Robo Advisor Performance: Renditeerwartungen bei der digitalen Vermögensverwaltung

Robo Advisor PerformanceViele Robo Advisor auf dem deutschen Markt, die eine Vermögensverwaltung anbieten, verlassen sich bei den Anlageentscheidungen auf einen rein automatischen, passiven Ansatz. So werden die Entscheidungen auf Basis einer computergestützten Analyse getroffen. Mit Hilfe bestimmter Kennzahlen werden durch die Anbieter-Systeme Entscheidungen getroffen, wann welche Aktien oder Fonds gekauft oder verkauft werden sollen. Es gibt mittlerweile aber auch Robo Advisor, die ergänzend zur technischen außerdem eine menschliche Komponente hinzunehmen. Experten sind der Meinung, dass die Robo Advisor Performance auch davon abhängt, ob sich der Investmentansatz nur auf mathematische Algorithmen bezieht oder er ergänzend den Faktor Mensch integriert.

  • Robo Advisor Performance hängt von verschiedenen Punkten ab.
  • Neben mathematischen Algorithmen spielt auch der Faktor Mensch eine wichtige Rolle.
  • Die Rendite-Erwartungen variieren je nach Anbieter.
  • Robo Advisor bieten ihre Dienste zu günstigen Kosten an.
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Was ist ein Robo Advisor?

Wichtige Trading-TippsDer Oberbegriff Robo Advisor („Roboter-Berater“) beschreibt Online-Anwendungen, die über das Internet automatisch Kapital anlegen können. Die Angebote richten sich dabei ausdrücklich nicht an Profis. Insbesondere Anfängern soll damit der Einstieg erleichtert werden. Gleichermaßen soll die Methode den Anlegern eine kostengünstige, zeitsparende sowie langfristig sinnvolle Anlagestrategie bieten. Die Strategien der Robo Advisor basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und mathematischen Algorithmen. Diese überwachen jederzeit den Aktienmarkt und nehmen Berechnungen vor, wann welche Anpassungen in der Anlage notwendig sind, um die beste Rendite zu erreichen.

Zwei verschiedene Arten

  1. Passive Robo Advisor

Bei den meisten Robo Advisor am deutschen Markt handelt es sich um passive Anbieter. Passive Robo Advisor übernehmen für die Anleger die Zusammenstellung der Portfolios. Im Anschluss vermittelt ein solcher Anbieter das Kapital zu einer Partnerbank. Nachdem ein Anleger bei der Partnerbank ein Depot eröffnet hat, werden durch den Advisor keine selbstständigen Umschichtungen vorgenommen. So bleibt die Zusammenstellung der Wertpapiere im Portfolio des Anlegers zunächst bestehen. Allerdings führt der Robo Advisor regelmäßig automatisch das sogenannte Re-Balancing durch. Das bedeutet, dass die ursprünglich berechnete Gewichtung der Geldanlage wiederhergestellt wird. Somit überwiegen im Depot nicht plötzlich die risikoreichen Wertpapiere.

  1. Aktive Robo Advisor

Anders als passive Robo Advisor übernehmen aktive Anbieter die gesamte Verwaltung der Kundenanlage. Sie erstellen und steuern die Portfolios, treffen Anlageentscheidungen und haben die Möglichkeit, bei Bedarf das Kundenportfolio jederzeit selbsttätig umzuschichten. Ein aktiver Robo Advisor kann ein Kundenportfolio somit schnell an aktuelle Veränderungen am Aktienmarkt anpassen. Er kann zu jeder Zeit Wertpapiere kaufen und verkaufen.

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Ein Blick auf die Webseite unseres Testsiegers ginmon

Wie funktioniert ein Robo Advisor?

Die Funktionsweise von Robo Advisor ist bei beinahe allen Anbietern ähnlich. Ein Anleger startet zunächst in die Anlageberatung, indem er einen standardisierten Fragenkatalogs beantwortet. Dies erfolgt online. Mit diesen Fragen soll ermittelt werden, welche Sparsumme sich der Anleger als Ziel gesetzt hat, welche Anlagedauer er wünscht und wie seine persönliche Risikoneigung ist. Nachdem der Anleger alle Fragen beantwortet hat, wird der Robo Advisor alle Daten auswerten und dem Kunden eine Anlagestrategie vorschlagen, die sich auf die Risikoneigung und die Anlagewünsche des Kunden stützt. Die Anlagestrategien basieren bei Robo Advisor auf festgelegtem Anlageportfolios, die über die unterschiedliche Zusammenstellung in mehrere Risikoklassen eingeteilt werden können. So erhalten Anleger mit einer hohen Risikobereitschaft ein entsprechend risikoreicheres, chancenorientiertes Portfolio und Kunden mit einer niedrigen Risikobereitschaft ein konservatives Portfolio.

