Optionen vs binäre Optionen 2019 – was haben klassische Optionen zu bieten?

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Binäre Optionen zählen zu den exotischen Optionen und haben mit klassischen Optionen einige Gemeinsamkeiten, aber eben auch auffällige Unterschiede. Wer sich allgemein für den Optionshandel interessiert, findet auch in klassischen Optionen eine interessante Handelsmöglichkeit. Bevor der Handel mit Optionen beginnt, ist es jedoch wichtig, die Funktionsweise dieses Finanzinstruments zu verstehen. Nur so können Chancen und Risiken richtig eingeschätzt werden. Auch wenn binäre Optionen von klassischen Optionen abgeleitet sind, sind die Unterschiede der beiden Finanzinstrumente mehr als deutlich.

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Binäre Optionen zählen zu den exotischen Optionen und haben mit klassischen Optionen einige Gemeinsamkeiten, aber eben auch auffällige Unterschiede. Wer sich allgemein für den Optionshandel interessiert, findet auch in klassischen Optionen eine interessante Handelsmöglichkeit. Bevor der Handel mit Optionen beginnt, ist es jedoch wichtig, die Funktionsweise dieses Finanzinstruments zu verstehen. Nur so können Chancen und Risiken richtig eingeschätzt werden. Auch wenn binäre Optionen von klassischen Optionen abgeleitet sind, sind die Unterschiede der beiden Finanzinstrumente mehr als deutlich.

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Klassische Optionen im Überblick:

Wie funktionieren klassische Optionen?

Bei Optionen handelt es sich um bedingte Termingeschäfte. Mit dem Kauf einer Option erwirbt der Käufer das Recht, diese auszuüben.Es besteht jedoch keine Pflicht zur Ausübung, sodass der Optionsinhaber die Option auch verfallen lassen kann. Um die Funktionsweise von klassischen Optionen zu verstehen, ist auch der Unterschied zwischen europäischen und amerikanischen Optionen wichtig. Beim Handel mit europäischen Optionen wird eine Option erworben, die zu einem zuvor definierten Zeitpunkt und zu einem bestimmten Preis ausgeübt werden kann. Hingegen kann eine amerikanische Option auch schon vor dem Fälligkeitsdatum ausgeübt werden.

Dem Optionshandel liegt ein Basiswert zugrunde. Dabei kann es sich um Aktien, Währungen, Indizes, Waren oder weitere Basiswerte handeln. Es gibt zwei Optionsarten, und zwar die Call-Option (Kaufoption) und die Put-Option (Verkaufsoption). Bei einer Call-Option wird dem Käufer der Option das Recht eingeräumt, den zugrundeliegenden Basiswert, zu einem zuvor festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen. Bei einer Put-Option erfolgt der Verkauf zu einem festgelegten Preis. Dieser Preis wird auch Ausübungspreis genannt.

Wer eine Option erwirbt, muss dafür eine Optionsprämie an den Optionsverkäufer zahlen. Der Optionsverkäufer wird auch Stillhalter genannt. Die Optionsprämie ist auch dann zu zahlen, wenn die Option letztlich verfällt. Das Ausüben einer Call-Option kommt dann infrage, wenn der Preis des Basiswerts größer ist als der Ausübungspreis. Eine Put-Option ist im Geld, wenn der Preis des Basiswerts hingegen niedriger ist als der Ausübungspreis. Eine Option kann auch ohne Wert enden, sodass der Trader einen Verlust erleidet.

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Unterschiede zwischen Optionen und binären Optionen

Trading mit HandelsplattformDie Funktionsweise von binären Optionen ist recht einfach zu verstehen. Es gibt zwei Szenarien, die eintreten können. Der Trader erzielt einen Gewinn, wenn die binäre Option im Geld endet, also die Prognose eintritt. Anderenfalls verliert der Trader den eingesetzten Betrag. Hier liegt schon der erste auffällige Unterschied zu klassischen Optionen. Einmal angenommen ein Anleger erwirbt eine klassische Option auf eine bestimmte Aktie. Der Ausübungspreis liegt dabei bei 50 Euro und die Optionsprämie bei 10 Euro. Beträgt der Marktpreis der Aktie zum Verfallstermin 70 Euro, dann liegt die Option im Geld und kann ausgeübt werden.

