Marktanalyse bei XTB

XTB Handelszeiten

Am 22. November 2018 um 9.30 Uhr beginnt der Handelstag bei XTB wieder mit dem Webinar „MMM – Marktanalyse mit Max“. Zweimal in der Woche erläutert Max kurz nach Markteröffnung die aktuellen Entwicklungen an den Märkten. Die Teilnehmer haben im Anschluss daran Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen.

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DAX zu Wochenbeginn erneut mit Verlusten

In dieser Woche startete der DAX gut in die Handelswoche, doch einige schlechte Nachrichten ließen den Leitindex am Montag erneut ins Minus drehen. Wichtige Themen sind die aktuellen Entwicklungen in Großbritannien rund um den Entwurf zum Brexit-Abkommen sowie die Verhaftung von Carlos Ghosn, dem Chef von Renault-Nissan. Ghosn wurde aufgrund von Vorwürfen wegen Steuerbetrug und Veruntreuung in Japan festgenommen. Auch der Euro fiel am Montag erneut unter 1,14 Dollar.

November und Dezember oft starke Börsenmonate

Eigentlich gelten die Monate November und Dezember als die stärksten an der Börse und viele Anleger freuen sich auf eine erfolgreiche Weihnachtsrally, doch in diesem Jahr sieht es bislang nicht danach aus. Statistisch gesehen fiel die Jahresendrally in den letzten 20 Jahren nur zweimal ganz aus, daher gibt es auch in diesem Jahr durchaus noch die Möglichkeit, dass die Kurse vor Jahresende nochmal anziehen.

Dennoch ging es am Montag nicht nur für den DAX, sondern auch für den EuroStoxx 50, den Leitindex der Eurozone, nach unten. Der DAX lag zwischenzeitlich sogar nur bei knapp über 11.300 Punkten. Damit ist eine Erholung erneut gescheitert. Die Anleger in Frankfurt befürchten sogar, dass der DAX in diesem Jahr noch einmal auf rund 11.000 Punkte fallen könnte. Im Oktober ging es für den Leitindex auf 11.051 Punkte nach unten.

Hohe Verluste seit Jahresbeginn

Insgesamt läuft es in diesem Jahr nicht gut für den DAX. Seit Januar verlor er um zwölf Prozent. Schafft der DAX in den kommenden Wochen keine nachhaltige Erholung, könnte er in den sogenannten Bärenmarkt rutschen. Allein in der letzten Woche verlor der DAX um 1,6 Prozent und fiel auf ein neues Novembertief. Jeder Versuch einer Rally wurde in den letzten Tagen im Keim erstickt. Anleger können derzeit nach einem sogenannten „sell the rally“-Muster verfahren, also bis in die Kurserholung hinein verkaufen. Die Anleger an der Frankfurter Börse scheinen Gewinne derzeit rasch wieder abzuverkaufen.

In einem XTB Live-Webinar wird durch einen professionellen Trader der aktuelle Stand oder eine neue Taktik präsentiert

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Weitere Verkaufssignale möglich

Rutscht der DAX unter 11.233 Punkte, könnte dies aus Sicht der technischen Analyse ein weiteres Verkaufssignal darstellen. Falls sich der Abwärtstrend beim DAX weiter fortsetzt, könnte es mittelfristig zu einem Absturz auf 10.000 Punkte kommen. Steigt der Leitindex dagegen auf 11.420 Euro, könnte dies für eine kurzfristige Erholung sorgen. Eine endgültige Trendwende scheint derzeit jedoch erst bei 11.800 Punkten in Sicht.

Entwicklungen in Großbritannien belasten die Märkte

Vor allem die aktuellen Entwicklungen rund um den Brexit drücken auf die Stimmung. Zwar konnten sich beide Seiten auf einen Entwurf zu einem Austrittsabkommen einigen, doch schon am Folgetag traten in Großbritannien mehrere Minister zurück, die sich mit den Vereinbarungen nicht einverstanden zeigten. Noch in dieser Woche könnte es zu einem Misstrauensvotum gegen Ministerpräsidentin Theresa May kommen. Ob das ausgehandelte Abkommen im britischen Parlament eine Mehrheit findet, ist fraglich. Die Entwicklungen setzten auch das britische Pfund erneut unter Druck.

