Alles Wichtige zu den eToro CopyFunds Gebühren und Renditen

eToro CopyFunds Gebühren und Renditen
Mit den eToro CopyFunds bietet sich Tradern beim renommierten Broker ein neues Finanzinstrument, das hohe Renditen verspricht. Dabei sind die Finanzprodukte so aufgebaut, wie herkömmliche Fonds, investieren das Kapital aber nicht direkt an den Märkten. Vielmehr werden entweder andere Anleger kopiert oder CFD-Positionen eröffnet. Insofern ergeben sich in Bezug auf die eToro CopyFunds Gebühren einige Besonderheiten, die Anleger vor dem Investment kennen sollten. Auch mit der Rendite sollten sich Trader befassen, um abwägen zu können, ob sich die Geldanlage tatsächlich lohnt.

Vorab: Was sind eToro CopyFunds

Die bekannte Social Trading Plattform eToro hat ein komplett neues Produkt auf den Markt gebracht: CopyFunds. Dabei handelt es sich um Finanzinstrumente, die mit herkömmlichen Fonds vergleichbar sind. Auch hier investiert der Anleger selbst nur einmalig Kapital, dieses wird dann aber vom Broker auf eine Vielzahl von Positionen aufgeteilt. Dabei bietet eToro zwei verschiedene Arten von CopyFunds an:

  • Top Trader: Sogenannte Top Trader Funds investieren das Kapital – wie beim Social Trading auch – in besonders rentable Signalgeber.
  • Market Funds: Bei Market Funds kommen hingegen von eToro bzw. Investmentpartnern konzipierte CFD-Strategien zum Einsatz, die meist auf bestimmte Branchen oder Teilmärkte abzielen.

Fazit: eToro CopyFunds sind ein neuartiges Finanzinstrument, mit dem Anleger ihr Kapital breit auf unterschiedlichste CFD-Positionen streuen können.


etoroWeiter zum Broker: www.etoro.com

1.) Keine grundlegende Depotgebühr bei eToro

Kosten des TradingsWer mit herkömmlichen Fonds oder ETFs handelt, der muss hierzu ein Depot bei einem Broker oder einer stationären Bank eröffnen. Noch immer sind es vor allem die alteingesessenen Kreditinstitute, die schon allein hierfür eine pauschale Gebühr erheben. Zwischen 10 und 100 Euro zahlen Bankkunden meist, wenn sie ein Depot führen möchten.

Entscheidet sich der Trader hingegen zum Investment und damit auch zur Kontoeröffnung bei eToro, so muss er keine pauschalen Entgelte befürchten. Schon seit seiner Gründung im Jahr 2007 setzt das Unternehmen – wie fast alle CFD- und Forex-Broker – auf eine kostenlose Kontoführung.

Fazit: Wer sich für die Kontoeröffnung bei eToro entscheidet, der profitiert von einer kostenfreien Kontoführung. Schon allein hierdurch sparen Trader viel Geld gegenüber herkömmlichen Depots bei Banken.

eToro Social Trading

Die Webseite von unserem Social Trading Broker eToro

2.) Verzicht auf Abschlussprovision und laufende Zahlungen

Ebenfalls bekannt sind Abschlussprovisionen und laufende Gebühren, die bei Investments in klassische Fonds fällig werden. Zwar orientieren sich die CopyFunds ebenfalls am Grundprinzip der klassischen Finanzprodukte, setzen dabei aber auf andere Gebührenmodelle:

  • Abschlussprovision: Eine solche eToro CopyFunds Gebühr gibt es nicht. Schnell müssen Anleger vor allem bei Investmentfonds zwischen 1 und 5 Prozent der Investitionssumme bezahlen, ohne hierfür eine direkte Gegenleistung zu erhalten.
  • Laufende Zahlung: Je nach Fonds kommen nochmal zwischen 1 und 3 Prozent an Verwaltungsgebühr hinzu, wobei eine ETF-Investition diese bereits deutlich senken kann. Für die Bereitstellung der CopyFunds verzichtet eToro allerdings auf eine solche laufende Pauschale.

Im Service inbegriffen sind bei eToro dennoch Allokationen der Musterportfolios. Wenn beispielsweise ein Top-Trader über einen längeren Zeitraum hinweg nicht mehr für konstant hohe Renditen sorgt, so ersetzt eToro diesen ohne Zutun des Anlegers. Auch wenn sich die Gewichtung der eToro Market Funds ändert, passt der Broker diese automatisch wieder an, ohne dass hierfür eToro CopyFunds Gebühren entstehen.