Wenn die Option ohne Wert endet, dann kann der Optionsinhaber diese verfallen lassen, wodurch natürlich kein Gewinn erwirtschaftet werden kann. Die Optionsprämie stellt den Verlust dar. In den Angeboten von binäre Optionen Brokern kann sich auch eine Verlustabsicherung finden, die Trader vor Eröffnung einer Position abschließen können. Der mögliche Gewinn steht ebenso wie der mögliche Verlust schon bei der Eröffnung der binären Option fest. Wenn keine Verlustabsicherung besteht, verlieren Trader das eingesetzte Kapital vollständig, wenn sich die Position nicht wie erwartet entwickelt. Endet die Option im Geld, dann kann sich die Rendite im regulären Handel bei etwa 75 % befinden. Jedoch kommt es hier auch auf die Konditionen des jeweiligen Brokers an.

Klassischen Optionen werden an Terminbörsen gehandelt. Wohingegen binäre Optionen in der Regel direkt mit dem Anbieter also OTC (over-the-counter)gehandelt werden. Bei binären Optionen gibt es unterschiedliche Handelsarten wie Range-Optionen, was bei Optionen nicht der Fall ist.

Gemeinsamkeiten der beiden Optionsarten

Es gibt auch Gemeinsamkeiten, die beide Optionsarten aufweisen, auch wenn sich diese weniger maßgebend erweisen als die Unterschiede. Sowohl dem Optionshandel als auch dem Handel mit binären Optionen liegt ein Basiswert zugrunde. Bei binären Optionen stammt der zugrundeliegende Basiswert zumeist aus einer der vier Anlageklassen Rohstoffe, Aktien, Indizes und Währungen. Wie klassische Optionen auch, so sind auch binäre Optionen mit einer zuvor festgelegten Laufzeit versehen. Die Laufzeit von binären Optionen kann jedoch vom Trader auch extrem kurz gewählt werden. Bei binären Optionen gibt es die sogenannten Turbo-Optionen. Die Laufzeit einer binären Option kann beispielsweise betragen:

Wer mit traditionellen Optionen handelt, findet mitunter auch Möglichkeiten den Handel mit einem langfristigen Horizont von bis zu 10 Jahren zu gestalten. Bei binären Optionen betragen die langen Laufzeiten bis zu einem Jahr. Sowohl der Handel mit binären Optionen als auch der Optionshandel kann mit kleineren Konten umgesetzt werden. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass bei Optionen immer eine bestimmte Kontraktgröße festgelegt wird. Die Kontraktgröße stellt die Menge des Basiswerts beispielsweise einer Aktie dar, die gekauft oder verkauft werden kann. Bei börsengehandelten Optionen ist die Kontraktgröße standardisiert.

Auch wenn die Funktionsweise von binären Optionen relativ leicht zu verstehen ist, bedarf der Handel jedoch einer sinnvollen Strategie. Ebenso gestaltet es sich beim Optionshandel. Trader sollten nicht unvorbereitet in den Handel mit beiden Finanzinstrumenten einsteigen.

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Finden sich Unterschiede beim Handel?

Der Handel mit binären Optionen und ebenso der Optionshandel sind spekulativ. Das Risiko einer Investition sollte nicht unterschätzt werden, auch wenn attraktive Renditeerwartungen locken. Wer mit binären Optionen handeln möchte, muss sich zunächst einen passenden Broker suchen. Dabei gibt unterschiedliche Kriterien, die zu beachten sind. Neben dem Handelsangebot spielen auch reguläre Rendite und Mindesthandelssumme eine wichtige Rolle. Wer sein Depot mit Optionen bestücken möchte, kann dazu das Angebot einer Bank oder eines Brokers in Anspruch nehmen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit CFDs auf Optionen zu setzen. Hierzu wird ein Handelskonto bei einem CFD Broker benötigt.

