Automatisch traden – der Beweis, dass automatisierter Handel reich machen kann

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Wodurch zeichnet sich automatisierter Handel beziehungsweise automatisch traden mit Social Trading eigentlich aus? Vor Allem durch Online-Plattformen, die eine Anbindung an Broker-Accounts ermöglichen. Auf diese Weise kann man den Trades erfolgreicher Trader bequem und automatisch folgen. Hört sich zunächst etwas suspekt an, denn gerade beim Trading ist Vertrauen das A und O. Dem wollen Plattformen wie Ayondo oder Etoro damit entgegen treten indem sie von den anbietenden Tradern eine nachhaltige Mindestperformance verlangen.
Doch es gibt noch eine weitere Variante des Social Tradings. Nämlich das Traden mittels bekannter automatisierter Handelssysteme, sogenannter automatisierter Handel.

Expert Advisor – automatisch traden mit dem EA

Die günstigste Variante automatisierter Handel – oder halbautomatisierter Handelssystem bietet die aus Russland stammende Handelssoftware Meta Trader 4. Sie bringt eine eigene Programmiersprache mit. Auf diese Weise lassen sich individuelle Handelssysteme entwickeln, die voll- oder halb automatisch traden und damit den automatisierter Handel ermöglichen. Die Expert Advisor. Mittlerweile haben sich auch Entwickler, meist aus den USA, speziell auf den Vertrieb solcher Handelssysteme spezialisiert.

Automatisierte Handelssysteme tragen oft nicht zu Unrecht Namen wie „Million Dollar Pips“

Da die US-Werbemachinerie noch lange nicht so zimperlich ist wie die unsere verwundert es mich zunächst nicht wenn hier mit tausend Prozent Performance geworben wird oder Systeme des automatisierter Handel den Namen wie „Million Dollar Pips“ tragen. Der Reiz an der ganzen Sache besteht jedoch trotzdem, denn in Zeiten von Algorithmic- Trading macht man sich so seine Gedanken und will wissen ob es auf diese Weise doch nicht besser funktioniert. Aus den altbekannten Gründen eben wie Emotionen und Beständigkeit. Fonds-Manager sehen alt aus.

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Der Broker GKFX bietet den MT4 als Desktop- und Mobile-Version

Um das Produkt besser an den Mann/Frau zu bringen, bedienen sich die Anbieter solcher automatisierter Handel Systeme auch Social Trading Plattformen wie etwa myfxbook.com. So können Sie ihre Performance verifizieren lassen und das System einem realen Forwardtest unterziehen. Und tatsächlich weisen einige Systeme unwahrscheinlich hohe Performance auf. Hier wird der Markt so scheint es, mit Leichtigkeit um Längen geschlagen, während Fonds-Manager um jeden Prozentpunkt kämpfen müssen. Doch alles Einfache hat auch bekanntlich irgendwo einen Haken. Und genauso wie in den Versprechen der unseriösen Broker und Börsenbriefe, liegt auch hierdrüber ein leichter Dunst der Unwahrscheinlichkeit. Zumindest wenn man sich vornimmt, das automatisch traden die Arbeit übernimmt und man nur noch ab und an regulierend eingreift, stößt man auf eine Menge Probleme, die zunächst bewältigt werden müssen. Denn mit dem Erwerb und installieren auf einem Virtual Private Server ist es noch lange nicht getan.

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Der MT4 auch mobil verfügbar bei GKFX

Was steckt dahinter?

Jeder automatisierter Handel sollte zunächst in einem Backtest auf die Performance geprüft werden und anschließend über mehrere Monate auf einem Demo-Konto forward getestet. Und erst dann, wenn man sich sicher sein sollte, kann man das System auf einem realen Account installieren. Doch auch das Forwardtesten auf einem Demo-Konto verspricht noch lange keinen Erfolg, denn oft reagiert der Broker hier sehr eigensinnig. Trades werden entweder nicht ausgeführt oder unterscheiden sich von der Ausführung andere Broker erheblich. Aber schauen wir uns mal ein Beispiel solch eines Systems an.