Investition in preisgünstige Indexfonds

Stimmt der Kunde der vorgeschlagenen Anlagestrategie zu, übermittelt der Advisor die jeweiligen Daten an seine Partnerbank. Bei dieser wird das notwendige Depot eröffnet. Die Partnerbank wird die vom Anbieter vermittelte Geldanlage entsprechend der Anlagestrategie in geeignete Wertpapiere anlegen. In der Regel besteht ein Portfolio aus kostengünstigen ETFs (Exchange Traded Funds). Die sogenannten Indexfonds sind Investmentfonds, welche die Wertentwicklung von einem Börsenindex, wie zum Beispiel dem DAX, nachbilden. Nur wenige Anbieter nehmen in ihre Portfolios auch aktiv gemanagte Fonds auf, bei denen die Anlagestrategien von einem menschlichen Fondsmanager überwacht wird. Anleger haben die Möglichkeit, ihre Anlageportfolios jederzeit aufzulösen und sich die Erträge auszahlen zu lassen. Bei Robo Advisor ist eine Anlagezeit von mindestens fünf Jahren empfehlenswert.

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Welche Kosten fallen bei einem Robo Advisor an?

Kosten des TradingsRobo Advisor bieten ihre Dienste nicht kostenlos an. Die Kosten für einen digitalen Vermögensberater können sich wie folgt zusammensetzen:

  • Die Grundgebühr: Fast alle Anbieter verlangen für ihre Serviceleistungen eine Servicegebühr. Anleger können hier mit ungefähr 0,75 Prozent auf die Anlagesumme pro Jahr rechnen. Die Gebühren schwanken aber je nach Anbieter recht stark und sind häufig auch nach der Summe der Geldanlage gestaffelt.
  • Die Performance-Gebühr: Einige Anbieter verlangen eine sogenannte Performance-Gebühr. Das bedeutet, dass diese Robo Advisor auf die jährliche Rendite eine Erfolgsprovision veranschlagen. Somit würde ein Anleger bei einer Rendite von fünf Prozent und einer Performance-Gebühr in Höhe von zehn Prozent auf einen Abzug von 0,5 Prozent der Rendite kommen.
  • Mindestgebühr: Eine Mindestgebühr wird nur von wenigen Anbietern verlangt. Es handelt sich hierbei um einen feststehenden Kostenpunkt, der unabhängig von Renditen und Anlagesummen anfällt. Die Mindestgebühr kann bei einer niedrigeren Anlagesumme prozentual sehr hoch ausfallen. Deshalb sollten Kunden stets darauf achten, keine negative Rendite nach Kosten zu erhalten.
  • Kosten der verwendeten Finanzprodukte: Darüber hinaus müssen Anleger Kosten für den Betrieb und die Verwaltung der verwendeten Finanzprodukte zahlen. Dazu gehören zum Beispiel ETF-Gebühren sowie Kosten für aktiv gemanagte Fonds oder weitere Finanzinstrumente. Die Gebühren bei ETFs belaufen sich pro Jahr ungefähr auf 0,1 bis 0,3 Prozent.
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Die Vorteile einer digitalen Vermögensverwaltung

Trading mit HandelsplattformEin besonders wichtiger Punkt ist die Zeitersparnis, die ein Robo Advisor bietet. Dies insbesondere mit einem aktiven Robo Advisor, der alle Tätigkeiten angefangen von der Erstellung des Portfolios bis hin zur Umschichtung übernimmt. Ein passiver Robo Advisor übernimmt in regelmäßigen Intervallen das Re-Balancing der Investitionen auf die vorherige Gewichtung. Ein weiterer Vorteil ist die automatisierte Auswahl und Umschichtung von Geldanlagen.