Fazit: Wer in herkömmliche Finanzinstrumente wie ETFs oder Investmentfonds investiert, zahlt hierfür fast immer eine Abschlussgebühr an die jeweilige Fondsgesellschaft. Auch laufende Zahlungen sind üblich, wobei eToro bewusst auf beide Aspekte verzichtet.

3.) Keine Ordergebühren bei Investments

Ein Problem der Investmentfonds und ETFs besteht auch darin, dass der eigene Broker nochmal eine Provision für die Geldanlage verlangen kann. Beispielsweise wird dann eine Pauschale von 5 Euro erhoben oder gar ein prozentualer Anteil am Ordervolumen. Weil eToro die CopyFunds praktisch selbst über die eigene Handelsplattform emittiert, verzichtet der Broker auch auf dieses Entgelt.

Fazit: Es gibt keine eToro Gebühr, die mit den Ordergebühren bei klassischen Brokern vergleichbar ist.

etoroWeiter zum Broker: www.etoro.com

4.) Spread als einziger Kostenpunkt

Optionsscheine handelnNatürlich verlangt aber auch eToro Gebühren, wenn Anleger mit den CopyFunds handeln möchten. Schließlich bietet der Broker hiermit einen außergewöhnlichen Service, der derzeit bei keinem anderen Finanzdienstleister genutzt werden kann. Aber: Genau wie herkömmliche CFD- und Forex-Broker auch, berechnet eToro immer nur den Spread, also die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position. Zur Erklärung:

Wer in einen eToro CopyFunds investiert, der kauft keine Fondsanteile und investiert auch nicht mittelbar in Aktien oder Anleihen. Vielmehr eröffnet der Broker oder Top-Trader CFD- und Forex-Positionen auf Basis der Fondskonzeption. Jedes Mal, wenn eine solche Positionseröffnung erfolgt, gibt es einen kleinen Unterschied zwischen dem Preis für den Ankauf und dem Preis für den Verkauf dieser Position.

Wie hoch die Kosten für ein Investment in ein eToro CopyFunds ausfallen, hängt also immer auch vom Investitionsvolumen des Traders und dem Markt an sich ab. Grundsätzlich geht eToro aber sehr offen mit dem Spread um und weist einen minimalen Wert für alle Underlyings aus:

  • Währungen: Viele der großen Major-Währungspaare lassen sich bei eToro bereits ab einem Spread von 2 bis 4 Pips handeln. Dazu gehören etwa USD/JPY, EUR/USD oder auch EUR/GBP. Nur die weniger stark frequentierten Märkte sind etwas teurer.
  • Indizes: Deutlich höher fallen die Spreads hingegen bei den Indizes aus, mehrere hundert Pips sind hier die Regel. Beispielsweise gibt der Broker an, dass der DAX ab einem Spread von 300 Pips handelbar ist.
  • Aktien: Wiederum als deutlich geringer zu bezeichnen ist die Spanne bei Aktien. Viele Wertpapiere kosten lediglich 1 Pip, auch für 2 bis 10 Pips gibt es eine ganze Reihe von Aktien.
  • ETFs: Wer hingegen mit ETFs tradet bzw. derlei Positionen kopiert, zahlt bei eToro keinen Spread, sondern eine Kommission. Sie liegt immer bei 0,24 Prozent der Handelssumme, wobei es laut der Kostentabelle des Brokers keine minimale Provision gibt.
  • Rohstoffe: Beim Rohstofftrading sind die Pips stark vom gewählten Basiswert abhängig. Sie können durchaus bei nur 5 Pips liegen, aber auch Werte im mittleren, zweistelligen Bereich sind bei vielen Rohstoffen üblich.

Der Spread ist dabei für alle Anleger gleich, egal ob sie gerade selbst Positionen eröffnen, Social Trading betreiben oder in einen CopyFunds investiert haben.

