Aufwärtstrend bei Nike-Aktie hält an

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Gerade ging die Fußball-WM in Russland zu Ende. Diese war auch für Nike ein Gewinn, denn mit Kroatien und Frankreich standen zwei Teams im Finale, die von dem weltbekannten Sportartikelhersteller ausgerüstet wurden. Dies war nur ein weiterer Höhepunkt für Nike. Für die Konkurrenz von Adidas, die unter anderem das schon in der Vorrunde ausgeschiedene deutsche Team ausrüsten, verlief die Fußball-WM dagegen weniger erfolgreich. Das von Adidas unterstützte Team Belgiens wurde allerdings immerhin Dritter in Russland.

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Gute Geschäftszahlen aus den USA

Doch die Fußball-WM war nicht der einzige Erfolg von Nike in den letzten Wochen. Die Zahlen des US-Sportartikelherstellers im ersten Quartal fielen besonders gut aus und die Nike-Aktie ging auf Höhenflug. In den USA belegte Nike kürzlich in einem Ranking der meistverkauften Sneakers die ersten zehn Plätze. 2017 konnte man allein in den USA Schuhe im Wert von 21,1 Milliarden Dollar verkaufen und erreichte damit weit vor der Konkurrenz den Spitzenplatz. Adidas setzte im letzten Jahr mit seinen Schuhen nur 14,9 Milliarden Dollar um. Puma belegte mit drei Milliarden Dollar Umsatz den dritten Platz.

Die hohen Verkaufszahlen von Nike-Schuhen in den USA hängen womöglich auch mit der niedrigsten Arbeitslosenquote in den USA seit über 50 Jahren zusammen. Die Amerikaner zeigen sich derzeit sehr konsumfreudig. Auch in Asien steigt die Konsumfreude der Verbraucher. Nike konnte hier einen zweistelligen Gewinn vermelden.

Berichtssaison in Deutschland und den USA

Derzeit veröffentlichen viele Unternehmen in den USA und Deutschland ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal. Die Veröffentlichung der Unternehmenszahlen könnte durchaus Bewegung in den Markt bringen. Außerdem erhofft man sich davon einen Hinweis darauf, wie Unternehmen mit den aktuellen Turbulenzen rund um den Handelskonflikt zwischen den USA und anderen Ländern umgehen. In den letzten Wochen kehrte nach einiger Unruhe durch immer neue Eskalationen im Handelskonflikt an den wichtigen Börsenplätzen der Welt wieder etwas Ruhe ein.

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Zahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr

Nike stellte nicht nur seine Quartalszahlen vor, sondern Daten für das gesamte Geschäftsjahr 2017/18. Die Sportartikelbranche beschäftige in den letzten Wochen allerdings vor allem die Fußball-WM. Zwar macht das Fußball-Geschäft bei Nike nur rund sechs Prozent des gesamten Umsatzes aus, aber aus Marketing-Sicht haben derartige sportliche Großereignisse durchaus eine große Bedeutung für Sportartikelhersteller. Ein besonderer Blick geht hier auf die Trikots der Mannschaften, auf denen wie beispielsweise auf dem Trikot der französischen Nationalmannschaft das Logo des Herstellers deutlich zu erkennen ist.

Zehn Mannschaften von Nike ausgerüstet

Nike war auf jeden Fall ein großer Gewinner der gerade zu Ende gegangenen Fußball-WM. Insgesamt liefen zehn Mannschaften mit Trikots oder Schuhen von Nike auf. Drei davon standen im Halbfinale. Besonders der erst 19-jährige Kylian Mbappé, der während der WM zum neuen Star der französischen Mannschaft avancierte und von der Fifa als bester Nachwuchsspieler der WM ausgezeichnet wurde, wurde auch von Nike gelobt. Auf Twitter schrieb das Unternehmen: „A star is born“. Außerdem veröffentlichte man ein Video, mit dem man den Sieg der französischen Mannschaft feierte.

