Erfahrungsbericht: Lendico als Plattform für die Kreditvermittlung

Erfahrungsbericht: Lendico als Plattform für die Kreditvermittlung Testergebnis
Der Aufbau eines guten Portfolios für die Investition wird immer mehr zu einer Herausforderung. Die Zinsen bei verschiedenen Online-Geldanlagen sind sehr überschaubar gehalten. Wer Rendite einfahren möchte, der muss ein Risiko eingehen. Ein spannender Weg für Anleger sind deshalb die P2P-Kredite, die auch über die Plattform Lendico vermittelt werden. Der Anbieter ist international aktiv und bietet einen Marktplatz für Kreditnehmer und Kreditgeber, die sich auf der Suche nach Investitionen befinden. Hier winken interessante Investments, die teilweise hohe Renditen bringen können.

Mehr über Lendico erfahren

EU-Sitz und RegulierungBerlin, keine Regulierung
Mindesteinlage ab25 Euro für Privatkredite, 100 Euro für Unternehmenskredite
Deutscher SupportTelefonisch in der Zeit von 9 Uhr bis 18 Uhr von Montag bis Freitag, oder per Mail
Webinare, EinführungErste Schritte für die Geldanlage
Arten von Online-GeldanlagenInvestition in P2P-Kredite
LaufzeitenBis zu fünf Jahre
KonditionenBis zu 6,46 % p.a. bei Privatkrediten, bis zu 8,40 % bei Unternehmenskrediten

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1. Die Plattform Lendico im Detail

Wichtige Trading-TippsDer Weg zu einem Privatkredit oder zu einem Firmenkredit ist ganz besonders lang, wenn dieser über die Bank führen muss. Banken benötigen Sicherheiten, nicht jeder Kreditnehmer kann diese Sicherheiten aber in der geforderten Form zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund werden täglich zahlreiche Kreditanfragen abgelehnt und damit ganze Existenzen bedroht. Damit auch jene Kreditnehmer eine Chance erhalten, die von den Banken abgelehnt werden, wurde Lendico ins Leben gerufen. Die Plattform vermittelt zwischen dem Kreditnehmer sowie dem Kreditgeber. Eine Bank ist dabei nicht notwendig. Die Basis für diese Vermittlung ist in erster Linie, dass auch Privatpersonen Geld verleihen können. Damit diese davon ebenso profitieren, gibt es eine gute Rendite.

Die Rendite ist ein essenzieller Aspekt bei dem Konzept von Lendico. Viele Anleger sind auf der Suche nach attraktiven Möglichkeiten, um ihr Kapital zu vermehren, und diesbezüglich sind sie auch bereit, neue Wege zu gehen. Einer dieser neuen Wege kann Lendico sein. Wer gerne einen oder mehrere Kreditnehmer dabei unterstützen möchte, seinen Wünschen und Träumen ein Stück näher zu kommen, der kann hier investieren. Dabei haben Anleger die Chance, Renditen von mehr als 6 % zu erhalten. Im Vergleich dazu: Beim Festgeld bewegen sich die Renditen zwischen 0,1 und 1,2 %.

Bei der Online-Geldanlage über den Marktplatz besteht die Möglichkeit, ein Portfolio nach eigenen Wünschen zu erstellen. Das Geld kann somit ganz einfach auf verschiedene Projekte verteilt werden. Somit lässt sich das Risiko optimal streuen.

Die Lendico-Plattform ist eine Anlaufstelle für Kreditnehmer und Investoren. Wer auf der Suche nach einer Online-Geldanlage ist, bei der faire Renditen im Vordergrund stehen, der kann in die angebotenen Projekte investieren und Privatpersonen oder Unternehmen mit seinem Kapital unterstützen.
Lendico Erfahrungen von Brokervergleich.net

So präsentiert sich Lendico auf der eigenen Webseite

2. Kreditarten über Lendico – das sind die Voraussetzungen

Optionsscheine handelnEs gibt verschiedene Kredite, die über Lendico zur Verfügung gestellt werden. Diese Kredite bilden später die Grundlage für die Investition bei der Online-Geldanlage. Daher ist es von Vorteil, zu wissen, welche Möglichkeiten auf dem Marktplatz für Kreditnehmer überhaupt geboten werden.