Als ich mich Zuge des Artikels über automatisierter Handel mit den sogenannten Bots beschäftigte, war der Forex Growth Bot aufgrund seiner unglaublichen Performance eine reine Geldmaschine. Der reale Account des Entwicklers hat seit 2010 eine Rendite von sage und schreibe 2300% erwirtschaftet. Ok, lassen wir mal das Risikomanagement bei Seite. Bei einem Startkapital von 250 $ kann das zunächst zu Testzwecken auch unberücksichtigt bleiben. Man muss es ja nicht genau so machen. Abgesehen davon aber fällt direkt auf, dass wir seit Anfang 2013 ein extremes Abstürzen der Performance haben und einen Drawdown von über 70 %. Was sagt uns das? Eigentlich was wir alle schon wissen. Es gibt kein System, dass immer und ewig funktioniert und auch automatisch traden ist kein Garant für ewigen Erfolg.

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Automatisierter Handel – Trading ohne Emotionen

Automatisierter Handel ist nur so gut, wie das Handelssystem oder der Mensch, der den Rechner programmiert hat. Und hier ist auch die Krux an der Sache: Der Faktor Mensch kann nicht ganz außen vor gelassen werden. Sei es, dass der Mensch regulierend im Betrieb eingreift oder aber nur allein der Umstand, dass ein Mensch dieses System entwickelt und installiert hat. Natürlich muss ein bestehendes Handelssystem von Zeit zu Zeit auf Funktionalität überprüft werden, denn die Umstände des Handels ändern sich von Zeit zu Zeit. Und selbstverständlich bedarf auch automatisierter Handel der Aufsicht eines Traders. Ich erinnere hier an die Entkopplung des CHF vom Euro, der etliche Trader und auch Broker in den finanziellen Ruin stürzte. Aber die Emotionslosigkeit solcher Systeme ist deren großer Vorteil, da die menschlichen Gefühle wie Gier, Hoffnung und Risikobereitschaft  größtenteils ausgeschaltet werden können.

Automatisierter Handel muss deshalb vor allem eins: Entscheidungen abnehmen und Emotionen ausschalten. Automatisierter Handel ist viel schneller als ein Mensch und kann binnen Bruchteilen von Sekunden Positionen errechnen und eröffnen, sodass man möglichst gute Preise bei der Positionseröffnung bekommt und der Kurs nicht schon zu weit in die ein oder andere Richtung gelaufen ist. Automatisierter Handel hat außerdem den riesengroßen Vorteil, dass ein striktes Risiko- und Geldmanagement eingehalten wird – sofern die Regeln entsprechend strikt programmiert worden sind.

Computerhandel ermöglicht hohe Handelsgeschwindigkeit

Beim Computerhandel können die Trader mit einer hohen Geschwindigkeit agieren. Durch die rasche Verarbeitung der vielen Informationen ist der Handel oft deutlich schneller mit einem Robo Trading möglich als über einen menschlichen Anleger. Das kann natürlich für Vorteile beim Investment aber auch für Nachteile sorgen. Allerdings bringt es auch einen positiven Einfluss auf die Kosten. Werden wesentliche Informationen schneller verarbeitet und die Transaktionen rasch ausgeführt, kann es zu einer Kostenersparnis bei vielen Brokern kommen, da vor allem ein hohes Transaktionsvolumen häufig mit niedrigeren Kosten belohnt wird. Zusätzlich benötigt der Handelscomputer weder eine Pause noch Nahrung. Es mag profan klingen, aber der Computerhandel kann sieben Tage die Woche 24 Stunden betrieben werden. Alles, was es dafür benötigt, ist die geeignete Anwendung. Deshalb können Anleger mit dem Computerhandel immer aktiv sein, was ohne Unterstützung durch den Handelscomputer natürlich nicht möglich wäre.

