5 Alternativen zu eToro CopyPortfolio

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Beim Broker eToro können Anleger in sogenannte CopyPortfolios investieren. Diese Portfolios sind herkömmlichen Investmentfonds und ETFs nachempfunden, sollen das Kapital aber vor allem auf CFD-Positionen und Signalgeber verteilen. Bislang ist eToro die einzige Social Trading Plattform, die einen derartigen Service anbietet, so dass es keine direkte CopyPortfolios Alternative gibt. Allerdings können Anleger durchaus auf vergleichbare Finanzinstrumente zugreifen, die ähnliche Eigenschaften wie CopyPortfolios aufweisen. Welche das sind und wann sich das Investment lohnt, verrät der folgende Artikel.

Vorab: Was sind überhaupt eToro CopyPortfolios ?

CopyPortfolios sind ein neuartiges Finanzinstrument, das vom renommierten Broker eToro entwickelt worden ist. Dabei ist das Grundprinzip dem, herkömmlicher Portfolios nachempfunden:

  • Anleger investieren einmalig einen Betrag in das Portfolio.
  • Das Portfolioverteilt das Geld der Investoren auf eine große Anzahl an Basiswerten.
  • So soll ein recht hohes Maß an Diversifikation erreicht werden, das langfristig zu attraktiven Renditen führt.

Dabei unterscheidet der Broker zwischen zwei verschiedenen Portfolios. Sogenannte Top Trader CopyPortfolios investieren das Kapital der Anleger nicht direkt an den Märkten, sondern in Signalgeber, die bei eToro in der Vergangenheit besonders hohe Renditen erwirtschaftet haben. Genau wie beim Social Trading auch, kopiert der Anleger also letztlich die Positionen erfahrener Top Trader.

Wichtige Trading-TippsMarket CopyPortfolios wurden hingegen von eToro selbst oder einigen Investmentpartnern erstellt. Dabei orientiert sich das Konzept der Portfolios meist an bestimmten Branchen oder Märkten, wobei die CopyPortfolios keine direkten Aktien- oder Anleiheinvestitionen durchführen. Vielmehr werden auch hier CFD-Positionen eröffnet, so dass sich die CopyPortfolios im Detail klar von klassischen Investmentfonds unterscheiden.

Bisher ist dieses Finanzinstrument einzigartig und basiert auf der Erfahrung und dem Fachwissen des Brokers eToro. Weil noch kein anderer Finanzdienstleister in diesen Markt eingestiegen ist, kann es keine direkte eToro CopyPortfolios Alternative geben. Sehr wohl ist es aber möglich, in vergleichbare Finanzinstrumente zu investieren. Deren individuelle Vor- und Nachteile werden im Folgenden detailliert dargestellt.

Fazit: eToro CopyPortfolios sind ein derzeit einzigartiges Finanzinstrument. Allerdings kann das grundlegende Prinzip gut mit klassischen Investmentfonds oder auch ETFs verglichen werden: Die CopyPortfolios streuen die Einmalinvestition der Trader breit auf unterschiedliche Finanzinstrumente. Dabei werden allerdings nicht direkt Aktien, Anleihen und Co. erworben, sondern CFD-Positionen erstellt.


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1.) In klassische Investmentfonds investieren

Sehr naheliegend ist, dass klassische Investmentfonds als erste CopyPortfolios Alternative genannt werden. Schließlich ähneln sich die Finanzinstrumente durchaus, wobei die klassischen Fonds einige Vorteile gegenüber den CopyPortfolios bieten:

  • Auswahl: Weil es Investmentfonds schon seit Jahrzehnten gibt, ist die Auswahl auf dem Markt nahezu unbegrenzt. Anleger können aus zehntausenden Produkten wählen, die beispielsweise Schwerpunkte in bestimmten Branchen oder auf bestimmte Finanzprodukte setzen.
  • Risikoklassen: Alle eToro CopyPortfolios sind als vergleichsweise risikoreich zu bezeichnen. Dank der großen Auswahl ist dies bei Investmentfonds anders. So gibt es beispielsweise klassische Aktienfonds mit recht hohem Risiko, sehr konservativ agierende Anleihefonds oder etwa Mischfonds, die einen Mittelweg bilden.