Nike-Umsatz nimmt zu

Derzeit liegt die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei etwa 110 Milliarden Dollar; der Umsatz bei mehr als 36 Milliarden Dollar. Damit war Nike auch im abgelaufenen Geschäftsjahr klar die Nummer 1 vor Nike und Puma. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Umsatz um sechs Prozent zu. Zwei Drittel des Umsatzes konnte Nike mit dem Verkauf von Schuhen erzielen. Danach folgen Sportgeräte und Ausrüstung.

Darüber hinaus ist Nike mit einem Gewinn von 22 Prozent der beste Wert im Dow Jones in diesem Jahr. Allerdings ist ein Investment in Nike mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 29 nicht unbedingt günstig. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist eine wichtige ökonomische Kennzahl zur Bewertung von Aktien. Das KGV setzt den Kurs einer Aktie ins Verhältnis zu dem in einem bestimmten Zeitraum bestimmten oder erwarteten Gewinn einer Aktie. Laut Analysten könnte dieser Trend weiter gehen.

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Erfolgreiche Umstellung auf Onlinegeschäft in den USA

Vielen Sportartikelherstellern macht dennoch die Umstellung auf Onlineverkäufe zu schaffen. Online-Anbieter erhöhen den Druck auf den stationären Einzelhandel in den Fußgängerzonen. Viele Unternehmen haben daher in den letzten Jahre selbst auf Online-Shops gesetzt oder nutzen große Plattformen wie Amazon oder Zalando, um ihre Produkte zu vertreiben. Nike ist der Ansicht, dass man die Umstellung auf das Internetzeitalter nun in den USA fast abgeschlossen habe. Für die Zukunft erwartet man, dass man weltweit die Hälfte des Konzernumsatzwachstums über diesen Vertriebsweg erreicht.

Umsatzsteigerung im letzten Quartal

Nike konnte den Umsatz im letzten Quartal um 13 Prozent auf etwa 9,8 Milliarden Dollar steigern. Die übertraf vorherige Schätzungen um 400 Millionen Dollar. Der Gewinn konnte um fast 13 Prozent auf 1,14 Milliarden Dollar gesteigert werden. Dabei konnte Nike auch von einer niedrigeren Steuerquote profitieren. Ein weiterer Erfolg für Nike war, dass man auf dem wichtigen heimischen US-Markt die Umsätze um rund drei Prozent auf fast 3,9 Milliarden Dollar steigern konnte. Zuvor musste Nike auf dem wichtigsten Sportartikelmarkt der Welt, den USA, in drei aufeinanderfolgenden Quartalen Verluste hinnehmen. Damit ist Nike nun eine Umsatzwende gelungen. Das letzte Quartal war zugleich das Schlussquartal des Geschäftsjahrs des Sportartikelherstellers.

Internationales Wachstum

Die Zahlen kamen auch bei den Anlegern gut an. Die aktuellen Quartalszahlen sprechen dafür, dass Nike zu globalem Wachstum zurückkehrt. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen vieler Analysten, Anleger und Experten deutlich. Das Wachstum steht aus ihrer Sicht auf einem soliden Fundament. Zeitweise ging es für die Nike-Aktie um mehr als zwölf Prozent nach oben und erreichte zwischenzeitlich einen Rekordwert von 81 Dollar. Weitere Kursgewinne sind möglich.

Die Ausweitung auf den Verkauf der Sportartikel im Internet wird in diesem Zusammenhang als Grund für die jüngsten Erfolge genannt. Ein weiterer Grund seien die Innovationen bei den Sportschuhen der Marke “Nike Air“. Für das Wachstum war auch der chinesische Markt verantwortlich, wo die Einnahmen um 35 Prozent zunahmen.

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Optimistisch für 2019

Auch für die Zukunft zeigt sich Nike optimistisch. Im laufenden Geschäftsjahr 2019 will man den Umsatz im hohen einstelligen Prozentbereich steigern. Bisher visierte man einen Zugewinn im mittleren bis hohen einstellig Prozentbereich an. Nike kündigte neben der Vorstellung seiner Geschäftszahlen und dem Ausblick für das kommende Jahr auch ein neues Programm zum Rückkauf von Aktien im Wert von 15 Milliarden Dollar an.

