Dies hat verschiedene Vorteile zur Folge:

  • ETFs sind wesentlich günstiger als aktive Fonds
  • Sie können unter normalen Umständen nicht schlechter performen als der Markt.
  • Größere Liquidität als Investmentfonds
  • Bessere Streuung und komfortable Verwaltung als Einzelaktien

ETFS haben zudem gerade für Privatanleger den großen Vorteil, dass sie bereits mit vergleichsweise wenig Geld bespart werden können. Teilweise sind Sparpläne bereits ab 25 Euro möglich. Im Gegenzug erwirbt der Anleger Anteile an den Aktien aller dreißig TecDAX-Mitglieder und erreicht so direkt eine deutlich breitere Diversifikation, als es ihm sonst möglich wäre.

ETFs werden von verschiedenen Fondsgesellschaften angeboten, viele davon haben spezielle Abteilungen für ETFs.

ETFs können sich in verschiedene Merkmale unterscheiden. So können sie den Index physisch replizieren und die Aktien tatsächlich erwerben. Andere bilden ihn hingegen synthetisch ab und kaufen nur Teile der Wertpapiere oder sichern die Wertveränderung ab. Ein wichtiger weiter Unterschied ist zudem die Ertragsverwendung. Thesaurierende ETFs legen Erträge direkt wieder an, ausschüttende ETFs zahlen sie hingegen bis zu viermal im Jahraus.

degiroZum ETF Testsieger DEGIRO

TecDAX wird nicht häufig von ETFs abgebildet

Obwohl der TecDAX zu den bekanntesten deutschen Indizes gehört und sicherlich in den letzten Jahren auch zu den attraktivsten gehört, wird er nur von wenigen ETFs abgebildet. Derzeit gibt es für Anleger aus Deutschland nur zwei Möglichkeiten, über ETFs ausschließlich in den TecDAX zu investieren:

  • iShares TecDAX® UCITS ETF (DE)
  • ComStage 1 TecDAX® UCITS ETF

Beide ETFs nutzen dabei die physische Replikation, sodass die Auswahl nicht nur eingeschränkt ist, sondern auch nicht sonderlich vielseitig. Immerhin unterscheiden sie sich in der Ertragsverwendung: Der ETF von iShares ist thesaurierend, der ETF von ComStage hingegen replizierend. In unsere ETF des Monats-Reihe nehmen wir aufgrund der geringen Auswahl auch den ComStage-ETF auf den SDAX und den Xtrackers Germany Mittelstand & MidCap UCITS ETF auf. Über ihn können Anleger in SDAX, MDAX und TecDax investieren, sodass er für viele Interessenten des TecDAX als Alternative in Frage kommen dürfte.

Obwohl der TecDAX so bekannt ist und zudem als Renditetreiber gilt, ist er unter deutschen Anlegern letztlich nicht unbedingt beliebt. So kann der iShares-ETF aktuell ein Fondsvolumen von 800 Millionen Euro verwalten, während es beim ComStage ETF auf den TecDax mit 84 Millionen Euro nur ein Vierteil sind. Insgesamt erreichen alle in Deutschland erhältlichen ETFs auf den TecDAX also derzeit nicht eine Milliarde Anlagevermögen. Entsprechend unattraktiv ist es für die Fondsgesellschaften, weitere ETFs aufzulegen. Die Nachfrage scheint nicht auszureichen und vor allem von iShares gedeckt zu werden und dementsprechend nimmt auch niemand die Mühe auf sich.

TecDAX als Renditetreiber - etf des monats

Welche anderen Indizes kommen anstelle des TecDAX in Frage?

Optionsscheine handelnWer in den TecDAX investieren möchte, sollte auch seine Alternativen prüfen, um herauszufinden, ob der DAX tatsächlich die beste Wahl ist. Als harter Konkurrent erweist sich dabei immer wieder der NASDAQ. Er kann eine ähnlich gute Rendite vorweisen und ist deswegen vor allem für die Anleger eine Alternative, die lediglich nach einem Index suchen, der besser performt als die anderen.

Für viele überraschend ist er jedoch nur eingeschränkt für Anleger geeignet, die einen Schwerpunkt im Technologie-Sektor setzen möchten. Es handelt sich nämlich nicht um einen Technologie-Index, sondern um einen Index der Mitglieder, die an der NASDAQ, also einer elektronischen Börse gelistet sind. Lediglich Unternehmen aus der Finanzbranche sind hier ausgeschlossen.

Wer also den Fokus auf Tech-Unternehmen setzen möchte, muss also andere Indizes in Betracht ziehen. In Frage kommen hier der EURO STOXX 600 Technology oder der Dow Jones Global Technology Index. Beide Indizes ermöglichen es dem Anleger, das Risiko deutlich breiter zu streuen, weil er in mehr Mitglieder und mehr Regionen investiert.

Für einige Anleger könnte beim EURO STOXX-Index allerdings ein Problem sein, dass auch viele Unternehmen Mitglied sind, die kleiner sind als die TecDAX-Unternehmen. Vorteil wäre hingegen die regionale Begrenzung auf ein Gebiet, das wirtschaftlich sehr weit entwickelt ist. Beim Dow Jones Global sind hingegen auch Werte enthalten, bei der die regionale Begrenzung nicht gegeben ist. Dies kann die Diversifikation erhöhen, auf der anderen Seite müssen Anleger stärker auf ein mögliches Klumpenrisiko achten, wenn sie bereits ähnliche Indizes über ETFs abdecken.

degiroZum ETF Testsieger DEGIRO

Fazit: TecDAX als einer der interessantesten Indizes Deutschlands

Der TecDAX ist vor allem als Renditetreiber außerordentlich beliebt. Er konnte in den letzten Jahren Wachstumsraten erreichen, die von den meisten Indizes nicht übertroffen werden können. Einigen Anlegern dürfte der Index dennoch ein Dorn im Auge sein. Wer schon zu Nemax-Zeiten investiert war, wird sich mit den großen Steigerungen des Index vermutlich dennoch nicht versöhnen können.

Für alle anderen ist der TecDAX jedoch sicherlich ein interessanter Index, bei dem sich ein Investment lohnen könnte. Er beinhaltet die wichtigsten deutschen Aktien aus dem Technologie-Sektor und verspricht deswegen besonders gute Wachstumschancen. Die tatsächlichen Branchen und Geschäftsfelder sind dennoch so unterschiedlich, dass mit den 30 enthaltenen Titeln kein zu großes Klumpenrisiko eingegangen wird. Anleger, die von der Wertentwicklung profitieren möchten, können über ETFs besonders günstig investieren. Wir stellen die wichtigsten ETFs auf den TecDAX in unserer Reihe „ETF des Monats“ vor und informieren Sie so darüber, welche Möglichkeiten Sie haben.

Dieser ETF des monats könnte Sie auch interessieren:

Bildquelle: www.shutterstock.com

Unsere ETF Anbieter Empfehlung: Degiro
  • Bis zu 70% an Ordergebühren sparen
  • Konto in nur 10 Minuten online eröffnen
  • Viele ETFs kostenlos handelbar
degiroWeiter zum Broker: www.degiro.de
© 2019 - brokervergleich.net | auch auf Google+
Unsere Empfehlung