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ayondo Zusatzversicherung ab 2017: Kundengelder künftig doppelt abgesichert

- ChristianH_Redaktion - 112 Kommentare

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Der Onlinebroker ayondo sichert Kundengelder in Zukunft doppelt ab. Damit geht der Anbieter mit seiner Zusatzversicherung über die von der britischen Einlagensicherung FSCS (Financial Services Compensation Scheme) garantierte Absicherung von 50.000 Pfund hinaus. Zudem legt ayondo einen noch größeren Schwerpunkt auf die Sicherheit von Kundeneinlagen. Die Zusatzversicherung sichert alle Kundengelder bis zu einer Summe von 1.000.000 Pfund pro Kunde ab. Wer die Höchstsumme individuell weiter anheben möchte, zahlt eine geringe Gebühr.

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Zusatzversicherung seit 2015

Die kostenlose Zusatzversicherung, die 2015 eingeführt wurde, gilt für alle Kunden von ayondo. Laut Robert Lempka, dem CEO der ayondo Gruppe, spielt die Sicherheit der Kundengelder eine sehr wichtige Rolle bei den Entscheidungen des Unternehmens. Außerdem kündigte er weitere Sicherheitsmaßnahmen an, damit sich die Kunden ausschließlich auf ihre Anlagen konzentrieren können. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sollen moderne Investitionsformen wie das Social Trading für Trader, die auch größere Summen investieren wollen, attraktiver machen.

Die Webseite des Brokers ayondo

So präsentiert sich ayondo auf seiner Webseite

Kundensicherheit im Mittelpunkt

Die Versicherungspolice der Zusatzversicherung wird von QBE Underwriting Limited sowie weiteren teilnehmenden Syndikaten von Lloyd's of London gezeichnet. Kundensicherheit steht bei ayondo schon lange im Mittelpunkt. Bereits 2015 – und damit lange vor der Entscheidung der BaFin – war ayondo einer der ersten Broker, die die Nachschusspflicht für CFDs abschafften.

Darüber hinaus bietet der Broker weitere Maßnahmen zum Risikomanagement. So können Trader beispielsweise kostenlos garantierte Stops setzen. Beim Social Trading kann die Loss Protection für das gesamte Portfolio genutzt werden. Damit können sich Trader vor unerwünschten Risiken und Verlusten schützen.

Britische Einlagensicherung FSCS

Als britischer Broker nimmt ayondo an der Einlagensicherung des Financial Services Compensation Scheme (FSCS) teil. Die Sicherungseinrichtung für Kunden von britischen Finanzinstituten hat die Aufgabe, Entschädigungen an ihre Mitglieder zu zahlen, wenn diese dazu nicht mehr in der Lage sind. Die FSCS wurde auf der Grundlage des Financial Services and Markets Act 2000 gegründet und versteht sich als unabhängige Einrichtung.

Über den FSCS sind bei jedem Mitglied Kundengelder in Höhe von bis zu 50.000 Pfund versichert. Seit Oktober 2008 sind die ersten 50.000 Pfund in voller Höhe abgesichert. Zuvor betrug die Sicherungssumme 35.000 Pfund. Anleger, die mehr als 50.000 Pfund auf mehreren Konten besitzen, werden allerdings nur einmal entschädigt. Wer über mehr als 50.000 Pfund verfügt, kann über die FSCS Forderungen gegen den insolventen Trader stellen. Allerdings ist in diesen Fällen damit zu rechnen, dass die Trader lange warten müssen, bis sie wissen, ob sie bei der Insolvenz ihres Brokers eine Kompensationszahlung erhalten oder nicht.

Einlagensicherung als Kriterium bei der Brokerwahl

Die Einlagensicherung ist immer ein wichtiger Punkt bei der Wahl des besten Brokers. Diese Maßnahmen schützen bei einer Insolvenz des Brokers zumindest einen Teil des Vermögens der Trader. Muss ein Broker Insolvenz anmelden, kann es zu zwei Arten von Forderungen seitens der Kunden kommen. Zum einen können Kunden Forderungen aus Guthaben auf Handelskonten anmelden, die nicht in offenen Geschäften involviert waren. Zum anderen können Forderungen aus offenen Geschäften bestehen. Anbieter, die Mitglied bei einer Sicherungseinrichtung sind, gelten als relativ stabil. Allerdings trifft jeder Broker selbst die Entscheidung, wie er die Gelder seiner Kunden schützt. Diese kann sehr unterschiedlich ausfallen.

