Schweizer Börse steigt in Kryptohandel ein

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Die Schweizer Börse SIX will in den Kryptohandel einsteigen. Dazu soll bis Mitte kommenden Jahres eine neue Infrastruktur für den Handel aufgebaut werden, die auf der Blockchain basieren soll. Über diese soll dann auch die Abwicklung und die Verwahrung digitaler Vermögenswerte erfolgen. SIX will so eine neue Ära für Kapitalmarktinfrastrukturen einläuten.

Die Schweiz gilt schon lange als sehr kryptofreundlich. Nun steigt also auch die Schweizer Börse SIX in die Kryptobranche ein. Das Ziel ist ein vollständig integrierte Infrastruktur für den Handel mit Kryptowährungen, die Abwicklung von Geschäften mit digitalen Vermögenswerten sowie deren Verwahrung.

Regulierte Börse

SIX ist als Betreiber der Finanzmarktinfrastruktur (FMI) vollständig von der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) und der Schweizerischen Nationalbank reguliert. Das neue System, das „Digital Asset Ecosystem“ der SIX Digital Exchange (SDX), wird in Zukunft ebenfalls entsprechend kontrolliert und reguliert.

SIX ist schon heute für die gesamte Wertschöpfungskette bei Wertschriften und Zahlungen in der Schweiz zuständig. Diese Erfahrung will die Börse nun auch auf den Kryptohandel übertragen. Der Leiter der Abteilung für Securities & Exchanges, Thomas Zeeb, sieht die Börse als ideal für diese Herausforderung an. Da das Unternehmen schon jetzt die Börseninfrastruktur für das Land bereitstellt, wisse man, wie man geschäftskritische, skalierbare und systemrelevante Dienstleistungen aufbauen und betreiben kann.

Erste vollintegrierte Handelsplattform für den Kryptohandel

So soll im nächsten Jahr die weltweit erste Marktinfrastruktur entstehen, die den vollständig integrierten End-to-End-Handel sowie einen Abwicklungs- und Aufbewahrungsservice für digitale Vermögenswerte anbieten kann. Auch der CEO von SIX, Jos Dijsselhof, sieht dies positiv. Er sprach bereits vom Beginn einer neuen Ära für Kapitalmarktinfrastrukturen.

Die SIX könnte mit einer Infrastruktur, die auf der Distributed-Ledger-Technologie basiert, eine Brücke zwischen der traditionellen und der neuen Finanzwelt aufbauen. Das Ergebnis könnte eine sichere Umgebung für die Ausgabe und den Handel mit digitalen Assets sein. Außerdem will man bereits existierende Wertpapiere und nicht bankfähige Vermögenswerte tokenisieren und damit handelbar machen. Kunden sollen selbst entscheiden können, wie und wann sie die neuen Möglichkeiten nutzen wollen. Die ersten Dienstleistungen sollen Mitte 2019 auf den Markt kommen.

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Zehn Jahre Erfahrung im Finanzbereich

Die SIX Group wurde 2008 gegründet und hat ihren Sitz in Zürich. Das Unternehmen sieht sich als Dienstleister für die Schweizer Finanzbranche und betreibt die Finanzplatzinfrastruktur des Landes. SIX steht für Swiss Infrastructure and Exchange. Das Unternehmen sieht seine Aufgabe darin, Plattformen für den Wertpapierhandel aufbauen und zu betreiben. Auch der Nachhandel und Systeme für den bargeldlosen Zahlungsverkehr gehören zu den Angeboten des weltweit vertretenen Unternehmens.

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Börsenplattform von SIX

Auf der Börsenplattform von SIX kommen Käufer und Verkäufer im Wertpapierhandel zusammen. Das Unternehmen garantiert das Zustandekommen des Geschäfts, wickelt den Handel vollautomatisch ab und verwahrt letztendlich die Wertpapier. SIX bietet seinen Kunden zudem Finanzdaten aus aller Welt an und bietet Dienstleistungen zum bargeldlosen Zahlungsverkehr an.