Großes Produktportfolio und niedrige Kosten

Robo Advisor punkten im Vergleich zu Bankberatern auch mit großen Produktportfolios. Anleger, die über eine Hausbank investieren, haben in der Regel nur die Wahl zwischen wenigen Finanzprodukten. Zwar bieten auch unabhängige Vermögensverwalter preiswerte Produktportfolios an, sie sind jedoch teurer als die Robo Advisor. Die Advisor beschränken ihr Produktportfolio überwiegend auf preisgünstige ETFs. Allerdings können die Kosten ansteigen, wenn ein Anbieter in aktiv gemanagte Fonds investiert. Viele Robo Advisor verzichten darüber hinaus auf Mindestgebühren und Performance-Kosten. Somit bleiben die gesamten Kosten pro Jahr häufig unter 1,5 Prozent.

Niedrige Mindestanlagesummen und hohe Benutzerfreundlichkeit

Im Gegensatz zu klassischen Beratern können viele Robo Advisor mit niedrigen Mindestanlagesummen punkten. Teilweise werden keine Mindesteinlagen erhoben. Somit können auch Anleger mit niedrigem Budget problemlos in den Handel einsteigen. Auch die hohe Benutzerfreundlichkeit und Transparenz sprechen für die digitalen Vermögensverwalter. Häufig bieten sie einfach zu bedienende Onlineplattformen und Apps an, über die die Kunden sämtliche Daten einsehen können. Diese können sich über die Transaktionen, die Robo Advisor Performance und die Portfolio-Allokation informieren, ihren Sparplan anpassen sowie Ein- und Auszahlungen vornehmen – dies jeweils ortsunabhängig und zu jeder Zeit.

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Die Nachteile einer digitalen Vermögensverwaltung

Die beste Trading-StrategieZunächst sei noch ein Vorteil von Robo Advisor genannt: die schnelle Reaktion. Diese beschränkt sich auf aktive Robo Advisor. Diese überwachen die Kundenportfolios und den Aktienmarkt rund um die Uhr, können bei Veränderungen sofort reagieren und die Kundenportfolios entsprechend anpassen. Somit ist die Reaktionszeit deutlich schneller als die von Menschen. Passive Finanz-Roboter führen unabhängig von der Marktentwicklung wiederum ein regelmäßiges Re-Balancing durch.

Fehlende Flexibilität bei der Zusammenstellung der Anlageportfolios

Allerdings gibt es bei der Online-Vermögensverwaltung auch einige Nachteile. Zunächst hat eine geringe Mindestanlagesumme Vorteile, wenn man als Anleger ohne großes Verlustrisiko einmal in den Kapitalmarkt hineinschauen möchte. Allerdings ist es möglich, dass die Rendite schnell in den Minusbereich abrutscht, wenn der angelegte Betrag im Verhältnis zu den Gebühren des Robo Advisor zu gering ist. Ein negativer Punkt bei der Online-Vermögensverwaltung kann auch die geringere Individualität sein. Die Individualität der Anlageportfolios leidet demnach unter den standardisierten Fragen über die fixen Investitionspakete und die Anlagepräferenzen der Kunden. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass Anleger, die sich eine Investitionsstrategie selbst erarbeiten, ihre Anlagen natürlich flexibler zusammenstellen können.

Robo Advisor treffen Anlageentscheidungen nicht auf Basis von menschlichen Emotionen wie Gier oder Angst. Dies ist sehr wichtig, denn ein „emotionaler“ Kauf oder Verkauf von Wertpapieren kann an der Börse zu großen Verlusten führen.

ginmon Presse

Über ginmon wurde bereits mehrfach in der Presse berichtet

Für wen ist ein Robo Advisor geeignet?

Nun stellt sich natürlich auch die Frage, wann oder für wen der Service eines Robo Advisor eigentlich sinnvoll ist? Der Service eignet sich vor allem für Personen, die

  • keine Zeit haben, sich mit der Erstellung und der Pflege eines Anlageportfolios auseinanderzusetzen.
  • über das entsprechende Wissen noch nicht oder nur in geringem Maße verfügen.
  • Eine langfristige Geldanlage am Aktienmarkt anstreben.

Für Anleger, die über ausreichend Wissen im Finanzbereich und Zeit verfügen, kann es möglicherweise sinnvoller sein, ein eigenes ETF-Portfolio zusammenzustellen, da sich an dieser Stelle auch Gebühren einsparen lassen.

