Mit guten Aktienempfehlungen das Portfolio aufbauen

Mit guten Aktienempfehlungen das Portfolio aufbauen
Die Börse ist ein Parkett, auf dem jeder Schritt sitzen sollte. Ein Fehltritt kann schon dazu führen, das mühsam angespartes Kapital den Bach heruntergeht. Aktienempfehlungen sind auch für erfahrene Broker ein Grundstein, auf dem aufgebaut werden kann. Doch worauf sollte bei der Auswahl der Empfehlungen geachtet werden?

  • Analysten geben ihr Wissen weiter
  • Aktienempfehlungen für gute Portfolios nutzen
  • Seriöse Anbieter auswählen
  • Ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene

Christian Habeck

Christian Habeck

Christian Habeck ist seit Jahren an den Finanzmärkten aktiv. Im Daytrading widmet er sich bevorzugt dem Forex-Handel, Aktien handelt er mittelfristig (Swing-Trading) mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo. Infos hierzu findet man auf: www.kumo-trading.de.
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Wer spricht Aktienempfehlungen aus?

Themenicon StrategieMit den Aktienempfehlungen ist es ein wenig wie mit dem Kindergarten – seine Kinder gibt man nicht einfach irgendwem in die Hand. Warum also Analysten vertrauen und auf deren Hinweise hin das gesamte Kapital einsetzen? Daher ist es auch bei der Suche nach guten Aktienempfehlungen wichtig zu wissen, woher diese Empfehlungen eigentlich kommen und wie vertrauenswürdig die Quellen sind. Tatsächlich ist es so, dass niemand die Kursentwicklung von einer Aktie voraussagen kann. Aktienempfehlungen basieren auf den Ergebnissen von Analysten, die den Kurs und die Entwicklung einer Aktie und des Marktes über einen gewissen Zeitraum hinweg beobachtet haben. Nicht jeder Analyst macht aber auch eine gute Arbeit. Daher ist es für Trader wichtig den Überblick zu behalten, wer die Aktienempfehlungen ausgibt, wie gut dieser Analyst sich mit der Börse auskennt und wie erfolgreich seine Empfehlungen bisher waren.

Aktien Uebersicht Cortal Consors

Die Consorsbank stellt Tops & Flops vor – eine Art Aktienempfehlung

Im Prinzip kann also jeder Aktienempfehlungen aussprechen. Doch nicht jeder tut damit dem Trader auch wirklich einen Gefallen. Ein beliebter Trend geht zum Social Trading. Hier können sich Trader untereinander informieren und auch hier werden durchaus Empfehlungen weitergegeben. Natürlich handelt es sich hierbei um Empfehlungen, die nicht immer objektiv zu betrachten sind. Tatsächlich können diese Empfehlungen aber durchaus eine gute Wahl sein.

Für einen Trader ist es wichtig, dass er die Aktienempfehlungen für den Handel an der Börse zwar wahrnimmt und diese auch durchaus mit als Grundlage für seine Entscheidungen nutzt. Gleichzeitig sollte er aber darauf achten, auch sein eigenes Wissen und sein Gefühl mit in die Zusammenstellung des Portfolios einfließen zu lassen.

Aktienempfehlungen werden von Analysten für Trader gemacht und basieren auf der Analyse von der Entwicklung einer Aktie in einem vergangenen Zeitraum. Es handelt sich um reine Empfehlungen, die einen möglichen Trend anzeigen.
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Warum Aktienempfehlungen so wichtig sind – 8 häufige Fehler beim Aktienhandel

Themenicon TippsMan könnte meinen, Fehler machen nur Anfänger auf dem Aktienparkett.

Aber auch fortgeschrittene Trader lassen sich noch immer oft genug von ihren Emotionen bei der Auswahl der Aktien leiten. Einige Fehler sind besonders häufig. Sie können teilweise durch die Nutzung von Aktienempfehlungen reduziert werden.

Grundsätzlich ist es immer gut, die aktuellen Aktienempfehlungen zu nutzen und sich so einen Überblick über die Trends zu verschaffen.

  1. Fehlende Kenntnisse

Ein großer Fehler ist es, in den Aktienhandel zu starten und keine Kenntnisse zu haben. Es gibt Trader, die sich rein auf die Aktienempfehlungen verlassen. Das kann schnell nach hinten losgehen. Oft wird Interessierten vermittelt, dass der Einsatz an der Börse einfach und schnell ist. Das stimmt nur bedingt. Geld einzusetzen ist einfach, allerdings ist es ebenso einfach, viel Geld zu verlieren.

