24option – keine binären Optionen mehr handelbar

Klassische Optionen bei IQ Option handeln

Der bekannte Anbieter für binäre Optionen 24 Option stellt das operative Geschäft mit binären Optionen ein und will sich in Zukunft verstärkt auf CFDs und Forex konzentrieren. Der Broker mit Sitz auf Zypern wird von der dortigen Finanzaufsichtsbehörde CySec reguliert. Diese verschärfte in den vergangenen Monaten ihre Regelungen. Unter anderem sind seit März 2017 Bonusaktionen verboten, was 24option auch bereits umgesetzt hat. Nun hat sich der Anbieter dennoch entschlossen, seinen Fokus auf andere Finanzinstrumente zu legen.

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1. Verschärfte Vorgaben der CySec

Nach einer ersten Ankündigung im November 2016 verbot die CySec im März 2017 endgültig bestimmte Bonusaktionen im Handel mit binären Optionen. Dabei beruft sie sich auf eine Direktive der Europäischen Finanzaufsichtsbehörde ESMA vom Oktober 2016, in der die ESMA den spekulativen Handel mit CFDs, Rolling Futures und binären Optionen kritisierte. Auch die BaFin bezog sich bei ihrem Verbot von CFDs mit Nachschusspflicht Anfang Mai auf diese Direktive.

Das Verbot der CySecc richtet sich an alle von ihr regulierten Broker. Seit März sind unter anderem Bonusaktionen für Neutrader und Boni auf ein besonders großes Handelsvolumen verboten. Das Verbot umfasst auch Wettbewerbe mit finanziellen Anreizen, Sachgeschenke und Prämien zur Kontoverifizierung. Auch Einlagezinsen und Cash-Rabatte dürfen die betroffenen Broker nicht mehr anbieten. Anbietern, die gegen diese Auflagen verstoßen, drohen hohe Strafen bis zum Lizenzentzug.

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Bonusaktionen als Lockangebote

Der Hintergrund ist, dass Trader oftmals ein zuvor festgelegtes Tradingvolumen erreichen müssen, um in den Genuss von Boni zu kommen. Dies kann gerade bei unerfahrenen Traden zu einem unkontrollierten Handel und damit möglicherweise auch zu hohen Verlusten führen. Wie die CySec den betroffenen Brokern mitteilte, sei sie zudem der Ansicht, dass viele private Trader hochspekulative Handelsinstrumente nicht voll umfassend verstehen würden. Die Finanzaufsichtsbehörde rief die Broker zu mehr Transparenz und einem fairen Umgang mit ihren Traden auf. Viele Bonusaktionen würden dem widersprechen und lediglich Lockangebote für hochspekulative Produkte darstellen.

Neue Richtlinien in Europa

Noch vor einigen Jahren war die CySec die erste Finanzaufsichtsbehörde, die damit begann, die erst 2009 bekannt gewordenen binären Optionen zu regulieren. Bis heute gelten binäre Optionen noch oft als Glücksspiel, beispielsweise ist in Malta noch immer die Glücksspielbehörde für Anbieter von binären Optionen zuständig. Doch vor einiger Zeit zog die CySec die Zügel an. Ihrem Beispiel folgten auch andere Finanzaufsichtsbehörde wie die BaFin, die den CFD-Handel beschränkte.

Weiterhin gibt es in der EU keine einheitlichen Vorgaben, wie mit derartigen Finanzprodukten umzugehen ist. Eine wichtige Grundlage sind die MiFID-Regeln aus dem Jahr 2004. Die Richtlinie über Finanzinstrumente strebt die Harmonisierung der Finanzmärkte im EU-Binnenmarkt an. Anfang 2018 wird MiFID I durch MiFID II ersetzt. Mit dieser Richtlinie soll der Handel mit hochspekulativen Finanzinstrumenten stärker reguliert werden. Unter anderem müssen Broker nach dem Inkrafttreten der Richtlinie für Over-the-Counter-Produkte, die wie CFDs im außerbörslich Handel gehandelt werden, mehr Risikokapital zur Verfügung stellen.