Leichte Gewinne an der Wall Street

An der Wall Street konnten am Freitag die wichtigsten Indizes nach Börsenschluss in Europa ihre Gewinne leicht ausbauen. Dies hatte auch den Hintergrund, dass US-Präsident Trump erneut von einer möglichen Lösung im Handelsstreit mit China sprach und von weiteren Strafzöllen absehen könnte. Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 0,5 Prozent. Der Handelsstreit überschattete am Wochenende auch den Wirtschaftsgipfel des Asien-Pazifik-Raums. Die Teilnehmer konnten sich erstmals nicht auf eine gemeinsame Abschlusserklärung einigen.

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Rückenwind durch Aktienrückkäufe

In den USA könnte es durchaus bald zu einer Jahresendrally kommen. Ein Anzeichen dafür sind die steigenden Aktienrückkäufe an der Wall Street. Einige Unternehmen haben nach der Bekanntgabe ihrer Quartalszahlen für das vierte Quartal 2018 wieder damit begonnen, eigene Aktien zu kaufen. Damit steigt die Nachfrage, was eine Rally zum Jahresende hin auslösen könnte.

Derzeit entwickelt sich die relative Stärke der Wall Street deutlich stärker als beim DAX. Diese Entwicklung ist bereits seit einigen Monaten zu beobachten. Dazu tragen auch die Steuererleichterungen für US-Unternehmen dazu bei, die viele Unternehmen in Aktienrückkaufprogramme investieren. Dies könnte für Rückenwind an der Wall Street sorgen und dort die Jahresendrally anheizen.

Oft steigende Kurse nach amerikanischen Zwischenwahlen

Zudem gehen in den USA nach den Midterm Elections häufig die Kurse nach oben. Seit 1950 war dies in jedem Zwischenwahljahr der Fall. Nach den Midterm Elections steigen die Kurse in den folgenden zwölf Monaten im Durchschnitt um 15 Prozent an. Dies ist doppelt so viel wie in Vergleichsjahren. Darüber hinaus könnte sich in den USA an die Jahresendrally fast nahtlos eine Vorwahljahrrally anschließen. Im kommenden Jahr beginnen Demokraten wie Republikaner mit den Vorbereitungen für die Präsidentenwahl 2020. Es ist gut möglich, dass der amerikanische Präsident daher schon 2019 Maßnahmen ergreift, mit denen er sich eine Steigerung seiner Beliebtheit verspricht. Weitere Steuersenkungen sind daher nicht ausgeschlossen.

XTB bietet professionelle Handelsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen der Online-Geldanlage

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Jahresendrally beim DAX nicht in Sicht

Hierzulande ist eine Jahresendrally bislang nicht in Sicht, obwohl das vierte Quartal auch hier traditionell sehr erfolgreich ist. Zudem wirken sich saisonale Effekte beim DAX häufig stärker aus als an der Wall Street. Oft ziehen ab Mitte Dezember die Kurse noch einmal kräftig an. Auch für dieses Jahr ist es nicht auszuschließen, dass diese Entwicklung doch noch eintritt.

Beim DAX wird der Zeitraum vom 13. Dezember bis zum 2. Januar als typisch für eine Weihnachtsrally erachtet. In den letzten 20 Jahren konnte sich der DAX in diesen 19 Tagen um durchschnittlich 3,7 Prozent verbessern. Auf das Jahr gerechnet wäre dies eine Rendite von 99,6 Prozent.