Fazit: Wer in eToro CopyFunds investiert, zahlt hierfür keine pauschalen Gebühren, sondern immer den sogenannten Spread. Denn faktisch kopieren Anleger die Positionen erfahrener Signalgeber bzw. des Brokers selbst. Bei jeder Positionseröffnung existiert eine Differenz aus An- und Verkaufskurs, die vom Trader zu tragen ist.

eToro CopyFunds

CopyFunds – ein Investmentprodukt von eToro

5.) Gebühren für die Auszahlung beachten

Versteckte Kosten und Gebühren gibt es bei eToro nicht. Der Anbieter weist alle anfallenden Kostenpunkte für die CopyFunds transparent auf einer Unterseite aus. Hier wird unter anderem deutlich, dass bei Abhebungen vom eToro Konto auch eine Auszahlungsgebühr in Rechnung gestellt wird. Wie hoch diese ist, bemisst der Broker anhand der Auszahlungssumme:

  • 20 bis 200 US-Dollar: 5 US-Dollar
  • 200 bis 500 US-Dollar: 10 US-Dollar
  • Ab 500 US-Dollar: 25 US-Dollar

Diese Gebühren können also im drastischsten Fall ganze 25 Prozent der Auszahlungssumme betragen. Daher gilt: Anleger sollten möglichst wenige Auszahlungen vornehmen, dafür aber immer vergleichsweise viel Kapital vom Konto abbuchen.

Wer sich das Handelskapital nicht gerade in US-Dollar auszahlen lassen möchte, auf den kommen weitere Kosten zu. Weil der Broker die Kontoführung nur in US-Dollar erlaubt, zahlen Anleger sowohl bei Einzahlungen als auch bei Auszahlungen 250 Pips an Umrechnungsgebühr. Zusätzlich dazu muss beachtet werden, wie der aktuelle Kurs von EUR/USD steht. Unter Umständen lassen sich so – bei geschickter Wahl der Transaktionszeitpunkte – sogar kleinere Gewinne erzielen.

Hinweis: Für den Verkauf von Anteilen am CopyFunds bzw. die Liquidation der Investition an sich fallen keine Gebühren an.

Fazit: Zu den eToro CopyFunds Gebühren zählen auch die Aufwendungen, die bei Aus- und Einzahlungen von Geld anfallen. Zwischen 5 und 25 US-Dollar müssen Anleger zahlen, wenn sie eine Auszahlung beantragen. Hinzu kommen weitere Umrechnungsgebühren und möglicherweise gute bzw. schlechte Wechselkurse von EUR/USD. Denn die Kontoführung beim Broker ist auch für europäische Kunden einzig und allein in US-Dollar möglich.

etoroWeiter zum Broker: www.etoro.com

6.) eToro CopyFunds Rendite im zweistelligen Bereich

Trading mit HandelsplattformNachdem die generellen eToro CopyFunds Gebühren dargestellt worden sind, soll ein Blick auf mögliche Renditen geworfen werden. Vorab: Bisher lassen sich noch keine wirklich erlässlichen Aussagen über die Vorteilhaftigkeit einer Investition treffen. Genau wie beispielsweise Robo-Advisor sind die CopyFunds noch ein junges Finanzinstrument, dass sich noch nicht auf Dauer bewährt hat. Dennoch soll an dieser Stelle eine erste Einschätzung der möglichen Gewinne erfolgen. Auf seiner Homepage meint eToro hierzu:

„CopyFunds sollen definitionsgemäß eine eher konservative Investmentmethode darstellen und zielen deshalb darauf ab, zweistellige jährliche Erträge anzubieten, bei gleichzeitiger Reduzierung des damit verbundenen Risikos. Sie sollten allerdings – wie bei jedem Investment an den Finanzmärkten – nur investieren, wenn Sie einen eventuellen Verlust wirtschaftlich verkraften könnten.“

Anleger sollen also im Durchschnitt auf mittlere bis lange Sicht mehr als 10 Prozent Rendite erwarten können. Eine Frage, die sich sofort stellt, ist: „Wie realistisch ist diese Einschätzung?“ Als Vergleich soll ein kurzer Blick auf DAX und MSCI World geworfen werden:

  • DAX: Auf kurze Sicht ist der DAX durchaus starken Schwankungen unterworfen. Wer allerdings über einen sehr langfristigen Zeitraum in den Leitindex investiert hätte, würde – unabhängig vom genauen Verkaufs- und Kaufzeitpunkt – fast immer mit Renditen von 9 bis 10 Prozent kalkulieren können.
  • MSCI World: Ähnlich sieht die Einschätzung beim MSCI World Index aus, der Renditen von 8 bis 10 Prozent erzielt. Selbst wenn ein Investment im Jahr 1994 erfolgt wäre und die Position im Jahr 2009 zur Höhe der Finanzkrise wieder geschlossen worden wäre, so hätte der Anleger noch einen kleinen Gewinn erwirtschaftet.