SIX ist vor allem als Betreiber der Schweizer Börse bekannt und übernimmt Aufgaben bei der Zulassung von Wertpapieren, dem Betrieb der Handelsplattform, bei der Überwachung des Handels sowie beim Vertrieb von Marktinformationen. Die SIX Swiss Exchange betreibt gemeinsam mit der SIX Structured Products Exchange eine Handelsplattform, über die unter anderem Aktien, Anleihen und Derivate gehandelt werden können. Außerdem ist das Unternehmen für die Berechnung von Indizes wie dem Swiss Market Index zuständig.

Viele Aufgaben unter einem Dach

Exchange Regulation ist eine unabhängige Abteilung von SIX, die alle Aufgaben bezüglich der Selbstregulierung der Börse übernimmt, die im Börsengesetz der Schweiz vorgesehen ist. Die Abteilung ist vom operativen Geschäft getrennt und hat unter anderem die Aufgabe, Regeln für Emittenten und Teilnehmer zu erlassen und den Handel zu überwachen.

Schon jetzt arbeitet SIX bereits in Bereichen wie Mobile Payment und bietet seine Dienstleistungen in mehreren europäischen Ländern an. Das Unternehmen unterstützt mit seiner Infrastruktur beispielsweise Unternehmen aus Gastronomie und Handel dabei, Onlinezahlungen oder Zahlungen mit Mobile Payment annehmen zu können.

SIX ging aus der SWX Group, der SIS Group und der Telekurs Group hervor. Für den Wertpapierhandel war zuvor die SWX Group zuständig. Heute ist SIX im Besitz von etwa 130 nationalen und internationalen Finanzinstituten. Diese sind auch die Hauptnutzer der Dienstleistungen von SIX. SIX selbst ist nicht an der Börse notiert, aber der größte Aktienmarkt in der Schweiz.

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Plattform noch in der Entwicklung

Die geplante Digital Exchange könnte den Kryptohandel in der Schweiz bald einen weiteren Schub geben. Derzeit befindet sich die Plattform allerdings noch in der Entwicklung. Der Unternehmenssprecher Stephan Meier von der SIX Group sagte, man zeige sich offen gegenüber dem Handel mit Kryptowährungen und bereits existierende ICO-Tokens. Allerdings scheint die Entscheidung, ob in der Tag Kryptowährungen angeboten werden, noch nicht endgültig gefallen zu sein. Derzeit konzentriere man sich zunächst auf den Aufbau der Plattform. Eine Entscheidung, welche genauen Produkte letztendlich angeboten würden, sei noch nicht gefallen. Dennoch wird man wohl im nächsten Jahr in der Lage sein, mehrerer digitale Assets zur Plattform hinzufügen.

Sicherheit und Transparenz im Fokus

Der Sprecher betonte, dass Transparenz und Rechenschaftspflicht ein großes Bedürfnis für die Kryptowelt seien. Marktteilnehmer wünschten sich ein stabiles, vertrauenswürdiges und zuverlässiges Umfeld, in dem sie ihre digitalen Assets auflisten, handeln und tauschen können. Die SIX will den Bedürfnissen der Anleger und Investoren gerecht werden, aber auch für deren Sicherheit sorgen. Dies soll über einen sogenannten Due-Diligence-Prozess erfolgen, den jedes Asset durchlaufen muss, bevor es über die Handelsplattform angeboten wird.

Die wesentlichen Funktionen einer etablierten Börse sollen auf diesem Weg auch auf Kryptowährungen übertragen werden. Anleger und Investoren erhalten so einen sicheren Rahmen für Projekte und Investitionsentscheidungen. Dazu arbeitet SIX nach eigenen Angaben derzeit eng mit den zuständigen Behörden in der Schweiz zusammen. So soll der rechtliche Rahmen festgelegt und falls nötig Veränderungen vorgenommen werden.

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Langfristig altes System ablösen

Die SIX Grouo kann sich durchaus vorstellen, dass die neue Handelsplattform SIX Digital Exchange langfristig das derzeitige System ersetzt. SIX hat sich auch zum Zielt gesetzt, Vertrauen zu schaffen. Aufgrund der Unsicherheit vieler Kryptobörsen – immer wieder ist von Hackerangriffen zu hören – scheuen sich noch immer zahlreiche Investoren vor einem Einstieg in der Kryptohandel. Sicherheit, Stabilität und Transparenz sind daher wichtige Faktoren beim Aufbau und der Etablierung einer erfolgreichen neuen Handelsplattform.