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Verwaltung der Kundeneinlagen

Broker, die nicht über eine Banklizenz verfügen, dürfen nicht selbst Einlagen annehmen. In diesem Fall werden alle Kundengelder bei externen Banken aufbewahrt. Hierbei ist zu beachten, dass die Gelder der Kunden auf Konten verwahrt werden, die unabhängig von Geldern des Brokers sind. In diesem Fall spricht man von segregierten Kundenkonten, die sich jedem einzelnen Kunden zuordnen lassen müssen. Wen ein Broker über eine Bankenlizenz verfügt, kann er alle Kundengelder selbst verwalten oder eine externe Bank damit beauftragten.

Gesetzliche Einlagensicherung bei Insolvenz

Muss der Broker oder die Bank, bei der sich die Konten der Anleger befinden, Insolvenz beantragen, greift die gesetzliche Einlagensicherung. Diese bezieht sich auf eine Vorgabe der EU, in der festgelegt wird, dass alle Mitgliedsstaaten über eine nationale Einlagensicherung verfügen müssen. Hierüber sind Bankguthaben in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Kunde abgesichert. Bei Staaten, die nicht in der Euro-Währungsunion vertreten sind, gelten zum Teil andere Summen.

Allerdings bietet die gesetzliche Einlagensicherung nicht zu 100 Prozent Schutz, denn Trader erhalten mit der gesetzlichen Einlagensicherung keinen rechtlichen Anspruch gegenüber einem Staat. Außerdem ist spätestens seit der Finanzkrise in Südeuropa bekannt, dass auch Staaten Pleite gehen können. So war Zypern, wo viele Broker ihren Sitz haben, 2013 von einer derartigen Situation betroffen. Daher lagern viele zypriotische Broker mittlerweile alle Kundengelder bei Banken in Deutschland oder Großbritannien.

ayondo Handelsplattform

Die Handelsplattform bei ayondo

Forderungen aus offenen Positionen

Die gesetzliche Einlagensicherung schließt Forderungen von Anlegern aus offenen CFD-Geschäften nicht mit ein. Forderungen aus offenen Positionen gehen bei einer Insolvenz in die gesamte Insolvenzmasse ein. In Deutschland hat die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) die Aufgaben, Kunden im Falle einer Insolvenz zu entschädigen und ist für Forderungen aus offenen Positionen verantwortlich. Ein Großteil der deutschen Broker ist Mitglied im EdW. Die Höhe der Entschädigung beträgt 90 Prozent des Forderungsbetrages bzw. höchstens 20.000 Euro.

Einlagensicherung in Deutschland und Großbritannien

Bei einem Broker mit Sitz in Deutschland greift die deutsche Einlagensicherung, der Entschädigungsfonds deutscher Banken. Hier sind Kundengelder von bis zu 100.000 Euro gesetzlich geschützt. In Großbritannien müssen alle Kundengelder ebenfalls auf getrennten Konten verwaltet werden. Die britischen Broker unterliegen der Kontrolle und Regulierung der Financial Services Authority, über die Kundeneinlagen mit 50.000 Pfund abgesichert sind. Zudem gibt es in vielen Ländern Sicherungseinrichtungen für Forderungen aus offenen Geschäften wie die FSCS oder den Investor Compensation Scheme (ICF) auf Zypern.

Persönliches Risikomanagement

Neben staatlichen und gesetzlichen Sicherungsmodellen kann sich jeder Trader selbst bis zu einem gewissen Grad vor Verlusten schützten. Ein effektives Risikomanagement ist beim Trading unerlässlich. Hier geht es darum, die persönlichen Gelder sinnvoll zu verwalten und Verluste immer unter Kontrolle zu behalten.

Vor der Entscheidung für einen Trade sollte man die Höhe einer Investition festlegen. Außerdem wird oft dazu geraten, sein Kapital zu streuen und damit das Gesamtrisiko aufzuteilen und damit zu reduzieren. Ein weiterer Bestandteil des Risikomanagements ist es, eine persönliche Obergrenze für Verluste festzulegen. Hier kann dann ein Stop Loss gesetzt werden.

