Welches Aktiendepot? Entscheidungshilfen für Anfänger & Profis!

empfehlungsbox_content_DEGIROBei Brokervergleich werden viele verschiedene Aktiendepots einander gegenübergestellt um herauszufinden, welches Aktiendepot die günstigsten Konditionen mit sich bringt. Doch sind die Konditionen allein nicht immer entscheidend für oder gegen ein Aktiendepot. Service und der Umgang mit Anfängern können hier ausschlaggebender sein, als die günstigsten Ordergebühren. Welche Kriterien gerade für Anfänger entscheidend sind, soll der nachfolgende Ratgeber klären. Hier werden auch verschiedene Anbieter kurz vorgestellt und auf ihre Vorteile aufmerksam gemacht.

Das Wichtigste zum Thema „Welches Aktiendepot?“ im Überblick:

  • Brokervergleich.net vergleicht nach Ordergebühren, Depotgebühren und Einlagensicherung
  • Jeder Anbieter kann in anderen Kriterien überzeugen
  • Anleger müssen selber wissen, was sie von einem Aktiendepot erwarten
  • Für Anfänger sollte es ein Demokonto, niedrige Handelsvolumen und Schulungen geben
  • Für Profis kann die Breite des Handelsangebots entscheidend sein

1. Welches Aktiendepot? 4 Kriterien die bei der Entscheidung helfen!

Hat man sich einmal dazu entschlossen sein Geld in Aktien zu investieren, muss man sich schnell die Frage stellen in welches Aktiendepot man im Angesicht der großen Menge an Angeboten investieren möchte. Da bieten sich dann verschiedenste Entscheidungskriterien an. Brokervergleich.net nimmt diesen Vergleich anhand von vier Vergleichskriterien vor. Dabei handelt es sich um die Depotgebühr, Order Inland, Order International und Einlagensicherung.

Bei den Depotgebühren handelt es sich eigentlich nur um ein übrig gebliebenes Vergleichskriterium aus vergangenen Tagen. Depotgebühren werden von kaum einem Anbieter mehr verlangt. Dieses gilt als Knock-Out-Kriterium. Selbst flatex verkauft seine Grundgebühren als Flat-Rates in verschiedenen Ausführungen um bloß nicht in der Kategorie Depot-Gebühren zu rutschen. Dabei kann man die Flat-Rates als genau das Auslegen: Depot-Gebühren, die weitere Zahlungen überflüssig machen solange man sich an das Angebot hält.

Flatex Preisvergleich

Flatex setzt auf Flatrates und nicht auf Grundgebühren

CTA_Flatex_Konto

Bei der Order Inland bewegen sich die möglichen Preisspannen zwischen 2,99 Euro plus 0,008 Prozent bei DEGIRO und 10 Euro bei der DKB. Bei anderen Portalen wird dieses Kriterium als Ordergebühr bezeichnet. Die Ordergebühr gibt zumindest einen Anhaltspunkt wie teuer die Gesamtkosten werden können.

DEGIRO Preistabelle

DEGIRO kann mit äußerst niedrigen Preisen überzeugen

Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass sich die Gesamtkosten auch noch aus Börsengebühren, Transaktionskosten und eben den Internationalen Ordergebühren zusammensetzen. Auf dem internationalen Börsenparkett liegen die Gebühren zwischen 50 Eurocent bei DEGIRO und 50 Euro bei der DKB. Der Testsieger flatex verlangt hier übrigens 24,90 Euro für eine Order auf dem internationalen Börsenmarkt.

CTA_DKB_Ordergebuehren

Die Einlagensicherung ist insofern ein wichtiger Anhaltspunkt als das man feststellen kann, wie gewissenhaft es die Banken und Broker mit den Kundengeldern halten. Generell gilt in Europa eine Verpflichtung zur Einlagensicherung. Jeder Broker oder jede Bank muss eine Einlagensicherung von mindestens 20.000 Euro pro Kunde erbringen, welches über die nationalen Einlagensicherungsfonds geschieht. Normal ist allerdings ein Betrag von 100.000 Euro pro Kunde. Viele Anbieter sichern die Gelder ihrer Kunden jedoch in mehrfacher Millionenhöhe ab. So weist Lynx-Broker zum Beispiel eine Einlagensicherung von 30 Millionen Euro pro Kunde auf.