Schweiz Vorreiter in der Kryptobranche

Die Schweiz ist schon seit einiger Zeit ein Vorreiter bei Kryptowährungen. Nicht nur die Nummer 2 der Kryptowährungen, Ethereum, ist in der Schweiz zuhause, im Kanton Zug hat sich ein wahres „Krypto Valley“ mit zahlreichen Startups der Branche entwickelt. Die Regulierungen im Land gelten als durchaus kryptofreundlich. In Zug akzeptiert sogar bereits die Standverwaltung Zahlungen in Bitcoins. Mehr als 50 Unternehmen aus der Kryptowelt, darunter auch die Ethereum Foundation, zog es bereits nach Zug unweit von Zürich. Diese werden zwischenzeitlich auch von den Behörden vor Ort unterstützt. Viele Unternehmen haben sich auch für ein Unternehmensmodell auf der Grundlage der Blockchain entschieden.

Liberale Regulierungen

Vor allem aufgrund der liberalen Regulierungen sowie der günstigen Steuern zieht es junge Unternehmen aus der Kryptobranche in die Schweiz. ICOs sind hier zwar bislang ebenfalls wie in anderen Ländern noch unreguliert, aber die Behörden haben durchaus pragmatische Lösungen gefunden. So müssen sich Startups beispielsweise an die Vorgaben zur Vermeidung von Geldwäsche handeln.

Allerdings sind weitere rechtliche Regelungen auch in der Schweiz in Arbeit. Bei der Schweizer Finanzaufsicht beschäftigt man sich beispielsweise in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Justizministerium mit dem Thema. Auch viele in der Schweiz ansässige Krypto-Unternehmen befürworten eine behutsame und umsichtige Verschärfung der Regeln im Bezug auf Kryptowährungen. Laut Regelungen aus dem Februar 2018 sieht die Finanzmarktaufsicht Finma jeden ICO als Einzelfall und stellte daher bislang keine einheitliche Regulierung auf. Allerdings wurden zu Jahresbeginn einige Richtlinien für ICOs aufgestellt.

Fazit: Kryptowährungen in der Schweiz womöglich bald an der Börse handelbar

Die Schweizer Börse SIX arbeitet an einer neuen digitalen Handelsplattform, über die ab Mitte 2019 womöglich auch Kryptowährungen und andere Token gehandelt werden können. Die geplante Plattform soll auf der Blockchain basierten und die etablierte mit der modernen Finanzwelt verbinden. Das neue System soll die Abwicklung von Geschäften mit Kryptowährungen und die Verwahrung von digitalen Vermögenswerten erlauben. Da SIX sowohl von der Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) wie auch von der Schweizerischen Nationalbank reguliert wird, wird auch die geplante SIX Digital Exchange entsprechend reguliert.

Die SIX Group entstand 2008 und ist als Dienstleister für die Schweizer Finanzbranche tätig. Zudem betreibt das Unternehmen die Finanzplatzinfrastruktur des Alpenlandes. SIX ist nicht nur als Betreiber der Schweizer Börse tätig, sondern auch im Mobile Payment aktiv. Das Unternehmen will seine Erfahrungen nun auch in den Handel mit Kryptowährungen einbringen. Derzeit arbeitet man am Aufbau der neuen Handelsplattform, welche Kryptowährungen dort angeboten werden, wurde jedoch noch nicht endgültig entschieden. Zudem arbeitet man derzeit mit den zuständigen Behörden zusammen, um den rechtlichen Rahmen festzulegen.

Die Schweiz gilt schon lange als besonders kryptofreundlich. Vor allem in den Kanton Zug zieht es viele junge Unternehmen aus der Kryptobranche. Die Regelungen in der Schweiz gelten vor allem im Hinblick auf ICOs als durchaus liberal, doch auch dort hat die Finanzmarktaufsicht zwischenzeitlich Regelungen auf den Weg gebracht.

 

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