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  1. Kreditaufnahme für den Aktienkauf

Mit einer guten Strategie hat sich das Konto noch nicht gefüllt. Auch wenn die Aktienempfehlungen gut aussehen und sich der Trader auf diese Weise ein ebenso gutes Portfolio zusammenstellen konnte – wenn das Geld fehlt, dann bringt das alles nichts. Viele Trader entscheiden sich, einen Kredit aufzunehmen, um handeln zu können. Das sollte jedoch niemals gemacht werden, die Gefahr, hohe Schulden zu machen, ist groß.

  1. Volles Vertrauen in Aktienempfehlungen

Themenicon KontaktHier ist der Punkt, der sich komplett auf die Aktienempfehlungen bezieht. Aktienempfehlungen sind gut, sich selbst informieren ist besser. Ideal ist es, sich mehrere Empfehlungen anzusehen, diese zu vergleichen und sich dann noch selbst einen Überblick über den Markt zu verschaffen. Ein großer Fehler ist es, sich ausschließlich auf eine Aktienempfehlung zu verlassen. Das mag ein paar Mal gutgehen, es ist jedoch keine Garantie für einen Erfolg.
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  1. Kein abwechslungsreiches Portfolio nutzen

Eine Aktienempfehlung macht deutlich, dass sich die Investition in einer Aktie ganz besonders lohnen kann? Das ist gut. Ein großer Fehler ist es jedoch, wenn der Anleger nun ausschließlich in diese Aktie investiert. Wenn sich die Empfehlung jedoch nicht bewahrheitet, ist das gesamte Kapital verloren. Daher sollte niemals nur in eine Aktie investiert werden.

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Im Bildungszentrum  finden Kunden Informationen zum Stop Loss – wichtiger Bestandteil der Strategie

  1. Ohne Strategie agieren

Gerade Einsteigern fällt es schwer, eine gute Strategie zu entwickeln. Der Aktienhandel basiert nicht nur darauf, Kapital in eine Aktie zu investieren. Es ist viel mehr als das. Nur mit einer gut funktionierenden Strategie ist es auch möglich, auf die Dauer erfolgreich zu sein. Es ist jedoch einiges an Arbeit, strategisch einen Plan zu entwerfen, der den eigenen Wünschen entspricht. Diese Arbeit möchte sich nicht jeder Anleger machen. Das Ergebnis ist eine Investition ohne eine Strategie – ein Fehler, den nicht nur Anfänger machen.

  1. Nicht auf Stopp-Loss-Marken setzen

Themenicon Stopp-LossVerluste sind beim Aktienhandel normal, sie sollten jedoch nicht einfach hingenommen werden. Natürlich kann es sein, dass eine Aktie an Wert verliert. Das wird sogar möglicherweise häufiger passieren, während der Anleger aktiv an der Börse handelt. Dennoch sollten die Verluste nicht einfach hingenommen, sondern eingeplant werden. Ein großer Fehler ist es jedoch, so sehr auf Aktienempfehlungen und das eigene Wissen zu vertrauen, dass keine Stopp-Loss-Marken gesetzt werden. Mit diesen können die Verluste gering gehalten werden. Wer vergisst, eine solche Marke zu setzen oder einfach der Meinung ist, es ist nicht wichtig, kann hohe Verluste machen.

  1. Angstverkäufe tätigen

Die Aktie fällt immer tiefer? Die Rendite scheint zu schwanken? Viele Trader tendieren dazu, Angstverkäufe zu tätigen oder besonders ungünstige Zeitpunkte für den Verkauf ihrer Aktien zu wählen. Das Problem dabei ist, dass auf diese Weise die Rendite noch tiefer fallen kann. Angstverkäufe sind ein häufiger Fehler, der selbst Profis noch unterläuft. Daher ist es wichtig, schon beim Kauf darauf zu achten, die Aktien nicht zu teuer zu kaufen. Die Aktienempfehlungen gehen hier teilweise in die Richtung, durchaus auch teure Aktien zu empfehlen. Das mag ein guter Weg sein, wenn das Kapital locker sitz. Das ist jedoch meist nicht der Fall.