Lange lief es für Nike nicht so erfolgreich wie zurzeit. Die Konkurrenten wie Adidas oder Puma machten dem Unternehmen Druck. Vor allem Innovationen bei seinen Sportschuhen und die Kooperation mit Amazon trugen nun jedoch zu einer Trendwende bei. Nach einer langen Umsatzflaute konnte man sich vor allem in den USA wieder stabilisieren. In den USA gingen die Verkaufszahlen von Nike lange zurück, während Konkurrenten wie Adidas oder Under Armour deutlich aufholten. Erstmals seit einem Jahr konnten man nun in den USA seinen Umsatz wieder steigern.

Bereits im März Optimismus

Bereits im März, als die Zahlen des ersten Quartals 2018 veröffentlicht wurden, zeigte sich der Konzernchef Mark Parker zuversichtlich, dass die sich Umsatzflaute in den USA dem Ende zuneigen könnte. Doch auch in den ersten Monaten 2018, dem dritten Quartal im Geschäftsjahr von Nike, sanken die Verkaufszahlen in den USA. Allerdings sagte Parker bereits im März, dass das vierte Quartal gut begonnen habe. Diese Aussagen sorgten bereits Ende März für einen Anstieg des Aktienkurses, obwohl zu dieser Zeit die Stimmung an den Börsen eher schlecht war.

Aufwärtstrend für Nike-Aktie geht weiter

Ein Blick auf die bisherige Performance der Nike-Aktie in diesem Jahr zeigt, dass 2018 für die Nike-Aktie sehr erfolgreich werden könnte. In den ersten sechs Monaten des Jahres gewann die Aktie deutlich und auch für die kommenden Monate deutet der bisherige Trendverlauf auf eine positive Entwicklung hin. Seit November 2017 kann die Nike-Aktie einen Aufwärtstrend verzeichnen und entwickelt sich stabil nach oben.

Der Gewinn je Aktie betrug im laufenden Quartal 0,69 Dollar und lag damit ebenfalls über den Erwartungen von 0,64 Dollar. Experten sind der Ansicht, dass sich der Aktienkurs weiterhin überdurchschnittlich entwickeln könnte. Der jüngste Quartalsbericht von Nike unterstützt diese Erwartung. Nach der Veröffentlichung der äußerst positiven Bilanzzahlen ging es für die Nike-Aktie nochmals um zehn Prozent nach oben. Ende Juni erreichte die Aktie ein neues Jahreshoch.

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Weltbekannter Sportartikelhersteller

Nike gehört wohl zu den bekanntesten Sportartikelherstellern der Welt. Neben Schuhen stellt das Unternehmen auch Sportbekleidung, Sportgeräte sowie diverse Hilfsmittel und Accessoires her. 1964 gründeten der Leichtathletiktrainer Bill Bowerman und der Mittelstreckenläufer Phil Knight ein Unternehmen mit dem Namen Blue Ribbon Sports. Beide hatten sich zum Ziel gesetzt, Laufschuhe zu verbessern.

Die ersten eigenen Modelle waren allerdings in den USA wenig erfolgreich. Daher importierte man zunächst Schuhe aus Japan. 1971 entschied man sich, die Schuhe unter dem Namen Nike – Nike ist der Name der griechischen Göttin des Sieges – zu verkaufen. Ein Jahr später kam die erste eigene Kollektion auf den Markt. Seit 1978 vertreibt man die Schuhe auch in Europa. Bis zum weltweiten Durchbruch vergingen allerdings weitere 13 Jahre. Damals nahm das Unternehmen den noch jungen Basketballspieler Michael Jordan unter Vertrag. Jordan wurde in den folgenden Jahren einer der bekanntesten Basketballspieler der Welt. 1989 wurde Nike dann der größte Sportartikelhersteller der Welt.

Eines der 100 wertvollsten Unternehmen der Welt

Heute hat Nike seinen Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon. Philip Knight ist noch heute als Vorstandsvorsitzender bei Nike. Mark Parker ist seit 2006 CEO von Nike. Mit einer Marktkapitalisierung von 91,2 Milliarden Dollar Anfang 2017 gehörte Nike zu den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt.