Reaktionen Echtzeit ist entscheidend

In der Theorie reagieren die Handels Computer Echtzeit und sorgen damit für keine Verzögerung bei der Ausführung. Doch es ist längst nicht bei allen Trading Computern sichergestellt, dass die Daten in Echtzeit analysiert und aufbereitet sowie gehandelt wird. Deshalb sollten die Nutzer von einem Computerhandelssystem genau darauf achten, welche Funktionalität zugrunde liegt.

Risiko- und Geld-Management nach strikten Vorgaben

Ein wesentlicher Vorteil beim Computerhandel ist das stringente Risiko- und Money-Management. Der Trading Roboter folgt strikten Vorgaben und lässt dabei keine Toleranzen zu. Hier hat er gegenüber den humanen Anlegern einen deutlichen Vorteil, denn so werden zu risikoreichen Investments vermieden. Stattdessen errechnet der Computer selbst, weil ein Marktausstieg günstig wäre, um größere Verluste zu vermeiden. Damit lassen sich bereits erzielte Gewinne absichern. Der Handelscomputer setzt selbstständig die Stops, was für viele Anleger zwar auch selbstständig möglich wäre, aber in der Praxis auch häufig schlicht die Kenntnis dazu fehlt. Vor allem unerfahrene Anleger haben häufig noch nicht die Weitsicht und Erfahrung, um genau zu analysieren, wann ein Stop sinnvoll ist und wann nicht. Deshalb kann ein Handelscomputer durchaus an dieser Stelle unterstützend wirken.

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Trailing Stops werden automatisch gesetzt

Wer in Wertpapiere investiert, setzt beispielsweise Trailing Stops, um den Kursverlauf der Aktie zu begleiten und die Gewinne damit abzusichern. Dazu müssen die Anleger jedoch wissen, wie und wann sie überhaupt Trailing Stops setzen. Sind die Wertpapiere starken Schwankungen unterlegen, ist oftmals gar nicht so einfach, die Signale zu erkennen. Hier kann der Computerhandel eingreifen und die entsprechenden Verkaufssignale erkennen und von vermeintlich falschen Schwankungen und Kaufsignalen zu unterscheiden.

Wie effektiv sind Handelsroboter beim Trading?

Natürlich bietet der Computerhandel viele Vorzüge, aber wie effektiv sind die Handelsroboter wirklich? Schauen wir uns die Möglichkeiten und auch Risiken beim Computerhandel sachlich an. Bislang haben sich die Handelsroboter zwar ihren Weg auf den Markt gebahnt, dennoch werden sie von vielen Anlegern und Regierungen als reine Betrugsmasche verteufelt. Stimmt dies wirklich? Es gibt, wie in jeder anderen Branche auch, natürlich schwarze Schafe und positive Beispiele. Deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, dass alle Handelsroboter Betrug sind genauso, wie nicht alle Handelsroboter wirklich unterstützend beim Handel sein können. Viele Trader sitzen den Irrglauben auf, dass mit dem Computerhandel keine Verluste, sondern nur noch Gewinne für sie möglich sind. Die goldenen Zeiten der Trader brechen also an, wenn sie sich nur auf den Computerhandel verlassen. Natürlich ist dies in der Realität nicht so, denn auch beim Computerhandel können Fehlentscheidungen getroffen werden. Deshalb sollten sich die Anleger bei ihren Investitionen nicht nur auf den Handelsroboter verlassen.

Wirtschaftliche Nachrichten nicht immer beim Computerhandel einbezogen

Abhängig von der Komplexität und damit von der Funktionalität des Computerhandels sind die Auswertungen. Nicht jeder Handelsroboter verfügt über die gleichen Quellen, Algorithmen oder den Funktionsumfang im Allgemeinen. Deshalb gibt es auch hier deutliche Unterschiede. Oftmals wird beim Computerhandel beispielsweise nicht die aktuelle Marktlage basierend auf News mit einbezogen. Reagieren die Trading Roboter dann, kann es schnell zu Fehlentscheidungen kommen. Natürlich berücksichtigen auch nicht alle Anleger die aktuellen Marktnachrichten, dennoch sind gerade sie es, die den Unterschied beim Erfolg oder Misserfolg eines Investments ausmachen können.

