Leerverkauf von Aktien: So profitieren Anleger von fallenden Kursen

Leerverkauf von Aktien

Leerverkauf von Aktien

Wenn Sie von steigenden und fallenden Aktienkursen profitieren möchten, sind Leerverkäufe von Aktien eine Option. Beim Leerverkauf verkauft der Anleger einen Vermögenswert, den er eigentlich gar nicht besitzt. Er hofft, dass der Preis in der Zukunft sinkt und er den Vermögenswert zu einem günstigeren Preis zurückkaufen kann. Die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem niedrigeren Rückkaufpreis ist dann der Gewinn des Anlegers.

In der Praxis leiht sich der Anleger für einen gewissen Zeitraum eine Aktie von einem Dritten. Voraussetzung dafür ist, dass ein Aktionär bereit ist, seine Aktien zu verleihen. In der Regel erfolgt die Leihe über einen Makler. Für Kleinanleger empfiehlt sich allerdings ein Leerverkauf über CFDs. Der Leihprozess über einen Makler verläuft in der Regel im Hintergrund, sobald ein entsprechender Auftrag platziert wurde. Beim Leerverkauf von Aktien wird auch von „Short Sellings“ gesprochen, da immer eine Short-Postition platziert wird. Der Anleger nimmt eine Verkaufsposition ein, bei der er auf einen sinkenden Kurs des Basiswerts setzt. Sowohl bei Leerverkäufen an der Börse als auch über CFDs kann es sich beim Basiswert um Aktien, Rohstoffe, Währungen oder andere Finanzinstrumente handeln. 

Mit einem Leerverkauf profitiert der Anleger von sinkenden Aktienkursen. Für Privatanleger empfehlen sich hierfür CFDs. Beim einem Leerverkauf verkauft der Anleger immer einen Vermögenswert, den er eigentlich gar nicht besitzt, sondern sich von einem Dritten leiht.

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Gründe für Leerverkäufe

Wenn ein Anleger der Meinung ist, dass der Kurs einer Aktie steigen oder Fallen wird, ist ein Leerkauf eine passende Anlagemöglichkeit. Gerade wenn man als Anleger von einem Baissemarkt profitieren möchte, lohnt sich ein Leerverkauf. Auf diesem Weg können Sie auch bei fallenden Märkten die Chance auf einen Gewinn haben.

Auch wenn aktuelle wirtschaftliche Ereignisse auf sinkende Märkte hindeuten oder über ein Unternehmen finanzielle Probleme bekannt werden, können Anleger über Leerverkäufe von Aktien von der Situation profitieren. Manchen Leerverkäufer halten gezielt danach Ausschau und sondieren die Marktnachrichten nach Unternehmen, die sich derzeit in Schwierigkeiten befinden.

Gründe eine Aktie zu shorten sind vielfältig

Darüber hinaus sind Leerverkäufe von Aktien eine gute Möglichkeit, um das eigene Depot abzusichern. Zudem kann eine Long-Position mit einer Short-Position abgesichert werden. In diesem Fall spricht man von Hedging. Hedging ist auch beim Leerverkauf über CFDs möglich. In diesem Falle wird der Leerverkauf nicht zur Spekulation genutzt, sondern dient der Sicherheit. 

Mit Leerverkäufen profitieren Anleger auch von sinkenden Kurse. Auch wirtschaftliche Nachrichten, die auf sinkende Nachrichten hindeuten, können einen Anleger zu einem Leerverkauf veranlassen. Neben diesen Formen der Spekulation kann ein Leerverkauf aber auch genutzt werden, um das eigene Depot abzusichern.

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Leerverkauf über einen Makler

Wenn Sie einen Leerverkauf über einen Makler tätigen, verkauft dieser für Sie den Vermögenswert. Die Transaktion verläuft im Hintergrund. Der Gewinn wird anschließend auf Ihrem Konto gutgeschrieben. Beim Schließen der Positionen kaufen Sie die den gleichen Vermögenswert zurück. Wenn der Rückkaufpreis geringer ist, als der Preis zu dem Sie die Aktien leer gekauft haben, erhalten Sie einen Gewinn. Wenn Sie die Aktien zu einem höheren Preis zurückkaufen müssen, bedeutet dies einen Verlust.

Ein Leerverkauf ist immer eine Short-Position. Grundsätzlich ist zwischen gedeckten und ungedeckten Leerverkäufen zu unterscheiden, wobei ungedeckte Leerverkäufe in Deutschland und anderen Ländern verboten sind. Auch andere Beschränkungen können dazu führen, dass eine bestimmte Aktie für einen Leerverkauf gesperrt ist. Da die gesetzlichen Vorgaben zu Leerverkäufen sehr strikt sind und damit ein Leerverkauf an der Börse für Privatanleger oft gar nicht infrage kommt, wird Kleinanlegern eher zum Leerverkauf über CFDs geraten.

