Liechtensteinische Bank Frick bietet Kryptowährungen an

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Bei der Liechtensteinischen Bank Frick können Interessierte seit Anfang März fünf Kryptowährungen kaufen. Die fünf angebotenen Kryptowährungen sind Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple und Bitcoin Cash. Diese können direkt bei der Bank erworben werden. Das Angebot richtet sich vor allem an institutionelle Anleger, Zahlungsdienstleister und Großanleger. Für Privatpersonen ist das Angebot jedoch ebenfalls nutzbar. Die Liechtensteinische Bank will ihr Angebot auch europäischen Investoren zugänglich machen. Laut einer Presseinformation soll der direkte Tausch von Kryptowährungen in Dollar, Euro und Schweizer Franken möglich sein.

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Familiengeführte Bank aus Liechtenstein

Frick ist eine familiengeführte Bank, die ihren Sitz in Balzers in Liechtenstein hat. Kuno Frick gründete die Bank 1998. Das Bankenhaus wird vollständig reguliert und unterliegt den liechtensteinischen und europäischen Gesetzen. Daher gelten auch für das Geschäft mit Kryptowährungen diesen Regelungen. Unter anderem müssen Kunden einen Überprüfungs- und Identifizierungsprozess durchlaufen. Daher können bei der Bank Frick nur Personen und Unternehmen Kryptowährungen kaufen, die entsprechend überprüft und identifiziert wurden.

Sichere Aufbewahrung von Kryptowährungen

Frick will die angebotenen Kryptowährungen in Cold Storages aufbewahren. Diese sind vom Internet getrennt und können somit im Gegensatz zu Hot Storgages, die mit dem Internet verbunden sind, nicht gehackt werden. Zudem sollen Wallets und Sicherheitskopien georedundant gesichert werden. Dies bedeutet, dass die Daten an unterschiedlichen Serverstandorten gesichert sind. Die Bank will das Kryptobanking auf dasselbe Niveau wie das klassische Banking bzw. das seit langer Zeit etablierte Online-Banking bringen.

Seit letztem Jahr Zertifikat auf Kryptowährungen verfügbar

Die Bank Frick ist bereits seit einiger Zeit dafür bekannt, dass sie neue Technologien unterstützt. Schon im letzten Jahr führte sie als erste liechtensteinische Bank ein Zertifikat auf Kryptowährungen ein. Mit dem „Cryptocurrency Basket Trader“ (CCT) können Anleger an der Kursentwicklung von Bitcoin und Ethereum teilhaben. Das Zertifikat hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

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Für dieses Zertifikat arbeitet die Bank Frick mit Bitcoin Suisse in Zug in der Schweiz zusammen. Das Unternehmen agiert als Broker und wickelt auf internationalen Börsen den Handel ab. Dennoch warnte auch die Bank Frick bei der Veröffentlichung des Zertifikats davor, dass ein Investment in Kryptowährungen eine sehr spekulative Anlage mit hoher Volatilität ist, bei der auch ein Totalverlust möglich ist.

Drei Zertifikate auf Kryptowährungen im Franken-Raum

Mit dem Zertifikat war die Bank Frick die dritte Bank im Franken-Raum, die ein Anlageprodukt auf Kryptowährungen auf den Markt brachte. Zuvor hatte 2016 die Bank Vontobel als erste Bank überhaupt ein Zertifikat auf Kryptowährungen herausgebracht. Danach folgte die Cornèr-Bank aus Lugano mit zwei Bitcoin-Zertifikaten.

Fürstenfamilie an Kryptowährungen interessiert

Insgesamt gilt das Fürstentum Liechtenstein als sehr kryptofreundlich. Der Kronprinz des Landes sagte kürzlich, dass das Land möglicherweise einen Teil seines Vermögens in Höhe von fünf Milliarden Dollar in Kryptowährungen investieren könnte. Nach Ansicht von Kronprinz Alois Philipp Maria könnte eine Anlage in Kryptowährungen das Vermögen der Fürstenfamilie stärken. Auch im US-Fernsehen bei CNBC äußerte er sich zu diesem Thema. Der Kronprinz will diese neue digitale Wirtschaft zukünftig genauer betrachten. Allerdings sagte er auch, dass seine Familie zwar interessiert sein, ihr aber an Fachwissen fehle, um direkt in Kryptowährungen zu investieren. Auch für die Blockchain zeigte der Kronprinz Interesse. Diese könnte in Zukunft viele Unternehmen und Branchen beeinflussen. Auch Regierungen könnten die Blockchain nutzen, um die staatliche Verwaltung effizienter zu machen.

Interesse an Kryptowährungen in Alpenländern

In Österreich, der Schweiz und Liechtenstein zeigen viele Unternehmen und Institutionen Interesse an Kryptowährungen und der Blockchain. Unter anderem wurde in Liechtenstein im letzten Jahr der Verein „Crypto Country Association“ gegründet, der Kryptowährungen als Wachstumstreiber für den Finanzplatz Liechtenstein sieht. In der Schweiz hat sich in Zug ein Zentrum für Kryptowährungen entwickelt. Auch die Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht FMA beschäftigt sich zunehmend mit dem Thema Kryptowährungen. In Österreich nimmt das Interesse an Bitcoins und anderen Kryptowährungen ebenfalls zu. Dort kann man bereits Bitcoins an Automaten, bei der Post und in kleinen Geschäften erhalten.