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Inflexibilität als Nachteil bei Computerhandel

Viele Kritiker sehen in der unflexiblen Herangehensweise der Trading Roboter den größten Nachteil. Natürlich befolgen sie bestimmte Regeln und diese äußerst stark. Allerdings ist es genau deshalb schwierig, die aktuellen Marktgegebenheiten mit einzubeziehen. Aus dem Grund funktionieren viele Systeme deshalb nur geringe Zeit. Ersichtlich ist dies an dem hohen Drawdown, der beispielsweise oft höher als im Backtest ist.

Ist der Computerhandel für alle Anleger geeignet?

Grundsätzlich macht der Computerhandel für die Anleger Sinn, allerdings ist er nicht für alle Trader gleichermaßen geeignet. Es geht bereits bei der Entscheidung für das geeignete System los. Treffen die Anleger hier eine fehlerhafte Wahl, kann der Trading Roboter beispielsweise nicht richtig arbeiten und erzielt damit vornehmlich Verluste statt, wie gewünscht, die Gewinne. Es gibt mittlerweile mehrere Handelssysteme, welche automatisiert arbeiten. Doch nicht alle sind gleichermaßen für alle Finanzinstrumente pauschal geeignet. Deshalb sollten die Anleger auch hier den Fokus zunächst auf die Auswahl eines geeigneten Systems legen.

Nicht nur auf den Computerhandel verlassen

Das automatisierte Handelssystem kann in der Praxis als mögliche Unterstützung bei den Investitionen dienen. Vor allem unerfahrene Anleger tendieren aufgrund der Einfachheit häufig zu der Nutzung der Systeme und versprechen sich dadurch hohe Gewinne und bestenfalls gar keine Verluste. Doch dies ist ein Irrglaube, denn die Anleger müssen auch wissen, wie das Handelssystem funktioniert. Fehlt generell die Vorkenntnis zu den Finanzinstrumenten und den Entwicklungen am Markt, wird es auch schwer, mit dem Computerhandel wirklich Geld zu verdienen. Wer jedoch solch ein automatisierte Handelssystem als Unterstützung betrachtet, um beispielsweise die eigenen Theorien durch analytische Auswertungen noch einmal zu bestätigen, der kann Trading Roboter durchaus als nützliche Hilfe gehen. Das Maß der Dinge, um mit dem Handel keine Verluste zu erzielen, sind sie jedoch nicht. Dies vor Augen führt und sie vielmehr als Unterstützung und Lerninstrument berücksichtigt, kann sie für seine Investitionen einsetzen. Um die Systeme zu testen, empfiehlt sich beispielsweise das Demokonto bei einem Broker. Häufig werden diese Kontomodelle sogar zeitlich unbegrenzt und mit hohem virtuellen Guthaben ausgestattet zur Verfügung gestellt. Damit sind umfangreiche Tests rund um den Computerhandel einfacher ohne Risiko möglich.

Fazit

Und das ist die eigentliche Erkenntnis, die man am Ende erlangt. Automatisierter Handel kann keine Garantie dafür geben, dass man sich auf seinen Lorbeeren ausruht, während das System Geld verdient. Man sollte das aber auch nicht falsch verstehen. Es gibt durchaus Vorteile, die für ein automatisiertes System sprechen. In meinem Fall habe ich erst durch den Artikel über automatisierter Handel und das Beobachten der Systeme ein Gefühl dafür entwickelt geduldig zu sein und auf immer wiederkehrende Setups zu warten, was ja die Voraussetzung für ein beständiges System ist. Doch wie auch im Eigenhandel müssen diese Systeme trotzdem ständig überwacht und in gewissen Marktphasen sogar abgeschaltet werden. Automatisierter Handel ist schlussendlich immer nur so gut, wie der Programmierer des Systems oder der Trader, der regulierend über das System wacht.

Daneben ist auch ein hohes Verständnis von Softwareentwicklung erforderlich. Denn die erfolgreichsten Systeme sind meist die, die selbst programmiert wurden. Hierbei stößt man dann meist an seine Grenzen.

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