Volatilität an der Frankfurter Börse sinkt

Nach den Verlusten im Oktober konnte sich der DAX bislang nicht nachhaltig erholen. Allerdings könnte bei einigen politischen Themen wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China in den nächsten Wochen Ruhe einkehren, was auch dem DAX zugutekommen könnte. Zudem sinkt die Volatilität an der Frankfurter Börse. Anfang November ging es für den Volatilitätsindex VDAX von 25 auf 18,9 nach unten. Je niedriger die Volatilität, umso geringer ist das Risiko für Anleger. Auch dies könnte ein Indiz dafür sein, dass die Kurse in diesem Jahr doch noch einmal ansteigen. Derzeit gilt es aber abzuwarten, ob sich der DAX bald erholen und möglicherweise doch noch zu einer Jahresendrally ansetzen kann.

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Mehrere Tausend Handelsinstrumente bei XTB

Bei XTB könnten Trader mehr als 3.000 internationale Handelsinstrumente handeln. Im Aktienhandel haben Trader die Wahl zwischen echten Aktien oder CFDs auf Aktien. Echte Aktien werden über die Handelsplattform xStation 5 gehandelt. Die Aktien stammen von 16 internationalen Börsenplätzen, darunter Frankfurt, London und New York.

Bei CFDs auf Aktien erhalten Trader einen direkten Marktzugang. Alle Aufträge erscheinen so im Orderbuch an der Börse. Über das Smart Order Routing werden alle Aufträge an den Standort mit dem besten Ausführungspreis weitergegeben. Im CFD-Handel mit Aktien können Trader zudem von Hebeln von bis zu 1:10 profitieren.

CFDs auf Währungspaare und Indizes

Im CFD-Handel mit Forex beginnen die Spreads bei 0,1 Pips. Der Handel ist an fünf Tagen die Woche rund um die Uhr möglich. Trader können bei XTB unter fast 50 Währungspaaren auswählen und auch Micro-Lots handeln. Eine Mindesteinzahlung auf das Handelskonto ist nicht notwendig. Wer sich für den CFD-Handel mit Indizes bei XTB entscheidet, kann von niedrigen Transaktionskosten profitieren. Der Broker bietet als Basiswerte unter anderem Indizes aus Deutschland, China und den USA an. Es fallen keine Übernacht-Finanzierungskosten an.

Fazit: Aktuelles von den Märkten in XTB-Webinar zum Handelsbeginn

Am Donnerstag, den 22. November 2018 um 9.30 Uhr erfahren Trader im XTB-Webinar „MMM – Marktanalyse mit Max“ schon kurz nach Handelsbeginn das Wichtigste von den Märkten. Die Teilnehmer könnten zum Abschluss auch Fragen stellen.

Am Montag starte der DAX zwar zunächst mit leichten Gewinnen in die Woche, verlor jedoch schon wenige Stunden später wieder. Neben den aktuellen Entwicklungen rund um den Brexit belasteten auch die Schlagzeilen um den Chef von Renault-Nissan, der wegen des Verdachts auf Steuerbetrugs und Veruntreuung festgenommen wurde, den DAX.

Anleger befürchten bereits, dass der DAX wieder ähnlich tief fallen könnte wie im Oktober. Steigt er jedoch auf 11.420 Punkte, könnte eine dauerhafte Erholung möglich sein. Allerdings wird erst bei 11.800 eine nachhaltige Trendwende erwartet. Seit Januar ging es für den DAX bereits zwölf Prozent nach unten. Allein in der letzten Woche verlor der Leitindex 1,6 Prozent.

Eigentlich gelten die Monate November und Dezember als besonders erfolgreiche Börsenmonate. Allerdings ist dieses Jahr eine Jahresendrally noch nicht in Sicht. Die Statistik gibt jedoch Anlass zur Hoffnung, denn in den letzten 20 Jahren legte der DAX nur zweimal zum Jahresende hin nicht zu. An der Wall Street ist eine Jahresendrally dagegen durchaus in Sicht. Die New Yorker Börse könnte Rückenwind durch zahlreiche Aktienrückkaufprogramm von Unternehmen bekommen, die die Nachfrage nach Aktien ansteigen lassen.

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