1. Der Kredit für Selbstständige

Unterschieden wird hier zwischen dem Privatkredit für Selbstständige sowie dem Firmenkredit für Selbstständige. Wer einen Privatkredit aufnehmen möchte, der kann zwischen 1.000 und 30.000 Euro erhalten. Dafür ist es notwendig, seit mindestens zwei Jahren selbstständig tätig zu sein und die Bilanzierung über eine Einnahmenüberschussrechnung durchzuführen. Soll es ein Firmenkredit für Selbstständige sein, muss man nachweislich zwei Jahre Unternehmer sein und nach HGB bilanzieren. Der jährliche Mindestumsatz muss bei 50.000 Euro liegen. Hier sind Kredite in Höhe von 10.000 bis 250.000 Euro möglich.

2. Der Firmenkredit

Der Firmenkredit ist ab einem Betrag in Höhe von 10.000 Euro zu bekommen. Bis zu 250.000 Euro werden über Lendico ausgestellt. Die Laufzeiten bewegen sich zwischen 6 Monaten und 5 Jahren. Auch hier muss der Mindestumsatz bei 50.000 Euro pro Jahr liegen.
Der Firmenkredit wird mit denselben Konditionen bei Lendico auch als Gewerbekredit oder als Kredit für kleine und mittelständische Unternehmen angeboten.

3. Der Betriebsmittelkredit

Auch der Betriebsmittelkredit ist bei Lendico möglich. Hierbei handelt es sich um einen Unternehmenskredit, der für den Kauf von Betriebsmitteln genutzt werden kann. Mit Summen in Höhe von 10.000 Euro bis hin zu 250.000 Euro können Unternehmen hier Unterstützung erhalten.

Bezüglich der Kreditvergabe bestehen auch bei Lendico Vorschriften. Diese sind jedoch längst nicht so streng wie bei der Bank. Mit der Erfüllung der Vorschriften können Unternehmen und Privatpersonen versuchen, durch Investoren die notwendigen Mittel zu erhalten.

Differenziert wird bei Lendico zwischen einem Privatkredit für Selbstständige sowie Unternehmenskrediten. Anders als die klassischen P2P-Plattformen, hat sich Lendico damit auf den Unternehmensbereich konzentriert. Das kann für Investoren ein interessanter Aspekt sein.
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3. So kann bei Lendico investiert werden

Wer sein Kapital gerne nutzen und bei Lendico investieren möchte, der erhält auf der Webseite einen sehr guten Leitfaden. Die Vorteile für Anleger liegen dabei vor allem in den attraktiven Renditechancen. Zudem weist der Anbieter darauf hin, dass die Kreditqualität sehr hoch ist. Die von Lendico festgelegten Vorgaben sorgen dafür, dass bereits bei der Vorauswahl der Kredite auf die Qualität geachtet wird. Die Auszahlungen für die Anleger erfolgen monatlich und werden direkt auf das Konto transferiert.

Wer investieren möchte, der muss ein Konto auf der Plattform eröffnen. Hier gibt es einmal das Starter-Konto und einmal das Premium-Konto. Beim Starter-Konto besteht ein Anlagelimit in Höhe von 5.000 Euro. Damit können bis zu 200 verschiedene Kreditprojekte in das Portfolio aufgenommen werden. Wer sich entscheidet, mehr Geld zu investieren, der macht ein Upgrade auf das Premium Konto. Hier herrschen keine Limits. Beim Starter-Konto erfolgt die Auszahlung der Gewinne auf das angegebene Referenzkonto. Beim Premium-Konto werden die Gewinne stattdessen auf das Lendico-Konto ausgezahlt.

Wer also erst einmal mit dem Starter-Konto testen möchte, ob das Angebot von Lendico interessant ist, der kann direkt durchstarten.

