Wie Sie ein Social Trading Account starten

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Was ist Social Trading?

Die Social Trader–Gemeinschaft hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt. Aus kleinen Interessengemeinschaften sind große Netzwerke geworden. Social Trading ist möglichweise die größte Börseninnovation seit vielen Jahrzehnten. Wie der Begriff „Social“ andeutet, geht es um ein Zusammentreffen von Börsianern, die gemeinsame Handelsaktivitäten unternehmen.

Worum geht es genau? Beim Social Trading ist es so, dass versierte Trader, ihr Wissen zur Verfügung stellen, und andere Börsianer von den Handelsempfehlungen als „Follower“ profitieren können. Das ist das Grundprinzip jeder Social Trading Plattform.

Etablierte Anbieter des Social Tradings

Die einzelnen Social Trading-Plattformen unterscheiden sich deutlich, aber es gibt immer das Prinzip der Signalgeber (Trader) und Follower. Die bekanntesten Plattformen sind: Wikifolio, Ayondo, eToro und ZuluTrade. Sie stehen in der ersten Reihe. Hinzu kommen noch kleinere Anbieter, die mitmischen und Nischen bedienen: zum Beispiel Tradeo, United Signals, AVATrade.

Auf die Idee des Social Trading haben inzwischen einige konventionelle Broker reagiert. Daher bieten viele eine Form von „Masterkonten“ an. Ein Trader (Signalgeber) handelt auf einem Masterkonto sein eigenes Handelssystem. Gleichzeitig wird jede einzelne Order auf weitere angeschlossene Konten weitergeleitet. So ist es möglich, dass sich Signalgeber einen kleinen Kundenstamm aufbauen. Das hat den Charakter eines Fonds-Managers. Hier sind ein paar bekannte Broker-Namen mit Masterkonten: GKFX, Dukascopy, Swipestox, Blackwell.

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Warum bieten Trader ihre Leistung an?

Die Antwort liegt auf der Hand. Der Trader wird für seine Handelssignale bezahlt. Die Form der Honorierung kann allerdings sehr unterschiedlich ausfallen. Je nach Social Trading Anbieter gibt es:

  • eine Performance-Gebühr (in %) in Abhängigkeit zur Depotsteigerung
  • Honorierung über die Anzahl der Follower
  • Honorierung nach der Handelsfrequenz über Lots. (Als Lot bezeichnet man die kleinste Handelseinheit innerhalb des Währungs- und CFD-Handels)

Suchen Sie ein Portal mit Social Trading-Vergleich

In dem Beitrag ist es praktisch unmöglich, jeden einzelnen Social Trading Anbieter im Detail zu beschreiben. Im Internet gibt es Webseiten, die einen Broker-Vergleich anbieten. Üblich ist es, die Social Trading-Anbieter in tabellarischer Form gegenüber zu stellen.

In der Übersicht sind folgende Entscheidungskriterien zu beachten:

  • Welche Handelsprodukte sind möglich (Aktien, Forex, CFDs, Optionen, Zertifikate, Anleihen, ETFs oder Rohstoffe)?
  • Wie groß ist die Community (Anzahl der Signalgeber und Follower)?
  • Bietet der Anbieter Sicherheit für das Cash-Konto zum Beispiel über eine Einlagensicherung?
  • Wird der Broker extern kontrolliert und reguliert?
  • Welche Handelsstrategien sind von den Signalgebern umsetzbar?
  • Geht es um kurzfristiges Trading oder sind auch Langfriststrategien möglich?
  • Wie werden die Signalgeber entlohnt, und ergeben sich Kosten für die Follower?
  • Wie hoch ist die Mindesteinlage bei Kontoeröffnung?
  • Gibt es die Unterscheidung zwischen Real-Trader (mit echtem Geld) und virtuelle Trader (ohne eigenem Geldeinsatz)?

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Echtes Geld oder nur virtuelles Geld?

Im Internet gibt es die weit verbreitete Meinung, dass Signalgeber mit virtuellen Handelskonto weniger vertrauensvoll wären. Dabei wird unterstellt, dass ein Signalgeber mehr Vertrauen zu seiner eigenen Strategie hat, wenn er auch sein eigenes Geld handelt. Der Gedanke liegt nahe, doch es gibt es eine „giftige“ Nebenwirkung.

Trading ist kein einfaches Spiel sondern es erfordert ein hohes Maß an emotionaler Energie. Deshalb verschleißen viele Trader im Lauf ihrer Handelskarriere. Ein Signalgeber gibt nicht nur seine Arbeitsleistung in das Projekt hinein, sondern riskiert auch seinen persönlichen Ruf als Trader. Insbesondere in schwierigen Handelsphasen starren die Follower auf die Aktivitäten des Signalgebers. Sie kritisieren ihn heftig, wenn es nicht gut läuft. Das beeinflusst die Performance negativ.

Beim Social Trading geht es nicht um eine kleine Rendite von 5% pro Jahr. Die Follower wollen deutlich mehr. Damit das Handelsziel erreichbar wird, muss der Signalgeber mit erhöhtem Risiko agieren. Infolgedessen begibt sich der Signalgeber auf ein gefährliches Terrain. Der Stress des Tradings vervielfacht sich, wenn der Trader zusätzlich sein eigenes Geld handelt. Infolgedessen trifft der Signalgeber in schwierigen Börsenphasen oftmals schlechtere Handelsentscheidungen.