Die Sicherheit der Kundengelder

Wer auf der Suche nach einem geeigneten Robo Advisor ist, betrachtet selbstverständlich auch das Thema Sicherheit genauer. Es stellt sich die Frage, ob das eigene Geld bei dem Anbieter sicher verwahrt wird. Wie bereits erwähnt, wird das über einen Robo Advisor investierte Geld bei einer Partnerbank des Anbieters in einem Depot verwahrt und hierüber in Wertpapiere investiert. Für den Fall, dass der Robo Advisor insolvent gehen sollte, ist das Kundenkapitals somit gesichert. Der Robo Advisor selbst hat keinen direkten Zugriff auf das angelegte Guthaben der Kunden. Darüber hinaus wird das in Wertpapiere investierte Kapital streng von dem Vermögen der Partnerbank getrennt und ist als Sondervermögen im Falle einer Insolvenz der Bank gesichert. Das Kapital auf dem Verrechnungskonto unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung (bis zu 100.000 Euro pro Kunde). Viele Banken bieten in Deutschland darüber hinaus freiwillig noch höhere Einlagensicherungen an.

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Robo Advisor Performance: Worauf ist bei der Wahl eines „Robos“ zu achten?

Optionsscheine handelnIn Bezug auf die Robo Advisor Performance kann noch einmal deutlich gesagt werden, dass die Robo Advisor sehr transparent sind. Die Performance lässt sich über die letzten Monate einsehen. Anleger sollten darauf achten, wie ein Anbieter in der Vergangenheit abgeschnitten hat. Zu bedenken ist jedoch, dass die vergangene Performance kaum eine Prognose für die Zukunft ermöglicht.

Weitere wichtige Auswahlkriterien noch einmal zusammengefasst:

  1. Aktiv oder passiv: Je nachdem, ob ein Online-Finanzberater die komplette Vermögensverwaltung übernehmen soll oder ob der Anleger bestimmte Investitionsentscheidungen selbst treffen möchte, sollte ein aktiver oder passiver Robo Advisor gewählt werden.
  2. Kosten: Die Kosten können je nach Anbieter stark variieren. Dabei unterscheidet sich nicht nur die Höhe der veranschlagten Kosten. Einige Anbieter verlangen darüber hinaus eine Performance- und Mindestgebühr, andere verzichten darauf. Entscheidend ist darüber hinaus, ob sich ein Robo Advisor auf Investments in preisgünstige Indexfonds (ETFs) beschränkt oder ob er auch aktiv gemanagte Fonds integriert.
  3. Mindesteinlage: Auch die Mindestanlagesumme kann von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich hoch sein. Während einige Robo Advisor vollständig auf die Mindestanlage verzichten, können andere Dienste erst ab 5.000 oder 10.000 Euro genutzt werden.
  4. Sicherheit: Hierbei ist zu bedenken, ob es sich bei dem Anbieter nur um einen Finanzanlagenvermittler (gemäß § 34 f GewO) handelt oder ob der Robo Advisor als Finanzportfolioverwalter (gemäß § 32 Kreditwesengesetz) eingetragen ist. Im Falle des Finanzportfolioverwalter sind die Chancen für die Anleger höher, Schadenersatz zu erhalten, wenn die Maschine Fehler machen sollte.
ginmon Auszeichnungen

ginmon wurde bereits mehrfach ausgezeichnet

Fazit Robo Advisor Performance: Technische und menschliche Komponente wichtig

Seit einigen Jahren etablieren sich die sogenannten Robo Advisor am deutschen Finanzmarkt. Die digitale Vermögensverwaltung hat sich mittlerweile zu einer Alternative zu der klassischen Vermögensverwaltung entwickelt. Während die Kosten insgesamt niedriger sind, fallen die Rendite-Ergebnisse, also die Robo Advisor Performance, sehr unterschiedlich aus. Viele Robo Advisor auf dem deutschen Markt stützen sich bei den Anlageentscheidungen auf einen vollständig automatischen Ansatz. Das bedeutet, dass die Entscheidungen auf Basis einer computergestützten Analyse getroffen werden. Mit Hilfe von mathematischen Algorithmen wird entschieden, welche Aktien oder Fonds zu welchem Zeitpunkt ge- oder verkauft werden. Einige Robo Advisor setzen heute aber neben der technischen Komponente auch auf menschliche Unterstützung. Häufig werden diese Anbieter als hybride Robo Advisor bezeichnet. Neben der damit verbundenen höheren Kundenfreundlichkeit soll sich nach Aussage von Experten die Performance auch deutlich verbessern lassen. Anleger sollten bei der Auswahl eines Anbieters aber nicht nur die mögliche Rendite betrachten, sondern auch weitere Aspekte berücksichtigen, wie zum Beispiel die Gebühren, die Kundenfreundlichkeit und die Sicherheit.

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