  1. Dividende nicht nutzen

Die Dividende ist oft ebenfalls ein Teil eines Fehlers. Sie wird schlicht und einfach nicht mit einberechnet. Dabei ist es nur von Vorteil, die Dividende direkt wieder einzusetzen und auf diese Weise die Rendite noch zu steigern. Wer die Dividende jedoch nicht mit einberechnet, kalkuliert schlichtweg einfach falsch.

Es gibt einige Fehler, die von Einsteigern aber auch von fortgeschrittenen Tradern immer wieder gemacht werden. Die Fehler können teilweise hohes Kapital kosten und dafür sorgen, dass Verluste eingefahren werden. Auch die Aktienempfehlungen können zu falschen Investitionen verleiten.

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Mit Aktienempfehlungen richtig umgehen

Themenicon HandelsplattformAktienempfehlungen sind eine wirklich gute Grundlage, um eine eigene Strategie entwickeln zu können.

Das funktioniert aber nur dann, wenn sich der Trader nicht einfach blind auf die Börse stürzt und nur seine Rendite im Blick hat.

Wichtig ist es zu differenzieren, woher die Aktienempfehlungen kommen und was damit gemacht werden kann.

  1. Immer mehr Trader nutzen Aktienempfehlungen, die auf Börsenseiten oder durch Newsletter angeboten werden. Tatsächlich handelt es sich hier in der Regel um Vorschläge, die aber nicht auf fundierten und langen Analysen basieren. Sie sollten lediglich als Tipps gesehen werden.
  2. Auch Börsenbriefe sind sehr beliebt. Hier können Trader gegen ein Entgelt regelmäßig Aktienempfehlungen über einen persönlichen Börsenbrief erhalten. Der Markt für Börsenbriefe ist groß. Allerdings gibt es natürlich ebenso viele Anbieter, die nicht als seriös eingestuft werden können.
  3. Aktienempfehlungen von Banken müssen doch eigentlich seriös sein, oder? Fakt ist es, dass diese Empfehlungen der Banken durchaus als interessant angesehen werden können. Sie sind vielseitig und dennoch knapp gehalten und bieten einen guten Überblick. Dieser sollte aber ebenfalls nur als Basis angesehen werden.
  4. Finanzmagazine sowie Börsenzeitschriften sind für viele Trader eine gern genutzte Anlaufstelle, um Aktienempfehlungen in Anspruch nehmen zu können. Definitiv ist es nicht verkehrt, sich als Trader mit den Magazinen zu beschäftigen und sich auf diese Weise zu informieren. Hier finden sich häufig Empfehlungen und Hinweise, die Trader so noch nicht auf dem Schirm gehabt haben. Diese Aktienempfehlungen können noch einmal selbst überprüft werden, bevor sie in das Portfolio mit aufgenommen werden.
  5. Social Trading ist ein neuer Trend, der sich immer mehr durchsetzt. Wer kann mehr Ahnung von Aktien haben als erfolgreiche Trader, die mitten im Geschehen stehen? Daher hat sich Social Trading immer mehr etabliert und findet den Weg in die Aktienempfehlungen. Hier können unerfahrene Trader sich Tipps und Hinweise von erfahrenen Tradern holen oder sogar ganze Portfolios übernehmen. Auch Aktienfonds sind als Aktienempfehlungen zu sehen. Hier wurden in einem Fonds mehrere erfolgreiche Aktien zusammengefasst. Das heißt aber nicht, dass der Fonds auch Erfolg hat.
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Wer auf Nummer Sicher gehen will, der investiert in ETFs

Aktienempfehlungen sind generell mit Vorsicht zu genießen. Eine gute Basis sind sie nur dann, wenn der Trader bereit ist, sich auch selbst mit den Tipps zu beschäftigen und diese noch einmal zu prüfen.

Es gibt verschiedene Wege für Aktienempfehlungen. Beliebt sind Tipps in Börsenmagazinen und über Newsletter. Aber auch Aktienfonds können als Empfehlungen angesehen werden.

Fazit: Aktienempfehlungen als Basis nutzen

Fazit:
Ein guter Trader nutzt Aktienempfehlungen, um sich einen Überblick über den Markt zu verschaffen und sich zu informieren. Es sollte beim Handel mit Wertpapieren jedoch nie ausschließlich den Empfehlungen gefolgt werden. Sich selbst über die Wertpapiere zu informieren und die Empfehlungen nur als Anregungen zu sehen ist der beste Weg.

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