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Die meisten Social Trading-Plattformen bieten gute Suchfilter innerhalb ihrer Software an. Vergleicht man die Performance zwischen den Real-Money-Tradern und den virtuellen Tradern, offenbaren sich klare Unterschiede. Bei einer nicht-repräsentativen Kurzprüfung war zu erkennen, dass im Durchschnitt die virtuellen Trader eine doppelt so hohe Performance besitzen. Die Anzahl der virtuellen Trader ist außerdem um ein Vielfaches höher. Möglichweise missachtet man als Follower das großartige Trading-Geschick eines Signalgebers, wenn der Fokus nur auf Real-Money-Trader liegt.

Wenn die Kapitalkurve gut ist, gibt es kaum Argumente, wieso das Kriterium „Real-Money“ das Trading verbessern sollte.

Die Kosten für einen Trade als Follower

Beachten Sie bei Ihrem zukünftigen Social Trading-Account die Kosten für einen Trade. Der Social Trading Anbieter arbeitet immer als Broker. Sie stellen die Kurse und übernehmen die Gegenposition während des Handels.

Die Zusammensetzung der Kosten im Währungshandel:

Handelsplatzgebühren → keine
Kontoführungsgebühren → keine
Spread → Wichtigster Kostenfaktor ist der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis (Differenz zwischen Bid- und Ask-Kurs)
Wikifolio Zertifikategebühr → 0,95% pro Jahr
Wikifolio Performance-Gebühr → bei Depotsteigerung individuell zwischen 5 und 30%

 

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So kommen Sie zu einem Social Trading-Account

Hier sehen Sie den typischen Ablauf beim Eröffnen eines Accounts.

1. Wählen Sie einen Social Trader Anbieter aus
Der Handel geschieht immer online. Daher ist es auch naheliegend, sich über ein Internet-Vergleichsportal zu orientieren. Ideal ist es, wenn Sie sich bei mehreren Anbietern anmelden und ein Demo-Konto eröffnen. Das sollte immer kostenlos sein. Orientieren Sie sich hinsichtlich der Handelsobjekte. Prüfen Sie, ob das Angebot Ihren Vorstellungen entspricht.

2. Die Anmeldung beim Broker der Social Trading Plattform
Wenn Sie die Entscheidung getroffen haben, mit eigenem Geld entweder Signalgeber oder Follower zu werden, dann benötigen Sie ein Konto bei einem Social Trading Anbieter. Der Anbieter übernimmt dabei die Broker-Funktion.

Füllen Sie das offizielle Anmeldeformular des Brokers vollständig aus. Nur dann geht es ohne Verzögerungen weiter. Anschließend drucken Sie es auf einem Drucker aus. Jede Broker muss sicherstellen, dass die angegebenen Daten des Anmeldeformulars korrekt sind. Hierzu ist es notwendig, dass Sie sich mit Ihrem Personalausweis identifizieren. Das geht bei jeder Poststelle. Sobald der Postangestellte die Daten miteinander verglichen hat, gehen die Unterlagen direkt zum Broker. Wenige Tage später bekommen Sie per Post alle notwendigen Zugangsdaten für Ihr Social Trading-Account.

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3. Geld einzahlen auf das Cash-Konto des Social Trading-Accounts
Zu jedem Account gehört ein Cash-Konto. Über dieses Konto werden Ein- und Auszahlungen getätigt. Verwechseln Sie das Konto aber nicht mit einem Giro-Konto. Es dient ausschließlich dem Trading.

4. Trading mit dem Social Trading-Account
Beim Handel müssen Sie sich entscheiden, ob Sie Follower oder Signalgeber sein wollen. Einige spezielle Signalgeber sind allerdings auch selbst Follower. Sie wirken dabei wie ein Dach-Fonds. Sie suchen sich dazu einige gute Signalgeber heraus, und nutzen deren Signale für die eigene Signalgebung.

Wenn Sie Signalgeber werden wollen:
Bevor Sie die erste Transaktion durchführen, sollten Sie sich intensiv mit Ihrer Handelsstrategie beschäftigen. Jeder erfolgreiche Börsianer kauft und verkauft nach bestimmten Kriterien. Diese müssen Sie, für sich selbst bestimmen. Lassen Sie sich Zeit bei der Entwicklung einer Strategie. Je mehr Zeit Sie damit verbringen, desto besser werden Sie sein.

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Wenn Sie Follower sein wollen:
Als Follower haben Sie die Qual der Wahl. Jeder Social Trading-Anbieter hat unterschiedliche Filterfunktionen. Suchen Sie sich einen geeigneten Signalgeber, der Ihren Vorstellungen entspricht. Stellen Sie sich wichtige Fragen:

– Wie hoch ist die Performance des Signalgebers, und wie ist sie entstanden (Anzahl der Trades, Trefferquote usw.)?

– Wie hoch war der maximale Drawdown? Der Drawdown (in %) ist das Maß für den höchsten Rückgang der Kapitalkurve. Der Wert ist wichtig, denn mit einem ähnlichen Rückgang müssen Sie als Follower auch in der Zukunft rechnen.

– Mit welcher Schwankungsbreite wurde die Performance erzielt? Hierzu betrachten Sie die Kapitalkurve. Eine idealisierte Kapitalkurve läuft geradlinig von links unten nach rechts oben. Jede Art eines ungewöhnlichen Sprungs oder Haken in der Kapitalkurve könnte ein Hinweis auf ungenügendes Risiko- und Money-Management sein.

5. Kontrollieren Sie Ihren Signalgeber wie eine Handelsposition
Ein Tipp: Betrachten Sie den Signalgeber wir eine Handelsposition eines Depots. Setzen Sie sich einen Stop-Loss bei Verlustphasen. Jedes Handelssystem hat starke und schwache Phasen. Wie lange die Phasen andauern weiß niemand. Am besten ist es, wenn Sie Ihr Kapital mit einem Stopp schützen. Sobald der Kapitalstand unter ein bestimmtes Niveau fällt, sollten Sie die Handelsaktivität stoppen.

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