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2. CFD-Handel immer beliebter

Trader, die sich bislang auf binäre Optionen spezialisiert haben, könnten nun im Forex- und CFD-Handel Alternativen finden. Vor allem CFDs werden seit den 1990er Jahren immer beliebter und zunehmend auch für Privatanleger lukrativ. Der CFD-Handel findet außerbörslich statt und werden als Differenzgeschäfte zwischen dem Trader und seinem Broker bzw. einem Market Maker abgeschlossen. Ein Broker muss nicht zwangsläufig auch Market Maker sein, sondern kann die Aufgaben eines Market Makers auch an einen Partner, beispielsweise eine andere Bank, abgeben. Der Market Maker stellt die An- und Verkaufskurse für CFDs und legt die Konditionen für den Handel fest.

Investition in Kurs des Basiswerts

Mit dem Kauf eines CFDs investiert ein Trader in eine Aktie, einen Index oder eine Währung, gelangt aber nicht direkt in den Besitz eines Wertpapiers. Ein Differenzgeschäft ist letztendlich eine Forderung des Trades gegenüber dem Broker. Der Kurs des Derivats leitet sich von seinem Basiswert ab. Ein besonderer Reiz bei CFDs ist, dass man hier ebenso wie bei binären Optionen auf steigende oder fallende Kurse setzen kann.

Trader handeln mit einem CFD die Differenz des Kurses des Basiswerts zwischen dem Ein- und dem Ausstiegszeitpunkt, den sogenannten Spread. Dank eines Hebels ist nur ein verhältnismäßig niedriger Handelseinsatz erforderlich. Der Trader hinterlegt eine Margin, die unter anderem vom Handelsvolumen abhängig ist. Liegt der Trader mit seiner Einschätzung, ob der Kurs eines Basiswerts steigt oder fällt, richtig, erhält er vom Broker einen Gewinn.

Handel mit Währungen

24option bietet in Zukunft auch den Handel mit Forex an. Im Alltag haben Privatpersonen in der Regel nur mit Devisen zu tun, wenn sie in ein Land außerhalb der Eurozone reisen und dafür Geld wechseln müssen. Sie tauschen dafür Euro zu einem festgelegten Wechselkurs in eine Fremdwährung. Beim Forex-Trading haben auch Privatanleger die Chance, mit Devisen zu handeln. Der Wechselkurs zwischen zwei Währungen hängt immer von Angebot und Nachfrage am Markt ab. Sobald beispielsweise die Nachfrage nach Euros steigt, steigt auch der Wert des Euro und der Wechselkurs zu einer anderen Währung wie dem Dollar verändert sich.

Geringer Kapitaleinsatz beim Forex-Trading

Wenn Trader nun mit Währungen handeln möchte, wählen sie in der Regel ein Währungspaar wie Euro und Dollar. Die erstgenannte Währung wird als Basiswährung bezeichnet, die zweitgenannte als Kurswährung. Ein Trader kann nun entscheiden, ob der Kurs der Währung steigen oder sinken wird. Das Forex-Trading ist ebenfalls mit nur geringem Kapitaleinsatz möglich, da auch hier mit Hebeln gearbeitet wird.

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Eine stetige Aus- und Weiterbildung gehört zum Trading dazu.

3. Neuer Schwerpunkt bei 24option

Die Veränderungen bei binären Optionen führen nun dazu, dass 24option seinen Schwerpunkt auf CFDs und Forex verlegt. Daher baut der Anbieter in diesem beiden Handelssegmenten derzeit sein Angebot aus und stellt sich neu auf. Der erst 2010 gegründete Anbieter war bislang einer der führenden Anbieter für binäre Optionen.

