Aktien- und Forexmarkt mit BullishOutlook

XTB Handelszeiten

Das XTB-WebinarAktien & Co. bei XTB mit BullishOutlook“ am 8. November 2018 um 18.30 Uhr blickt vor allem auf interessante Werte am Aktien- und Forexmarkt. Martin Goersch und Georg Blaeser von Bullish Outlook geben zudem einen allgemeinen Marktrückblick. Hierzulande startete die Handelswoche eher ruhig. Die Rally aus der Vorwoche ging damit zunächst nicht weiter.

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Entwicklungen der Woche abwarten

Womöglich warten die Anleger zunächst die Entwicklungen der Woche ab. Diese Woche erwarten uns vor allem die Midterm Elections in den USA. Dazu kommt der Beginn der Berichtssaison in Deutschland. Die Midterm Elctions gelten in diesem Jahr als besonders wichtig. Da sie – wie bereits der Name sagt – in der Mitte einer Präsidentschaft stattfinden, gelten sie in der Regel als Stimmungstest für die Arbeit des amtierenden US-Präsidenten und seiner Regierung. In diesem Jahr könnte sie sich jedoch als richtungsweisend für die gesamte US-Politik erweisen. Neu gewählt werden alle Mitglieder des Repräsentantenhauses, ein Drittel der Senatoren sowie Gouverneure in 36 Bundesstaaten.

DAX rund um 11.500 Punkte

Der DAX verabschiedete sich am letzten Freitag mit 11.500 Punkten ins Wochenende und bewegte sich auch am Montag zunächst in diesem Bereich. Die Zwischenwahlen in den USA sowie der Beginn der Berichtssaison in Deutschland waren wohl die Ursache für relativ vorsichtige Handelstätigkeiten. Ab Dienstag werden von neun im DAX vertretenen Unternehmen neue Geschäftszahlen erwartet.

Ruhiger Handelsauftakt an der Wall Street

Auch an der Wall Steet starteten die Anleger ruhig in die Woche. Dort beschäftigen die Anleger neben den Midterm Elections die neuesten Entwicklungen im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit. Der amerikanische Präsident Donald Trump stellte vor einigen Tagen eine baldige Einigung in Aussicht. Aussagen seines Wirtschaftsberaters Larry Kudlow sagten dagegen etwas anderes. Er sagte im amerikanischen Fernsehen, dass die US-Regierung zurzeit nicht an einem konkreten Plan zu einem Handelsabkommen mit der chinesischen Seite arbeite. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor berichtet, Donald Trump habe sein Kabinett beauftragt, einen Entwurf für einen Vertrag mit China vorzubereiten.

XTB Live-Webinare informieren über den aktuellen Stand der Börsen

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Arbeitsmarkt in den USA weiter robust

Ungeachtet des Konflikts mit China zeigt sich der amerikanische Arbeitsmarkt weiter robust. In der letzten Woche wurde ein neuer Arbeitsmarktbericht vorgelegt, der positiver ausfiel als erwartet. Beobachter werten dies als weiteres Anzeichen dafür, dass die Fed bald erneut die Zinsen anheben könnte. Falls die Notenbank ihr Tempo bei den Zinserhöhungen weiter verschärft, könnte dies zur Folge haben, dass Aktien für Anleger immer uninteressanter werden. Anleihen dagegen werden attraktiver.

Für eine US-Staatsanleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren beträgt die Rendite derzeit 3,2 Prozent. Noch lukrativer sind amerikanische Anleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Hierfür stieg die Rendite kürzlich auf 3,45 Prozent und damit auf ein neues Hoch. Die guten Renditeaussichten machen Aktien schon jetzt zu einer interessanten Alternative zu Aktien.

Euro verliert leicht gegenüber dem Dollar

Der Euro verlor zu Beginn der Woche im Vergleich zum Dollar erneut leicht. Zu Beginn der Woche werden nur wenige Konjunkturdaten erwartet, die in den nächsten Tagen Bewegung am Devisenmarkt mit sich bringen könnten. In den USA sollen in dieser Woche Daten zur Stimmung im Dienstleistungssektor veröffentlicht werden und die EZB präsentiert ihren aktuellen Monatsbericht.