In der Regel erfolgt der Handel mit binären Optionen außerbörslich über den OTC-Handel. Anders verläuft der Handel mit klassischen Optionen. Da es sich hierbei um Termingeschäfte handelt, werden Optionen wie auch Futures an Terminbörsen gehandelt. Klassische Optionen können daher an Terminbörsen weltweit gehandelt werden, wodurch sich für Trader eine Vielzahl an Möglichkeiten ergibt. Zu den bekanntesten Terminbörsen zählen unter anderen:

Der Handel mit europäischen Optionen ist seit dem Jahr 2011 an der Eurex möglich. Die Kursentwicklung des jeweiligen Basiswerts ist beim Optionshandel und bei binären Optionen wichtig. Bei binären Optionen wird auf steigende oder fallende Kurse gesetzt. Dabei geht der Basiswert jedoch nicht in den Besitz des Traders über. Jedoch stellt die Kursentwicklung für beide Optionsarten einen ausschlaggebenden Aspekt dar.

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Welche Vor- und Nachteile zeigen Optionen auf?

Wie andere Finanzprodukte auch, so finden sich auch bei klassischen Optionen nicht nur Vorteile. Es gibt auch Nachteile, die sich für die Wahl des passenden Finanzprodukts relevant erweisen. Im Fall von Optionen kann sich die standardisierte Kontraktgröße für Kleinanleger mitunter schwierig erweisen. Es kann nicht nur eine Option auf eine einzelne Aktie erworben werden. Ein Kontrakt umfasst eine gewisse an Anzahl an zum Beispiel Aktien. Das Verlustrisikostellt einen weiteren Nachteil dar. Wenn sich die Position nicht wie erwartet entwickelt, so erleidet der Trader einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Zu den Vorteilen zählt bei diesem Finanzprodukt der Kapitalbedarf. Wer eine Option erwirbt, hat das Recht diese zum Verfallszeitpunkt auszuüben, aber eine Pflicht zur Ausübung besteht nicht. Optionen können mit einem relativ niedrigen Kapitalaufwand erworben werden. Wer einen großen Hebelwählt, muss nur wenig Kapital einsetzen. Es sollte dabei bedacht werden, dass der Hebel in beide Richtungen wirkt. Daher kann der Hebel wohl sowohl zu den Vorteilen als auch zu den Nachteilen gezählt werden.

Wie die Optionsprämie bestimmt, ist ebenfalls zu den Vorteilen zu zählen. Der Preis zeigt sich abhängig von Angebot und Nachfrage, die am Markt herrschen. Zudem nimmt der Kurs des Basiswerts Einfluss auf den Optionspreis. Der Optionspreis von Optionen mit langer Laufzeit kann sich höher erweisen als der Preis von Optionen mit kurzer Laufzeit.

Mit CFDs auf Optionen setzen

In den vergangenen Jahren hat sich das Handelsangebot beim CFD-Handel vergrößert. Dabei präsentierten sich verschiedene Kryptowährungen in den letzten Monaten gefragt. Aber auch klassische Optionen zeigen eine Möglichkeit im CFD-Handel auf. Der Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) bringt attraktive Chancen bei hohem Risiko mit sich. CFDs gehören zur Gruppe der Derivate und sind hochspekulativ. Beim Handel von CFDs auf Optionen kann auf fallende Kurse (Short-Position) oder auf steigende Kurse (Long-Position) gesetzt werden.Es handelt sich bei CFDs um gehebelte Produkte. Für den CFD-Handel ist eine Sicherheitsleistung, auch Margin genannt, vom Trader zu hinterlegen.

Der Hebel ermöglicht es, dass auch mit kleineren Einsätzen größere Summen bewegt werden können. So müssen Trader nicht das ganze verfügbare Kapital in einer Position binden. Das restliche Kapital kann für weitere vielversprechende Handelsmöglichkeiten verwendet werden. Es kommt auf den CFD Broker an, mit welchen Hebeln CFD-Optionen gehandelt werden können. Der Handel mit maximalem Hebelsollte gut überlegt werden.