CTA_Lynx

Bei Brokervergleich.net wird man auf der Suche nach dem passenden Aktiendepot mit einem Vergleichsrechner unterstützt. Welches Aktiendepot am geeignetsten ist, wird anhand der Kriterien Depotgebühren, Ordergebühren im In- und Ausland und der Einlagensicherung festgemacht.

Top 3 Aktiendepot Online-Broker

RangAnbieterOrder Inter­nationalEinlagen­sicherungDepot­gebührOrder­gebühr InlandTestberichtZum Anbieter
0,50 €20.000 €0,00 €2,08 €Degiro
Erfahrungen
Zum Anbieter
7,90 €100.000 €0,00 €5,90 €flatex
Erfahrungen
Zum Anbieter
24,95 €120 Mio. €0,00 €4,95 €Consorsbank
Erfahrungen
Zum Anbieter

2. Welches Aktiendepot für Anfänger? Darauf muss man besonders achten!

Nun kann man sich vorstellen, dass die Ansprüche an ein Aktiendepot sich mit fortschreitendem Wissen wandeln. Doch welches Aktiendepot für Anfänger besonders gut geeignet ist kann dabei genauso wenig festgesetzt werden, wie ein Aktiendepot für Profis. Am Ende kommt es immer auf die eigenen Präferenzen an. Fakt ist jedoch, dass es einige Kriterien gibt, die sich besser für ein Aktiendepot für Anfänger eignen als andere.

So wäre es zum Beispiel wünschenswert, wenn der Broker oder die Bank ein Demokonto anbieten würden. Auf diese Weise könnte der unerfahrene Anleger zunächst den Handel und die Zusammenhänge zwischen den Wirtschaftsnachrichten und der Kursentwicklung kennenlernen und studieren. Das ganze geschieht dann ohne ein finanzielles Risiko einzugehen. Solch ein Angebot hat zum Beispiel die OnVista Bank, welche für vier Wochen ein kostenfreies Demokonto zur Verfügung stellt.

CTA_OnVista_Ordergebuehren

Handelt es sich um ein Depot, welches nicht nur beim Handel mit Aktien, sondern auch beim Handel mit anderen Basiswerten, wie Forex, Indizes oder CFD helfen soll, dann ist es für Anfänger aber auch Neukunden sehr hilfreich, wenn das Demokonto für längere Zeit existiert. Anhand des Demokontos können die Kunden dann versuchen das Marktgeschehen und die internen und externen Zusammenhänge genauer zu verstehen. Ein unbefristetes Demokonto in Kombination mit aufbereiteten Wirtschaftsnachrichten wäre optimal.

Ein anderer wichtiger Punkt ist, dass gerade Neulinge im Privatsektor kein besonders großes Kapital mit sich bringen. Da sollte es möglich sein bereits zu einem geringen Handelsvolumen ins Aktiengeschäft einsteigen zu können. Dies nimmt zudem auch die Hemmungen eine Order durchzuführen. Alternativ dazu bietet sich ein Angebot an Sparplänen an. Hier muss der Anleger nur eine monatliche Einzahlung leisten und der Rest wird von der Bank oder dem Broker gemanagt. Solch ein Programm findet sich bei der Consorsbank.

Consorsbank Sparplan

Bei der Consorsbank wird den Kunden ein Sparplan geboten

CTA_Consorsbank_Trader_Konto

Andererseits ist es gerade für Anfänger wichtig, dass Schulungen angeboten werden, beziehungsweise Fachwissen zur Selbstlektüre bereitgestellt werden. So kann sich der Anleger nach Bedarf über verschiedene Dinge informieren und die Schulungen seinem Lernniveau anpassen. Hilfreich sind hier auch aufbereitete Wirtschaftsnews. Wirtschaftsnachrichten sind gerade zu Beginn oft nur schwer zu verstehen und müssen in eine Alltagssprache übersetzt und die Anleger müssen auf die wichtigen Aspekte aufmerksamt gemacht werden. Wenn all diese Faktoren bei einem Anbieter vorhanden sind, kann man von einem vorbildhaften Aktiendepot für Anfänger sprechen. Doch leider weisen die meisten nur ein oder zwei der dargestellten Faktoren auf.