Da das Unternehmen Rodeler Ltd., das hinter 24option steht, seinen Sitz auf Zypern hat, wird der Anbieter dort von der CySec kontrolliert. Daher bietet der Broker bereits seit einigen Monaten keine Bonusaktionen mehr an. 24option verwaltet alle Kundengelder auf von den Unternehmensgeldern getrennten Konten, die sich bei europäischen Banken befinden. Darüber hinaus ist der Broker Mitglied im zypriotischen Einlagensicherungsfonds ICF, über den Kundengelder bis zu einer Höhe von 20.000 Euro abgesichert sind.

Flexible Kontomodelle

Über die deutsche Niederlassung in Köln ist rund um die Uhr der Kundendienst erreichbar. Bei der Eröffnung eines Kontos haben Trader die Wahl zwischen fünf unterschiedlichen Kontomodellen. Die Konten für den Forex- und CFD-Handel unterscheiden sich vor allem in der Höhe der Spreads. Der Wechsel in zu einem anderen Konto ist jederzeit möglich. Wer den Handel bei 24option zunächst ausprobieren möchte, kann dies für einen unbegrenzten Zeitraum über ein Demokonto.

Trader, die bei 24option in den Handel mit Währungen einsteigen möchte, finden 48 handelbare Währungspaare, darunter neben Majors wie EUR/USD auch einige Exoten. Im CFD-Bereich ist die Auswahl etwas größer und umfasst unter anderem Aktien, Indizes wie den DAX30 sowie Rohstoffe.

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Attraktive Konditionen im Forexhandel

Im Forex-Handel liegen die durchschnittlichen Spreads bei 1,5 bis 3 Pips bei den Majors. Bei exotischen Währungen fallen Spreads von bis zu 7 Pips an. Die genaue Höhe variiert je nach Handelskonto. 24option bietet für alle Trader einen Mindesthebel von 1:50 an. Je mehr Tradingerfahrung ein Trader vorweisen kann, umso höher kann der Hebel sein. Der maximale Hebel beträgt 1:200. Die Mindesthandelsgröße bei 24option beträgt 0,01 Lots und ist damit auch für Kleinanleger attraktiv.

CFDs mit unterschiedlichen Spreads

Beim Handel mit CFDs richten sich die Konditionen ebenfalls nach dem Kontomodell. Die Spreads variieren je nach Basiswert. Bei Aktien beträgt der Spread beispielsweise 30 bis 45 Cent. Außer bei Aktien, wo nur mit einem Hebel von 1:10 gehandelt werden kann, können alle Basiswerte mit Hebeln von bis zu 1:50 getradet werden.

Bewährte Handelsplattform

Trader, die schon bei 24option aktiv waren, kennen bereits den leicht zu bedienenden MetaTrader 4 oder haben diesen schon auf ihrem Rechner installiert. Neben vielen Tools und Analysewerkzeugen werden auch Funktionen zum automatisierten Handel angeboten. So lassen sich viele Handelsstrategien sehr gut umsetzen. Darüber hinaus steht eine Webanwendung zur Verfügung, die direkt im Browser geöffnet werden kann. Auch hier sind zahlreiche Analysetools vorhanden. Darüber hinaus bietet 24option auch in Zukunft viel Schulungsmaterial an. Hier gibt es unter anderem Informationen rund um Themen wie Finanzmanagement und Handelspsychologie.

4. Fazit

Der bekannte Broker 24option zieht sich aus dem Handel mit binären Optionen zurück, baut aber sein Angebot rund um Forex und CFDs aus. Der Hintergrund ist, dass der Broker seinen Hauptsitz auf Zypern hat, wo die dortige Finanzaufsichtsbehörde in der jüngsten Vergangenheit ihre Regelungen verschärft hat. Im Forex- und CFD-Handel können Trader nun zu attraktiven Konditionen auf Aktien, Indizes und Rohstoffe setzen.

Wer nicht auf den Handel bin binären Optionen verzichten möchte, kann auf das Angebot unseres aktuellen Binäre Optionen Testsiegers IQ Option ausweichen.

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