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Erster Fonds auf Kryptowährungen aus Liechtenstein

Die FMA genehmigte kürzlich mit dem Postera Fund – Crypto I auch den ersten Fonds auf Kryptowährungen nach europäischem Recht. Dabei handelt es sich um den ersten regulierten Investmentfonds für Assets, die auf der Blockchain basieren. Der Alternative Investmentfonds umfasst Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum und wird von der Independent Fund Management AG verwaltet. Hinter dem Fonds steht die Agentur Postera Capital, die als Research- und Beratungshaus für Blockchain und Kryptowährung agiert. Bei diesen Fonds ist die Bank Frick als Verwahrstelle tätig.

Pionierrolle von Schweizer und Liechtensteiner Banken

Zunehmend wird damit eine Pionierrolle von Banken aus der Schweiz und Liechtenstein sichtbar. Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein zeigt sich ebenfalls offen für innovative Ideen und Entwicklungen. Dennoch sieht es auch FMA als notwendig an, dass sich FinTech-Unternehmen und Anbieter von Blockchain-basierten Dienstleistungen an die geltenden Gesetze halten. Die FMA hat die Aufgabe, den Kundenschutz zu gewährleisten.

Allerdings hat die FMA ein FinTech-Kompetenzteam aufgebaut. Dieses ist der Ansprechpartner für Unternehmen, die innovative Geschäftsmodelle anbieten wollen und beschäftigt sich auch mit Fragen zur Regulierung und Finanzaufsicht. Das Team besteht bereits seit zwei Jahren und beantwortet Anfragen rund um Blockchain, Kryptowährungen und ICOs.

Enge Anbindung an die Schweiz und Mitglied im EWR

Liechtenstein ist ein kleines Fürstentum mit rund 38.000 Einwohnern. Traditionell pflegt das kleine Alpenland sehr enge Beziehungen zur Schweiz. Schon seit 1923 besteht ein Zollvertrag. Auch wirtschaftlich und bei Verwaltungsfragen arbeitet man häufig zusammen. Obwohl Liechtenstein nicht zur EU gehört, ist man aber im Gegensatz zur Schweiz 1992 dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beigetreten. Aus diesem Grund gelten viele europäische Gesetze auch in Liechtenstein.

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Liechtenstein ist auch Mitglied in internationalen Organisationen wie der WTO, der UN oder der  Europäischen Freihandelsassoziation. Der Beitritt zum EWR machte es möglich, dass die sogenannten vier Freiheiten, also der Austausch von Personen, Gütern, Dienstleistungen und Kapital zwischen Liechtenstein und der EU, möglich wurden.

Etablierter Finanz- und Wirtschaftsstandort

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte erlangte Liechtenstein als Finanz- und Wirtschaftsstandort immer mehr Bedeutung. Auch als Steueroase war das Fürstentum lange bekannt. Heute gilt Liechtenstein als sehr innovativ und neuen Technologien gegenüber durchaus aufgeschlossen. Beispielsweise wurde vor einigen Jahren eine E-Government-Strategie erarbeitet, mit der man einer moderne öffentliche Verwaltung erreichen will. Dies soll den Wirtschaftsstandort Liechtenstein voranbringen. 2010 wurde ein Gesetz eingeführt, mit dem der elektronische Geschäftsverkehr gefördert werden soll. Behörden können nun beispielsweise verschiedene Dienstleistungen auf elektronischem Weg anbieten. Dies soll Verwaltungsaufgaben einfacher gestalten.

Fazit: Kryptowährungen erstmals direkt bei einer Bank kaufen möglich

Die Liechtensteinische Bank Frick bietet erstmals die Möglichkeit, Kryptowährungen direkt bei einer Bank zu kaufen. Der Tausch ist in Euro, Dollar und Schweizer Franken möglich. Die Zielgruppe sind vor allem institutionelle Anleger, Zahlungsdienstleister und Großanleger, aber auch Privatpersonen können das Angebot nutzen. Da Liechtenstein Mitglied im Europäischen Wirtschaftsraum ist, können auch Investoren aus der EU das Angebot nutzen. Aus diesem Grund gelten auch die europäischen Gesetze für das Angebot der Bank Frick. Die Bank Frick achtet auch auf das Thema Sicherheit und speichert die angebotenen Kryptowährungen in Cold Storages. Zudem werden Sicherheitskopien an mehreren Serverstandorten gespeichert.

Die 1998 gegründete familiengeführte Bank signalisiert bereits seit einiger Zeit Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien. Sie brachte im letzten Jahr als dritte Bank ein Zertifikat auf Kryptowährungen heraus und ist auch am kürzlich eingeführten Postera Fund – Crypto I, dem ersten Fonds auf Kryptowährungen, beteiligt.

Liechtenstein, Österreich und die Schweiz scheinen sich immer mehr als Pioniere zu etablieren, wenn es um Kryptowährungen und Blockchain-Dienstleistungen geht. In Liechtenstein erwägt sogar die Fürstenfamilie, in Kryptowährungen zu investieren und die dortige Finanzaufsicht hat bereits vor zwei Jahren ein Kompetenzteam gegründet, dass unter anderem Anfragen rund um Kryptowährungen beantwortet. In der Schweiz haben sich in Zug mehrere Unternehmen aus der Krypto-Branche angesiedelt und in Österreich kann man mittlerweile sogar Bitcoins an Automaten erhalten.

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