Um über Lendico Geld investieren zu können, ist es notwendig, ein Konto zu eröffnen und von hier aus das Portfolio aufzubauen. Durch die zwei verschiedenen Konto-Varianten können Einsteiger sich in Ruhe mit der Plattform beschäftigen. Das ist ein positiver Aspekt.
Lendico Kontoeröffnung

Das Konto bei Lendico ist in nur 3 Schritten eröffnet

4. Mögliche Renditen bei Lendico

Kosten des TradingsDie Renditen bei Lendico sind ein interessanter Aspekt für die Online-Geldanlage. Sie werden auf der Webseite genau definiert. Die Höhe hängt von der Lendico-Klasse ab. Die Chancen bei den Renditen stehen stets in Relation zu dem Risiko, das die Anleger eingehen. Die Mindestrendite bei Lendico liegt bei 2 Prozent. Sie wird bei Projekten der Klasse A gezahlt. Die höchste Rendite bei Lendico beträgt hingegen 6,46 Prozent. Es handelt sich dabei um eine angestrebte Rendite. Diese kann von Lendico nicht garantiert werden. Es gibt viele Aspekte, die einen Einfluss auf die Rendite nehmen können. Bei der angestrebten Rendite handelt es sich allerdings um die Zinsen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit bei den Projekten realisiert werden können. Anleger haben keinen Anspruch auf die tatsächliche Auszahlung dieser Zinsen. Daher ist es empfehlenswert, bei einer Online-Geldanlage nicht mit Gewinnen in Höhe der Rendite zu rechnen, sondern geringere Renditen einzukalkulieren.

Lendico kann keine genauen Angaben zu den Renditen tätigen. Der Anbieter hat auf seiner Webseite die angestrebten Renditen in den einzelnen Risikoklassen zusammengefasst. Es ist aber möglich, dass die tatsächlichen Renditen noch abweichen. Anleger sollten dies bei ihrer Investition immer bedenken.

5. Die Einstufung der Kreditnehmer

Die Einstufung der Kreditnehmer erfolgt bei Lendico in Klassen. Die Klassen kennzeichnen das Risiko von einem Projekt. Wenn ein Kreditnehmer sein Projekt bei Lendico einreicht, wird dieser Kredit unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet. Für die Einstufung in die jeweilige Klasse ist die Höhe der Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Ausfall kommen kann, entscheidend. Je höher diese Wahrscheinlichkeit ist, desto höher ist auch die Klasse. Mit steigender Klasse steigt der Zinssatz für den Kreditnehmer. Dies bedeutet aber auch, dass für den Anleger die Rendite steigt. Entscheiden sich Anleger für ein Projekt, das einer höheren Risikoklasse zugeordnet ist, gehen sie ein erhöhtes Risiko ein. Dafür werden sie mit einer sehr guten Rendite entlohnt, wenn es nicht zu einem Zahlungsausfall kommt. Bei Lendico gibt es die folgenden Klassen:

  • A mit einem nominalen Zinssatz von 3,51 bis 7,38 % und einer Rendite von 2 %
  • B mit einem nominalen Zinssatz von 4,50 bis 9,23 % und einer Rendite von 2,81 %
  • C mit einem nominalen Zinssatz von 6,27 bis 12,88 % und einer Rendite von 3,88 %
  • D mit einem nominalen Zinssatz von 8,77 bis 14,84 % und einer Rendite von 6,39 %
  • E mit einem nominalen Zinssatz von 12,28 bis 14,68 % und einer Rendite von 6,46 %

Die angegebene Rendite ist eine angestrebte Variante, die nicht eintreten muss.

Die fünf verschiedenen Risikoklassen von Lendico helfen dem Anleger dabei, einschätzen zu können, welches Risiko eine mögliche Geldanlage mit sich bringt. Auch die Höhe der Zinssätze für einen Kredit ist abhängig davon, welcher Klasse ein Projekt zugeordnet wird.
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6. Das Risiko bei einer Geldanlage über Lendico

Hohe Renditen bringen auch ein hohes Risiko mit sich. Bei der Online-Geldanlage über Lendico sind Anleger nicht über die Einlagensicherung abgesichert. Da es sich bei Lendico lediglich um eine Vermittlungsplattform handelt, braucht diese auch keine Regulierung vorzuweisen. Das Risiko für die Anlage liegt folglich komplett beim Investor. Natürlich müssen Kreditnehmer gewisse Nachweise erbringen, dass sie kreditwürdig sind. Diese Nachweise dienen als Sicherheit für die Anleger. Da es sich bei der Anlage jedoch um ein Nachrangdarlehen handelt, kann es im Falle einer Insolvenz des Kreditnehmers zum vollständigen Verlust des Geldes kommen.