Es gibt verschiedene Kriterien, welche ein Aktiendepot für Anfänger mit sich bringen sollte. So wäre ein kostenloses Demokonto von Vorteil, sowie die Möglichkeit bereits mit kleinen Handelsvolumina zu handeln. Außerdem wäre ein gemanagter Sparplan sinnvoll, ebenso wie Schulungen oder auch aufbereitete Wirtschaftsnachrichten. All dies kann zu einer gelungenen Einführung für Anfänger in die Welt des Handels führen.

3. Wie eröffnet man ein Aktiendepot?

Themenicon KontoHat man endlich eine Entscheidung getroffen, welches Aktiendepot das Beste für die eigenen Bedürfnisse ist, kann das Aktiendepot eröffnet werden. Hier wird zunächst verlangt, dass die persönlichen Daten angegeben werden. Dabei ist es notwendig absolut ehrlich zu sein, da die Daten einer Personenidentifikation standhalten müssen.

In der Regel kann nun die Art des Depots gewählt werden. Manche Broker oder Banken stellen verschiedene Depots mit unterschiedlichen Konditionen zur Verfügung. Man tut gut daran bereits im Vorfeld umfassend zu recherchieren, welches Aktiendepot welchen Vorteil mit sich bringt und ob das Hinzufügen von Zusatzleistungen notwendig oder überflüssig ist. Bei einigen Anbietern ist eine nachträgliche Änderung sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Daher ist auch hier Vorsorge besser denn Nachsorge.

Als nächstes kann eingezahlt werden. Für Einzahlungen werden selten Transaktionsgebühren erhoben, trotzdem sollte man sich bereits im Vorfeld informieren, ob eine Einzahlung kosten mit sich bringt, wie hoch die minimalen Ordervolumen sind und ob es eine Mindesteinzahlung gibt. Auch ist es ärgerlich, wenn die erste Einzahlung komplett für die Kontoführung aufgebraucht wird. Daher lohnt es sich hier großzügig zu kalkulieren. Das Geld unterliegt der Einlagensicherung, weshalb auch kein Risiko mit einer Einzahlung eingegangen wird. Ist dies alles vollbracht, kann mit dem Handel begonnen werden.

Möchte man ein Aktiendepot eröffnen, werden zunächst die persönlichen Daten abgefragt. Anschließend muss der Anleger sein Aktiendepot einrichten, sofern es denn Auswahlmöglichkeiten gibt. Nach einer Einzahlung kann mit dem Handel begonnen werden.

4. Fünf Fragen & Antworten zum Aktiendepot

Themenicon kostenWie wird eine Personenidentifikation durchgeführt?

Bein einer Personenidentifikation müssen verschiedenen Dokumente vorgelegt werden um die Identität zweifelsfrei beweisen zu können. Dies gilt nicht nur bei der Hausbank, sondern gerade bei einem Online-Anbieter. Als Dokumente müssen ein Lichtbildausweis in Form eines Personalausweises oder Reisepasses vorgelegt werden. Der Adressnachweis erfolgt durch die Vorlage einer Rechnung des Gas-, Wasser- oder Stromanbieters, die nicht älter als drei Monate sein darf. Dies alles dient dem Schutz gegen Korruption und Geldwäsche und wird von der europäischen Union als notwendiges Verfahren vorgegeben. Die Regulierungsbehörden sind dazu angehalten auch den Umgang mit der Personenidentifikation zu überprüfen und als Qualitätskriterium zu werten.

Welche Art von Börsenplätzen gibt es?

Jede Bank und jeder Broker hat Zugang zu verschiedenen Börsenplätzen an denen die Anlageprodukte gehandelt werden können, wodurch sich am Ende auch die Kurse ergeben. Jeder kennt natürlich aus den Nachrichten die Bilder von den Parkettbörsen Frankfurt, New York oder Sydney. Dies sind die sogenannten Parkettbörsen, das heißt, dass die Börsenplätze physisch existent sind und dort tatsächlich Börsenmakler live vor Ort um die Handelsprodukte feilschen. Daneben gibt es auch noch die elektronischen Börsenplätze, wie Xetra und Eurex. Natürlich ist inzwischen auch die Parkettbörse vernetzt, sodass man auch über das Internet am Welthandel teilhaben kann. Doch die elektronischen Börsen finden tatsächlich nur im Netz statt.

Welche Handelsprodukte gibt es außer Aktien?