Erfolgreiches Money- und Risikomanagement

Bei einem erfolgreichen Money- und Risikomanagement geht es darum, sich vorab Gedanken über seine Trading-Strategie zu machen und nicht Hals über Kopf in den Handel einzusteigen. Jeder Trader sollte sich überlegen, wie er sein Kapital aufteilen möchte und immer den Überblick behalten, welche Verluste möglich sind. Hier ist es auch wichtig, sich vor dem Einstieg ins Trading intensiv mit dem Handel auseinanderzusetzen, den Markt kennenzulernen und sich mit den unterschiedlichen Finanzinstrumenten auszukennen.

Des Weiteren sollten jeder Trader wissen, welche Risiken das Trading mit sich bringt. Als Faustregel wird Tradern oft mit auf den Weg gegeben, nur so viel Kapital zu investieren, wie sie guten Gewissens verlieren können. Viele Broker bieten Schulungen zum Thema Risiko- und Moneymanagement an und unterstützen ihre Trader beim Risikomanagement. Allerdings stellen Broker zum Teil sehr unterschiedliche Tools zum Risikomanagement zur Verfügung. Daher sollte man bei der Wahl seinen Brokers diese Angebote vergleichen.

Broker für CFDs und Social Trading

Ayondo legt seine Angebotsschwerpunkte auf CFDs und Social Trading. Der Broker bietet den Handel mit Indizes, Währungen, Rohstoffen oder Einzelaktien an und steht dabei für Innovation und Transparenz. Für das Social Trading stellt ayondo eine spezielle Plattform zur Verfügung, auf der jeder Trader öffentlich und kostenlos die Tradingsignale von sogenannten Top Tradern sehen kann. Damit kann jeder Trader am Wissen, den Erfolgen und den Erfahrungen anderer Trader teilhaben. Als Signalnehmer kann man auch die Handelssignale der Top Trader automatisch auf dem eigenen Konto ausführen lassen. Das Social Trading kann auch über die Social Trading App erfolgen.

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Portfolio selbst zusammenstellen

Vor dem Einstieg ins Social Trading muss jeder Trader ein Konto bei ayondo eröffnen und sein Konto mit dem Signalgeber verbinden. Alle Aktivitäten der Top Trader werden dann auch automatisch auf dem eigenen Konto durchgeführt. Es ist möglich, fünf Top Trader auszuwählen und so sein eigenes Portfolio zusammenzusetzen. Jeder Trader kann zudem selbst die gehandelten Basiswerte anpassen oder Sicherheitsmaßnahmen wie die Loss Protection einfügen.

Im Social Trading war ayondo der erste deutsche Online-Marktplatz, der Realtime-Handelssignale angeboten hat und so Signalgeber und -nehmer zusammenbrachte. Erfahrene Trader können selbst Handelssysteme entwickeln und diese anderen Tradern zugänglich machen. Der zweite Fokus von ayondo liegt auf dem CFD-Trading, dass über die selbst entwickelte Plattform Tradehub erfolgt. Ayondo hat mehr als 1.5000 Produkte wie CFDs auf Währungen und Rohstoffe oder ETFs im Angebot. Seit kurzem kann auch mit Kryptowährungen gehandelt werden.

Sitz in London und Frankfurt am Main

Ayondo wurde 2009 in London gegründet. Heute gehören zur ayondo Holding AG, auch als ayondo Gruppe bekannt, der Social-Trading-Anbieter ayondo GmbH mit Sitz in Frankfurt und der Broker ayondo markets Ltd. mit Sitz in London. Über die DonauCapital Wertpapier AG wird die ayondo GmbH von der BaFin reguliert. Für die britische ayondo markets Limited ist die FCA zuständig. Das Unternehmen ist dafür bekannt, immer wieder in neue Technologien und attraktive Geschäftsmodelle zu investieren.

Fazit

Schon 2015 führte ayondo eine Zusatzversicherung für Trader ein, die über die Absicherung der FSCS hinausgeht. Nun verdoppelt der Anbieter diese Zusatzversicherung auf 100.000 Pfund. Das Angebot ist für alle Trader des Anbieters kostenlos. Gegen eine geringe Gebühr kann die Maximalsumme individuell erhöht werden. Bei ayondo spielt die Absicherung der Kundengelder eine große Rolle. In Zukunft sollen weitere Sicherheitsmaßnahmen folgen.

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