Das Risiko kann verringert werden, wenn Anleger sich dafür entscheiden, ihr Kapital zu streuen. Sie haben die Möglichkeit, in unterschiedliche Projekte zu investieren. Empfohlen wird dabei eine Streuung über die gesamte Bandbreite der Klassen. So ist sichergestellt, dass bei dem Ausfall eines Projekts die Gewinne weiterer Projekte diesen abfangen können. Die Zusammenstellung des Portfolios sollte also mit Bedacht stattfinden.

Bei Lendico wird mit einem Nachrangdarlehen gearbeitet. Investoren, die sich für die Geldanlage auf diese Weise entscheiden, gehen das Risiko ein, dass sie ihr gesamtes Geld verlieren. Durch eine breite Streuung, die bei Lendico sehr gut durchgeführt werden kann, können Investoren dieses Risiko jedoch minimieren und dafür sorgen, dass es möglichst gering gehalten wird.
Lendico Risikoklassen

Die Risikoklassen und möglichen Renditen bei Lendico in der Übersicht

7. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick

Peer-to-Peer-Kredite stellen eine sehr beliebte Variante der Online-Geldanlage dar und finden immer mehr Investoren. Dennoch treten einige Fragen auf, die wir hier in der schnellen Übersicht beantworten möchten:

1. Was genau sind Peer-to-Peer-Kredite?

Bei Peer-to-Peer-Krediten handelt es sich um Privatkredite, die zwischen Menschen vergeben werden. Das bedeutet, hier ist keine Bank zwischengeschaltet. Über die Plattform von Lendico kommen Kreditnehmer und Kreditgeber zusammen. Dabei entscheiden die Kreditgeber selbst, in welches Projekt sie investieren. Für Anleger erweist sich diese Variante der Geldanlage durch die hohen Renditen als interessant. Kreditnehmer profitieren von der Möglichkeit einer Finanzierung, die von der Bank möglicherweise abgelehnt wurde.

2. Fallen für den Anleger Gebühren an?

Die Registrierung für Anleger bei Lendico ist kostenfrei. Auch die Investition in erste Projekte kann ohne Gebühren stattfinden. Allerdings verlangt Lendico eine Service-Gebühr, die direkt von einer Zahlung abgezogen wird. Wer mit seinem Portfolio monatlich also mit Rückzahlung und Zinsen eine Summe in Höhe von 500 Euro erhält, der bekommt durch Lendico nur 495 Euro ausgezahlt.

3. Wie funktioniert die Investition bei Lendico?

Anleger eröffnen einfach ein Konto bei Lendico und können von hier aus in die verschiedenen Projekte investieren. Dabei ist es möglich, das Portfolio in Bezug auf Risiko und Sicherheit nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zusammenzustellen.

Die Vergabe von Krediten über P2P bedeutet, dass es sich um Kredite von Privatpersonen handelt. Finanzierungen auf diese Weise gewinnen immer mehr an Investoren, da hier für beide Seiten in erster Linie Vorteile zu sehen sind.

8. Fazit

Lendico ist eine Plattform für die Vermittlung von Krediten für Unternehmer und Privatpersonen. Der Aufbau der Plattform ermöglicht es, sich innerhalb kurzer Zeit zu informieren und alle relevanten Aspekte zu erkennen. Die Renditen sind gut gehalten. Die Gebühren für Anleger können allerdings vor allem dann Renditen stark reduzieren, wenn es sich um Kleinanleger handelt. Grundsätzlich spricht die Plattform jedoch Klein- und Großanleger an und bietet verschiedene Möglichkeiten für die Investition.

Erfahrungsbericht: Lendico als Plattform für die Kreditvermittlung Testergebnis

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