Schon immer war der Erfolg von Nike auch eng mit prominenten Sportlern verbunden, die von dem Unternehmen ausgestattet wurden. Mit Michael Jordan arbeitet man beispielsweise gemeinsam an Kollektionen. Daraus entstand die bekannte Marke „Air Jordan“. Angeblich sorgte allein die Zusammenarbeit mit Michael Jordan für einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Dollar.

Erfolgreiche Kooperationen

Neben Michael Jordan arbeitet man auch mit bekannten Sportlern aus den unterschiedlichsten Sportarten wie den Golfer Tiger Woods, Christiano Ronaldo oder dem Tennisspieler Rafael Nadal zusammen. Außerdem ist das Unternehmen seit 2012 der Hauptsponsor der amerikanischen Profiliga im American Football.

Neben dem Logo hat sich auch der Slogan „Just do it“ zu einem weltbekannten Markenzeichen für Nike entwickelt. Im Laufe der Jahre wurde das Sortiment immer weiter vergrößert. Nach Schuhen kam Sportbekleidung wie Laufhosen oder T-Shirts oder Accessoires und Zubehör wie Schienbeinschoner oder Handschuhe hinzu.

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Niederländischer Broker mit konkurrenzfähigen Preisen

Degiro ist ein niederländischer Broker, der seinen Kunden den Wertpapierhandel zu Großhandelspreisen anbieten will und sich speziell an selbstständig handelnde Trader, die auch an internationalen Börsen handeln wollen, richtet. Der Broker bietet den Handel an vielen internationalen Handelsplätzen, darunter XETRA und die Frankfurter Börse, an. In den USA in der Handel an fünf Börsen möglich. Die Gebühren von Degiro sind durchaus günstig. Die Ordergebühr hängt dabei immer vom Transaktionsvolumen ab. Neben dem Handel mit Aktien sind auch beispielsweise Fonds oder ETFs im Angebot.

Besondere Einlagensicherung

Da es sich bei Degiro nicht um eine Bank, sondern um eine Investmentgesellschaft handelt, geht der Anbieter beim Thema Sicherheit einen etwas anderen Weg. Alle Kundengelder werden auf von Unternehmensgeldern getrennten Konten verwaltet und in einen Cash-Fonds investiert. Aus diesem Grund erhalten die Kunden hieraus Zinsen. Bei Investmentgesellschaften gilt eine Sicherheit für Einlagen bis zu 20.000 Euro. Ursprünglich war das Angebot von Degiro an institutionelle Anleger ausgerichtet. Heute arbeiten etwa 150 Mitarbeiter für den Broker, der in 17 Ländern aktiv ist. Der Handel erfolgt über den Degiro Webtrader.

Fazit: Nike zurück in der Erfolgsspur

Die gerade beendete Fußball-WM war auch für den Sportartikelhersteller Nike ein voller Erfolg. Beide Finalteilnehmer, Frankreich und Kroatien, werden von Nike ausgerüstet. Obwohl ein solches Großereignis für das Marketing des Unternehmens sehr wichtig ist, machen die Erlöse hier nur rund sechs Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Doch nicht nur beim Fußball läuft es für Nike derzeit rund. Das Unternehmen stellte kürzlich nicht nur seine Quartalszahlen vor, sondern zugleich auch die Zahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2017/18. Vor allem auf dem US-Markt, der zuletzt eher das Sorgenkind des Unternehmens war, konnte man in den letzten Wochen wieder gestiegene Verkaufs- und Umsatzzahlen erreichen.

Ein Grund hierfür ist, dass Nike seine Präsenz im Onlinehandel ausbauen konnte. Zudem überzeugten Innovationen bei neuen Schuhmodellen. Weltweit stieg der Umsatz im letzten Quartal um rund 13 Prozent auf fast zehn Milliarden Dollar. Damit wurden die Erwartungen deutlich übertroffen.

Nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen ging es für die Nike-Aktie nochmals um über zwölf Prozent nach oben. Damit ging der seit November 2017 andauernde Aufwärtstrend weiter. Zwischenzeitlich war die Nike-Aktie 81 Dollar wert. Analysten sagen eine Fortsetzung dieses Trends voraus. Für das nun folgende Geschäftsjahr 2019 zeigte sich Nike ebenfalls optimistisch und strebt einen Gewinn im oberen einstelligen Prozentbereich an.

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