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Wenn aber nach der Leihe der Aktien entgegen der Prognose des Trader der Akteinkurs steigt, und er sie zu einem höheren Preis zurückkaufen muss, fährt der Trader einen Verlust ein. Eine Stop-Buy-Order kann den Verlust begrenzten. 

Ein Anleger leiht sich einem Makler eine Aktie und verkauft diese direkt wieder. Wenn der Aktienkurs nun wie vom Trader erwartet fällt, kann er die Aktie später zu einem günstigeren Preis zurückkaufen. Für Leerverkäufe von Aktien gelten bestimmte Beschränkungen, ungedeckte Leerverkäufe sind grundsätzlich verboten.

Leerverkauf von Aktien über CFDs

CFDs eigenen sich besonders gut für Leerverkäufe. Voraussetzung dafür ist ein Konto bei einem CFD-Broker. Über CFDs lassen sich Leerverkäufe sehr einfach in die Tat umsetzen und mögliche Schwierigkeiten werden umgangen. Beispielsweise muss sich bei anderen Formen des Leerverkaufs immer ein Aktionär finden, der seine Aktien verleihen möchte. Bei einem CFD-Broker ist diese Frage mit einem Blick auf die Handelsplattform beantwortet.

Darüber hinaus fallen beim Handel mit CFDs keine hohen Gebühren an. Die Gebühren für fallende Kurse sind in der Regel identisch mit den Kosten für steigende Kurse. Zudem fallen bei einem Short-CFD (im Gegensatz zu Long-Positionen) keine Finanzierungskosten an. Dies führt dazu, dass der Anleger einen größeren Spielraum hinsichtlich der Haltedauer hat. Oft kann ein Leerverkauf per CFD kostengünstig und mit nur wenigen Klicks auf der Onlineplattform des Brokers durchgeführt werden.

Außerdem ist das Risiko bei Leerverkäufen über CFDs im Gegensatz zu anderem Formen des Leerverkaufs durchaus überschaubar. Anleger hinterlegen einen Teil der Position als Sicherheitsleistung. Damit bleibt allerdings der Großteil des Kapitals einsatzbereit und ist nicht wie bei anderen Leerverkäufen von Aktien gebunden.

Dennoch können Trader mit CFD-Leerverkäufen von volatilen Marktsituationen profitieren. Volatilität geht oft mit stark sinkenden Kursen einher. Erfahrungsgemäß sinken die Börsenkurse doppelt so schnell wie sie steigen. Damit können Trader mit CFD-Leerverkäufen auf sinkende Kurse spekulieren.

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Nicht nur deutsche Aktien lassen sich handeln

An diese Stelle muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass CFDs hochspekulative Derivate mit einem hohen Risiko sind. Sie sind nur für sehr gut informierte Trader mit viel Erfahrung geeignet. Zudem sollten die Trader immer die Märkte und aktuelle Nachrichten aus der Finanzwelt im Blick haben. Nur so können sie erkennen, ob eine Möglichkeit besteht, aus sinkenden Kursen einen Gewinn zu erzielen. Trendfolgestrategien und Analysetools unterstützen der Trader dabei. Daher sollten Trader bei der Wahl des passenden CFD-Brokers immer darauf achten, dass für sie passende Analysewerkzeuge auf der Handelsplattform angeboten werden.

Beim Leerverkauf von Aktien erwartet der Trader, dass der Kurs einer bestimmten Aktie in naher Zukunft fallen wird. Daher leiht er sich beim seinem Broker eine bestimmte Menge dieser Aktie und verkauft diese direkt wieder. Durch das Ausleihen kommt der Trader in den Besitz der Aktie und kann sie umgehend weiterverkaufen. Wenn nun der Aktienkurs wie vom Trader prognostiziert sinkt, kauft der Trader am Markt dieselbe Menge an Aktien, die er zuvor geliehenen hat. Die Aktien werden von seinem Broker direkt einbehalten, da sie vorher nur geliehen waren. Die Short-Position ist damit geschlossen. Die Differenz zwischen dem Preis, zu dem er die Aktien ausgeliehen hat und dem niedrigeren Preis, zu dem er später die Aktien gekauft hat, stellt den Gewinn des Trader dar.

Für Klein- und Privatanleger eignet sich ein Leerverkauf über CFDs sehr gut. Dennoch handelt es sich um eine hochspekulatives Finanzinstrument, dass nur für erfahrene Trader mit viel Marktwissen zu empfehlen ist.