Seit Ende des vorletzten Monats hat der Euro mehr als fünf Cent gegenüber dem Dollar verloren. Da derzeit in vielen Ländern der Welt – beispielsweise Italien oder Großbritannien – die Situation angespannt ist, zieht es Anleger noch immer zum „sichern Hafen Dollar“. Außerdem macht die Aussicht auf weiter steigende Zinsen die amerikanische Landeswährung weiter attraktiv.

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Situation in der Türkei und im Iran

Am Devisenmarkt blickt man weiterhin mit Sorge in Richtung der Türkei. Die Beziehung zwischen der Türkei und den USA entspannte sich zwar in den letzten Wochen, doch die Landeswährung Lira verliert weiter gegenüber dem Dollar. Nun wurde bekannt, dass die Inflation in der Türkei erstmals seit 2003 auf mehr als 25 Prozent angestiegen ist.

Auch das Thema Iran-Sanktionen könnte in dieser Woche für Unruhe sorgen. Die Sanktionen der USA gegenüber dem Iran treten zu Wochenbeginn in Kraft. Noch beeinträchtigt dies den Ölpreis nicht. Die Preise für die wichtigsten Ölsorten fielen zu Wochenbeginn erneut. Zuletzt berichteten einige Medien, dass es Ausnahmeregelungen für acht Staaten geben könnte. Diese könnten so weiterhin Öl aus dem Iran beziehen.

Erholung beim DAX

In Deutschland hat sich der Aktienmarkt in der letzten Woche nach herben Verlusten in den letzten Wochen wieder etwas erhöht. Insgesamt ist jedoch mit Blick auf das gesamte Jahr 2018 ein Abwärtstrend zu erkennen. Noch im Januar lag der DAX auf einem Allzeithoch. Am 23. Oktober fiel der deutsche Leitindex jedoch auf seinen tiefsten Stand seit zwei Jahren. Die Verluste im Vergleich zum Jahresbeginn betrugen 20 Prozent. Seit diesem Tiefpunkt konnte sich der DAX jedoch wieder um 3,6 Prozent verbessern. Viele Anleger scheinen jedoch derzeit eher vorsichtig zu sein, was wohl nicht nur an den aktuellen politischen Geschehnissen rund um den Globus liegt. Häufig entstehen in der Folge einer Zwischenerholung noch stärkere Abwärtsbewegungen. Dies könnten derzeit wohl einigen Anleger an der Börse befürchten.

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Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert sich

Ende 2017 zeigten sich nicht nur die Anleger an der Frankfurter Börse optimistischer, sondern auch Zahlen aus der deutschen Wirtschaft waren positiver. Beispielsweise lag damals der Ifo-Index auf einem Rekordhoch. Derzeit zeigen viele Indikatoren eine eher pessimistische Stimmung. Unter anderem senkte die Bundesregierung ihre Prognosen zur Entwicklung der Konjunktur in diesem Jahr und der Einkaufsmanager-Index liegt derzeit auf dem niedrigsten Wert seit zwei Jahren. Auch andere Faktoren wie die restriktivere amerikanische Geldpolitik sorgen für Bedenken bei Anlegern.

Dennoch sieht es derzeit nicht danach aus, als würde die deutsche Wirtschaft in eine Rezession rutschen. Auch ein deutlicher Crash am Aktienmarkt ist nicht zu erwarten. Die aktuelle Entwicklung scheint eher eine Normalisierung zu sein. Die derzeitige Wachstumsdelle in der deutschen Wirtschaft wird wohl die Rückkehr zu einem normalen Wachstum zur Folge haben.

Aktien- und Forexhandel bei XTB

Trader können bei XTB Devisen über CFDs handeln. Der Forexmarkt steht Tradern rund um die Uhr an fünf Tagen in der Woche offen. XTB bietet fast 50 Währungspaare an, bei denen die Spreads bei 0,1 Pips beginnen.