Wer den Handel mit CFDs auf Optionen in Betracht zieht, kann sich mit den Abläufen auch über ein CFD Demokontovertraut machen. Einige CFD Broker stellen ein solches Übungskonto kostenlos und unverbindlich bereit. Der Handel über das Demokonto ist risikofrei, da Einsätze lediglich mit virtuellen Beträgen erfolgen. Über das Demokonto können die Funktionen der Handelsplattform ausprobiert und Strategie getestet werden. Nicht nur für Einsteiger zeigt sich ein Demokonto praktisch.

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CFD Broker: Gebühren und Handelsangebot

Nicht jeder CFD Broker führt Optionen im Handelsangebot und auch die Auswahl kann variieren. Ein kundenorientierter Broker stellt eine Übersicht über die handelbaren Instrumente zur Verfügung, sodass sich Trader gut informieren können. Vor dem ersten Trade steht die Brokerwahl. Beim Blick auf den Markt wird schnell ersichtlich, dass sich die Auswahl durchaus groß zeigt. Durch hohe Handelsgebühren können Gewinne empfindlich geschmälert werden. Daher kann es sich lohnen, die Konditionen verschiedener Broker miteinander zu vergleichen. Gebühren können sich Form von Spread oder Kommission darstellen. Bei Online-Brokern fällt häufig keine Gebühr für Konto- und Depotführung an.

Wenn eine CFD Strategie mittel- oder langfristig ausgelegt ist, dann können Haltekosten anfallen. Beim Halten einer Position über Nacht oder über das Wochenende können Kosten entstehen. Weitere Gebühren können sich bei einigen Brokern bei Auszahlungen ergeben. Für Einzahlungen werden zumeist keine Gebühren verlangt. Jedoch kann der Broker eine Mindesteinlage aufrufen, die bei der ersten Einzahlung zu beachten ist. Neben den genannten Kriterien können sich auch die folgenden Punkte relevant zeigen:

Damit sich Trader möglichst gut in den klassischen Optionshandel einfinden können, kann nicht nur ein Demokonto zur Hilfe genommen werden. Auch ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsangebot eines Brokers kann sich für Einsteiger und Profis nützlich erweisen. Ein gut funktionierender Kundenservice sollte Fragen kompetent beantworten und über mehrere Kanäle erreichbar sein.

Fazit: Klassische Optionen als Alternative zu binären Optionen

Wer sich mit den unterschiedlichen Optionsarten auseinandersetzt, wird schnell auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten stoßen. Der klassische Optionshandel zeigt sich komplexer in seiner Funktionsweise als der Handel mit binären Optionen. Bei klassischen Optionen erwirbt der Käufer das Recht, eine Option auszuüben. Dabei liegt auch diesem Finanzprodukt ein Basiswert zugrunde, wie dies bei binären Optionen der Fall ist. Der Optionsinhaber hat das Recht die Option auszuführen. Eine Handelspflicht gibt es beim Handel mit klassischen Optionen nicht.

Beim Optionshandel ist eine Optionsprämie zu zahlen. Wenn die Position gegen den Trader läuft, kann es zum Totalverlust kommen. Es kann nicht sicher vorhergesagt werden, in welche Richtung sich der Kurs des zugrundeliegenden Basiswerts entwickelt. Daher handelt es sich beim Optionshandel um ein spekulatives Investment. Der Handel mit klassischen Optionen findet an Terminbörsen weltweit statt. Zu den größten Terminbörsen für Optionen und Futures gehört die Eurex.

Weitere Handelsmöglichkeiten mit Optionen können sich im CFD-Handel ergeben. Durch den Hebel müssen nur kleinere Beträge an die Position gebundenwerden, sodass weiteres Kapital in andere Handelsmöglichkeiten fließen kann. Bei der Brokerwahl präsentieren sich mehrere Kriterien von Interesse. Jeder Trader hat andere Anforderungen an den Handel, sodass sich die Präferenzen bei der Wahl des passenden Brokers durchaus unterscheiden können. Ein Fokus sollte auf Handelsgebühren, Hebel und Mindesthandelsvolumen liegen.


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