Als vorteilhaft kann zunächst auch angesehen werden, dass die Investmentfonds aktiv verwaltet werden. Das heißt, dass ein Fondsmanager regelmäßig Umschichtungen durchführt, um immer genau die Wertpapiere im Portfolio zu haben, die in den kommenden Wochen und Monaten besonders hohe Renditen versprechen.

Genau dies kann aber auch als Nachteil ausgelegt werden. Denn der Fondsmanager bzw. die Fondsgesellschaft verlangt ein recht hohes Entgelt für diese Leistung:

  • Ausgabeaufschlag von 1 bis 5 Prozent
  • Laufende Gebühr von bis zu 3 Prozent
  • Teilweise Erfolgsbeteiligungen

Hinzu kommen oftmals noch Gebühren des eigenen Brokers oder für die jeweilige Börse, die beim Trading genutzt wird. Bei den eToro CopyPortfolios wird einzig und allein über den Spread der CFD-Positionen abgerechnet, so dass sich durchaus Kosten sparen lassen. Zumal die meisten Fondsmanager ohnehin nicht in der Lage sind, den Markt zu schlagen und damit keinen wirklichen Mehrwert für ihre Bezahlung zu bieten. Auch empirische und theoretische Untersuchungen haben bereits gezeigt, dass kein Marktteilnehmer den Markt auf Dauer schlagen kann.

Fazit: Klassische Investmentfonds sind durchaus eine Alternative zu den eToro CopyPortfolios. Allerdings sind sie im Unterhalt sehr teuer, weshalb immer mehr private Anleger Abstand von Investitionen nehmen. Zumal die teuren Fondsmanager meist nicht mal einen Mehrwert für ihre Leistung bieten können.

eToro CopyPortfolio

eToro bietet CopyPortfolios

2.) ETFs als eToro CopyPortfolios Alternative

Vor allem in der Zeit nach der Finanzkrise 2008 wuchs die Beliebtheit von sogenannten ETFs, die passiv verwaltet werden. Ihr Ziel ist es, die Entwicklung eines Marktes möglichst genau abzubilden – schließlich kann der Markt auf Dauer nicht geschlagen werden. Ein Beispiel:

  • Ein DAX-ETF möchte die Wertentwicklung des deutschen Leitindizes abbilden.
  • Dazu kauft der Indexfonds die Aktien der deutschen DAX-Unternehmen und gewichtet das Kapital so, wie auch die Gewichtung der Unternehmen im Index selbst ausfällt.
  • Ändert sich die Zusammensetzung des DAX, verkauft und kauft der ETF entsprechend Wertpapiere.

Keinem ETF gelingt es dabei, einen Index wirklich 1:1 abzubilden. Grundsätzlich sind die Kursunterschiede aber nur minimal und liegen meist im Bereich von unter 1 Prozent.

Kosten des TradingsHohe Renditen versprechen die ETFs aber nicht nur, weil sie bestehende Indizes abbilden. Vor allem auf Kostenseite überzeugen die Indexfonds, deren Kauf meist nur einen äußerst geringen oder sogar gar keinen Ausgabeaufschlag erfordert. Auch die laufenden Gebühren bewegen sich bei den meisten Fonds bei Werten zwischen 0,2 und 0,5 Prozent. Hinzu kommen noch geringe Transaktionskosten für die Umschichtung bzw. Anpassung der Aktien. Auch hierfür können nochmal 0,05 bis 0,2 Prozent anfallen.

Gegenüber CopyPortfolios haben sie allerdings den Nachteil, dass Investitionen auf einen sehr langfristigen Zeitraum hin ausgelegt sind. So empfiehlt etwa die Stiftung Warentest, das Kapital für mindestens 10, besser sogar 15 oder 20 Jahre in die Fonds zu investieren. Zwar sollen auch CopyPortfolios eher auf mittlere bis lange Sicht hohe Renditen erwirtschaften können, dabei ist der Anlagezeitraum aber doch etwas kürzer.

Fazit: Im Vergleich zu klassische Investmentfonds bieten ETFs den großen Vorteil, deutlich kostengünstiger zu sein. Dabei versuchen die Indexfonds nicht etwa, den Markt zu schlagen, sondern dessen Entwicklung möglichst genau abzubilden. So sind durchaus attraktive Renditen möglich, allerdings zielen die Fonds auf eine äußerst lange Frist von über 10 Jahren ab. Wer kurzfristiger orientiert ist, kann daher durchaus auf CopyPortfolios zugreifen.