Neben den Aktien kann noch mit zahlreichen anderen Produkten Handel betrieben werden. Da wären als direkte Handelsoptionen Zertifikate, Anleihen, Fonds und Rohstoffe zu nennen. Hinzu kommen auch noch die indirekten Handelsoptionen über Forex, CFD, ETF und Binäre Optionen. Während Anleihen und Zertifikate als sehr sicher gelten und daher auch nur sehr wenig Rendite einbringen, sind CFDs und Binäre Optionen eher den spekulativen Anlagemethoden zuzuordnen.

Was versteht man unter Forex-Handel?

Forex ist die Abkürzung für Foreign Exchange. Dabei werden zwei Währungen zueinander ins Verhältnis gesetzt. Der Wechselkurs bestimmt den Kursverlauf. Ziel ist es Währungspaare zu finden deren Kurs einen steigenden Verlauf annimmt. Hier gibt es die alltäglichen Währungspaare, die von nahezu jedem Broker angeboten werden, aber auch Exoten, die nur von wenigen Brokern und Banken angeboten werden.

Der Forex-Handel zählt zu den spekulativen Anlageprodukten. Auch hier kann ein Hebel genutzt werden, welcher am Ende zu einem Totalverlust oder sogar einer Nachschusspflicht führen kann. Je nach Broker kann man solche Möglichkeiten zwar ausschließen, hat dann aber auch eine entsprechend niedrigere Rendite. Hier sind Binäre Optionen auf Forex sicherer. Bei Binären Optionen steht bereits im Vorfeld fest wie hoch der Gewinn und Verlust ausfallen werden.

Wie wird in Deutschland die Einlagensicherung überprüft?

Ob die Unternehmen eine ausreichende Einlagensicherung vornehmen wird von den nationalen Regulierungsbehörden überprüft. In Deutschland handelt es sich dabei um die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin. Diese überprüft nicht nur ob die Anbieter ihrer Pflicht zur Einlagensicherung in ausreichendem Maße nachkommen, sondern sie ist die Stelle, die in Deutschland die Bankenlizenzen vergibt.

5. Viele interessante Fakten auf Brokervergleich.net

Bei Brokervergleich.net können viele Informationen zu den unterschiedlichsten Anlageprodukten gesammelt werden. Diese reichen von Aktien, über Forex bis hin zu Binären Optionen. Gerade Einsteiger sehen sich oftmals einer schier unendlichen Vielzahl an Anlageprodukten gegenübergestellt. Hier ist dann nicht mehr die Frage ob man in ein Anlageprodukt investieren will, sondern in welches. Aktiendepot Erfahrungen gibt es viele und diese werden auch zu jedem Anbieter angeboten. So kann man sich allgemeinere Informationen in den Vergleichen von Forex oder CFD-Brokern holen, aber auch detaillierte Informationen in den Erfahrungsberichten zu sBroker und Co. Daneben gibt es auch gerade für Anfänger Forex Trading Tipps oder Binäre Optionen Strategien die anschaulich erklärt werden.

6. Fazit: Wer die Wahl hat, braucht gut Auswahlkriterien!

Themenicon OptionsscheineDie Frage welches Aktiendepot das Beste ist, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Jeder Kunde hat seine eigenen Vorstellungen und Erwartungen, die er an ein Aktiendepot richtet. Daher kann zwar offen gelegt werden welche Anbieter die günstigsten Konditionen mit sich bringen, alle weiteren Kriterien muss der Kunde allerdings für sich selber entscheiden. Gerade als Anfänger hat man andere Präferenzen wie als Profi. Insofern kann Brokervergleich.net nur Vorschläge machen, aber keine klare Aussage machen. Während flatex auf Flat-Rates und Sparpläne setzt, erhält man bei der Consorsbank intensive Beratung und Schulungen, während DEGIRO vor allem auf niedrige Preise setzt. Hast du auch Lust ein Aktiendepot zu eröffnen? Dann nutze die Vergleiche und detaillierten Erfahrungsberichte zu den Anbietern!

zum Anbieter DEGIRO

Hier haben Sie die Möglichkeit den Artikel zu Kommentieren. Bitte beachten Sie die Nettiquete.

    © 2015 - brokervergleich.net | auch auf Google+
    Impressum & Risikohinweis Bildnachweise Über uns