Wie Sie Ihr Aktiendepot starten

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Mit Aktien handeln

Bei vielen Bürgern steigt der Drang, sich mit Aktien zu beschäftigen. Die Inflation frisst das Ersparte auf. Und die Nullzinspolitik der EZB hat vielen Bürgern ein wichtiges Zinseinkommen weggenommen. Davon ist besonders die Altersvorsorge betroffen. Um den Realitäten entgegenzutreten, kann man in Aktien investieren. Doch dazu ist ein Depot notwendig. Die Eröffnung ist verhältnismäßig einfach, und im Internet gibt es inzwischen viele Webseiten, die ein Depot-Vergleich der Anbieter ermöglichen.

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Aktiendepot vergleichen

Aktien kauft man bei einem Broker. Der Broker ist dabei nur ein Dienstleister, denn die Wertpapiere werden nach dem Kauf in einem Aktiendepot hinterlegt. In Deutschland muss jedes Wertpapierdepot bei einer lizensierten Bank geführt werden. Mit dieser Ausgangslage liegt es nahe, dass der Broker und die Bank aus dem gleichen Haus kommen. Deshalb bieten die meisten Banken auch ein Wertpapierdepot an und führen zugleich die Broker-Tätigkeit durch. Es sollte Ihnen klar sein, dass es sich um eine gute Verdienstmöglichkeit der Bank handelt.

Bei der intensiven Suche nach einem Broker, werden Sie allerdings auch Broker finden, die keine eigene Banklizenz besitzen. Oft sind es spezialisierte Broker, die mit einer externen depot-führenden Bank zusammen arbeiten.

Als Börsenstarter ist es am besten, mit einem Aktiendepot zu beginnen, dass Bank und Broker in einem vereint. Dafür kommen alle größeren deutschen Bankhäuser und Discount-Broker in Frage. Die Banken sind jedoch nicht alle gleich. Grundsätzlich ist eine Bank ein Finanzdienstleister. Damit sich eine Bank Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz erarbeiten kann, ist es erforderlich, sich auf bestimmte Kunden zu konzentrieren. Dementsprechend bekommen Sie nicht bei allen Banken die Standardleistungen zu gleichen Preisen.

 

Auszeichnungen Degiro Aktiendepot

Zahlreiche Auszeichnugen gab es in den letzten Jahren für  für Degiro

Führen Sie einen Broker-Vergleich durch

Im Idealfall führen Sie zunächst einen Broker-Vergleich durch. So ein Test bietet Ihnen zusätzliche Sicherheit bei der Entscheidungsfindung. Neben dem Leistungsumfang des Brokers sollten Sie unbedingt die Handelskosten im Auge behalten. Wenn Sie zum Beispiel Daytrading betreiben wollen und zu diesem Zweck bei einer konventionellen Großbank oder Sparkasse ein Aktiendepot eröffnen, dann werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit kein erfolgreicher Trader werden. Im Gegenteil, Ihr Depot wird schneller schwinden als Sie denken.

Die Ursache ist schnell erklärt: Bei jedem Ein- und Ausstieg aus einer Position entstehen Handelsgebühren, die Ihrem Konto zu schaffen machen. Üblicherweise haben konventionelle Großbanken auch „große“ Gebühren.

Das ist in etwa vergleichbar mit einem Bäckerei-Unternehmen, das in Bestlage einer Großstadt ein Geschäft eröffnen möchte. Die Bäckerei kann noch so perfekt geführt werden, die hohe Miete für die Bestlage lässt sich nicht mit den Umsätzen aus dem normalen Bäckereibetrieb decken. Ganz anders könnte das aber mit einem Juwelier aussehen. Dem Juwelier ist es möglich, hohe Umsätze zu erreichen und auch eine relativ hohe Miete zu tragen.

Ein Trader bzw. Börsianer wirkt wie ein kleiner Unternehmer. Der Vergleich mit dem Unternehmen sollte verdeutlichen, dass ein Börsianer und sein Handelsstil zur Bank bzw. Broker passen müssen. Genauso ist es mit einem Einzelhandel und einem Standort. Ein Börsianer sollte nur dann mit einer konventionellen Großbank zusammenarbeiten, wenn er als langfristiger Investor agiert und nur selten Kauf- und Verkaufsorders aufgibt.