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Vorteile von Leerverkäufen über CFDs

Der Vorteil von CFDs ist aber, dass dank Hebeln mit wenig Kapitaleinsatz große Handelspositionen eingegangen werden können. Auch wenn als Basiswert eine Aktie gehandelt wird, erwirbt ein Trader mit einem CFD keine Anteile an einem Unternehmen, sondern nur eine Forderung. CFDs sind Derivate, deren Kurs von einem Basiswert abhängt. Der Anleger ist ausschließlich an der Kursentwicklung des Finanzinstruments beteiligt. Damit ist ein CFD ein finanzielles Differenzgeschäft.

Bei einem Leerverkauf mit CFDs geht der Anleger auf Short und profitiert damit auf diesem Weg von sinkenden Kursen. Wichtig ist es, im Vorfeld sinkende Kurse voraussehen zu können. Dabei helfen ebenfalls die Instrumente und Charts, die viele Broker auf ihren Plattformen anbieten. Trader, die Leerverkäufe über CFDs tätigen wollen, sollten also immer Ausschau nach Abwärtstrends, Korrekturphasen in Aufwärtstrends oder oberen Umkehrformationen halten. Grade starke Abwärtsbewegungen kommen häufig in einem sehr kurzen Zeitraum vor.

Auch Beschränkungen und rechtliche Vorgaben erschweren Leerverkäufe an den Aktienmärkten für Privatanleger. Mit CFDs wird dies umgangen. Zudem sind Shortpositionen mit CFDs mit eine vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz möglich. Ein Unterschied zu Longpositionen ist das umgekehrte Vorzeichen beim Differenzausgleichsvertrag zwischen dem Trader und seinem Broker. Anders ausgedrückt: Der Trader verdient, wenn der Kurs des Basiswerts fällt.

Auch mit CFD-Leerverkäufen lässt sich ein Portfolio absichern. Leerverkäufe sind damit nicht zwangsläufig eine Spekulation. In diesem Fall kann man CFD-Leerverkäufe dazu nutzen, dass sich Gewinne und Verluste von gegenläufigen CFD-Positionen ausgleichen. Bei dieser Absicherungsmöglichkeit fallen lediglich Finanzierungs- und Transaktionskosten für den Trader an.

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Streng genommen erhalten die Trader bei Shortpositionen auch Zinsgutschriften. Allerdings führen die Zins-Spreads bei den meisten Brokern aber zu Kosten. Es gibt jedoch keine Zeitwertverluste wie bei der Absicherung von Portfolios über Optionsscheine. Man kann Privatanlegern sogar diese Absicherungsstrategie nur empfehlen, da sie aufgrund der geringeren Kontraktgrößen besser funktioniert, als die Absicherung über große Terminkontrakte.

Falls bei einer CFD-Shortposition eine Dividendenausschüttung auf den Basiswert ansteht, wird das Handelskonto des Trader mit der entsprechenden Summe belastet. Wenn der Kurs am Tag der Ausschüttung allerdings um den ausgeschütteten Betrag fällt, wird ein Gewinn in Höhe der entsprechenden Summe verbucht.

In der Regel werden CFDs außerbörslich gehandelt. Oft lohnt es sich gerade für Privatanleger eher in CFDs zu investieren als direkt in Aktien. Wenn Trader eine Long-Position eingehen, möchten sie immer an Kurssteigerungen des Basiswerts profitieren. Wenn eine entsprechende Position eingegangen wird, spricht man von einer Call-Option. Wer von einer Short-Position profitieren möchte, setzt man auf Kursverluste eines Basiswerts. Der Trader geht also eine Put-Option ein.

Kleinanlegern ist es nur zu empfehlen, über CFDs eine Short-Position einzugehen. Aufgrund des hohen Risikos ist es bei vielen Anbietern auch der einzige Weg für einen Privatanleger von sinkenden Märkten zu profitieren. Gerade wer sich für Aktien als Basiswert entscheidet, ist hierbei auf der sicheren Seite. 

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Fazit: Leerverkäufe für Trader, die von fallenden Kursen profitieren möchten

Wer von fallenden Aktienkursen profitieren möchte, für den sind Leerverkäufe eine gute Option. Der Anleger hofft, dass er den Vermögenswert, den er zuvor geliehen hat, zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen kann. Leerverkäufe sind allerdings an strenge Regelungen gebunden. Daher empfiehl es sich für Privatanleger, auf CFDs zurückzugreifen. Da es sich aber um eine hochspekulatives Finanzinstrument handelt, ist ein Leerverkauf über CFDs nur für erfahrene Trader zu empfehlen. Leerverkäufe sind allerdings nicht nur ein Instrument zur Spekulation, sondern dienen auch der Absicherung eines Depots. Bei der Wahl des passenden Brokers sollten Trader nicht nur auf günstige Konditionen, sondern auch auf eine professionelle Handelsplattform mit passenden Analysetools achten.

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