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3.) Selbst mit CFDs und Forex traden

ETFs und Investmentfonds sind generell als eher konservative bzw. klassische Investmentprodukte zu bezeichnen. Deutlich höhere Renditen versprechen Hebelprodukte wie CFDs. Aber: Aufgrund genau dieses Hebels besteht auch ein nicht unerhebliches Verlustrisiko, das vom Anleger ebenfalls einkalkuliert werden muss. Weil die eToro CopyPortfolios auf diesen Finanzinstrumenten basieren, kann die Eröffnung eigener Positionen durchaus als Alternative zu den Fonds gesehen werden. Vorteile:

  • Kurzfristigkeit: Zwar verfügen CFDs über keine feste Laufzeit, dennoch zielen die Finanzinstrumente grundsätzlich auf eine recht kurze Zeitspanne ab. Meistens werden Positionen zwischen einem und drei Tagen gehalten, auch Scalping bzw. Daytrading sind möglich. Somit können Anleger ihr Handelskapital umgehend wieder vom eToro Handelskonto auf ihr Girokonto buchen, ohne dass dabei ein Schwankungsrisiko besteht.
  • Hebelfaktor / Rendite: Bereits angeklungen ist, dass CFDs mit einem Hebel ausgestattet sind. Über diesen lässt sich das vom Trader eingesetzte Kapital um einen bestimmten Faktor erhöhen. Wer beispielsweise 100 Euro in eine CFD-Position mit einem Hebel von 20 investiert, der bewegt effektiv 2.000 Euro an den Kapitalmärkten. So ergeben sich hohe Renditenchancen für Trader.
  • Auswahl: Auch die Auswahl ist beim CFD-Trading groß. Anleger stehen bei eToro mehrere hundert Basiswerte für den Handel zur Verfügung, so dass sich stark diversifizierte Handelsstrategien erstellen lassen.
  • Erfahrungsgewinn: Wer selbst mit CFDs handelt, der gewinnt schnell an Erfahrungen im Umgang mit den Märkten.

Allerdings birgt vor allem der angesprochene Hebel auch sehr große Verlustrisiken, die das eingesetzte Kapital übersteigen können. Wer Positionen zu spät schließt oder wichtige Marktereignisse nicht berücksichtigt, verliert schnell mehrere hundert Euro. Insofern eignet sich das Trading mit realem Kapital nur für solche Anleger, die über ein gewisses Maß an Erfahrung verfügen.

Fazit: CFD-Trading kann durchaus als CopyPortfolios Alternative angesehen werden, auch wenn die Anforderungen an Trader etwas anders sind. So müssen sich diese des recht hohen Risikos des Investments bewusst sein und im Idealfall bereits über Erfahrung im Umgang mit den Märkten verfügen.

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4.) Social Trading betreiben und eigenes Portfolio erstellen

Insbesondere die eToro Top Trader CopyPortfolios sind eigentlich kein wirklich neues Finanzinstrument, sondern führen den Gedanken des Social Tradings etwas weiter. Auch hierbei können einzelne Anleger sogenannten Top Tradern folgen, wobei das System automatisch alle Positionseröffnungen der Signalgeber kopiert. Ein kurzes Beispiel:

  • Anleger A folgt dem Signalgeber S.
  • S entscheidet sich dazu, eine Call-Position auf den DAX mit einem Hebel von 10 zu eröffnen.
  • Weil A dem S folgt, eröffnet das System automatisch eine Call-Position auf den DAX mit einem Hebel von 10 im Portfolio von A.

Dank dieses einfachen Prinzips soll es vor allem für Einsteiger möglich sein, auch ohne großartiges Vorwissen mit CFDs hohe Renditen zu erwirtschaften. Gegenüber den CopyPortfolios bietet das eigenständige Trading zwei Vorteile:

  1. Anleger können selbst entscheiden, wem sie folgen und ein eigenes Portfolio zusammenstellen.
  2. Weil sich der Follower recht intensiv mit den Signalgebern befasst, baut er dabei auch in gewisser Weise eigenes Fachwissen auf.

Allerdings dürfte es deutlich länger dauern, ein gutes bzw. renditestarkes Portfolio zusammenzustellen, als ganz einfach ein von eToro erstelltes zu kopieren. Zudem unterscheiden sich die Handelskosten zwischen „eigenem Social Trading“ und der Investition in die CopyPortfolios nicht. In beiden Fällen rechnet eToro keine pauschalen Gebühren ab, sondern verlangt nur den sogenannten Spread.