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Die Kosten für einen Trade

Beachten Sie bei Ihrem Brokervergleich die Kosten für einen Trade. Die Kosten ergeben sich nicht nur durch die offiziellen Handelsgebühren.

Die Zusammensetzung der Handelskosten:

Broker → Orderprovision
Bank → Depotgebühr
Börsenplatz → Handelsgebühr
Spread → Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis

Order Degiro Aktiendepot Kosten

Die Orderkosten beim Aktiendepot Testsieger Degiro

So kommen Sie zu einem Aktiendepot

Hier sehen Sie den natürlichen Ablauf beim Eröffnen eines Aktiendepots.

1. Wählen Sie einen Broker aus
Die günstigsten und besten Broker erreichen Sie online. Die meisten Trader orientieren sich über ein Vergleichsportal. Von dort aus gibt es in der Regel eine direkte Verbindung zum Broker und seinem Anmeldeformular.

2. Die Anmeldung beim Broker
Füllen Sie das offizielle Anmeldeformular des Brokers vollständig aus. Nur dann geht es ohne Verzögerungen weiter. Anschließend drucken Sie es auf einem Drucker aus. Jede Bank muss sicherstellen, dass die angegebenen Daten des Anmeldeformulars korrekt sind. Hierzu ist es notwendig, dass Sie sich mit Ihrem Personalausweis identifizieren. Das geht bei jeder Poststelle. Sobald der Postangestellte die Daten miteinander verglichen hat, gehen die Unterlagen direkt zum Broker. Wenige Tage später bekommen Sie per Post alle notwendigen Zugangsdaten für Ihr Online-Depot.

3. Geld einzahlen auf das Cash-Konto des Depots
Zu jedem Depot gehört ein Cash-Konto. Über dieses Konto werden Ein- und Auszahlungen getätigt. Verwechseln Sie das Konto aber nicht mit einem Giro-Konto. Es dient ausschließlich dem Geldfluss zum Depot. Wenn Sie also 5000 Euro einzahlen und anschließend für 1000 Euro Aktien kaufen, würde der Kontoauszug ein Depotwert von 1000 Euro und 4000 Euro Cash anzeigen.

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4. Aktien kaufen
Bevor Sie die erste Aktie kaufen, sollten Sie sich intensiv mit Ihrer Anlagestrategie beschäftigen. Jeder erfolgreiche Börsianer kauft und verkauft nach bestimmten Kriterien. Diese müssen Sie, für sich selbst bestimmen. Lassen Sie sich Zeit bei der Entwicklung einer Anlagestrategie. Je mehr Zeit Sie damit verbringen, desto selbstbewusster werden Sie sein. Das ist wichtig, denn irgendwann gibt es schlechte Börsenzeiten. Wenn Sie in dieser Zeit trotzdem nicht nervös werden und an Ihrer Strategie festhalten, werden Sie später erfolgreich sein.

5. Kontrollieren Sie Ihr Depot
Wertpapiere unterliegen immer Kursschwankungen. Auf der Welt passiert ständig irgendetwas und es ist nicht immer vorhersehbar. Ein Großteil der Kursbewegungen machen die Märkte stets gemeinsam. Selbstverständlich gibt es gute und schlechte Aktien, doch bei einer weltweiten Hausse (Aufwärtstrend) werden die meisten Aktien nach oben geschwemmt. Dabei steigen die guten Aktien stark an und die schlechten weniger. Der umgedrehte Fall tritt in einer Baisse (Abwärtstrend) ein. In diesem Fall verlieren auch gute Aktien an Wert. Das sollten Sie im Auge behalten. Das ist der Grund, warum Sie in regelmäßigen Abständen Ihr Depot kontrollieren sollten.

Nehmen Sie sich dazu jede einzelne Position vor. Prüfen Sie, ob die Kaufkriterien, die Sie damals zum Kauf bewegt haben, noch gültig sind. Halten Sie keine Position aus Verzweiflung, nur weil der Wertverlust hoch ist. Entfernen Sie gnadenlos die Nieten aus Ihrem Depot. ABER: Eine Niete definiert sich nicht durch einen kurzfristigen Wertverlust. Es sind die Kriterien Ihrer Strategie, die für Sie ein Leitfaden sein sollten. Auch Top-Aktien haben Kursschwankungen, die manchmal wehtun. Langfristig sind sie jedoch die „Depot-Turbos“.

Aktiendepot

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