Wer bei XTB Aktien handeln möchte, kann zwischen echten Aktien und CFDs auf Aktien wählen. Bei den deutschen Aktien beginnt der Preis bei 3,99 Euro und bei ausländischen Werten bei 4,99 Euro oder Dollar. Der Handel mit echten Aktien erfolgt über die Handelsplattform xStation 5, wo Trader auch kostenlose Echtzeitkurse finden. Beim Handel mit echten Aktien gelten die Handelszeiten der jeweiligen Börse wobei schwebende Aufträge auch außerhalb der Handelszeiten aufgegeben werden können. XTB bietet den Handel mit echten Aktien an 16 internationalen Börsen wie Frankfurt oder New York an.

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Aktien als CFD handeln

Alternativ dazu können sich Trader auch für den CFD-Handel mit Aktien entscheiden, wo sie die jeweilige Aktie nicht direkt kaufen müssen. Trader profitieren hierbei von Kursbewegungen. Bei XTB erhalten Trader für den CFD-Handel mit Aktien einen direkten Marktzugang. Aufträge erscheinen dann im Orderbuch an der Börse. Über das Smart Routing werden die Aufträge direkt an den Standort mit dem besten Ausführungspreis weitergegeben. Im CFD-Handel mit Aktien liegen die Hebel bei 1:10.

Zwei Tradingplattformen nutzbar

XTB bietet die xStation 5 sowie den MetaTrader 4 als Handelsplattformen an. Beide sind sehr innovativ und modern sowie für Anfänger und Fortgeschrittene bestens geeinigt. Bei der xStation 5 finden Trader unter anderem Marktkommentare in Echtzeit oder Live-Performance-Statistiken. Der MetaTrader 4 umfasst viele Tools zur Technischen Analyse und bietet Möglichkeiten zum Hinzufügen von Indikatoren sowie für automatische Handelsstrategien.

Fazit: Märkte starten ruhig in die Woche

Am 8. November 2018 um 18.30 Uhr präsentieren Martin Goersch und Georg Blaeser von Bullish Outlook im XTB-Webinar „Aktien & Co. bei XTB mit BullishOutlook“ interessante Werte vom Forex- und Aktienmarkt. Auch ein allgemeiner Marktrückblick ist Teil des Webinars. Der Aktienmarkt in Deutschland startete recht ruhig in die neue Handelswoche. Gründe hierfür sind wohl die anstehenden Midterm Elections in den USA und die beginnende Berichtssaison in Deutschland. Ab Dienstag werden die aktuellen Geschäftszahlen von neun DAX-Unternehmen erwartet.

An der Wall Street begann die Woche ebenfalls ruhig. Hier sind die wichtigsten Themen die Midterm Elections sowie die aktuellen Entwicklungen im Handelsstreit mit China. Präsident Trump sprach kürzlich von einer baldigen Einigung mit der Regierung in Peking, was Aussagen seines Wirtschaftsberaters Larry Kudlow jedoch nicht bestätigten. Zudem scheinen nach guten Zahlen vom Arbeitsmarkt in den USA weitere Zinserhöhungen möglich.

Höhere Zinsen in den USA könnten nicht nur den Dollar stützen, sondern auch Anleihen weiter attraktiv machen. Derzeit sind die Renditen beispielsweise bei US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren sehr hoch. Ein weiteres Thema in dieser Woche könnten die Sanktionen gegen den Iran sein, die sich bislang nicht auf den weiter sinkenden Ölpreis auswirken.

Zahlen aus der deutschen Wirtschaft legen derzeit nahe, dass sich die Stimmung eintrübt. Unter anderem wurden auch die Zahlen zum Wirtschaftswachstum für 2018 nach unten korrigiert. Eine Rezession oder ein großer Einbruch am Aktienmarkt sind jedoch nicht zu erwarten.

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