Verglichen mit solchen Referenzindizes sind die Renditeerwartungen von eToro zumindest nicht gänzlich unrealistisch. Fakt ist, dass der Broker bei der Konzeption der Fonds vor allem auf eines setzt: Diversifikation. Anleger investieren ihr Kapital zwar nur in einen einzelnen Fonds, dieser verteilt das Geld aber wiederum auf eine ganze Reihe von Basiswerten. Genau diese Risikoaufteilung führt langfristig zu recht konstanten und attraktiven Erträgen, was sowohl empirisch als auch theoretisch belegt worden ist.

eToro CopyFunds Geldanlage

So funktioniert die eToro CopyFunds Geldanlage

Fakt ist aber auch, dass das Investment bei eToro mit gewissen Risiken verbunden ist. So kommen Hebelprodukte zum Einsatz, was bei klassischen Fonds und ETFs nicht der Fall ist. Sollten viele Trader zu einem Zeitpunkt mit hohen Hebeln auf eine nicht eintreffende Marktentwicklung spekulieren, so würden binnen kurzer Zeit hohe Verluste zu Buche stehen. Zwar versucht eToro, dies durch eine geschickte Wahl der Trader bzw. Konzeption der CopyFunds zu umgehen, ausgeschlossen werden kann der Verlust aber nicht.

Fazit: Die eToro CopyFunds Rendite soll im zweistelligen Beriech liegen – zumindest wenn es nach den Vorstellungen des Brokers eToro geht. Vor dem Hintergrund der Renditeentwicklung von Vergleichsindizes wie dem DAX oder MSCI World erscheint dies durchaus realistisch. Zudem setzt eToro bei den Fonds bewusst auf ein hohes Maß an Diversifikation, das nachweislich zu höheren Renditen führt. Ob die Zielvorstellungen aber wirklich erreicht werden können, wird sich erst in einigen Jahren zeigen.

7.) Beispiele für die eToro CopyFunds Kosten

Die beste Trading-StrategieWie genau der Broker die Gebühren für die Fonds abrechnet, soll ein kurzes Beispiel aus der Praxis illustrieren. Ein Anleger möchte 10.000 US-Dollar in einen Top Trader Funds investieren. Hierfür fallen bei eToro – mit Ausnahme der Einzahlungs-Umrechnungsgebühr – noch keine Kosten an. Allerdings werden die Top Trader nach dem Investment Positionen eröffnen, die dann vom System kopiert werden:

Einer der Signalgeber eröffnet eine Call-Position auf die Daimler-Aktie. Hierfür bietet der Broker aktuell einen Kaufkurs von 50,00 Euro an. Möchte der Anleger das Wertpapier im selben Moment wieder verkaufen, würde er hierfür nicht 50,00, sondern lediglich 49,93 Euro erhalten. Somit liegt der Spread für das Wertpapier bei 7 Pips, die sowohl der Top-Trader als auch der CopyFunds-Investor bezahlen muss.

8.) Fazit: eToro CopyFunds Gebühren & Rendite attraktiv

Wer sich für die Investition in einen eToro CopyFunds entscheidet, der muss hierbei nur eine einzige Gebühr beachten: den Spread. Weder ein Ausgabeaufschlag noch eine laufende Provision müssen an den Broker bezahlt werden, auch Ordergebühren im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Wie hoch der Spread ausfällt, hängt immer vom CopyFunds an sich ab. Währungspaare und Aktien gibt es aber in aller Regel schon zu einem Spread ab 1 bis 3 Pips. In Sachen eToro CopyFunds Rendite gibt der Broker an, auf mittlere bis lange Sicht zweistellige Gewinne erwirtschaften zu wollen.

eToro CopyFunds Gebühren und Renditen

Hier haben Sie die Möglichkeit den Artikel zu Kommentieren. Bitte beachten Sie die Nettiquete.


    © 2018 - brokervergleich.net | auch auf Google+

    Zum Anbieter DEGIRO