Optionsscheine handelnZudem ist es wahrscheinlich, dass eToro ein deutlich erfolgreicheres Portfolio erstellt als die einzelnen Anleger. Der Grund: Das Unternehmen arbeitet mit einem komplexen Algorithmus, der rein auf harten Fakten errechnet, bei welchem Trader sich das Kopieren besonders lohnt. Es fließen keine persönlichen Meinungen in die Kalkulation ein, so dass es nicht zu einer Verzerrung der Anlageentscheidung kommen kann.

Des Weiteren passt eToro das Portfolio aus den Signalgebern stetig an. Sollte ein Top Trader über einen längeren Zeitraum hinweg keine Rendite mehr erwirtschaften, so wird dieser automatisch aus dem Portfolio entfernt und gegen einen anderen Signalgeber eingetauscht. Zwar kann auch dies manuelle erfolgen, aber auch hier hat eToro wieder den Vorteil, auf ein automatisiertes Tool bzw. Algorithmus zugreifen zu können.

Fazit: Statt in vorgefertigte Top Trader CopyPortfolios zu investieren können Anleger auch selbst Social Trading betreiben. Dabei werden dann manuell über die Handelsplattform von eToro geeignete Signalgeber gesucht, denen anschließend gefolgt wird. Allerdings dürfte eToro bei der Zusammenstellung solcher Portfolios einen großen Vorteil haben: den automatisierten Algorithmus.

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5.) Für wohlhabendere Anleger: eigenes Aktien-Portfolio aufbauen

Eingangs wurde bereits erwähnt, dass CopyPortfolios und Fonds im Allgemeinen vor allem auf eines abzielen: Diversifikation. Sie möchten das Kapital von Anlegern breit streuen, wobei diese eben nur ein einziges Investment vollziehen müssen. Grundsätzlich gilt, dass Anleger aber auch direkt ein eigenes Aktienportfolio aufbauen können. Der Vorteil:

  • Kosten: Wer Aktien erwirbt, zahlt hierfür zwar eine Ordergebühr beim Broker, dafür aber keine laufenden Provisionen.
  • Flexibilität: Der Anleger kann selbst entscheiden, was er mit seinem Geld macht und verwaltet das Portfolio aktiv. So können beispielsweise schrittweise Umschichtungen von Aktien in Anleihen erfolgen, wenn sich das Rentenalter des Investors nähert.
  • Fachwissen: Beim eigenen Aufbau entsteht zwangsweise ein gewisses Maß an Fachwissen. Schließlich sollten sich Aktionäre immer intensiv mit den jeweiligen Unternehmen befassen, bevor sie Kapital investieren.

Damit ein solcher Aufbau gelingt, bedarf es aber nicht nur eines recht großen Maßes an Fachwissen. Fakt ist auch, dass diese Möglichkeit nur recht wohlhabenden Anlegern gegeben ist. Sie können problemlos mehrere zehntausend Euro verwenden, um zwischen 20 und 40 Wertpapiere ins Portfolio aufzunehmen.

Fazit: Wer über vergleichsweise viel Kapital verfügt, der kann auch ein eigenes Aktien-Portfolio erstellen, benötigt hierfür aber einige zehntausend Euro. Zudem empfiehlt es sich, über ein gewisses Maß an Fachwissen in diesem Bereich zu verfügen, um nur solche Investments zu tätigen, die wirklich als vorteilhaft bezeichnet werden können.

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6.) Fazit: ETFs als gute CopyPortfolios Alternative

Obwohl es keinen anderen Anbieter von CopyPortfolios oder vergleichbaren Produkten gibt, bieten sich doch einige Alternativen zu den Portfolios von eToro. Insbesondere ETFs scheinen – zumindest für langfristig orientierte Trader – gute Möglichkeiten für die Kapitalanlage zu bieten. Schließlich sind die Indexfonds kostengünstig, renditestark und leicht zu verstehen. Wer über mehr Fachwissen verfügt, das Risiko nicht scheut und zudem über Erfahrung an den Märkten verfügt, kann auch eigenständig mit CFDs und Forex traden. Das geht unter anderem auch bei eToro, wo Anleger Zugriff auf mehrere hundert Basiswerte aus unterschiedlichen Kategorien haben.

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